Goldman Sachs: Eurozone "wurstelt sich durch"

15.01.2013 | 17:03 |   (DiePresse.com)

Die US-Investmentbank sieht erste wichtige strukturelle Änderungen im Euroraum. Allerdings sei das politische Risiko weiterhin hoch.

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Die amerikanische Investmentbank Goldman Sachs sieht erste Fortschritte bei der Bewältigung der Eurokrise. Dennoch gehen die Bankökonomen davon aus, dass sich die Währungsunion weiter "durchwurstelt" und dem Risiko politischer Unruhen ausgesetzt bleibt.

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Es gebe erste bemerkenswerte strukturelle Veränderungen zu beobachten, sagte Goldman-Sachs-Ökonom Dirk Schumacher während einer Konferenz der Großbank am Dienstag in Zürich. Zudem habe die Europäische Zentralbank mit ihren Anleihenkäufen die Lage stabilisiert. Dies sei notwendig gewesen, reiche aber noch nicht aus.

Wahlen in Italien im Visier

"Reformmüdigkeit" sei ein großes politisches Risiko. Die unter Einschnitten leidende Bevölkerung in Krisenländern sei der Versuchung ausgesetzt, den Euro für die Probleme verantwortlich zu machen. Die anstehenden Wahlen in Italien im Februar würden daher zu einem wichtiges Signal für die weitere Entwicklung.

Die von der Krise am meisten betroffenen Länder wie Spanien und Italien müssten im Interesse ihrer internationalen Wettbewerbsfähigkeit das Kostenniveau um bis zu 30 Prozent senken, sagte Schumacher weiter. Abwertung gehe als Euro-Mitglied ja nicht. Dies sei politisch sehr schmerzhaft, aber "machbar".

"Moderate Rezession"

Für die Eurozone sieht Goldman Sachs eine "moderate Rezession" voraus, allerdings mit starken regionalen Unterschieden. Die Währungsgemeinschaft dürfte 2014 eine um 0,2 Prozent schrumpfende Wirtschaftsleistung erleben, um 2014 zu einem Wachstum bei 0,9 Prozent zurückzukehren.

In den USA sehen die Wirtschaftsexperten positive Signale. Im laufenden und im nächsten Jahr erwarten die Experten 2 bzw. 2,9 Prozent Wachstum. Die Entschuldung der privaten Haushalte schiebe den Konsum an, sagte Schumacher.

(APA/sda)

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3 Kommentare

Ja wenn Verbrecher sich zum Richter machen.

Goldman Sachs hat eine wirtschaftlich kriminelle
Vergangenheit und hat den "Maulwurf" Mario Draghi zum Chef der EZB mitgeholfen.
Europa muß sich, von den amerikanischen Finanzkonzernen, so rasch als möglich loslösen.Die Finanzpolitik, muß neue Wege gehen, sonst fallen wir von einer Krise in die Andere.
Wie alle Witschaftszahlen bewiesen, ist der Zins und Zinseszins die Ursache aller Kriesen.
Zum Beispiel, die Zinsschuld Österreichs pro Jahr
EUR 8.172.117.658
Das sind pro Erwebstätigen
EUR 1.964
LIEBE ÖSTERREICHER LASST EUCH DOCH NICHT IMMER BELÜGEN.

Bitte

Bitte, lasst doch die Egomanen von Goldman-Sachs außen vor. Diese Unwahrheitssager sind doch gemeinsam mit den Rating-Agenturen der Keim der Unseriösität der US-amerikanischen Bankenwelt!!

Europa sollte jede Art von Geschäften mit Goldman-Sachs verbieten! Das ist eine monströse Selbstbereicherungsfirma, die ihre Kunden als muppets (Volldödeln -idioten) bezeichnet!!!!

Goldman- Sachs

Goldman-Sachs ist für mich eine skrupellose Bank.Sie haben Griechenland vollkommen legal unter Vorspiegelung falscher Tatsachen in die EU gebracht. Das Geld, das Goldman-Sachs daran verdient hat, hätte ich gerne. Ich würde es auch liebend gerne in Österreich versteuern. Also was Dirk Schumacher sagt gleicht an Glaubwürdigkeit einem Delphischem Orakel.

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