Neue Streiks legen Nahverkehr im Großraum Athen lahm

Es gibt kaum einen Fährverkehr, da die Seeleute gegen Strukturreformen bei der Schifffahrt protestieren. Auch die Krankenhausärzte befinden sich im Ausstand.

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(c) AP (Thanassis Stavrakis)

Mit Streiks haben Krankenhausmitarbeiter und Bedienstete des öffentlichen Nahverkehrs in Griechenland erneut gegen die Sparpolitik der Regierung protestiert. Am Donnerstag kam es zu erheblichen Beeinträchtigungen des Verkehrs in der Hauptstadt Athen und bei den Fähren.

"Es gibt fast keine Fährverbindung", sagte ein Sprecher der Handelsmarine. Die Gewerkschaft der Seeleute (Pno) hatte zu einem 48-stündigen Ausstand aufgerufen, um gegen geplante Strukturreformen bei der Schifffahrt zu protestieren, die vor allem auf einen Personalabbau bei den Fährbesatzungen abzielen.

In Athen fuhr nur die U-Bahn reibungslos, Busse und Bahnen standen still. Die Mitarbeiter der Verkehrsbetriebe protestierten gegen Lohnkürzungen. Die Krankenhausärzte streikten wegen Personal- und Budgetkürzungen. Erst am Mittwoch hatte sich der öffentliche Nahverkehr in der griechischen Hauptstadt nach knapp zwei Wochen Streiks erstmals wieder normalisiert.

(APA/AFP)

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