Autoabsatz in Europa auf niedrigstem Stand seit 1993

14.12.2012 | 12:09 |   (DiePresse.com)

Kein Ende der Krise in Sicht: Die Neuzulassungen gehen den 14. Monat in Folge zurück. In Österreich ist der Einbruch deutlich höher als im EU-Schnitt.

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Auf dem europäischen Automarkt ist kein Ende der Krise in Sicht: Der Autoabsatz in der Europäischen Union schrumpfte im November um 10,3 Prozent auf rund 926.000 Fahrzeuge, wie der europäische Herstellerverband ACEA am Freitag mitteilte. Damit gingen die Neuzulassungen den 14. Monat in Folge zurück. Von Jänner bis November wurden in der EU 7,6 Prozent weniger Autos zugelassen. Es fanden sich Käufer für 11,25 Millionen Fahrzeuge - so wenige wie seit 1993 nicht mehr. In Österreich war das Minus im November mit 19,7 Prozent doppelt so hoch wie im EU-Schnitt.

Die Neuzulassungen in Österreich sackten im November auf 24.377 Fahrzeuge ab. Im Zeitraum Jänner bis November gingen sie gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 4,6 Prozent auf 317.589 Autos zurück.

Italien: Einbruch um fast 20 Prozent

Einziger Lichtblick war Großbritannien, wo die Zulassungen sowohl im November als auch im bisherigen Jahresverlauf zulegten. In Deutschland hielt sich der Rückgang von Jänner bis November noch in Grenzen - hierzulande wurden 1,7 Prozent weniger Autos verkauft. Vor allem in den krisengeschüttelten Ländern Südeuropas schrumpfte der Markt: In Spanien gingen die Neuzulassungen um 12,6 Prozent zurück, in Frankreich um 13,8 Prozent und in Italien um 19,7 Prozent.

Mit Ausnahme von Opel konnten die deutschen Hersteller ihre Marktanteile steigern, während die Konkurrenz aus Italien und Frankreich schwächelte. Inzwischen stammt jedes vierte in der EU verkaufte Auto vom Volkswagen -Konzern.

(APA/Reuters)

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11 Kommentare

Höchste Zeit durch Lobbyisten wieder neue Gesetze durchzuboxen!

Da jetzt jeder schon ein Auto haben dürfte - muss man vielleicht wieder etwas an den Abgasnormen schrauben um die Lemminge zum Neukauf auf Kredit zu zwingen!

Abgesehen davon, dass diese Finanzhaie auch jede Menge Staaten und Währungen stark schwächen, wenn nicht sogar umbringen! Kann man doch fast jeden Tag erleben.


Erwähnen darf man auch noch, dass die Turbokapitalisten bei Überproduktionen oder bei zu geringen Preisen für Waren nicht selten auf folgende "preisgestaltende" Maßnahmen zurückgreifen: Einackern, Verbrennen und Verfüttern der Ernte, Schütten von Schiffsladungen ins Meer, bevor sie die Lebensmitteln an Länder liefern, wo die Menschen verhungern oder zu wenig zu essen haben. Wobei auch "ihre" Hilfsgelder in der Regel nicht bei den Bedürftigen ankommen. Jedenfalls bei weitem nicht zur Gänze!

Und? Wo bleiben die Maßnahmen unsere Politiker? Vor allem die der "christlichen"? Was verstehen die "christlichen" Politiker eigentlich unter christliches Handeln?

Gerade beim wichtigsten Wirtschaftszweig in den kapitalistischen Ländern zeigt sich, wie unfähig und ahnungslos, ja sogar brandgefährlich für die Weltwirtschaft die unsittlich überbezahlten kapitalistischen Macher und Bosse sind:


Der "freie" Markt regelt gar NIX! Es findet schon seit Jahrzehnten ein brutaler Verdrängungswettbewerb statt, ohne dass auch der Bedarf für die unglaublichen Produktionsmengen vorhanden wäre.

Es wird ständig viel mehr produziert, als der Markt braucht. Und das vor allem auf Kosten der Steuerzahler sowie der Arbeit- und Dienstnehmer. Da gibt es Steuergeschenke, Verlustabschreibungen, Rettungspakete für die Großpleitiers und Großversager, dass es nur so kracht. Und auch die Arbeit- und Dienstnehmer werden - im Gegensatz zu den Machern, für die kein Einkommen und keine Abfindung zu hoch und zu unsittlich sein kann - bei den Löhnen, Zulagen und Arbeitszeiten immer mehr ausgepresst.

Natürlich müssen auch die Sozialsysteme immer mehr für die Finanzierung der krachenden Verluste der falschen Wirtschafts- und Finanzpolitik herhalten.

Nebenbei müssen die Staatskasse bzw. die Bürger auch noch die unglaublichen(!!!) Verluste der Börsenhaie und Finanzjongleure abdecken, deren Geld-Hin-und-Her-Geschiebe auch der Wirtschaft überhaupt nichts bringt, sondern sie - im Gegenteil - immer mehr unter Druck setzt, damit sie gemeinsam mit den Bürgern weiterhin den Goldesel für diese Absahner zu spielt.

Autoabsatz in Europa auf niedrigstem Stand seit 1993

der neue Mensch der gezüchtet wird, kommt ohne essen aus. Dann kann die Steuer noch ohneweiteres erhöht werden.
Spass bei Seite, noch seit ihr nicht soweit, früh Sterz mit Blümchen Kaffe-Mittag Sterz ohne Blümchen Kaffee-Abend Sterz. Freitag gab es Fisch, selbst mit der Hand gefangen.
Alles was produziert wird, das muß man wissen, ist Schrott wenn man die Nutzungsdauer abzieht.
Ein Auto hat eine Lebensdauer von nicht einmal einem halben Jahr. Wie das ? Wenn sie ohne Unterbrechung mit 100 km/h fahren, das 300.000 km,. dann kommen sie auf 3000 Stunden. Das Jahr hat 8724 Stunden.
Wer soll diese Kisten noch kaufen, sie stehen sich doch überall selbst im Weg. Sie fahren nur für die Steuer.
Manager haben eines noch nicht begriffen nämlich das Naturgesetz, alles was der Mensch produziert richtet sich immer gegen ihn selbst.
Man gehe aus von einem fiktiven absoluten Produkt der 4. Dimmension.
Beispiel:Das Produkt soll für eine Population von 100.000 Menschen Produziert werden. Wenn man eine Fabrik baut die in einem Jahr diese Anzahl produziert, kann man die Fabrik nach einem Jahr zusperren.
Von dieser Grundbasis kann man alle Eventualitäten ableiten wie Innovation, die nichts anders ist, als die parallele Verschiebung der absoluten Produktionsdauer, vom Zeitpunkt der Entstehung bis zum einsetzen der Innovationen.




Speiseplan der durchschnittlichen Familien Österreich's

Montag: Erdäpfelsuppe
Dienstag: Pommes mit Dip
Mittwoch: Bratkartoffeln
Donnerstag: Erdäpfelgröstl
Freitag: Kartoffelpuffer
Samstag: Erdäpfelgratin
Sonntag: Schweins-Schnitzel mit Kartoffelsalat

Sehr nahrhaft & sicherlich eine Garantie für viele schlaue Nachkommen.
Der Wohlstand ist zurück in Europa.
Wer hat nun also keine Freude daran wenn man im Supermarkt unter 2 Euro fast nichts mehr bekommt?

*irony-off*

Wen wundert es?

Es ist einfach keine Kohle mehr da !

Re: Wen wundert es?

Oder mehr gehirn?

Die Bonzen in Brüssel fahren ganz Europa mit hoher Geschwindigkeit an die Wand!

Wundern darf man sich nicht.

Dort werkt der "Bauer" Wilhelm Molterer als Bankdirektor und der bei uns erfolglose Hahn.

Re: Die Bonzen in Brüssel fahren ganz Europa mit hoher Geschwindigkeit an die Wand!

Koennte es nicht eher sein,dass die menschen intelligenter werden,weniger fahren und den zweck des autos, erkennen?Der ist unabhaengig und moeglichst bequem von a nach b zukommen.Zur imagepflege ist heute ein haufen gepresstes blech mit vier raedern ungeeignet.

Re: Re: Die Bonzen in Brüssel fahren ganz Europa mit hoher Geschwindigkeit an die Wand!

könnte es nicht eher sein dass die Menschen im dümmer werden, ganz nach dem Motto "Du bist was du isst"?

Wann wird der Absatz wieder ansteigen?


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