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Eurozone: Nur Irland auf Wachstumskurs

02.01.2013 | 10:40 |   (DiePresse.com)

Wie aus dem Einkaufsmanagerindex hervorgeht, steckte der Industriesektor auch im Dezember tief in der Rezession. Damit dürfte sich auch der Rückgang der Wirtschaftsleistung beschleunigt haben.

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Die Eurozone ist zum Jahresende wahrscheinlich noch tiefer in die Rezession gerutscht. Darauf deutet der erneute Rückgang des Einkaufsmanagerindex für die Industrie hin, einem der wichtigsten Konjunkturbarometer für die Währungsunion. Gute Nachrichten gibt es lediglich aus dem Euro-Krisenland Irland , das mit Jahreswechsel die EU-Ratspräsidentschaft übernommen hat (mehr dazu ...). Die Insel meldete am Jahresende ein Wachstum, während alle anderen Euro-Länder geschrumpft sind: In Deutschland, Spanien, Österreich und Griechenland beschleunigte sich die Talfahrt, während sie sich in Frankreich, Italien und den Niederlanden verlangsamte. Im dritten Quartal war das Bruttoinlandsprodukt um 0,1 Prozent geschrumpft, im zweiten Vierteljahr um 0,2 Prozent.

"Rückgang wohl erheblich beschleunigt"

Der Einkaufsmanagerindex für die Industrie fiel im Dezember um 0,1 auf 46,1 Punkte, wie das Markit-Institut am Mittwoch zu seiner Umfrage unter 3000 Unternehmen mitteilte. Das Barometer blieb damit deutlich unter der Wachstumsschwelle von 50 Zählern. "Der Industriesektor steckte auch im Dezember tief in der Rezession", sagte Markit-Chefvolkswirt Chris Williamson. Die Produktion dürfte im vierten Quartal um etwa ein Prozent geschrumpft sein. "Folglich könne sich auch der Rückgang der Wirtschaftsleistung beschleunigt haben - wahrscheinlich sogar erheblich."

Die Exportaufträge schrumpften in der Eurozone bereits den 18. Monat in Folge. Allerdings fiel der Rückgang weniger gravierend aus als in den zurückliegenden acht Monaten. Die Unternehmen bauten bereits den elften Monat in Folge Arbeitsplätze ab. Lagerbestände und Einkaufsmengen wurden erneut stark reduziert. Die Auftragsbestände wurden hingegen so zügig abgebaut wie seit einem halben Jahr nicht mehr.

(APA/Reuters)

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4 Kommentare
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Unglaublich diese propagandistischen Fehlinformationen!


das ist eine getarnte Lüge

Irlands Zahlen sind gelinde gesagt getürkt

und gehen von 2008 aus,

vielleicht erinnert sich noch jemand an den "Tigerstaat" der dann eine Miezekatze am EU-Tropf wurde (und ist!)

die Presse hat auch schon besser recherchiert

Re: das ist eine getarnte Lüge

och, wenn man ganz unten war, muss es ja bergauf gehen... ;-)

Das hört sich gar nicht gut an!

Es scheint, dass die komischen Planwirtschaften in der Eurozone immer mehr das Phänomen der Mangelwirtschaften zu spüren bekommen.

Diese Planwirtschaften bestehen ja aus riesigen geschützten Bereichen, einem Förder- Frühpensions- und Umverteilungswahnsinn. Weil das Alles aber keine Leistung bringt (nur das BIP aufbläst!) so kommen immer mehr die Wirkungen der Planwirtschaften zum Tragen.

Planwischaften entwickeln sich immer zu Mangelwirtschaften!

Ist ja auch logisch und muss so gewollt sein. der Gsetzgeber gibt doch einem beamteten Ruhegenießer, bei Nullleistung!, um mehr als 100% mehr Geld als die Arbeiter in der Realwirtschaft überhaupt verdienen können. Da bringen doch nur nur Deppen eine Leistung zur Versorgung der Gesellschaft. Es ist auch ein schweres Vergehen gehen die Menschengrundrechte!

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