EU-Prognose: Österreich wächst, Eurozone schrumpft

22.02.2013 | 11:04 |   (DiePresse.com)

Österreichs Wirtschaft wächst heuer laut Prognose der EU-Kommission um 0,7 Prozent. Die Eurozone verharrt dagegen in der Rezession - und auch die Arbeitslosen werden immer mehr. Erst 2014 soll die Konjunktur wieder anziehen.

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Die Rezession in der Eurozone setzt sich 2013 fort, in Österreich wächst hingegen die Wirtschaft. Die EU-Kommission sagt in ihrer am Freitag veröffentlichten Konjunkturprognose ein Wirtschaftswachstum von 0,7 Prozent für das laufende Jahr in Österreich voraus. Damit steht Österreich deutlich besser als die Eurozone da, für die ein durchschnittlicher BIP-Rückgang von 0,3 Prozent 2013 vorausgesagt wird. Die Arbeitslosigkeit wird demnach heuer im Euroraum auf einen neuen Rekord von 12,2 Prozent steigen. Für die Rezession in der Eurozone sind vor allem die Volkswirtschaften in den Euro-Krisenländern verantwortlich, deren Wirtschaftsleistung auch im laufenden Jahr schrumpfen wird. Am besten steht Estland da.

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2014 wird das Wirtschaftswachstum in Österreich nach Schätzungen der EU-Behörde 1,9 Prozent erreichen. Auch für die Eurozone erwartet die Kommission erst im nächsten Jahr bessere Konjunkturaussichten, nämlich ein Wachstum von 1,4 Prozent.

Wo das BIP heuer am stärksten schrumpft
Griechenland- 4,4 Prozent
Zypern- 3,5 Prozent
Slowenien- 2,0 Prozent
Portugal- 1,9 Prozent
Spanien- 1,4 Prozent

Die "Wachstumskaiser"
Estland3 Prozent
Slowakei1,1 Prozent
Irland1,1 Prozent
Österreich0,7 Prozent
Deutschland 0,5 Prozent

Während die Prognose für den Arbeitsmarkt EU-weit düster aussieht, kann Österreich weiterhin mit der niedrigsten Arbeitslosenrate in der Union rechnen, nämlich (4,5 Prozent). In Griechenland sowie in Spanien wird die Arbeitslosenquote heuer auf 27 Prozent klettern. Für die Eurozone werden 12,1 Prozent erwartet - ein neues Rekordhoch. Die Inflation soll sich heuer bei 1,8 Prozent stabilisieren, schätzt die Kommission. Für Österreich erwartet sie eine Teuerungsrate von 2,2 Prozent.

Rehn: "Steigendes Investorenvertrauen"

"Wir haben enttäuschende, belastbare Daten vom Ende vergangenen Jahres, ein bisschen optimistischere weiche Daten für die jüngste Vergangenheit und steigendes Investorenvertrauen in die Zukunft", sagte EU-Wirtschafts- und Währungskommissar Olli Rehn. Der EU-Kommissar warnte die EU-Staaten vor einer Verschleppung von Reformen. Dies könnte einen positiven Stimmungsumschwung, Wachstum und die Schaffung von Arbeitsplätzen verzögern, sagte er.

>>> KARTE: Die Defizite der Euroländer 2013

(APA)

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55 Kommentare
 
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kann Österreich weiterhin mit der niedrigsten Arbeitslosenrate in der Union rechnen, nämlich 4,5 Prozent..

was soll das? diese zahl ist eine katastrophe. für 3,5 % musste klima gehen.

Das ermutigt unsren Taxifahrer sicher noch mehr Geld zu verschleudern um seine Deplatziertheit zu kaschieren


Ja das Wachstum in Österreich ist in den letzten 20 Jahren enorm

Leider nur ist es nur der politische Korruptionssumpf der gigantische Ausmaße erreicht hat.
Aber da könnte der Österreicher/innen ja bei den kommenden Wahlen Abhilfe schaffen,falls er bis dahin nicht alles vergessen hat wie ihm die Sipppe rupft.

auch Österreichs Schuldenberg wächst dank SPÖVP

in Deutschland gibt es einen Budgetüberschuss, die Nieten von SPÖVP werden das nie schaffen. Auch für den ESM-Vertrag machen sie neue Schulden!

naiv

für wie doof halten die die bevölkerung?????wer s glubt wird selig............

schämt sich die Presse nicht,

solchen Schwachsinn ungeprüft zu veröffentlichen

bezahlte Wahlwerbung

bestellt von Werner und Michael.
Immer wenn gute Wirtschaftsmeldung vor der Wahl kommt, kommt den Regierenden zu gute.
Die Aussage muß in den gesamten Kontext sehen:
400.000 Arbeitssuchende,
Höchstverschuldung,
immer senkendes Pisa-Ergebnis,
Schulniveau im Sinkflut,
keine Verwaltungsreform angegangen.
kein gutes Zeugnis für Schwarz-rot.

Re: bezahlte Wahlwerbung

@Schulniveau im Sinkflut,@
Dumme Wählerscharen braucht die Politik.

könnte ich

bitte auch eine gü(lt)ige Lottoprogmose haben?

Die EU Planwirtschaften wollen schon wieder Gott spielen!


Die EUler versuchen schon wieder eine Art Gott spielen zu wollen und die Wirtschaftsentwicklung für fast 2 Jahre voraussagen.

Tatsächlich ist die Konjunktur in der Realwirtschaft schon im 4. Quartal 2012 auch in Zentraleuropa, auch D und Ö, ordentlich abgesackt. Das 1. Quartal 2013 erwarte ich mit einer sehr negativen Überraschung.

Die GF haben doch Planungen und Prognosen, welche über 6 Monate hinausgehen, schon lange nicht mehr gemacht. Alle mit Verantwortungsgefühl haben Notfallpläne in den Schubladen.

Nur die Planwirtschafter in Brüssel, die meinen wirklich, dass deren Phantasie irgendwann auch Wirklichkeit werden wird. Dabei schaffen die es nicht, dass die Verträge annähernd eingehalten werden und halten selber die Regeln der Menschenrechtskonvention nicht ein.

Weil es genug durchgeknallte Planwirtschafter gibt, so haben die auch noch genug Publikum bei deren Auftritten!

Mit dem realen Leben haben diese Versager nur noch so viel zu als dass die eine Haufen Geld / Leistung von deren Mitmenschen sinnlos verbrauchen, also nur noch Schaden anrichten.

Langweilig

Bei allen Liliputanern und Rriesen beim BIP, ist das manchmal langweilig

Wir habens ja schon

immer gewusst. Ö ist das Beste. Zumindest in einem diePresse-Artikel.

Re: Wir habens ja schon

In der Krone ,Österreich,Heute aber auch wer zahlt bestimmt den Inhalt.

osterreichs drotteln

Hier bringen wir noch ein bisschen Leistung,aber vom Faymann hat sich nich immer niemand gemeldet, der mit ihm die Matura gemacht hat.

...(falls überhaupt)

Diese "Prognosen" sind das Papier auf dem sie gedruckt werden nicht wert

aber das wissen wir ja ohnehin....


na servas

das einzige was in ö wächst, sind die Schulden .... peinliche Propaganda, um die schlechtverhandelte EU Abzocke vom Faymann recht zu fertigen

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Das sind mal erst Prognosen

Wie es dann wirklich aussieht zeigt sich in einem Jahr.

Außerdem mit wie viel Neuverschuldung wird das erkauft. Doch alles Bla, bla......

Zuerst sollten wir die Schulden tilgen, dann könnten wir von Wachstum sprechen. Aber was machen wir - die Schulden steigen und wir klopfen uns auf die Brust, wie toll wir sind und unser BK bietet gleich wieder Geld der EU, dass wir gar nicht haben.


Die "Wachstumskaiser" sollten sich zusammentun

und die Problemländer sollten erst einmal ihre Probleme lösen und dann wieder kommen. Derzeit gießen Die "Wachstumskaiser" ihren schwererarbeiteten Erfolg in diese Fässer ohne Boden.

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Ah-so jetzt versteh ich warum der Faymann der armen EU 2 Mrd jährlich mehr geschenkt hat ...

... und ich dachte es läge daran das ein ungebildeter Taxifahrer nicht genug Englisch kann!

Zu welchen Kosten ?

Dieses Wirtschaftswachstum wird auch sehr teuer erkauft. Milliardeninvestitionen in Infrastuktur mit zweifelhaftem Nutzwert. Stichpunkt Bahntunnel.

Das Wachstum wird angekurbelt indem Investitionen vorgezogen werden. Leider fehlt in Österreich für solche Dinge der Plan und auch die Finanzierung. Niemand hat etwas von positivem Wachstum unter einem Prozent, wenn dadurch Schulden im zweistelligem Prozentbereich hinzukommen.

Was Österreich macht ist Feuer mit Benzin löschen. Die Rechnung wird spätestens 2014 kommen, wenn ausgelagerte Gesellschaften zu den Staatsschulden hinzugezählt werden müssen. ASFINAG, ÖBB, etc

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Österreich wächst, Eurozone schrumpft?

Man(n) stelle sich vor, Österreich im Verbund mit der Schweiz - eine grenzenlose Zusammenarbeit, die Sinn machte und der Rest-EU das Fürchten lehrte?

"ein heller und ein batzen ...", der EURO würde klein, ja klein ...!

Re: Österreich wächst, Eurozone schrumpft?

Vorarlberg würde sicher mit der Schweiz gerne wirtschaftlich zusammenarbeiten.Was auch Sinn macht. Aber jenseits des Arlbergs ticken die Uhren anders. In Wien beginnt der Balkan. Ein altes Sprichwort.Ich finde Ihre Idee überlegenswert, aber trotzdem in Gesamtösterreich eine Utopie. Die Mentalität der Österreicher jenseits des Arlbergs und der Schweizer passen nicht zusammen.Mehr möchte ich dazu nicht sagen, weil ich Österreich zu sehr liebe.

Re: Österreich wächst, Eurozone schrumpft?

Österreich ist nicht Schweiz-reif.

Re: Österreich wächst, Eurozone schrumpft?

Was sollen die Schweizer mit dem korruptem Restbalkan-Nord ?

Österreich ist eines der Länder welches im 2 Dip der Wirtschaftsdepression welche auch die Nicht-PIIGS Staaten Europas erreichen wird am allerschlimmsten aufs Maul fällt.

Ich schätze am zweitschlimmsten nach Frankreich.

Trotz hoher Exportquote massiv negative Target 2 Salden (OENB schweigt ..), unbekannte Risiken in den Banken der Ost-Visionäre, geschönte Zahlen allerorten und 1/8 der Bevölkerung kaum bis wenig integriert aber wohl ernährt von der Umverteilungsmaschinerie.

Wenn das hochgeht wäre auch ich zugegeben lieber in der Schweiz.


Re: Österreich im Verbund mit der Schweiz?

Reizvoller Gedanke. Nur leider komplett unpassend zur Mentalität von österr. Politik und dem Großteil des österr. Wahlvolkes.

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