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Athen hofft auf Schuldenschnitt-Einigung im Jänner

06.01.2012 | 11:02 |   (DiePresse.com)

Ein freiwilliger Schuldenschnitt soll bald mit Banken und Versicherern vereinbart werden. Griechenland braucht 89 Milliarden Euro Finanzhilfe. Der Schuldenschnitt soll weitere 100 Milliarden Euro bringen.

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Griechenland hofft auf ein Ende der Verhandlungen mit den Banken und Versicherern über einen freiwilligen Schuldenschnitt für das pleitebedrohte Euro-Land Mitte Jänner. Dies sagten Quellen aus dem Finanzministerium in Athen der Nachrichtenagentur dpa am Freitag. Die Verhandlungen verliefen gut, hieß es. Anschließend solle eine Absichtserklärung (Memorandum of Understanding) zwischen Athen und den privaten Gläubigern unterzeichnet werden. Danach soll das Abkommen von den Gremien der EU genehmigt und auch in den meisten Fällen von den Parlamenten der Mitgliederstaaten des Eurolandes gebilligt werden.

Ob Griechenlands Pleite abgewendet werden kann, hängt entscheidend von dem Schuldenschnitt ab, zu dem sich die Gläubiger des Landes auf dem Euro-Gipfel Ende Oktober bereiterklärt hatten. Banken und Versicherer sollen danach einem Forderungsverzicht von 50 Prozent bei griechischen Staatsanleihen zustimmen, was einem Betrag von 100 Mrd. Euro entspricht. "Wenn diese Verhandlungen erfolgreich abgeschlossen sind, dann fällt eine große Last von unseren Schultern", hatte der griechische Ministerpräsident Lucas Papademos vor dem Ministerrat gesagt.

Allerdings gab es zuletzt Zweifel daran, ob die Höhe des Schuldenschnitts angesichts der immensen Schuldenprobleme Griechenlands ausreicht. Zudem ist Gläubigerkreisen zufolge fraglich, ob sich alle privaten Gläubiger daran beteiligen.

Troika kommt am 16. Jänner nach Athen

Nach Angaben des Ministeriums werden die Kontrolleure der EU, des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Europäischen Zentralbank (EZB) - die sogenannte "Troika" - am 16. Jänner für die neue Kontrolle der Bücher und der Sparfortschritte Athens erwartet. Diesmal gehe es nicht nur um die nächste Tranche des ersten Hilfspakets für Griechenland. Im Mittelpunkt werde das neue Hilfspaket in Höhe von 130 Mrd. Euro von EU und IWF stehen.

Von diesem zweiten Hilfspaket werden nach Darstellung der griechischen Regierung bis Mitte März alles in allem Finanzhilfen in Höhe von 89 Mrd. Euro benötigt. In dieser Summe sind nach Angaben des Finanzministeriums auch die Folgen des Schuldenschnitts (30 Mrd. Euro) enthalten sowie die Rettung griechischer Banken und Rentenkassen (39 Mrd. Euro), Mitte März auslaufende griechische Staatsanleihen über 14,4 Mrd. Euro und weitere Gelder (knapp sechs Milliarden) für den griechischen Staat.

(Ag.)

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54 Kommentare
 
12
Gast: tja ...,
09.01.2012 00:32
1 0

kein Geld für Griechenland!

Solange reiche Griechen in Berlin teure und teuerste Immobilien im Zentrum der Stadt kaufen können, sich deren Schwarzgeld in den üblich verdächtigen Banken €pas vermehren, die Transaktionssteuer nicht eingeführt wird, darf kein €-cent nach Griechenland überwiesen werden!

0 0

Das kanns ja wohl nicht sein ..... !

Zuerst ungezügelter Betrug, dann Steuerverweigerung und jetzt Schuldenschnitt von 50%. Wie blöd sind wir eigentlich ? Wann meldet sich endlich eine Partei zu Wort, um unsere Katastrofen-Koalition in die Schranken zu weisen ?

Re: Das kanns ja wohl nicht sein ..... !

niemand wird sich zu Wort melden, weil Parteien nur noch Schattenkabinette sind. Die eigentliche Politik wird nicht mehr in den Ländern gemacht, sondern in Brüssel.
Niemand wird irgend etwas tun.
Niemand. Vielleicht die Bürger - aber €opa ist zu groß, wir können uns ja nicht mal in ö organisieren gegen den pipiOrf.

Gast: werbistdu
08.01.2012 18:39
0 0

Laufen Gefahr...bald nichts mehr zu haben

dafür haben andere umso mehr
http://www.krone.at/Welt/Griechen-Politiker_bunkern_Millionen_auf_Bankkonten-Reiche_Elite-Story-306173

Gast: der kommentar
08.01.2012 14:39
1 0

"Laufen Gefahr, bald nichts mehr zu haben"

ah geh - - -
für die rüstung ist doch auch immer genug da !

Gast: eurrora
08.01.2012 12:02
0 0

Griechenland,das Fass ohne Boden.

Die Griechen schauen zu ,wie sich die anderen Staaten über sie sich ärgern. Sie sind gute STEHER.

Gast: r.tiroch@t-online.de
08.01.2012 10:36
0 1

rechenwerke

Schulden 350 Mrd+1.rettung 120 Mrd+2.rettung 130 Mrd sind dann 600 Mrd
Wie kann es sein, dass bei 50% Schuldenschnitt nur noch 100 Mrd Schulden sein sollen? 600-100=500 mrd und nicht 100 mrd. warum recherchiert die presse das nicht?

Von Null an

Die Griechischen Bürger müssen wieder von null anfangen, sprich aus den grossen Städten raus und mehre tausend kleine Farmer Betriebe neugründen um Griechenland selbst zu versorgen, und ja nichts günstiges aus China, Türkei etc. importieren.

Antworten Gast: Eselohr
08.01.2012 08:28
2 0

Re: Von Null an

Bevor der Grieche bei Null anfängt, werden sich Länder wie Österreich, Deutschland, Belgien usw. gegen Null bewegen.

Gast: wer wenn nicht er
07.01.2012 15:00
3 0

"Er sprach sich auch gegen die Abschaffung des Mindestlohnes ... aus"

Wie wäre es damit, den Mindestlohn Griechenlands auf das Niveau des niedrigsten Griechenland unterstützenden Landes anzupassen?

Dies ist Estland. Der Mindestlohn Griechenlands ist 3-4 mal so hoch wie in Estland.

Gast: Eselohr
07.01.2012 13:05
0 0

Schon mal gehört?

Drohen, Schimpfen, Säbelrasseln, Beleidigen usw. sind der Schlüssel zum Erfolg meinen die Griechen. Der deutsche Steuerzahler reagiert gereitzt, fordert die GR auf doch endlich in die Puschen zu kommen. Wer sich mit dem Griechen auf der Strasse unterhält, wird erstaunt darüber sein, wie zuversichtlich jeder GR ist, dass das benötigte Geld zu 100 % nach GR kommt (wenn nicht noch ein bisschen mehr). Wer GR kennt, der kennt auch den griechischen Lebensstandard. Beim Essengehen wird schon mal die Hälfte auf dem Teller zurückgelassen (gehört zum guten Ton).
Bleibt Essen übrig, wird es nicht am nächsten Tag gegessen, sondern wandert in den Mülleimer. Beim Einkaufen im Sommer läuft das Auto mit eingestecktem Zündschlüssel, damit beim Einsteigen das Fahrzeug schön kühl ist. Häuser werden nicht isoliert, Energie wird zum Fenster hinaus geschleudert. Solch einen Lebensstil kann sich kein armer Mensch leisten und dabei handelt es sich nicht um Reeder oder Großindustrielle, sondern um ganz normale Bürger. Sparen hat der Grieche noch nie gelernt und hatte es auch nie nötig.

Re: Schon mal gehört?

Auf vielen Inseln hat allerdings fast jedes Haus Sonnenkollektoren am Dach, das was im (milden) Winter zum Fenster Hausgeheizt wird, wird also im Sommer wieder ausgeglichen.


Antworten Antworten Gast: Eselohr
08.01.2012 08:36
0 0

Re: Re: Schon mal gehört?

In einer Millionenstadt wie Athen werden heute noch viele Häuser ohne Sonnenkollektoren gebaut, die Sonneneinstrahlung ist hier nicht geringer als auf den Inseln.

Re: Re: Schon mal gehört?

rausgeheizt natürlich

Gast: gast xy
07.01.2012 11:05
2 0

lösung ist einfach

Einfach keine deutschen und französischen Panzer, UBoote, Fregatten und anderes Kriegsgerät kaufen und alles wird gut ;-)

Gast: hihu
07.01.2012 11:05
0 0

steuereintreiber nach griechenland

schon wieder werden die bürger belogen.
das ist noch längst nicht das ende der fahnenstange.
die politiker handeln absolut unverantwortlich und sollen griechenland endlich in konkurs gehen lassen!
kein cent mehr für dieses marode und korrupte land, in dem die hälfte keine steuern bezahlt.
es wäre besser die eu würde tausende steuereintreiber nach griechenland schicken, das würde mehr bringen als unser gutes geld in das schlechte land stecken!

Gast: dee
07.01.2012 10:50
0 0

...wenn wir alles verlieren...

...haben wir immer noch unsere talente, stärken und fähigkeiten. die kann uns niemand nehmen. und selbst wenn wir alles verlieren sollten wissen wir, wie wir wieder von vorne anfangen und und was neues aufbauen können. es ist selbstschutz, unternehmerisch zu denken, entscheiden und handeln...

wie?

http://www.diary-of-a-future-millionaire.blogpot.com

Gast: Wieso denn?
07.01.2012 08:23
3 0

Weiter so ....

Die Produktivität erhöhen? Mit dem Export von Gurken, Tomaten und Meeresfrüchten? Ein Land das mehr Waren ein- als ausführt, wird die wirchaftliche Erholung und Aufholung zu den restlichen EU-Ländern nie schaffen. Und jetzt wollen die besser ausgebildeten jungen Griechen sich dem "Elend" durch die Flucht ins Ausland entziehen, anstatt im eigenen Land für den Aufschwung zu arbeiten. Oder soll das Ausland es für Griechenland richten? Leider haben es die restlichen EU-Länder dreißig Jahre lang versäumt, Griechenland auf seine nicht tragfähige Wirtschaft hinzuweisen. Es wurden nur Waren dorthin geliefert, in der Hoffnung die eigene Wirtschaft damit anzukurbeln. Jetzt zahlen diese Länder (die jeweiligen Steuerzahler) dafür die Rechnung. Und was machen die Griechen? Sie warten wie schon seit dreißig Jahren darauf, dass es schon irgend jemand für sie richten wird!!!

Antworten Gast: Bärenfalle...
07.01.2012 10:05
1 0

Re: Weiter so ....

Wie gut es uns wohl gehen würde hätten wir unsere Arbeitsleistung (für die wir als Steuerzahler nun sowieso zahlen müssen) nicht ins Ausland exportiert ?

Aber vor jeder großen Wirtschaftskrise feierte der Export riesige Erfolge.


Gast: Johan C.
06.01.2012 22:02
0 0

Eines versteh ich nicht:

Alle sind verschuldet, allen voran die PIGS-Staaten.

Aber wer hat dann noch Geld?

Vielleicht wäre es eine Idee, alle Schulden weltweit gegenzurechnen?

Was würde dann sinken? Die Zinseinnahmen der Banken - ooooooojeeee....

Antworten Gast: Halbwissen
07.01.2012 13:51
0 0

Re: Eines versteh ich nicht:

Dazu braucht er keine Idee !

Die Schulden werden gegengerechnet !

Wenn die Schulden nicht bedient werden, so ist automatisch das Geld weg. Da die Schulden nicht zurückgezahlt werden können, ist das Vermögen nur noch virtuell, also es existiert nicht. Wenn die Schulden von der Zentralbank abgekauft werden ist das Geld ebenfalls grösstenteils weg, da es viel mehr gibt und wir eine Hyperinflation erleben werden.

Re: Eines versteh ich nicht:

>>Aber wer hat dann noch Geld?<<

Einen großen Teil wird es wohl gar nicht real geben (virtuelle Geldschöpfung, Luftgeld...). Den Rest besitzen einige wenige Magnaten, die die Fäden ziehen und hoffentlich irgendwann zur Verantwortung gezogen werden... ;-)

Antworten Gast: xom
07.01.2012 09:50
0 0

Re: Eines versteh ich nicht:

gute idee eigentlidh...

12 1

griechische Pleite


Rüstungsausgaben:

Griechenland: 3,7% BIP
NATO: Schnitt 1,7% BIP
Deutschland, Frankreich liefern, Österreich zahlt!

Antworten Gast: omega1847
06.01.2012 21:25
0 0

Re: griechische Pleite

In Griechenland hat man in kretischen Gewässern öl entdeckt die einer kapazität wie der im Iran entdeckt.Um Griechenland würde ich mir keine Sorgen machen.

Antworten Antworten Gast: uffo
07.01.2012 16:45
3 0

Re: Re: griechische Pleite

Das war Zypern und Gas.
Also 200% falsche Aussage.

 
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