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Griechenland: "2013 wird das Jahr der Privatisierungen"

18.01.2013 | 14:46 |   (DiePresse.com)

Der griechische Wirtschaftsminister Kostis Hatzidakis sieht "zarte Anzeichen dafür, dass dieses Jahr die Wende sein wird."

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Die griechische Regierung will den Verkauf von Staatsbetrieben in diesem Jahr vorantreiben. "2013 wird das Jahr der Privatisierungen", sagte Wirtschaftsminister Kostis Hatzidakis in einem Interview mit "Zeit Online". Derzeit stehen drei staatliche Konzerne zum Verkauf: die Flüssig-und Erdgasfirmen Depa und Desfa sowie der Ölkonzern Hellenic Petroleum. Verkauft werden soll zudem die Glücksspielgesellschaft Opap.

Athen hatte bereits vor zwei Jahren ein großes Privatisierungsprogramm ausgerufen, das 50 Milliarden Euro einbringen soll. Bisher nahm der Staat aber nur 1,4 Milliarden Euro ein. Der Verkauf der Postbank war vergangene Woche gescheitert - mangels Käufer.

"Europa oder der Abgrund"

„Ich sehe jedoch erste zarte Anzeichen dafür, dass dieses Jahr die Wende sein wird", so Hatzidakis. Der Politiker der konservativen Partei Nea Dimokratia, kündigte im Interview außerdem Steuersenkungen "im Laufe der nächsten Jahre" an. Die aktuellen Steuererhöhungen seien Griechenland von der Troika aufgezwungen worden. Hatzidakis betonte, dass er die Regierung für stabil halte. Denn die Parlamentarier würden wissen, wie die die Konfliktlinie lautet: "Europa oder der Abgrund."

(APA/AFP/Red.)

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13 Kommentare

elegant

Wie elegant man doch "ausplündern" mit dem Wort "privatisieren" umschreiben kann.

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Wer soll das kaufen bitte?

GR darf vorerst im Euro bleiben, aber die Investoren glauben sicher nicht dass es für immer so sein wird.

träumt weiter

Insolvenz BITTE

ist für (fast) ALLE das beste

die armen Banken bedauere ich selbstverständlich (nicht)

wenn die paar brauchbaren Betriebe

noch privatisiert werden, dann ist der Weg in die moderne Sklaverei geebnet!

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Re: wenn die paar brauchbaren Betriebe

haben sie schon einen Kataster?

Das Tafelsilber

wird an jene Investoren verkauft werden die zuvor mitgeholfen haben die Griechen in den Euro zu Lügen.

Diese Allianzen zwischen amerikanischen Bankern und ihren sozialistischen Helfershelfern gibt es schon über ein Jahrhundert. Versklavung der Bürger für maximale Selbstbereicherung - Darin sind sich die Spekulationsbanken und die Sozialisten einig.

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Das

dicke Ende kommt nach den Wahlen in den europäischen Ländern. Jetzt wird uns eine heile Welt vorgespielt. Das verlogene Spiel mit uns Nettozahlern geht weiter. Es gibt nur eine Alternative,raus mit den Pleiteländern aus dem Euro!

3 0

die dürfen sich bei der neoliberalen bankentante merkl bedanken

dass sie jetzt alles verkaufen müssen was nocht irgendwie längerfristig einnahmen bedeuten würde

Griechenland: "2013 wird das Jahr der Privatisierungen"

Seit 38 Jahren ist Griechenland in Privathand der zwei Großen Parteien.

Es müßte eher heißen die Rückgabe des gestohlenen Eigentums an das griechische Volk.
Das wäre eine richtige Privatisierung.

Sein Interview ist sehr bemerkenswert.

Sein Antwort ,das ist nicht die Sache der Athener Regierung, ist bezeichnend dafür, dass das übrige Griechenland diese Regierung nicht will. Die richtige Bezeichnung ist griechische Regierung. Aus der Antiken Zeit ist bekannt, dass in Athen schon immer diejenigen saßen die als Verräter des Volkes galten.

Die Höhe der Schulden, wie zu lesen, ist auch noch sehr fraglich.

Parteien wollen diese Schulden einer genauen Prüfung unterziehen, nur die beiden Parteien NEA und Pasok wollen es nicht zulassen.

Kein Wort was man über Griechenland in den Medien liest entspricht nur im Geringsten dem tatsächlichen Wahrheitsgehalt.

Griechenland hätte sofort aus dem EURO raus müssen.
Was Papadoupolos in kürzester Zeit in Griechenland geschaffen hat, für Griechenland und die Zusammenarbeit mit Europäischen Staaten, das schafft heute keine Europäische Union und alle Politiker zusammen nicht.

Der Unterschied ist, Papapadoupolos hat ehrlich gearbeitet ohne klauen. Heute, keiner von denen kennt die geringste Bedeutung was Ehrlichkeit überhaupt ist.

Strom den er damals gelegt hat, für die Bevölkerung, heutige Politiker schalten ihn wieder ab.
Wohnungen die er gebaut hat für das Volk, werden heute enteignet.




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Re: Griechenland: "2013 wird das Jahr der Privatisierungen"

Das größte Rätsel aller Zeit bleibt warum Goldman Sachs damals und heute dieses Land unbedingt im Euro will, das mit der Wiege der Demokratie glaube ich echt nicht.

Immer wieder

Visionen oder Versprechen, ja es wird alles gut. Von wegen, bisher ist fast alles betreffend Privatisierungen schief gelaufen und jetzt soll es plötzlich besser werden? Sind das nicht leere Phrasen um die EU-Bevölkerung "zu beruhigen"?

Re: Immer wieder

"Sind das nicht leere Phrasen um die EU-Bevölkerung "zu beruhigen"?

Einfach mal abwarten. Sieht nicht so schlecht aus.

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Re: Re: Um die Zeit zu Überbrücken

bis zur Wahl in der BRD, dann kommt der Schuldenerlaß.

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