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Griechenland: Euro-Gruppe gibt Tranche frei

13.12.2012 | 18:15 |   (Die Presse)

Die Finanzminister der Eurozone geben grünes Licht für die dringend benötigten Hilfsgelder. Heuer sollen noch 34,3 Milliarden Euro nach Athen fließen. Ohne das Geld droht Griechenland die Staatspleite.

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Wien/Brüssel/Aga/Ag. Am Ende ging alles ganz schnell: Nach einer unerwartet kurzen Sitzung einigten sich die Finanzminister der Eurozone am Donnerstag auf die Freigabe der lange ersehnten nächsten Hilfstranche für Athen. Griechenland wird in wenigen Tagen die dringend benötigten 34,3 Milliarden Euro von den internationalen Geldgebern aus EU, Europäischer Zentralbank (EZB) und Internationalem Währungsfonds (IWF) bekommen. „Das Geld wird bereits nächste Woche fließen“, kündigte Euro-Gruppen-Chef Jean-Claude Juncker am Donnerstag in Brüssel an.

Die Finanzminister der Euroländer hatten grünes Licht gegeben, nachdem Griechenland durch den Rückkauf von Altschulden seine Verbindlichkeiten gedrückt und damit die Voraussetzung für neue Überweisungen erfüllt hatte. Diese werden in Raten ausbezahlt. Insgesamt sollen nun 53 Milliarden Euro fließen, 34 Milliarden noch heuer und 19 Milliarden im nächsten Jahr, erklärte Finanzministerin Maria Fekter (V) nach dem Treffen. Ohne das Geld droht Griechenland die Staatspleite. Der IWF wird sich nach den Worten Junckers auch künftig am Griechenland-Programm beteiligen. Ob das Land noch weitere Maßnahmen zum Erreichen der Defizitziele durchsetzen müsse, sei derzeit nicht sicher.

 

Arbeitslosigkeit steigt dramatisch an

Doch für die Regierung in Athen gab es an diesem Donnerstag nicht nur gute Nachrichten: Wegen der tiefen Rezession ist die Arbeitslosigkeit auf Rekordniveau, wie die neuesten Zahlen des nationalen Statistikamtes belegen. Die Arbeitslosenquote stieg im dritten Quartal 2012 auf 24,8 von 23,6 Prozent im Frühjahr. Dies ist der höchste Wert seit der Erfassung der Quartalsdaten 1998. Vor einem Jahr lag die Quote noch bei 17,7Prozent. Schlimm ist die Lage vor allem für junge Menschen bis zum Alter von 24Jahren. In dieser Altersgruppe beläuft sich die Arbeitslosenquote auf 56,6 Prozent. Bei den jungen Frauen sieht es besonders dramatisch aus: 65,4 Prozent von ihnen haben keinen Job.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 14.12.2012)

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17 Kommentare
0 0

die "griechische Pleite"

wird wie bisher auch in den nächsten 10 Jahren des öfteren im letzten Moment verhindert werden - außer Europas Steuerzahler treten in den Streik...

Stronach wählen und damit ein Zeichen gegen die international-sozialistische EURO-Umverteilung setzen!

Dumm ist nicht der Betrüger, dumm ist der sich immer wieder über den Tisch ziehen lassende Guteuropäer!

Das griechische Erfolgsmodell, Reformen zuzusagen, teilweise auch zu beschließen und nach dem Fließen der Milliarden unserer Steuergelder dann einfach nicht umzusetzen, ist beinahe Nobelpreisverdächtig!

Da arbeitet man doch gerne bis 70, wenn man damit den Griechen ein beschauliches, steuerzahlungsloses Leben im Staatsdienst/Pension ermöglichen kann.

Wie viele Milliarden wollt ihr in diesem "failed state", schlimmer als die meisten Afrikanischen, noch versenken?

Ganz Griechenland ist doch seit Jahrzehnten ein Indianerreservat. Kurz vor der EURO-Einführung stand man bereits knapp vor der Staatspleite. Der EURO hat dann nochmals 10 Jahre Party auf Kosten Anderer ermöglicht. Und hat die Präpotenz der Griechen steigen lassen.

Die griechischen Betrüger müssen raus aus dem EURO! Auch generalpräventiv, für die FIPS-Staaten!

Unsere Lulu-Regierung gehört entmündigt!

[X] STRONACH

Re: Stronach wählen und damit ein Zeichen gegen die international-sozialistische EURO-Umverteilung setzen!

Und Sie meinen, das wird dann alles anders, wenn Stronach und FPÖ jeweils 15% bekommen?
Wirklich?

Da fällt mir gerade ein Zitat ein....

"Die Definition von Wahnsinn ist, immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten."

8 0

und wann

wird endlich die unsägliche Trab hin - Trab her Troika endlich eingespart?

Bitte endlich um die Wahrheit: Wer von den Bonzen steckt sie wie viel genau ein?



Raub an den EU-besetzen Ländern.

Anstatt mit Soldaten wird Europa mit gekauften Politikern unterworfen und ausgeblutet.

Da werden zig Milliarden versenkt

Immer wieder heißt es, dass Griechenland "sich angestrengt" habe. Wie bitte? Noch zahlt kein Reeder einen Cent Steuer, haben einige Politiker ihr Millionenvermögen in andere Länder transferiert und zig Tausende Rentner leben in Armut, Leute verlieren ihre Jobs und in den Krankenhäusern herrscht das blanke Chaos. Aber klar, das wurde ja von den EU-Gottsobersten so gefordert. Die Griechen haben sich angestrengt? Frau Fekter, hätten sich griechischen Politiker wirklich angestrengt, würden diese Zustände nicht mehr oder kaum merkbar sein. Man hat sich für die Banken und für die EU-Bonzen angestrengt, aber nicht für die Bevölkerung. Somit werden weitere Milliarden fließen und fließen und fließen, Milliarden von den Steuerzahlern, bei denen jetzt auch in unserem Land abgezockt wird. Von irgendwo muss ja das nötige Geld kommen.

10 0

Warum wundert das niemanden?

Wir fahren weiterhin mit Vollgas gegen die Wand (= Hyperinflation)!

Der Schärdinger

Schauma mal in drei Monaten, dann wird es wieder heißen, die Griechen müssen und haben nicht, usw.
Es wird halt beschönigt und das Blaue vom Himmel heruntergelogen.........

Die Fekter soll eine ganz lange Nase bekommen!

"Griechenland hat sich ja besonders angestrengt"... Ja schon, aber nur wanns ums lügen, schummeln und Bestechlichkeit geht.

das Geld der anderen

´
gibt man immer leichter aus.

wenn ein privater

geld, das ihm nicht gehört, an einen dritten weitergibt obwohl er weiss, dass dieser dritte das geld niemals zurückzahlen wird, ist das eine straftat. wenn politiker steuergeld an einen staat weitergeben, der erwiesenermaßen nicht in der lage ist, seine schulden jemals zurückzuzahlen, ist das alternativlos. wann wachen die europäischen steuerzahler endlich auf.

Ja Ja, die Volksentweigngung mir Vorwänden geht munter weiter!

Und die Medien machen - wie könnte es anders sein, brav mit.

Re: Ja Ja, die Volksentweigngung mir Vorwänden geht munter weiter!

- Volksentweigngung + Volksenteignung

Pleite Griechenlands konnte wieder einmal im letzten Moment hinausgezögert werden.

Wäre dies nicht so kurzfristig beschlossen worden, dann wäre Griechenland noch heuer pleite gewesen. Das Volk hat ein Recht und die Politik die Pflicht zur umfassenden Information.

http://www.wienerzeitung.at/meinungen/gastkommentare/507139_Die-Todsuenden-der-Politik.html

9 0

die arbeitnehmer, mittelschicht u asvg pensionisten verarmen- aber mit turbogeschwindigkeit werden weiter abermrd. in die horrorbankenmärkte gesteckt. das kann nicht mehr lange gut gehen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/diw-studie-mittelschicht-schrumpft-ungleichheit-nimmt-zu-a-872641.html

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