Griechen stoßen an ihre finanziellen Grenzen

07.02.2013 | 19:52 |   (DiePresse.com)

Mehr als 90 Prozent Haushalte haben laut einer Studie seit Beginn der Krise einen Einkommensverlust von fast 40 Prozent hinnehmen müssen.

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Als Folge der Finanzkrise hat rund die Hälfte aller griechischen Privathaushalte einer Umfrage zufolge Schwierigkeiten ihre Gas-, Wasser- und Stromrechnung zu bezahlen. Probleme gibt es auch dabei, Hypothekendarlehen zu bedienen und Steuerschulden zu begleichen, wie aus einer am Donnerstag veröffentlichten Studie des Kleinunternehmerverbandes GSEVEE und des Meinungsforschungsinstituts Marc hervorgeht. Mehr als 90 Prozent der Haushalte hätten seit Beginn der Krise einen Einkommensverlust von 38 Prozent hinnehmen müssen.

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Die Haushalte und Verbraucher seien an ihre finanziellen Grenzen gestoßen, hieß es in dem Bericht weiter. "Weitere Erhöhungen von Steuern und Strompreisen oder Einkommenskürzungen können sie nicht verkraften." Europäische Union und Internationaler Währungsfonds haben dem hoch verschuldeten Land umfangreiche Sparauflagen zur Bedingung für Finanzhilfen gemacht.

 

(APA/Reuters)

 
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25 Kommentare
 
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Groo
15.02.2013 14:20
0

Dann sind sie ungefähr wieder dort wo sie vor der EU waren!

Das ist realistisch gesehen ihre bestmögliche Situation an die sie sich wieder gewöhnen werden müssen.

Franz5
12.02.2013 13:54
0

Die Jugendarbeitslosigkeit ist bald Geschichte?

"Im Finanzrahmen seien sechs Milliarden Euro für jene Länder vorgesehen, in denen es Regionen gebe, wo die Jugendarbeitslosigkeit über 25 Prozent liege", mein Bundeskanzler Faymann.

Mit lächerlichen 6 Mrd. will er die Jugendarbeitslosigkeit bekämpfen, gleichzeitg bekommen die Bauern weiterhin 1.000e Mrd. Förderungen!

Da stimmt doch etwas nicht!!!

presser
09.02.2013 22:44
2

Die haben Lebensstandard auf Pump finaziert!

Wir machen das auch und es ist nur eine Frage der Zeit...

Franz5
09.02.2013 15:26
2

Europa hat Rekordarbeitslosigkeit!

Aber beim EU Gipfel gab es keine einzige Mio für die Arbeitslosen oder zur Schaffung von Arbeitsplätzen....

Hauptsache die Bauern bekommen weiterhin ihre Mrd.!

Herman
09.02.2013 11:49
2

Die Umverteilung von unten nach oben. Da ist der Hund begraben.

. . . je mehr die Reichen schröpfen, desto weniger bleibt für den Arbeiter. Im sozialen Europa schröpfen die Betuchten der Privatwirtschaft wie die des Staatswesens, die Einkommensschere. Und mit der Privilegien- und Pfründewirtschaft verprasst man die Zukunft.
Der Letzte, so Griechenland geht als erster vor die Hunde.

Antworten Franz5
09.02.2013 16:55
4

Re: Die Umverteilung von unten nach oben. Da ist der Hund begraben.

Präsidentengehälter im internationalen Vergleich:

* Österreichische Bundespräsident Heinz Fischer: € 23.442 monatlich x 14. (Das ergibt ein Jahresbrutto Einkommen von € 328.188.)

* US-Präsident Barack Obama: 400.000 US-Dollar im Jahr, das sind 285.600 Euro im Jahr.

* Französischer Präsident Francois Hollande: € 13.300 monatlich x 12. (Das ergibt ein Jahresbrutto Einkommen von € 156.000.

* Der russische Präsident (Medwedew und jetzt wieder Vladimir Putin) verdient 92.000 Euro im Jahr.

Lisa L
09.02.2013 08:29
3

hohe Preise und Löhne

Dort waren Preise und Löhne einfach viel zu hoch.

achill
08.02.2013 11:22
6

die

Erfolgsgeschichte der EU nimmt ihren Fortgang.

17und4
08.02.2013 09:08
11

im Prinzip wie der normale Österreicher, mit dem

kleinen Unterschied, dass es bei uns nicht so schnell geht, aber dafür werden auch keine schulde zurückbezahlt.

Nochmals: es geht um Einkommensverluste, die die Regierung auch bei uns vorantreibt.

piraa
08.02.2013 08:49
9

Die Griechische Tragödie

Griechenland ist ein wunderbares Land, mit Sonne im Herzen, aber ohne Sorgen für morgen.
So lebten sie auch bis der unsegliche Euro kam.
Geld, Geld im Überfluss kam ins Land. Die Löhne stiegen wie noch nie, es wurde gebaut und Kredite aufgenommen, als würde das Geld immer schneller weiter nachfließen, die Konten im Ausland fühlten sich. Die Wirtschaftsdaten waren vorher schlecht und mit Augenzwinkern wurden diese frisiert auf Teufel komm raus. Die EU zweifelte wohl an den guten Zahlen, sah aber lieber weg.
Es kam wie es kommen musste. Die Reichen sind enorm reich geworden und die anderen stehen nun vor nicht rückzahlbaren Krediten, vor gestiegen Preisen und nicht mehr steigenden Löhnen, vor Arbeitsverlust.
Brav zahlt die EU in die Banken ein. Doch alles was damit bezahlt werden kann, sind die Schulden, die Griechenland inzwischen angehäuft hat.
Das Gemeinvolk ist auf Talfahrt und versteht das natürlich nicht, nicht mal was sie falsch gemacht hätten, waren doch so fette Jahre, wo es immer aufwärts ging. Wieso nimmt man ihnen nun alles weg ?

Entweder wir zahlen noch viel mehr oder entlassen Griechenland aus dem Euro. Oder wir sehen zu wie ein Land vor die Hunde geht.


Antworten 17und4
08.02.2013 09:09
5

Re: Die Griechische Tragödie

das ruft Erinnerungen an die österreichische Heimat herauf

alle Abschlüsse, Tarifverträge, Pensionen, weit unterhalb der inflationsrate

BürgerDirekt
08.02.2013 00:19
25

Kurzmeldung (APA) - Kurzmeldung in eigener Sache

Auch bei uns ist die Kauftkraft um 50 % oder mehr gesunken. Man traut sich seit dem Jahr 2000 nicht mehr umzurechnen,oder die Steigerung in Prozentsätzen anzugeben. Diese Inflation ist eine Enteignung der Bürger, denn Löhne, Sparguthaben, Renditen, ziehen da nicht mit.

Antworten Anatol1900
08.02.2013 07:27
9

Re: Kurzmeldung (APA) - Kurzmeldung in eigener Sache

Ja!
leider völlig zuzustimmen.

news2
07.02.2013 22:12
20

wo sind denn die hunderten milliarden- die man unter dem decknamen greichenlandhilfe übermittelt hat? die werden wohl nicht bei den banken, konzernen und superreichen reedern gelandet sein.


Antworten eagl
07.02.2013 23:57
14

Re: wo sind denn die hunderten milliarden- die man unter dem decknamen greichenlandhilfe übermittelt hat? die werden wohl nicht bei den banken, konzernen und superreichen reedern gelandet sein.

Die vielen Milliarden sind an die Geldgeber gegangen. Die griechische Bevölkerung hat viele Jahre ihren Wohlstand mit Krediten finanziert. Sie haben den Bogen überspannt. Sie kriegen keine neuen Kredite mehr und die alten müssen sie abstottern. Das können sie nicht. Der Norden ist eingesprungen und hat wenigstens die Kreditraten bezahlt, damit die Wirtschaft nicht vollends zusammenbricht. Aber den Wohlstand, den müssen sich die Griechen jetzt selbst finanzieren. Auf Pump geht da nichts mehr.

Antworten AlexAlex
07.02.2013 23:51
9

Re: wo sind denn die hunderten milliarden- die man unter dem decknamen greichenlandhilfe übermittelt hat? die werden wohl nicht bei den banken, konzernen und superreichen reedern gelandet sein.

logisch. aber bei den Banken in Deutschland und Frankreich! es ist traurig was im Moment mit dem Griechen passiert. im Moment zeigt sich der Sozialismus und der Kapitalismus sich von der schlechten Seite für die Bürger. wird zeit für einen Wandel in der Gesellschaft .......

Antworten Antworten down to ground
08.02.2013 10:36
0

Re: Re: wo sind denn die hunderten milliarden- die man unter dem decknamen greichenlandhilfe übermittelt hat? die werden wohl nicht bei den banken, konzernen und superreichen reedern gelandet sein.

In Spanien lief das sehr ähnlich ab, die Hauptverantwortlichen sind aber nicht die Bevölkerung, die jetzt darunter leidet, sondern sind die Banken, die Kredite mit bis zu 110% des (fast illusionären) Immobilienwertes vergeben haben, und die Politiker, die ebenfalls extrem kurzsichtig gehandelt haben, und den jahrelangen Reichtum verschleudert oder sich selbst zukommen haben lassen, statt intelligent zu investieren. DIE sollten auch die Verantwortung und die Rechnungen bezahlen.

PÖHSE
07.02.2013 21:45
12

Griechenland will schon WIEDER unser Geld ?



Raus mit den Balkanbrüdern- restlos !

Blitzky
07.02.2013 20:42
13

Ein wirklich einmaliger Zufall, dass mehr als 90 % der Haushalte genau

38 % Einkommensverlust hinnehmen mussten.
Demnach haben nur ganz wenige 37% oder 36% Einkommensverlust.......
Offenbar war da irgend eine APA MannIn mit Statistik stark überfordert.

Faymarx-Spindelenin
07.02.2013 20:16
22

Das ist mal eine Neuigkeit!

Die Presse berichtet also darüber, dass das Einkommen eines gewerbsmäßigen Betrügers sinkt, sobald seine jahrzehntelangen Betrügereien auffliegen.

Antworten Für Österreich
07.02.2013 21:36
9

Re: Das ist mal eine Neuigkeit!

Hören Sie mit dem Griechen-Bashing auf - das kotzt einfach nur an und zeugt von Unwissenheit!

Würden Sie anders handeln, wenn es Ihre Politiker bzw. Ihr System erlaubt?

Sie wären der Erste der zugreift.

Antworten Antworten eagl
08.02.2013 00:13
19

Re: Re: Das ist mal eine Neuigkeit!

Sie haben Recht, den Griechen geht es nicht gut und sie können einem Leid tun. Aber genau diese Griechen haben immer die Politiker gewählt, die ihnen die meisten Wahlzuckerl versprochen haben. Diese finanzielle Misere gibt es nicht erst seit dem Euro-Beitritt. Ich kann mich erinnen an eine Zeit, da mich Politik noch kein Bisschen interessierte, als meine Eltern über Griechenland sprachen und Kopf schüttelten über die unvernünfte Einstellung möglichst auf Kosten des Staates leben zu wollen. Das griechische Problem ist ein uraltes. Die Griechen haben den Euro-Beitritt hoffnungslos missbraucht. Jetzt wurde dem Missbrauch ein Riegel vorgeschoben und die Griechen müssen hungern weil sie nicht einmal in der Lage sind ihr tägliches Brot zu verdienen.
Aber jeder dem die Griechen leid tun, ist herzlich eingeladen, sein ganzes Erspartes nach Griechenland zu überweisen. Aber niemandem steht es zu, von den anderen zu fordern, dass sie ihr Erspartes den Griechen schenken.

Antworten Antworten Antworten Darabimo
08.02.2013 08:41
5

diese Griechen haben immer die Politiker gewählt, die ihnen die meisten Wahlzuckerl versprochen haben.

Sind ja die Östereicher auch nicht anders, oder? Wählt der Österreicher die Vernunft? Das wäre mir neu.

Antworten Antworten Antworten Antworten 17und4
08.02.2013 09:13
0

Re: diese Griechen haben immer die Politiker gewählt, die ihnen die meisten Wahlzuckerl versprochen haben.

naja, die Angst vor Haider und vor Strache hat schon einiges verhindert, auch wenn diese beiden keine lichtvollen Aktionen jemals geleitet haben
und das ist das traurige: unsere Politiker haben allein deshalb nicht alles schlecht gemacht, weil sie gefürchtet haben, dann völlig zu verschwinden

Antworten Antworten Antworten matn8
08.02.2013 08:14
3

Re: Re: Re: Das ist mal eine Neuigkeit!

und schn garnicht, wenn das zu verschenkende "gesparte" auch wiederum nur auf pump ist

 
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