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Chinesen wollen Mehrheit am Hafen von Piräus kaufen

14.01.2013 | 12:50 |   (DiePresse.com)

Die Reederei Cosco könnte schon bald Mehrheitseigentümer des größten griechischen Hafens sein. Piräus ist ein wichtiges Tor nach Osteuropa.

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Der chinesische Reederei-Konzern Cosco will einem Zeitungsbericht zufolge eine Milliarde Euro in den griechischen Hafen Piräus investieren und einen Anteil von 60 Prozent erwerben. Wie die Finanzzeitung "Imerisia" am Montag berichtete, will Cosco sein Angebot vorlegen, sobald die griechische Regierung über das Verfahren zur Privatisierung der beiden größten Häfen des Landes - Piräus und Thessaloniki - entschieden hat. Der chinesische Konzern hat bereits eine größere Beteiligung am Hafen von Piräus, der noch zu 74 Prozent in Staatsbesitz ist.

Nachdem sich die Regierung in Athen weiterer europäische Hilfszahlungen gesichert hat (mehr dazu ...), konzentriert sie sich mittlerweile darauf, Investoren für die Wirtschaft des Landes zu gewinnen, die seit mehr als fünf Jahren in einer Rezession steckt.

Der Hafen von Piräus, der 2011 auf mehr als 20 Millionen Passagiere und 1,7 Millionen Container kam, ist der größte des Landes. Außerdem ist er wichtig für den Warenverkehr nach Osteuropa. Ein Vertreter der Hafengesellschaft sagte zu dem Zeitungsbericht, er wisse nichts von der geplanten Übernahme. Bei der Privatisierungsbehörde Taiped war zunächst niemand für eine Stellungnahme erreichbar.

(APA/Reuters)

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3 Kommentare

Da rettet unsere EU, Griechenland mit unseren Steuergeldern

und danach kauft sich der Chinese und andere Private, die besten Stücke raus.
Hätten wir doch nur anstatt des ungesicherten Rettungsschirmes, Hypothekarkredite an Griechenland vergeben.

.-)

1 0

Viel Glück

Entweder werden die Chinesen den Griechen beibringen richtig zu arbeiten, oder sie werden von Streiks genervt und das Tuch werfen. Abwarten!

Die Chinesen kaufen den Hafen für die Türken!

Die Griechen sollten es eigentlich direkt an die Türken verkaufen!

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