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Bankeinlagen bei EZB höher als bei Finanzkrise 2008

28.12.2011 | 10:11 |   (DiePresse.com)

Die eintägigen Einlagen legten um weitere rund 40 Milliarden Euro zu. Die Bankeinlagen erreichen einen Rekordwert von über 450 Milliarden Euro.

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Die eintägigen Einlagen der Geschäftsbanken bei der Europäischen Zentralbank (EZB) sind am Mittwoch abermals stark gestiegen und haben einen Rekordwert erreicht. Die sogenannten Übernacht-Einlagen kletterten um rund 40 Milliarden auf 452 Milliarden Euro, wie die EZB in Frankfurt mitteilte. Erst am Dienstag waren die kurzfristigen Einlagen erstmals über die Marke von 400 Milliarden Euro gesprungen. Das aktuelle Niveau liegt deutlich höher als während der ersten Finanzkrise 2008. Die eintägigen Bankausleihungen bei der EZB notieren derzeit mit 6,2 Milliarden Euro ebenfalls höher als üblich.

Die eintägigen Einlagen und Ausleihungen der Banken bei der EZB gelten als Indikator für das Misstrauen der Institute untereinander. Normalerweise meiden die Banken die Möglichkeit, bei der Notenbank kurzfristig Geld zu parken oder anzulegen, da die Konditionen ungünstig sind. Wegen der europäischen Schuldenkrise und des starken Engagements der Banken in Staatsanleihen funktioniert der Geldhandel zwischen den Instituten aber nicht wie gewohnt. Darüber hinaus haben sich die Geldhäuser in der vergangenen Woche die Rekordsumme von fast 500 Milliarden Euro bei der EZB für drei Jahre geliehen. Einen Teil dieser Mittel scheinen die Banken zwischenzeitlich bei der EZB zu parken.

(APA/Ag.)

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2 Kommentare
Gast: r.tiroch@t-online.de
28.12.2011 15:15
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Seltsam

Da werden 452 Mrd bei der EZB gebunkert, damit diese den Banken 481 Mrd ausleiht? Könnte da die nächste Billion auf uns zukommen, oder was soll diese Retterei?

Antworten Gast: Febobo
28.12.2011 19:19
0 0

Re: Seltsam

Ach papperlapapp, das wird ein Riesengeschäft für uns und wenn nicht, dann haben wir halt über unsere Verhältnisse gelebt.

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