Fekter: "Schuldenkrise weitgehend bewältigt"

10.01.2013 | 14:57 |   (DiePresse.com)

Für die Finanzministerin ist der Euro wieder stabil. Eurgruppen-Chef Juncker war einmal mehr nicht der gleichen Meinung wie Maria Fekter.

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Die europäischen Länder haben nach Einschätzung von Finanzministerin Maria Fekter (ÖVP) die Schuldenkrise "weitgehend bewältigt". "Was die Schuldenproblematik angeht, sind wir über den Berg", sagte Fekter der Tageszeitung "Österreich". Die Schulden steigen zwar weiter, aber "der Großteil der Staaten hat nur mehr ein Defizit um drei Prozent oder darunter", begründet Fekter ihren Optimismus. "Wir waren in Europa in den letzten Jahren auf Treibsand unterwegs, jetzt stehen wir wieder auf festem Boden. Wir haben uns im Krisenmanagement enorm verbessert. Der Euro ist wieder stabil", meint Fekter.

Juncker: "Sollten uns keinen Illusionen hingeben"

Österreichs Finanzministerin wurde im Vorjahr schon mehrmals von EU-Politikern als "indiskret und undiplomatisch" bezeichnet (mehr dazu...). Auch mit den aktuellen Aussagen dürfte der scheidende Eurogruppen-Chef Jean-Claude Juncker nicht zufrieden sein: Die Krise sei noch nicht vorbei, mahnte Juncker nach der Veröffentlichung von Fekters Aussage. Der Luxemburger Premier warnte Europas Politiker davor, der Öffentlichkeit den Eindruck zu vermitteln, dass alle Schwierigkeiten bewältigt seien.

Ministerin Fekter erklärt die Wirtschaft

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"Ich gehöre zu denen, die denken, dass die vor uns liegenden Jahre schwer sein werden. Wir sollten uns keinen Illusionen hingeben." Die Euro-Länder stünden weiter vor ernsthaften Problemen. Man komme bei der Lösung der Krise aber voran: "Ich glaube, wir haben die Talsohle durchschritten."

(APA/Red.)

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130 Kommentare
 
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Also das ich einmal

den alten Stalinisten Junker Recht geben muss......das schmerzt in der Seele. Gut aber gegen eine solche Wirtschaftsfachkraft wie unsere Fr. Fekter gewinnt ein jedes Milchmädchen

Inkompetent wie immer!


ganz ruhig Mitzi...

sind die Schulden über Nacht verschwunden???

Fekter: "Schuldenkrise weitgehend bewältigt" 10.01.2013 | 14:57 | (DiePresse.com)

Nur 2 Fragen an Frau Fekter:

1.Wann kommen wir wieder aus dem schlechten Rating: Aaa und AA+
heraus ??

Sie brauchen nur einen Termin zu nennen ! Ist es noch vor der Nationalratswahl oder nachher ?

2. Wann werden wir entscheidend besser dastehen als die EU-27 Nachhaltigkeitsstudie, wo wir in Augenhöhe = mit gleichen versteckten Schulden, wie

Rumänien, Litauen und Malta

sind ??

Bitte beantworten Sie mir diese beiden Fragen mit einer Terminangabe !!

(Sonst höre ich mir Ihr blödes Geschwafel kein 2.Mal an !!)

dann sind wir ja beruhigt!

Also wenn unsere Finanzministerin soetwas sagt dann koennen wir ja beruhigt in die Zukunft blicken.
Hat diese Frau auch nur ein bisschen Ahnung von volkswirtschaftlichen Zusammenhängen?
Aber sie hatte uns ja auch gesagt, dass wir in Griechenland keinen Cent verlieren werden.

Re: dann sind wir ja beruhigt!

Ich wundere mich immer wieder , dass wir solche Leute bei den letzten Wahlen gewählt haben sollen ?

1.Österreich Ratings: Aaa und AA+

2. EU-27 Nachhaltigkeitsstudie (mit gleichen Schulden wie)

Rumänien, Litauen und Malta !!

Was haben die Regierungen in den letzten 60 Jahren gearbeitet oder haben sie nur blöd dahergeredet ?


Fekter: "Schuldenkrise weitgehend bewältigt"

Kaiser Franz Joseph hat bereits 1880 ein Kontrollorgan eingerichtet mit dem er seine Untertanen im gesamten Habsburger Reich schützen wollte.
Daraus ist die heutige FMA hervorgegangen. Hätten , ja hätten die beteiligten Damen und Herren das befolgt, heute gäbe es keine Finanzskandale in keinem Bundesland. Bei Novellierungen hat immer der Bezug zum Ursprungsgesetz zu erfolgen. Ist das nicht der Fall, hat das Gesetz als solches keine Gesetzeskraft wenn ein altes in Kraft befindliches Gesetz nicht explizied ausser Kraft gesetzt worden ist.
Bei den Schulgesetzen aus der Zeit von Josef II , gab es den selben Fall.

Hier ein kleiner Auszug des Gründungstextes.
Sage noch einmal jemand die Habsburger hätten nicht gewußt von was sie sprechen.

Auszug:
Die Staatsaufsicht über Versicherungsunternehmen hat sich im Allgemeinen auf die genaue Beobachtung der gesetzlichen und statutorischen Vorschriften, sowie auf jene Umstände zu erstrecken, von welchen die jederzeitige Erfüllbarkeit der künftigen Verpflichtungen der Anstalt bedingt wird. Die Staatsaufsicht hat daher insbesondere die richtige Berechnung der Prämienreserve, die vorschriftsmäßige Anlage der Kapitalien, sowie die richtige, vollständige und möglichst klare Darstellung aller Gebahrungs- und Vermögensverhältnisse im Rechnungsabschlusse und Rechenschafts-Berichte … zu überwachen.“

Re: Fekter: "Schuldenkrise weitgehend bewältigt"

Die Fekter lebt auf einem anderen Stern oder sie ist auf einem Trip ? Anders kann ich mir diese blöde Aussage nicht erklären.

Aber damit Nägel mit Köpfen gemacht werden und dass mehr kompetentere Leute bei der nächsten Wahl gewinnen,

habe ich Frank um einen Juristen gebeten, um einen Musterprozess gegen die 3 Korruptionsparteien führen zu können.

Oder gibt es etwas Besseres, was zum Ziel führen könnte ?

Frau Minister Fektor, sie behaupten die Schuldenkriese,

sei uberwunden, eine Lüge, nun die Beweise:
Die Schulden der letzten Jahre, in EUR
1970 3.421.000.000
1980 27.002.000.000
1990 76.518.000.000
2000 119.207.000.000
2010 205.576.000.000
2012 227.571.125.971

Das entspricht, einer Schuld je Erwerbstätigen
EUR 54.680
Der Staat zahlt jährlich Zinsen in der Höhe von
EUR 8.172.117.658
Das entspricht, einer Schuld je Erwerbstätigen
EUR 1.064
Leider kann man lügende Regierungsmitglieder, nicht vor ein Gericht bringen.
Da die Schulden Grichenlands, Spanien, Italien usw. noch vie höher sind, so ist der Zusammenbruch des EUR, nur eine Frage der Zeit.
In der Privatwirtschaft, würde das schon lange die Insolvenz beteuten.
Das Volk muß man vor Wahlen, beruhigen und belügen.
LIEBE MITBÜRGER, ZAHLEN LÜGEN NICHT.


Frau Minister Fekter, sie behaupten, die Schuldenkriese sei überwunden,


Frau Minister Fekter, sie behauptendie Schuldenkriese sei überwunden,


Bei dem geistigen Potential der Wähler

können sich die Parteien leisten was sie wollen es wird immer für den Stimmenfang reichen.

Re: Bei dem geistigen Potential der Wähler

Leider !!

Eine einzige "Wegschaugesellschaft" !!

Von wo hat sie den Unsinn?

Als Innenministerin war sie mir lieber.

Widersprüche

Der Flunker-Juncker mag die Flitzi-Mitzi nicht besonders gern. Die beiden widersprechen einander. Seltsam, sie hauen in die gleiche Kerbe.

Zuerst denken, dann reden fällt der österr. Finanzministerin immer noch schwer

Die Aussagen der österr. Finanzministerin nehmen immer mehr die Qualität von Orakelsprüchen an. Mit dem, was ihr in letzter Zeit über die Lippen gekommen ist, kann man nämlich gleichzeitig etwas begründen und das Gegenteil davon auch.
Nur so kann Frau Fekter behaupten, dass die Schuldenkrise weitgehend bewältigt sei. Denn mit dieser wirklich kühnen Einschätzung der Lage, steht sie ziemlich alleine im Euro-Raum da. Nur mitleidiges Lächeln erntete Frau Fekter mit Recht für diese Wortspende.
Mit Redeverbot sollte man daher die Finanzministerin belegen, um sie nicht zuletzt vor ihrem eigenen Mundwerk zu schützen und um uns vor weiteren internationalen Blamagen zu bewahren.

3

Gerede!

Wenn Länder, wie in Österreich, nicht wissen wie viel Schulden sie angehäuft haben, wenn Politiker; wie in Österreich, wie Lehnsherren agieren, wenn Bürgern, wie in Österreich, für verblödet betrachtet werden und mit deren Geld und Vermögen gespielt wird, wenn, wie in Österreich, neue Schulden auf Teufel komm raus von Gemeinden, Ländern, Bund gemacht werden und was noch alles, kann diese Frau doch nicht behaupten: "Schuldenkrise weitgehend bewältigt".
PS.. Für wie blöd halten uns diese Verkünder, PolitikerInnen können diese Personen schon lange nicht genannt werden, diese Wortmeldungen sind nicht mehr auszuhalten.

Hohe Schulden Dank der EU ganz klein

Österreich war ordentlich überschuldet. Im Laufe der Zeit summiert sich das. Fast drohte der Kollaps. Österreich hatte nie genug Einnahmen um die Schulden zurückzuzahlen. Bürgerin machte sich ernsthaft sorgen. Es schien nur eine Frage der Zeit zu sein, bis die Schulden uns auffraßen.

Dann kam eines früheren Tages Vranitzky von einer Reise zurück und erzählte uns von der EU. Abschaum war außer sich vor Rasche - doch das Elitäre Bürgertum wusste sofort: Das wird eines späten Tages einmal unsere Retterin sein. Eines dürfen wir nicht vergessen - den Menschen ging es damals miserabel. Hohe mieten und teures Essen. Die Lösung war unumgänglich eine Partnerin der EU zu werden.

Und genauso ist es gekommen. Plötzlich kannte das kleine Land Österreich jeder auf der Welt. Alle wollten kommen.Verbesserte Lebensmittel zum kleinen Preis waren die Folgen. Beste Facharbeiterinnen aus der ganzen Welt und nimmer endende Aufträge für die Wirtschaft waren weitere Folgen. Ein Ende der Erfolgsgeschichte ist noch nicht absehbar. Das lässt genügend Spielraum zu um nun von den Schulden größtenteils befreit zu sein.

EU - da leben wir gemeinsam am Besten und zufriedener. Damit gehören Problemen der Vergangenheit an.

Re: Hohe Schulden Dank der EU ganz klein

Ja dank der EU leben wir wie im Schlaraffenland !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Mitzi

dass man mit so einem IQ schon aufrecht gehen kann verwundert.

Re: Mitzi

Oh ja, man (frau) kann sogar Finazministerin werden. Und gescheite Sprüche klopfen!

mal los

die arbeitslosen zahlen in europa deuten eher auf ein pulverfass

politiker werden fuer gute propaganda bezahlt, mrs. fekter macht ihren job

leider hat die politik die misstaende verursacht

Island hat die Krise bewaeltigt, Europa nicht

Das

nächste Fettnäpfchen wo die Ministerin hineinhüpft.

Es ist Wahljahr !

Unter dieser Praemisse sind bis Herbst alle Politikeraussagen zu bewerten ....

es ist w


Und.....

Und, wurden schon strengere Finanzmarktregeln installiert, um Casino-Wirtschaft, Zockertum und Spekulantentum zu unterbinden?

Gibt es schon europäische Rating-Agenturen?

Wann wird es die 3% Finanztransaktionssteuer geben?

Wann werden den exzentrischen Löhnen der Banker und Manager Grenzen gesetzt? Wann werden die Boni verboten?


 
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