Gewerkschaft: Kaufkraft der Griechen halbiert

05.12.2012 | 15:21 |   (DiePresse.com)

Die Maßnahmen zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit seien mangelhaft. Dadurch sei auch der soziale Friede gefährdet.

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Das Einkommen der Griechen ist in den vergangenen zwei Jahren enorm gefallen. Die Löhne der Griechen seien von 84 Prozent des Durchschnittseinkommens der anderen Europäer (im Jahr 2010) auf 74 Prozent in diesem Jahr gefallen. Die wahre Kaufkraft der Griechen sei aber um fast 50 Prozent eingebrochen, berichtete der Gewerkschaftsverband GSEE in Athen in einer am Mittwoch präsentierten Studie. Zudem seien die Maßnahmen zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit mangelhaft.

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Die griechischen Gewerkschaften rechnen damit, dass die Arbeitslosigkeit im kommenden Jahr auf 28 bis 29 Prozent steigt. Der soziale Friede sei durch die harten Sparmaßnahmen gefährdet, weil die Wirtschaft immer weiter abgewürgt werde. Aktuell liegt die Arbeitslosenquote knapp über 25 Prozent. 55 Prozent der jungen Leute sind ohne Job.

(APA/dpa)

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1 Kommentare

Mein Mitleid hält sich in Grenzen!

Nirgends in der Eurozone sind die Einkommen so stark gesunken wie in Österreich (lt. USB)

In Griechenland sind sie im selben Vergleichsraum (2000 bis 2010) um 41% gestiegen.

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