Bankpleiten: Aktionäre und Gläubiger haften vor Steuerzahlern

27.06.2013 | 09:34 |   (DiePresse.com)

Nach stundenlangen Verhandlungen haben sich die EU-Finanzminister auf neue Haftungsregeln für marode Großbanken geeinigt. In Zukunft sollen diese nicht mehr vorrangig vom Steuerzahler gerettet werden.

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Marode Großbanken in Europa werden künftig in erster Linie auf Kosten ihrer Eigner und Gläubiger und nicht länger mehr nur vom Steuerzahler gerettet. Die EU-Finanzminister haben sich in der Nacht zu Donnerstag in Brüssel auf Haftungsregeln für Banken geeinigt. Demnach soll der Staat erst an letzter Stelle Löcher in Bankbilanzen stopfen. Zuvor sollen Aktionäre, Bankanleihebesitzer und Bankkunden mit Guthaben über 100.000 Euro Opfer bringen. Die Mitgliedstaaten können davon aber Ausnahmen machen, wenn die Verlustbeteiligung gravierende Folgen hätte.

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Die Mitgliedstaaten müssen über das Gesetz jetzt noch mit dem Europäischen Parlament verhandeln. Es gibt den nationalen Abwicklungsbehörden weitreichende Eingriffsrechte in strauchelnde Geldhäuser. Sie können kleinere Banken künftig einfacher und nach europaweit einheitlichen Regeln schließen. Die Haftung von Eigentümern und Gläubigern, das sogenannte Bail-in, greift erst bei systemrelevanten Großbanken, die sanierungsfähig und stark mit anderen Banken verstrickt sind. Ihre Pleite könnte das gesamte Finanzsystem ins Wanken bringen.

Drittel der EU-Wirtschaftsleistung für Banken

Aus Angst vor fatalen Kettenreaktionen hatten die EU-Staaten in der Bankenkrise 2008 nicht gewagt, Geldhäuser pleitegehen zu lassen. Binnen drei Jahren stützten sie die Banken mit einem Drittel der gesamten EU-Wirtschaftsleistung, größtenteils mit inzwischen abgelösten Garantien. Der irische Staat ging darüber fast pleite. In großem Stil mussten Bankinvestoren erstmals bei der Rettung Zyperns finanziell bluten.

Das Abwicklungsgesetz markiert nun eine Wende - Ziel ist es, die Steuerzahler von milliardenschweren Rettungsaktionen zu verschonen. Künftig können auch Privatkunden mit Ersparnissen über 100.000 Euro Geld verlieren. Beträge bis zu dieser Grenze bleiben dagegen gesetzlich garantiert.

Fekter gegen nationale Ausnahmen

Deutschland, die Niederlande und auch Österreich hatten in den Verhandlungen auf eine weitreichende Gläubigerbeteiligung und möglichst einheitliche Regeln gepocht. Es sei wesentlich ein gesamteuropäisches System zu haben und nicht eines, wo die Staaten individuelle Regeln haben, hatte Finanzministerin Maria Fekter (ÖVP) im Vorfeld der Verhandlungen gefordert und sich gegen nationale Ausnahmen ausgesprochen: "Wir stehen auf dem Standpunkt, dass die Flexibilisierung gering sein soll und dass wir nicht anschließend darüber diskutieren, was überhaupt in den Regularien drinsteht," so die Finanzministerin.

Frankreich dagegen kämpfte für nationalen Spielraum, um im Krisenfall doch lieber früher als später wieder mit öffentlichen Geldern eingreifen zu können. Wichtig ist nach den Worten des französischen Finanzministers Pierre Moscovici, dass auch der Euro-Rettungsfonds ESM als Finanzierungsquelle ausdrücklich eingeschlossen ist.

Weiterer Schritt zur Bankenunion

Das Gesetz zur Bankenabwicklung ist ein wichtiges Element der Bankenunion, die in der Eurozone aufgebaut werden soll. Die EU-Staaten hatten sich vorgenommen, die wesentlichen Bausteine dazu bis Ende Juni auf den Weg zu bringen. Abgesegnet ist bereits die zentrale Bankenaufsicht für die Eurozone unter Führung der Europäischen Zentralbank. Mit der Banken-Abwicklung steht eine weitere Säule. Die Reform der Einlagensicherung steht noch aus.

Beim EU-Gipfel am Donnerstag und Freitag werden die Staats- und Regierungschefs zu weiteren Schritten drängen. In der kommenden Woche will die EU-Kommission einen Gesetzentwurf vorlegen, der eine engere Verzahnung der bisher nur nationalen, von den Banken finanzierten Abwicklungsfonds vorsieht. Über diesen Plan wurde schon im Vorfeld heftig gestritten. Deutschland sperrt sich gegen einen zentralen europäischen Fonds, bei dem etwa deutsche Sparkassen für eine französische Großbank einzustehen hätten. Die Abwicklungsvorschriften seien nicht nur graue Theorie, sagte ein EU-Diplomat. "Jeder weiß, es gibt ein schwarzes Loch in Europas Bankensektor."

Rettungs-Summe "aus dem Arsch gezogen"

Wenn es noch eines Beweises bedürfte, wie dringend Regeln zur Bankeninsolvenz sind, liefert diesen die Veröffentlichung skandalöser Äußerungen von Bankern der maroden irischen Anglo Irish Bank, die mit 30 Milliarden Euro öffentlicher Gelder gerettet wurde. Zur Frage, warum er der Zentralbank eine viel niedrigere Zahl von sieben Milliarden Euro nannte, sagte der ehemalige Kapitalmarktchef laut Abschrift eines Telefonmitschnitts von 2008, bei einer realistischen Darstellung hätte es womöglich von Anfang an keine Rettungsaktion gegeben. Die Zahl habe er sich "aus dem Arsch" gezogen.

(APA/Reuters)

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110 Kommentare
 
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Bankpleiten: Aktionäre und Gläubiger haften vor Steuerzahlern......

....Und die BANKER direkt, bleiben diese VB weiterhin immun vor Strafverfolgung?....KEINE VERANTWORTUNG?.....KEINE STRAFEN?.....NUR BONIS!!!!!!!!!!.......JA, dann sollte man Banker werden!....
mfg
"So wie der Acker verdorben wird durch Unkraut, wird der Mensch verdorben durch seine Gier"

Warum haften Steuerzahler überhaupt? Ich habe nicht profitiert, ich habe nichts unterschrieben,

warum also soll ich da was zahlen!

Die Phrase, die der Schreiberling meint, heißt im Deutschen:

Sich etwas aus den Fingern saugen, nicht sich etwas aus dem A. ziehen.

Worauf die Bankenunion hinausläuft

Die soliden Staaten und Banken sollen für die unsoliden Zahlen oder haften. 200 Nationalökonomen, darunter Streissler, haben gegen diesen Irrsinn in einem "offenen Brief" protestiert.

Wer den ganzen Irrsinn erfassen will, kann sich hier informieren: http://www.andreas-unterberger.at/2013/06/bankenunion-ij-der-naechste-irrsinn/


Die DWN sprechen Klartext:

Unter Gläubigern einer Bank versteht man jeden Bank-Kunden, der ein Konto bei einer Bank hat.

Die Sprachregelung der Politik soll dazu dienen, den Leuten Sand in die Augen zu streuen. Schäuble weiß, dass sich eine Schlagzeile: EU beschließt Enteignung der Sparer weniger vorteilhaft liest als die Überschrift: EU beschließt Beteiligung der Reichen an Banken-Rettung.

Der ESM bekommt schön langsam die gleichen Aufgaben wie eine "Bad-Bank" der faulen Kredite

Alles was den Berg runter geht, oder diesen runter zu gehen droht wird mit dem ESM verknüpft.

Glück auf, dass die Banker keinen Fehler machen ;)

Das Finale - Aktionäre und Gläubiger haften vor Steuerzahlern

Wer ist (auch) Gläubiger einer Bank?
Der Kunde, welcher der Bank ein Darlehen (als Sparguthaben) gewährt!

Wer sind die Kunden?
Jeder Kunde ist auch Steuerzahler!

Da Geld nicht arbeiten kann, sondern nur Menschen, wird die Umverteilung von Fleißig nach Reich fortgesetzt. Man arbeitet mit jeder Geldentwertung wegen hemmungslosen Druckens wieder ein wenig länger, ohne Gegenleistung.

Es ist betragsmäßig unerheblich, ob man die Steuerzahler mit erhöhten Steuern später abräumt oder gleich direkt vom Konto.

Die finalen Zeichen des Endes eines Währungszyklus treten nun offen auf:

+ Bargeldverbot über 50€ in Italien ab 1.7.
+ Goldversandverbot in Frankreich seit 1.6.
+ Enteignungsgesetze auf einem ganzen Kontinent
+ Totalüberwachung aller Bürger
+ Verschärfung der Waffenverbote
+ Rechtsbruch als Normalzustand
+ Nichtgewählte "Repräsentanten" (von wem eigentlich?) werden einfach ernannt, statt gewählt. Monti,...

Die Politdarsteller haben den Auftrag, Bargeldlosigkeit herbeizuführen.
Dann wird eine parasitäre Kaste einfach durchgefüttert und verdient am Gebrauch des „gesetzlichen Zahlungsmittels“.
Bei jeder Zahlung gehen ein paar Prozent leistungslos an die „Herren des Geldes“.
„Abheben“ und in Sicherheit bringen kann es dann niemand mehr.

Es ist höchste Zeit, dass wir als Staat das Geldmonopol den privaten Banken wieder entziehen.

Geld ist ein Hilfsmittel zum friedlichen Tausch der Völker untereinander und keine Einkommensquelle für leistungslose Parasiten.

Ad Frankreich: ist sogar noch schlimmer:

Das neue Post- und Telekommunikationsgesetzes verbietet nun schlicht den Versand von Bargeld und Edelmetallen in Frankreich.

"L’insertion de billets de banque, de pièces et de métaux précieux est interdite dans les envois postaux, y compris dans les envois à valeur déclarée, les envois recommandés et les envois faisant l’objet de formalités attestant leur dépôt et leur distribution."

Und wer jetzt noch Lust auf die gesamte Änderung des betreffenden Gesetzes hat, der kann sich hier an regierungsamtlicher Stelle alle Änderungen zu Gemüte führen: http://www.legifrance.gouv.fr

Nein ist es nicht!

Haften die Steuerzahler, so wird aus der Bankpleite eine kollektive kommunistische Schuld. Auch wenn ich
a.) kein Geld habe
b.) mein Geld sinnvoll investiert habe
c.) nur Schulden habe
muss ich als Steuerzahler als kollektiver Teil dafür haften, dass eine Bank ihren Verbindlichkeiten nicht nachkommen kann.

Angenommen ich muss Schulden und Alimente zahlen und kann diesen Verbindlichkeiten nicht nachkommen, darf ich das auch auf alle Steuerzahler kollektiv umwälzen?

Auch wenn eine Firma insolvent oder in Ausgleich geht, werden die Gläubiger je nach Ordnung nur teils bedient und es erfolgt keine kollektivistische Haftung durch die Steuerzahler.

Normalerweise darf nur Schulden kollektivistischen auf alle verteilt werden, wenn die Republik Schadenersatz zu begleichen hat.

Die Republik hat für die Banken zwar Haftung unternommen, aber ich würde es per Verfassung einschränken, dass die Republik nicht mehr für private physische oder juristische Personen uneingeschränkt haften darf.

nebenbei:

In Irland wurden einer Zeitung Tonbänder von
Bankern von 2008 zugespielt, in denen sie ganz
offen darüber redeten, wie sie den ganzen
Betrug durchziehen.
Banker sind Gangster hört man oft, in dem Fall
reden sie ganz offen als solche.
In Deutschland wurde darüber ausführlich
berichtet.

Die FAZ (und nicht irgendeine linke Zeitung) schrieb in einem Kommentar dazu:
Man nehme einen Sack und stecke hinein: Erstens das ehemalige Management der Anglo Irish Bank und jene Mitarbeiter, die sich auf nun veröffentlichten Tonbändern aufführen wie überhebliche Bengel.

Zweitens Geldgeber aller Art wie Aktionäre, Anleihezeichner und Einleger aus dem In- und Ausland, die dieser sogenannten Bank noch nach Ausbruch der Krise Geld anvertraut haben.

Drittens die damals in Dublin Verantwortlichen in Regierung, Aufsicht und Zentralbank, die dem Treiben viel zu lange zugesehen haben - gleichgültig, ob sie das Debakel nicht sehen wollten oder nicht sehen konnten.....

Auf den mit diesen Personen gefüllten Sack schlage man solange mit dem Knüppel ein, bis das Wehgeschrei unerträglich wird. Danach nehmen sich alle Entscheidungsträger in Europa an der Hand und sichern den Bürgern zu, dass sie ein Debakel wie jenes der Anglo Irish Bank nie mehr zulassen werden.
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/anglo-irish-bank-die-ueberheblichen-banker-12244151.html

Die FAZ hat weiters entsprechend verlinkt.
Wirklich empfehlenswert die Bänder anzuhören.

Gläubiger ja, aber Anleger?

Meine Bank hat 50% der Firma an der Börse liegen.
Mir fehlen plötzlich € 50 Mrd. weil ich keine Einnahmen, aber 50 Mrd Forderungen hab.
Also sag ich den Gläubigern (denen mit den Forderungen), dass sie stattdessen Anteile meiner Bank bekommen (bail-in). OK.
Die Anteile, die ich schon verkauft hab, werden dadurch weniger wert.
OK.
Aber wie zum Henker soll ein Anleger "zahlen", sprich, Geld bereit stellen? Kann er nicht. Daher muss der Steuerzahler sehr wohl vor dem Anleger zahlen.
Kraut und Rüben vermischt wieder einmal ...

Aktionäre und Gläubiger haften vor Steuerzahlern.

Das tun sie doch heute schon. Der gesamte Artikel ist so, wie er geschrieben ist, komplett unverständlich.

Was soll das heißen "Haftung"? Haftet ein Aktionär nun über seine Einlage hinaus? Dann wird aus einer Kapitalgesellschaft eine Personengesellschaft gemacht, da wünsche ich viel Spaß bei den großen Banken, die sind dann nämlich alle vom Kapitalmarkt ausgeschlossen, das ist also kompletter Mist. Und mit seiner Einlage haftet ein Aktionär ja heute schon, also was soll das?

Genauso kann ein Gläubiger auch heute schon seine Forderungen abschreiben, bestenfalls in Eigenkapital zwangswandeln müssen. Auch nichts neues, gab es bereits in Zypern.

Also was ist da jetzt groß beschlossen worden, was es nicht ohnehin bereits gibt?Wie wäre es, wenn die Journalisten (nicht nur jene von der "Presse", der Artikel steht ja so auch in anderen Wirtschaftsblättern) einmal nachfassen und einen verständlichen Artikel verfassen. Das wird ja wohl nicht zuviel verlangt sein. So wie es aussieht wurde nämlich nur Geschwafel beschlossen und mit großem PR-Aufwand an die Meute der Lämming-Journalisten verteilt, und alles nur, um all die unterbelichteten Wähler zu besänftigen. Und dass das funktioniert sieht man an manchen der Kommentare hier.

klingt ja toll

nur was wird passieren?

man wird sich so lange zeit lassen, bis die superreichen ihre gelder abgezogen ahben und dann zahlt wieder nur der "kleine" mann für die pleite

so is es in griechenland gewesen, in cypern, in irland überall hat man sich massiv zeit gelassen, die reichen sind abgewandert und die steuerzahler mussten noch mehr zahlen, weil in der phase des verschleppens weitere schulden angehäuft wurden

auch bei der hypo alpe adria hat die derzeitige regierung den steuerzahler viel geld gekostet, weil man alles verschleppt hat, man hätte die bank ja schon verkaufen oder abwickeln sollen

wenn man gescheid gewesen wäre, hätte man klipp und klar der eu gesagt, wir retten diese bankl nicht, entweder ihr zahlt oder sie geht den bach mit all den folgen runter

Man wird sich solange Zeit lassen, bis die Superreichen ihre Gelder abheben.

Die Geschäftsbank hat gegenüber dem Superreichen eine Verbindlichkeit. Hebt der Superreiche das Geld in bar ab, dann wird damit diese Verbindlichkeit getilgt, es entsteht aber eine Forderung an die nationale Notenbank und die hat jetzt weiters eine Forderung gegenüber der EZB. (Diese letzte Forderung gegenüber der EZB wird erst dann getilgt, wenn der Geldwert des abgehobenen Geldes irgendwo in der €-Zone wieder auf eine Bank in bar einbezahlt wird!)
Überweist der Superreiche Geld über das Interbankensystem, entstehen ebenso über das Target2 Clearing System Forderungen und Verbindlichkeiten, die über die nationale Notenbanken weiter über die EZB abgewickelt werden.

Also der Superreiche müsste immer sowohl von der nationalen Notenbank, als auch von der EZB gedeckt werden!

Verursacher der Bankpleiten sind überschuldete Staaten

An der Staatsverschuldung ist das Wahlvolk schuld.
Wenn alle schuld sind, soll auch die Allgemeinheit die Last der Bankenpleiten tragen.

Jetzt feiert man das Gesetz, nur Aktionäre und Gläubiger heranzuziehen.
Aber welcher Narr wird dann noch eine Bank-Aktie od. Anleihe zeichnen, oder mehr als 100.000 am Konto lassen.
Finden die Banken mehr keine Geldgeber, schlittern sie noch tiefer in die Pleite.

Diese große Feierstunde ist ein Schuss ins eigene Knie.


Re: Verursacher der Bankpleiten sind überschuldete Staaten

Absolut korrekt. Wer Aktien oder anleihen von Banken im eu-Raum haelt, muss sehr viel vertrauen in Politiker haben. Wer so naiv ist, hat aber sowieso kein Geld.

Re: Verursacher der Bankpleiten sind überschuldete Staaten

hallo ein wiffzagg der schwitzt

warum sind diue staaten verschuldet? weil sie die aufgabe der unternehmer übernehmen müssen und investitionen tätigen müssen, weiters infrastruktur muss geschaffenw erden, die unternehmen und superreichen klinken sich immer mehr aus, sie zahlen nicht mal mehr anständige löhne

das aktienrecht ist sowie so ein witz, und schuld an all der missere ist das zins- und zinseszinssystem

am ende guter mann ist es so, wenn alles den bach runter geht, dann verlieren oin erster linie mal die superreichen und aktionäre alles

bis jetzt wurden nur deren gelder mit steuergeld abgesichert

das ist marktwirtschaft, gewinne werden privatisiert und so soll es auch mit den verlusten sein, müssen sich eben die aktionäre um das unternehmen kümmern und interessieren, wenn sie nicht alles verlieren wollen, denn nur zu hause sitzen andere buggeln lassen und selbst nur champus schlürfen ist eben nicht

...

und wofür zahlen die Aktionäre 25% Steuern von ihren Gewinnen wenn die jetzt bei Bankpleiten einspringen sollen?
Früher war es besser da hat der Staat noch zwischen Spekulant und Aktionär unterscheiden können.

Re: ...

die 25% sind so eine art lohnsteuer fürs nichts tun

das selbe passiert auch jedem arbeitnehmer, der fürs ein einlkommen hart arbeitet, der zahlt auch lohnsteuer und sozialabgaben und das nichts zu knapp, 18% vom bruttolohn sozialabgaben, weitere 18% die das unternehmen zahlt, die der arbeitenehmer aber erwirtschaften sprich erarbeiten muss, das sind schon mal 36% dann kommt noch die lohnsteuer weg, udn dann gibt es noch die mwst und dann noch die "steuer", an die keiner denkt, die abgaben die bei jedem einkauf fällig werden, weil es ja zins- und zinseszinseffekte gibt, da zahlt jeder auch noch mal gut 15 bis 20% so schätzungen von vor 15 jahren

Re: Re: ...

Geld das in Aktien investiert wird kommt doch nicht aus dem Nichts. Es handelt sich vielmehr um BEREITS VERSTEUERTE Einkünfte, für die sehr wohl etwas geleistet wurde.

Gegenständliche 25% sind sohin keine "Lohnsteuer fürs Nichstun" sondern eine himmelschreiend ungerechte Doppelbesteuerung.

Re: Re: Re: ...

stell dir vor wenn du ein auto kaufst dann zahlst mindestens 3fach steuer

zuerst lohnsteuer und sozialabgaben, dann zahlst die nova und dann nochmals auf das alles die mwst

also warum regen sie sich für die paar superreichen auf?

im übrigen wer spielt muss auch damit leben den einsatz zu verlieren, derzeit ist es aber so, dass der steuerzahler, der keine aktien hat, der nie spekuliert hat, für die zocker an der börse zahlen darf -auch deshalb sind die staaten so verschuldet, immerhion sind 4,4 billionen € nur aus den eu-staaten ins system geflossen udn das kam nur bei den reichen an

wenn mir die banken 10 mrd € geben so wie der scheffler, dann kann ich auch continental übernehmen und wenn ich dann die zinsen nicht mehr bedienen kann, dann soll doch der steuerzahler eintreten, es geht ja um zig tausende arbeitsplätze, na so ist leicht milliardär werden und zu bleiben - weg mitde n großkonzernen, weg mit den großen vermögen ist besser für die wirtschaft, besser für die menschheit und besser für die demokratie

die realwirtschaft macht weltweit derzeit 50 billionen usd aus, die spekulationen mindestens 1500 billionen usd, die realwirtschaft beträgt somit nicht mal 3% des gesamten geldes

Re: Re: Re: Re: ...

Richtig. Wer spielt, muss auch damit leben seinen Einsatz zu verlieren.

Was das allerdings mit einer Steuer auf Aktiengewinne zu tun haben soll, entzieht sich jeglichen Verständnisses. Schließlich kann ich bei Verlusten doch auch keine Negativsteuer geltend machen.

Auch betrifft eine solche Steuer nicht ausschließlich "die paar Superreichen", sondern vielmehr jeden Klein(st)aktionär sowie analog durch die KESt jeden Sparbuch-, und Kontoinhaber, etc.

Ihre Meinung teile ich aber, dass der Steuerzahler IN KEINEM FALL zu Bankenrettungen herbeigezogen werden darf. Das ist gelebter Kommunismus, aber bezeichnend für die EUdSSR.

Re: Re: Re: Re: ...

Richtig. Wer spielt, muss auch damit leben seinen Einsatz zu verlieren.

Was das allerdings mit einer Steuer auf Aktiengewinne zu tun haben soll, entzieht sich jeglichen Verständnisses. Schließlich kann ich bei Verlusten doch auch keine Negativsteuer geltend machen.

Auch betrifft eine solche Steuer nicht ausschließlich "die paar Superreichen", sondern vielmehr jeden Klein(st)aktionär sowie analog durch die KESt jeden Sparbuch-, und Kontoinhaber, etc.

Ihre Meinung teile ich aber, dass der Steuerzahler IN KEINEM FALL zu Bankenrettungen herbeigezogen werden darf. Das ist gelebter Kommunismus, aber bezeichnend für die EUdSSR.

Re: Re: Re: ...

für den aktionär kommt es aus dem nichts

wer hat denn dafür gearbeitet? sicher nicht der aktionär, sondern andere leute

nimm mal die flicks, die klatten oder den quandt her, die bekommen unsummen fürs nichts tun, außer dass sie geerbt haben (wann das war brauchen wir wohl nicht näher erwähnen) leisten die nichts

der quandt hat vorletztes jahr 250 millionen € bekommen kann weder einen bmw planen noch zusammenschrauben noch warten, aber er kassiert in dem betrieb am meisten

wenn man dem 50, 70 oder 90% wegnimmt, dann lebt der auch noch super und verhungert nicht und gearbeitet hat er dann auch immer noch nichts, gearbeitet haben andere, die ausgebeutet werden

ja ja die armen aktionäre, wollen wir ein spendenkonto für diese geier einrichten? sie sind ja sooo arm, jaja es ist ein harter job wie man in diversen magizinen sieht, die frauen haben es auch schwer, müssen sich für die vielen partys schminken kleider aussuchen, schuhe usw das ist ein harter job - unglaublich die sollte man in ein bergwerk stecken, dann wüssten sie was harte arbeit ist

Re: Re: Re: Re: ...

Ohne den Aktionär könnten viele der "anderen Leute" aber gar nicht arbeiten, denn erst der Aktionär schafft durch sein Kapital die Möglichkeit Investitionen zu tätigen und Arbeitsplätze zu schaffen.

Sind Sie der Meinung, dass dies und insbesondere auch das aufgenommene Risiko nicht belohnt werden sollte?

Re: Re: Re: Re: Re: ...

welches risiko bzw welche investition tätigen die quandts und klattens bei bmw? das erwirtschaften alles die mitarbeiter und haben diese leute an der backe, denen sie viel geld auszahlen müssen, wo sie schon so viel mehr haben, als dass sie es jemals verbrauchen könnten

das einzige in was diese leute noch invetsieren sind gesetzestexte, die sie vor steuerzahlungen schützen

 
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