Zypern-Hilfe: "Es gibt keine neue deutsche Haltung"

30.01.2013 | 13:22 |   (DiePresse.com)

Einem Bericht zufolge gibt die deutsche Regierung ihren Widerstand gegen Euro-Hilfsmilliarden für Zypern auf. Ein Sprecher dementierte das nun.

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Die deutsche Regierung gibt einem Zeitungsbericht zufolge ihren Widerstand gegen das geplante EU-Hilfspaket für Zypern auf. Zwar habe vor allem Finanzminister Wolfgang Schäuble weiter große Vorbehalte, berichtete die "Süddeutsche Zeitung" unter Berufung auf Regierungskreise. Der Druck der anderen Euroländer, der EU-Kommission und der Europäischen Zentralbank sei aber so groß, dass man eine Rettungsaktion am Ende wohl werde mittragen müssen. Das Paket könnte allerdings geringer ausfallen als bisher befürchtet, hieß es in dem Bericht.

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Berlin hat die Gerüchte als "sehr irreführend" zurückgewiesen. "Es gibt keine neue deutsche Haltung", sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Mittwoch in Berlin. Bisher sei noch keine Entscheidung getroffen. Es müssten noch Fragen beantwortet werden. Für Zypern seien die gleichen Prinzipien wie bei anderen Ländern zu beachten. Hilfen sei gerechtfertigt, wenn die Stabilität der Eurozone als Ganzes gefährdet sei.

>>> Karte: Die Kreditwürdigkeit der EU-Länder

Die Regierung in Nikosia hatte im Sommer 2012 um finanzielle Hilfe gebeten. Bisher rechneten die Euro-Partner mit 17,5 Milliarden Euro. Mit dem Geld will der Mittelmeerstaat vor allem marode Banken stabilisieren. In einigen Euro-Staaten - vor allem in Deutschland - gibt es Vorbehalte gegen Hilfen, da Zypern die Banken mit Niedrigsteuersätzen ins Land gelockt hat und im Verdacht steht, halbherzig gegen Geldwäscheaktivitäten vor allem russischer Kontobesitzer vorzugehen.

Juncker: "Die Zeit drängt"

Jean-Claude Juncker warnte unterdessen erneut davor, "das Problem Zypern" zu "unterschätzen". "Die Zeit drängt. Wenn wir den Problemfall Zypern nicht entschlossen lösen, geht selbst von dieser sehr kleinen Volkswirtschaft eine Ansteckungsgefahr aus", sagte der kürzlich abgetretene Eurogruppen-Chef in einem Interview mit der "Kleinen Zeitung". Juncker übte auch Kritik am britischen Premierminister David Cameron, der eine Reform der EU als Voraussetzung für den Verbleib Großbritanniens in der Union sieht. "Camerons Manöver enthält großes Erpressungspotenzial", so Juncker.

Junckers beste Zitate: ''Wenn es ernst wird, muss man lügen''

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(APA/Reuters)

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34 Kommentare
 
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Die Frage, ob etwas systemrelevant ist, kann erst beantwortet werden, wenn "System" im jeweiligen Kontext definiert ist.
Dass die draghischen Ökonomen bisher an dieser Definition nachweislich scheitern, disqualifiziert sie automatisch für die Klärung o.a. Frage.

Abgesehen davon wurde noch nicht erklärt, warum sich Bürger von Hochsteuerländern zusätzlich verschulden sollen, um einem Niedrigsteuerland 70.500€ pro Haushalt zur Verfügung zu stellen. Der Betrag erscheint doch ausreichend hoch, um zumindest zu hinterfragen, wie dort mit Geld umgegangen wird.

Russisches und anderes Schwarzgeld.......

....soll von den EU - Steuerzahlern gesichert werden?

pro lege

Zypern

Was kann das kleine Land schon Wirtschaftlich bieten? Nichts!
Darum sich lieber so verhalten wie Liechtenstein oder Caymen Island etc, Geld für andere legal oder illegal Bunkern!

Dieser Zeitungsbericht wurde von der deutschen Regierung umgehend dementiert.


Ja ja das liebe Wort Systemrelevant

Wer sich ab und zu dt. Fernsehen zu Gemüde führt der ist sich sicher das deutschland seinen Widerstand aufgeben wird.
Der Euro wird zusammengehalten koste es was es wolle und dabei spielt es überhaupt keine rolle ob irgendetwas systemrelevant ist oder nicht.

Die Eurofrage ist in der Tat keine juristische Frage sondern eher eine Ideologische Frage.

Die hohen Herren der EU werden den Euro nicht aufgeben und aufgeben wollen da dies ein großes Puzzelstück zum Superstaat Europa ist.

Wie sagte Junker einst??
wir gehen Stück für Stück voran, verschieben die Grenzen immer weiter und warten ob sich Widerstand regt, regt sich nichts gehen wir weiter, solange bis es keine Zurück mehr gibt.

Und genau deswegen wird alles und jeden der auch nur den Euro ankratzen könnte "Systemrelevant" sein.

Daher wird auch Zypern, mit und ohne Reform alternativlos gerettet werden. Zypern wird in jedem Fall das Geld bekommen um eine Pleite zu verhindern. Auch wenn Sie überhaupt keine Reformen durchführen und wir mit Steuer-MRD für die Guthaben superreicher Russen geradestehen müssen.

Wer profitiert von der Geldwäsche? Eine Frage, die gestellt werden sollte.

Zypern hat ein BIP von 18 Mrd. Euro und benötigt Hilfsgelder von 17 Mrd. Euro. Das war einmal.

Nun benötigt Zypern nur mehr 8 Mrd. Euro. Wie das?

Zypern finanzierte sich über ELA mit Genehmigung des EZB-Rats und druckte bereits 9 Mrd. Euro. Wenn Zypern fällt, dann haftet die Eurogemeinschaft für diese Bewilligung des EZB-Rats.

Dazu die Funktionsweise der Eurosystems

http://www.conwutatio.at/index.php?option=com_content&view=article&id=63:geldschwemme-ezb&catid=62:europa&Itemid=15

Wieder

einmal ist Deutschland im liegen umgefallen.Von den österreichischen Politikern hört man natürlich auch nichts.Auch die Medien verschweigen dieses Thema beharrlich. Zypern braucht keiner in der EU,von systemrelevanz-was immer das heißt- kann bei so einem Kleinstaat mit Kleinstwirtschaft nicht die Rede sein. Aber laut Fekter sind die Kredite ein gutes Geschäft.

Nettozahler Oesterreich

- seine steurzahler-
muss wieder brennen (wie die luster).
Dake!

selbstbedieungsladen eu

die schleusen sind offen, die zahler gebrochen. ein hr. juncker delegierter eines kleinststaates hat unglaubliches gewicht und der ezb-chef und ex-goldmansachs-mann beleidigt des finanzminister der größten zahlernation. diese zahlernationen sollten den austritt proben. damit wären die probleme bald gelöst. goldmansachs die griechenland in die eu geschindelt haben - mit falschen zahlen und hr. draghi war damals zuständig !!!!

selbstbedieungsladen eu

die schleusen sind offen, die zahler gebrochen. ein hr. juncker delegierter eines kleinststaates hat unglaubliches gewicht und der ezb-chef und ex-goldmansachs-mann beleidigt des finanzminister der größten zahlernation. diese zahlernationen sollten den austritt proben. damit wären die probleme bald gelöst.

welch korrupte gesellschaft!

es fließt sehr viel geld der russen über zypern

die russen helfen den zypern

zahlen sollen schlussendlich wir europäer, damit die russen mit geld um sich werfen können ;-)

Welcher Druck war denn da zu groß?

Haben die Südänger damit gedroht die Bundeskanzlei in Berlin mit ihrer Kavallerie zu umzingeln, oder was? Weshalb können die Zahlerländer nicht einfach mal nein sagen? Was genau hindert sie daran?

Re: Welcher Druck war denn da zu groß?

Deutschland wird NIEMALS etwas unternehmen was die "hochheilige EU" in Bedrängnis bringen könnte.

Die Gründe hierfür: Die Geschichte der dt. in den letzten 100 Jahren, denn wenn sich D sträuben würde käme gleich die Nazikeule zum Einsatz die in D immer hilft.

Die dt. Politiker reden erst gescheit, lehnen erstmal Zahlungen ab damit die dt. Bürger den Eindruck haben die wehren sich um dann letztendlich doch zu zahlen.

Deutschland hat auch keine Politiker die in der Lage wären das Dogma der letzten 100 Jahre zu beseitigen oder mal auf den tisch zu hauen und sich zu verweigern.
Auf Grund seiner Geschichte ist Deutschland seit 1945 schön erpressbar und lässt sich auf bereitwillig erpressen.

Geschichtlich betrachtet wäre das so als wenn Italien heute noch zahlen müsste weil Sie Christen in die Arena schickten. Aber D gefällt sich scheinbar in seiner Büßerrolle und will gar nicht seine jüngere Geschiche überwinden.

Re: Welcher Druck war denn da zu groß?

Weil Zypern inzwischen über ELA 9 Mrd. Euro gedruckt hat unter Zustimmung des EZB-Rats. Ja, so macht man das, man bedient sich heimlich an der Geldtasche des europäischen Steuerzahlers, bis der aufwacht, ist alles alternativlos.

Hahaha

nicht nur für die russische Mafia!

Auch die politmafia ösistans liebt dieses land für die verschleierung ihrer gestohlenen Milliarden

Europäische Werte

Aber da zahlen wir doch gerne. Die Zyprioten haben zwar die Mentalität von levantinischen Teppichhändlern und betrügen gehört doch zum Geschäft. Insbesondere, wenn man ein paar richtig (geld)fette Trotteln im Norden hat. Diese Mentalität gehört übrigens zum europ. Wertekanon und ist es daher wert, durch Solidarität verteidigt zu werden. Sollen sich doch die Österreicher noch ein paar Sparpakete verordnen, was kratzt das uns Zyprioten. Ich glaube die Vorfahren von Hrn. Juncker stammen auch aus dieser Gegend.

Hilfe

für die russische Mafia, ja die EU ist gut zu vielen Verbrechern und da wundern sich manche das es irgendwo eine EU Müdigkeit gibt.....2250 € pro Zyprioten ist ein Klacks, oder geht das Geld gleich in die Karibik!!!

Ein Aufstand tut Not!

Na, dann finanzieren wir halt auch die russische Mafia....


....is eh schon Wurscht.

Briefkastenfirmen zuerst zusperren

Erst danach sollte über eine Unterstützung für Zypern gesprochen werden.

Wenn unter 27 Ländern 4 Nettozahler sind

und alle nur 1 Stimme haben werden bei einer Abstimmung immer die Schuldnerländer gewinnen!

Re: Wenn unter 27 Ländern 4 Nettozahler sind

das ist das Problem der Mehrheitsentscheidungen. In der Innenpolitik gibt es vergleichbare Situationen: Parteien, die den Wählern Geschenke zu Lasten zukünftiger Generationen (= auf Pump) versprechen, haben bessere Chancen, eine Wahl zu gewinnen, als Parteien, die wie ein ordentlicher Kaufmann handeln (nicht mehr ausgeben, als man einnimmt). Bei der Unterstützung maroder EU-Länder sollte jedes Land nur so viel Stimmrechte haben, die dem finanziellen Beitrag des jeweiligen Landes an der Gesamtunterstützung entsprechen. Da würde das unverschämte Fordern der 'Lebenskünstler' bald ein Ende haben.

Re: Re: Wenn unter 27 Ländern 4 Nettozahler sind

Wenn man so etwas hört und liest, dann beginnt auch der bisher Naivste zu ahnen, welche Finanzinteressen dabei mitspielen, daß derartig Druck auf Deutschand gemacht wird, nun auch Zypern zu "retten". Ähnlich wie die Griechen haben die Zyprioten praktisch nichts zu exportieren; sie "leben" primär von der Geldwäsche für die russische Mafia. Warum sonst hätte man die halbe Insel in die EU hinein gepreßt? Man brauchte sie zum Bunkern von Schwarzgeld, ähnlich wie Liechtenstein und die Schweiz. Von sattsam bekannten Südseeinseln ganz zu schweigen! Ärgerlich wird es in der Folge vor allem dann, wenn Leute, die von diesem "Geschäftsfeld" früher keine Vorteile hatten, jetzt als Steuerzahler dennoch zur Kassa gebeten werden!

ah - endlich wird

der Problemfall ZWEI (2) Zypern gelöst - oder ?

Die Gläubiger sollen die maroden Banken retten und sonst niemand!


Es ist etwas kömisch!

Zypern hat ca. 800.000 Einwohner. Selbst wenn immer nur Geldscheine essen würden, könnten sie 18 Milliarden Euro nicht verbrauchen. Wohin geht das Geld?

Re: Es ist etwas kömisch!

Ganz einfach die ganzen verbecher aus europa samt russland haben milliarden bei zypriotischen banken liegen!

Es geht darum diese milliarden mit steuergeld zu retten!

Das ist ja schon zum wiederholten male mit "erfolg" praktiziert worden - das saudumme volk lässt es sich gefallen und wählt weiter die mafiapartien quer durch europa.

 
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