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IWF-Chefin Lagarde: „Weltwirtschaft ist in Gefahr“

26.12.2011 | 17:48 |   (Die Presse)

Währungsfonds-Chefin Lagarde fordert Eurostaaten zu Geschlossenheit auf. Für den Chefökonomen der Deutschen Bank entscheidet sich die Zukunft des Euro in Italien. Für die Konjunktur sieht es jedenfalls düster aus.

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Frankfurt/Paris/Red./Ag. Keine Frohbotschaft hatten die wichtigsten Akteure in der Schuldenkrise zu Weihnachten parat: Immer mehr Wirtschaftsprognostiker rechnen mit einer zwar kurzen, aber heftigen Rezession in der Eurozone zu Beginn des kommenden Jahres, die Chefin des Internationalen Währungsfonds sieht dadurch sogar die Weltwirtschaft gefährdet. Der Chefökonom der Deutschen Bank glaubt, dass sich die Schuldenberge in Europa nur durch hohe Inflationsraten abbauen lassen und meint, schon in den ersten drei Monaten werde sich in Italien entscheiden, ob der Euro in der derzeitigen Form Bestand habe oder nicht.

Für die Konjunktur sieht es jedenfalls düsterer als bisher angenommen aus: Der Chefökonom der Deutschen Bank, Thomas Mayer, sagte in einem Interview mit der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“, in Deutschland werde es zwar keinen wirklich großen Abschwung geben. Über den Winter werde die wichtigste Volkswirtschaft der Eurozone aber zwei Quartale in Folge schrumpfen. Und das erste Halbjahr 2012 werde „schlimmer, als die meisten jetzt noch erwarten“. Im zweiten Halbjahr würde aber eine positive Entwicklung in den Schwellenländern (vor allem in China) sowie die „erstaunlich solide Entwicklung in den USA“ für einen Aufschwung sorgen.

 

Kurze Rezession in Deutschland

Die Konjunktursorgen werden von deutschen Wirtschaftsforschern offenbart geteilt: Erst kürzlich hatte das Münchner Ifo-Institut für Wirtschaftsforschung seine Wachstumsprognose für Deutschland 2012 auf 0,4 Prozent zurückgenommen. Das Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) rechnet sogar mit einem BIP-Rückgang um 0,1 Prozent. Die Deutsche Regierung hält in ihrer offiziellen Prognose zwar noch an einem Prozent Wachstum fest.

Über Weihnachten waren in deutschen Finanzkreisen aber Gerüchte aufgekommen, wonach auch die Regierung ihre Prognose bei der Vorlage ihres Jahreswirtschaftsberichts Mitte Jänner nach unten korrigieren werde. Eine Sprecherin der Regierung widersprach dem freilich.

Der Internationale Währungsfonds beginnt sich allerdings ernste Sorgen um die europäische Konjunktur zu machen: IWF-Chefin Christine Lagarde sagte, die Schuldenturbulenzen der Eurozone hätten die Weltwirtschaft in eine „gefährliche Lage“ gebracht. Der EU-Krisengipfel Anfang Dezember habe keine Erleichterung verschafft, weil die Regierungschefs dabei „zu wenig ins Detail“ gegangen seien. „Es wäre hilfreich, wenn die Europäer mit einer Stimme sprächen und einen einfachen und detaillierten Zeitplan in Aussicht stellten“, sagte Lagarde der französischen Zeitung „Journal du Dimanche“: „Die Investoren warten darauf. Große Prinzipien beeindrucken die nicht.“

Schon in der Vorwoche hatte Lagarde erklärt, der IWF werde seine Prognose für die Weltwirtschaft (derzeit vier Prozent) absenken. Wie stark diese Korrektur ausfallen könnte, ließ die IWF-Chefin allerdings offen.

 

Schulden werden weginflationiert

Der Schlüssel für den Euro liegt in Italien, meint Deutsche-Bank-Chefökonom Mayer. Das hoch verschuldete Land hat im ersten Quartal sehr hohe Refinanzierungsverpflichtungen, für die es die Kapitalmärkte anzapfen muss. Gleichzeitig werde Italien gleich zu Jahresbeginn in eine „tiefe Rezession“ stürzen. Wenn es dem Land gelinge, vor den für Mai angekündigten Neuwahlen aus diesem Schlamassel herauszukommen, könnte Italien zum „Vorbild für alle südeuropäischen Staaten“ werden. Wenn nicht, werde die Eurozone zerbrechen.

Der Chefvolkswirt der größten deutschen Bank rechnet freilich auch noch mit anderen Unannehmlichkeiten. So werde etwa die Finanzkrise weiter die Stabilität der Banken untergraben. Und zwar nicht nur im kommenden Jahr, sondern „im ganzen Jahrzehnt“.

Die Staaten wiederum würden ihre Schulden nur durch erhöhte Inflationsraten abtragen können, ist der Experte überzeugt. Im kommenden Jahr werde sich der Inflationsdruck rezessionsbedingt zwar erst einmal abschwächen und die EZB werde die Zinsen noch einmal auf 0,5 Prozent senken. Mit dem Aufschwung werde aber auch die Inflation zurückkehren: „Die EZB wird das Problem ähnlich lösen wie die amerikanische Fed – sie wird einen Teil der Schulden weginflationieren.“

Auf einen Blick

Die Eurozone wird Anfang nächsten Jahres eine kurze, aber vor allem in Südeuropa heftige Rezession erleben, in der sich das Schicksal des Euro entscheiden wird: Wenn Italien seine Probleme nicht kurzfristig in den Griff bekommt, könnte der Euro zerbrechen, fürchtet der Chefvolkswirt der größten deutschen Bank.

Der Internationale Währungsfonds fürchtet unterdessen, dass die Rezession in Europa die gesamte Weltwirtschaft schwer in Mitleidenschaft ziehen könnte.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 27.12.2011)

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48 Kommentare
 
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Gast: Lagarde pusht die antieuropäischen Interessen der WallstreetMilliardäre
28.12.2011 15:21
0 1

Status quo ante Euro wäre für Österreicher vorteilhafter

Ö wäre aufgrund seiner Außenhandelsverflechtung (u.a. Subunternehmer der dt. Industrie) plus seiner Hartwährungspolitik (Schilling mit harter DM verlinkt) mit dem wiedervereinten D und dessen hartwährungsorientierten Vasallenstaaten (Niederlande, Finnland, ev. auch Dänemark und u.U. Schweden) in Kooperation mit den in Wirtschaftsbelangen cleveren Schweizern eine auch geldpolitisch nicht so leicht - da nur sehr teuer - zu knackende Größe, denn Spekulanten müßten es mit diesem harten, nicht durch Transferleistungen geschwächten, Kerneuropa erst einmal aufnehmen können.

Die von ihrem für David Rockefeller (Trilateral Commission) und als Gegenspieler von Henry Kissinger (Nelson Rockefeller-Adlatus; Council on Foreign Relations + Bilderberger) fleißig geostrategisches US-Empire-Building betreibenden Mentor „Great Chessboard“-Brzezinski zur IWF-Chefin gepushte Christine Lagarde ist dort eine Art Frühstücksdirektorin, da der IWF als "Bretton Woods"-Institution dem US-Finanzregime zuzurechnen ist (vgl. Stimmrechtsanteil der USA!) und infolge des neoliberalen „Washington Consensus“ zugunsten von Wall-Street, US-Konzernen, US-Geopolitik beinharte US-Interessenpolitik nicht zuletzt durch sein rigoroses Auflagenregime betreibt. Ziel: globale US-Dominanz.

http://de.wikipedia.org/wiki/Christine_Lagarde

http://de.wikipedia.org/wiki/Zbigniew_Brzezinski
(Bestseller: „The Grand Chessboard: American Primacy and Its Geostrategic Imperatives.“)

Lagarde verarmt die EU-Bürger durch Inflation.

Gast: Lagarde pusht die antieuropäischen Interessen der WallstreetMilliardäre
28.12.2011 15:18
0 0

Status quo ante Euro wäre für Österreich vorteilhafter

Ö wäre aufgrund seiner Außenhandelsverflechtung (u.a. Subunternehmer der dt. Industrie) plus seiner Hartwährungspolitik (Schilling mit harter DM verlinkt) mit dem wiedervereinten D und dessen hartwährungsorientierten Vasallenstaaten (Niederlande, Finnland, ev. auch Dänemark und u.U. Schweden) in Kooperation mit den in Wirtschaftsbelangen cleveren Schweizern eine auch geldpolitisch nicht so leicht - da nur sehr teuer - zu knackende Größe, denn Spekulanten müßten es mit diesem harten, nicht durch Transferleistungen geschwächten, Kerneuropa erst einmal aufnehmen können.

Die von ihrem für David Rockefeller (Trilateral Commission) und als Gegenspieler von Henry Kissinger (Nelson Rockefeller-Adlatus; Council on Foreign Relations + Bilderberger) fleißig geostrategisches US-Empire-Building betreibenden Mentor „Great Chessboard“-Brzezinski zur IWF-Chefin gepushte Christine Lagarde ist dort eine Art Frühstücksdirektorin, da der IWF als "Bretton Woods"-Institution dem US-Finanzregime zuzurechnen ist (vgl. Stimmrechtsanteil der USA!) und infolge des neoliberalen „Washington Consensus“ zugunsten von Wall-Street, US-Konzernen, US-Geopolitik beinharte US-Interessenpolitik nicht zuletzt durch sein rigoroses Auflagenregime betreibt. Ziel: globale US-Dominanz.

http://de.wikipedia.org/wiki/Christine_Lagarde

http://de.wikipedia.org/wiki/Zbigniew_Brzezinski
(Bestseller: „The Grand Chessboard: American Primacy and Its Geostrategic Imperatives.“)

Lagarde verarmt die EU-Bürger durch Inflation.

Gast: Notwehr
28.12.2011 07:30
1 0

Vermögenstransfer aus EU in die Taschen der Wallstreethaie

Lagarde vertritt die Interessen der Wallstreet-Milliardäre (Rockefeller/Rothschild-Imperium), denen sie ihre Position verdankt:

http://en.wikipedia.org/wiki/Christine_Lagarde

http://www.youtube.com/watch?v=q4egTybH-TE
Film „Inside Job“

http://www.youtube.com/watch?v=j-H3I85P0Ck&feature=related
Film „Let’s Make Money"

Sie ist daher Handlangerin des Selbstbereicherungsfeldzuges der "Robber Barons" im Wege der Geldpolitik des Fed und der für sie höchst profitablen Staatenverschuldungspolitik, wodurch Reichtum und Wohlstand der künstlich verarmten EU-Staaten und EU-Steuerzahler in den Taschen der Wallstreetmultimilliardäre wie Warren Buffett und George Soros sowie dem Rockefeller- und Rothschild-Clan landen. Klar, daß in deren Interesse die exorbitanten Staatsschulden teilweise weginflationiert werden sollen. Denn neu gedrucktes Geld erhöht deren Liquidität zum späteren Aufkaufen Europas zu kaufkraftmäßigen Dumpingpreisen.

Die kleinen Sparer hingegen verlieren durch schleichenden Kaufkraftverlust ihre Ersparnisse. Doch um die schert sich sowieso niemand.

Je länger der Euro-Zusammenbruch von unklugen Politikern hinausgezögert wird, umso katastrophaler werden die Auswirkungen sein. Wird lustig weitergehebelt, werden die Auswirkungen ähnlich einem Dritten Weltkrieg sein:

http://www.youtube.com/watch?v=4wRQAS-RQNs&feature=related

Wie lange noch lassen sich die EU-Bürger von der Madame in den finanziellen Ruin dirigieren?

Gast: commonSense
27.12.2011 20:58
3 0

Den Euro samt Banken und Staatsbetrieben in den Konkurs!

. . . weg mit dem Superstaat, der Multikultur, weg mit Brüssel.
Her mit den virtuellen Wissenschaften Europas, welche die Ressorts der einzelnen Länder einbinden und gemeinsam die Wirtschaft integrieren, für ein einheitliches Steuer-, Budget- und Sozialsystem und gleichen Standards und Normen.
Weg mit der Pfründe- und Privilegienwirtschaft.

Weg mit dem freien globalen Markt, dem Kapitalismus und den Multinationalen. Weg mit der englischen globalen Werbemachinerie. Ein Internet in der Landessprache, welches die unabhängigen Medien gestalten.

Ein Europa für Demokratie, soziale Gerechtigkeit und Frieden.

Gast: b754
27.12.2011 11:05
0 0

2011 das jahr der krankjammerer

schellhorn fleischhacker und co

Antworten Gast: Pensador
27.12.2011 14:04
0 0

Re: 2011 das jahr der krankjammerer

Jooo, nur net kaputtsparen, ausgeben, ausgeben. Und wenn mas net haben, dann eben neue Schulden! Und umverteilen, umverteilen!! Gerääächtigkeit! Die einen geben aus, die anderen zahlen die Schulden, ja das ist eben gerecht und sozial!!
So kurbelt man die Wirtschaft an, was verstehen schon die bleden sogen.
Fachleut! Olle nur bezoiltt vo de Raichn!
Wir haben den Faymann, der was des, weil ers auf der Parteiakademie glernt hot.

Gast: Saifenstayn
27.12.2011 10:57
6 0

von dieser Weltkrise samt Weltuntergangsgefahr der Weltwirtschaft

leben manche sehr gut,
auch die Frau Lagarde !

vielleicht sollte man das Wirken des IWF massiv kontrollieren und korrigieren .....

vielleicht sollte man die Weltbank ein wenig zügeln ,,,,

vielleicht sollte man die WTO Verträge massiver prüfen und in viele bilaterale regionale Verträge aufteilen, ....

und nur ganz seriöse Leute an die spitze setzen ......

würde man die Medien

allesamt verbieten, gäbe es keine Krisen!

Gast: mens
27.12.2011 09:31
0 0

Unnötige Panikmache

Frage mich nur welches Kalkül hinter dieser unnötigen Panikmache von Fr. Lagarde steckt? Anstatt postitive Signale zu setzen und der Wirtschaft neue Impulese zu geben wird seit Monaten alles nur schlechtgeredet. Die Situation ist sicher nicht die rosigste aber die Art und Weise wie Medien und Politik damit umgehen machen es nur noch schlimmer. Es drängt sich der etwas abgedroschene Vergleich mit dem halbvollen und halbleeren Glas auf. Wie es aussieht sehen alle nur noch das halbleere Glas.

Re: Unnötige Panikmache

Die Panikmache könnte von den USA gesteuert sein. Indem sich alle auf den Euro konzentrieren und Griechenland, Italien und Spanien andauernd unterschwellig als Zeitbomben, die die Weltwirtschaft in Gefahr bringen, erwähnt werden, kann man von der katastrophalen Schuldenkrise der USA ablenken. Das Ende des Euros kann möglicherweise noch irgendwie bewältigt werden und stellt vor allem für Europa selbst das Problem dar. Vor dem Zusammenbruch des Dollars und den daraus resultierenden kaum vorhersehbaren Folgen für die ganze Welt aber fürchten sich alle, auch die ganz, ganz, ganz Mächtigen.

Gast: Dago Duck
27.12.2011 09:21
2 1

Warum?

Warum hat man einen Euro geschaffen, der so einfach von einem Land ruiniert werden kann?
War nicht auch schon vor 10 oder 20 Jahren ganz klar erkennbar, dass die Südländer mit einem harten Euro nicht mithalten können?
Warum wurden Länder in die Euro-Zone übernommen, von denen man wusste, sie können nicht?

Antworten Gast: radius
27.12.2011 10:31
2 2

Der Euro ist ein sozialistisches Projekt,

damit man die Zentralisierung vorantreibt. Eine kleine Elite plant für die Masse, die gleichplaniert wird. Wer sich wehrt, endet möglicherweise wie in Stalins Russland.

Weit haben wir es gebracht.

Antworten Antworten Gast: newy
27.12.2011 13:37
1 1

Re: Der Euro ist ein sozialistisches Projekt,

Was ist daran sozialitisch wenn der Grossteil der Bevölkerung verliert, und nur eine kleine Elite den Rahm abschöpft? Das nennt man Oligarchie oder wenn es zu einem Merger zwischen Grosskapital und Politik kommt wird das allgemein als Faschismus bezeichnet!

Antworten Antworten Gast: Saifenstayn
27.12.2011 11:00
2 1

Re: Der Euro ist ein KAPITAListisches Projekt,

weil man damit eine Währung hat, die kein betroffener Staat kontrollieren und beherrschen kann und keine Regierung die das Verantworten muß, weil es sind immer die "Anderen" schuld !

Es geht doch immer nur um die sSchaffung "ZÜGELLOSER MÄRKTE" und die ZURÜCKDRÄNGUNG des STAATES"

Zuerst ein gemeinsamer Staat und DANN eine gemeinsame Währung und Wirtschaftspolitik

Antworten Antworten Antworten Gast: radius
27.12.2011 14:07
0 0

Sie irren sich total.

Der Kapitalismus ohne Interventionen hätte alle weggefegt, so sind sie alle an der Macht, der Draghi, Barosso, Asmussen, Trichet, Monti, Papademos, Guintes, etc. und die alten Soziherren werden befragt wie Schmidt, Delors, Vranitzky, Schröder, etc. etc.

Informieren Sie sich besser.

Antworten Antworten Antworten Gast: nope
27.12.2011 13:23
5 0

geplant war eine Wirtschaftsgemeinschaft

. . . doch den Euro schaffen, ohne einem einheitlichen Steuer-, Budget- und Sozialsystem war schon katastrophal.
Doch dass die selben Idioten nun ein Massengrab schaffen und man sie nicht zum Teufel jagt, spiegelt ebenso die Inkompetenz der Medien.

Gast: gast 8
27.12.2011 08:35
0 0

Weg damit

Ich bin mir sicher, daß Frau Merkel und co schon öfter bereut haben, nicht Tabula rasa gemacht zu haben mit diesem Euro. Der Preis ist zu hoch: Pensionen in Gefahr, Inflation und Schulden die nicht mehr beherrschbar sind. Ob heute oder morgen nicht die geringste Chance daß Griechenland und die Anderen die Schulden in den Griff bekommen und die Maastricht Kriterien jemals einhalten zu können. Und für die Geldgeber wird es auch immer schwieriger werden.
Die Griechen fühlen sich als Opfer. Die Länder werden gegeneinander aufgehetzt. Das Gegenteil von Frieden.

Antworten Gast: Saifenstayn
27.12.2011 11:03
0 0

Re: die Penionen sind nie in Gefahr

die sozialversicherungsrechtlichen Pensionen sind im Umlageverfahren abgesichert und daher NIE in Gefahr,

aber die kapitalgestützen im Rücklageverfahren abgesicherten Privatpensionen, die mit ihren Rücklagen ja in den div. Finanzprodukten angelegt sind, die also von Geldwert und Wirtschaftswachstum abhängen, die sind immer in Gefahr ......

Antworten Antworten Gast: radius
27.12.2011 14:08
0 0

Re: Re: die Penionen sind nie in Gefahr

Träumen ' s weiter, Sir.

Antworten Gast: einer
27.12.2011 09:38
0 0

Re: Weg damit

doppelnull ahneung?

Antworten Antworten Gast: sgafd
27.12.2011 11:03
0 0

Gratuliere

zu ihrem sinnvollen und äußerst intelligenten Beitrag! Schöne Grüße an ihre Lehrerin von der Sondergruppe!

"entscheidet sich die Zukunft des Euro in Italien"

Welche Zukunft?

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In Italien entscheidet sich alles?

Lustig, man hat einen Alleinschuldigen gefunden. Dieses Finanzsystem ist nicht mehr länger tragbar, man muß den Banken und Finanzhaien die Macht aus der Hand nehmen. Leider geht das nicht mit korrupten Politikern.

Antworten Gast: vbn
27.12.2011 09:17
1 0

Logisch !

Nachdem dan den Alleinschuldigen Griechenland niemand mehr glaubt - musst ein neuer Sündenbock her.

Spekulaten, Banken, Großindustrielle, Privatstiftungen, Poitiker ... die sind natürlich allen nicht schuld.

Gast: Bankenriese
27.12.2011 03:17
6 1

Liebe Presse Redaktion, bitte hört endlich auf von einer "Schuldenkrise" zu schreiben. Es handelt sich um eine ausgewachsene BANKENKRISE !!

Unser Steuergeld wurde in den bankrotten Finanzsektor verschoben und nun erpressen diese Leute Regierungen zu der von ihnen bevorzugten Politik. Das ist doch die Wahrheit und nicht, die Wortwahl, die uns hier Tag für Tag aufgetischt wird von einer Redaktion, die offensichtlich entweder die Ursache der Krise nicht zu begreifen vermag oder Propaganda gesteuert ist.

Re: Liebe Presse Redaktion, bitte hört endlich auf von einer "Schuldenkrise" zu schreiben. Es handelt sich um eine ausgewachsene BANKENKRISE !!

ich muss widersprechen: es ist viel mehr eine schuldenkrise, dann eine bankenkrise. die exorbitante schuldensteigerung läuft seit jahrzehnten weltweit. die den banken hinten reingeschobenen gelder machen da nur einen kleineren zusätzlichen betrag aus. weiters hat niemand die politiker gezwungen, den banken so breitflächig zu helfen. schlechtestenfalls haben sie sich willfährig korrumpieren um AN DER MACHT ZU BLEIBEN, denn fehlende bankenunterstützung hätte zweifelsohne eine lästige - aber reinigende krise ausgelöst.
jetzt wird alles durch das retten konsumverschuldeter maroder staaten noch verschlimmert.

 
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