S&P: Österreich und Frankreich verlieren AAA

14.01.2012 | 16:15 |   (DiePresse.com)

Die Ratingagentur Standard & Poor's entzieht Österreich und Frankreich das Triple A. Der Ausblick wurde auf "negativ" gesenkt. Insgesamt neun Euroländer wurden herabgestuft.

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Seit Monaten wurde es befürchtet, am Freitag den 13. war es soweit: Österreich zählt nicht mehr zu den Ländern mit der besten Kreditwürdigkeit. Die Ratingagentur Standard & Poor's hat der Alpenrepublik die Spitzenbonität "Triple A" entzogen. Zudem wurde auch der Ausblick für künftige Einstufungen auf „negativ“ gesenkt. Die Abstufung Österreichs von AAA auf AA+ "spiegelt Auswirkungen sich vertiefender politischer, externer, und monetärer Probleme innerhalb der EU und der Eurozone wider, in die Österreich eng eingebunden ist" begründet die Ratingagentur Standards & Poor's ihre Österreich-Entscheidung. Die Ratingagentur unterstellt insgesamt neun Euroländern eine schlechtere Kreditwürdigkeit.

Standard & Poor's hatte bereits Anfang Dezember vor der Herabstufung mehrerer Staaten gewarnt und 15 Euroländer mit einem negativen Ausblick versehen. Um Spekulationen zu vermeiden, kündigte S & P bereits damals an, die Ergebnisse für alle betroffenen Länder innerhalb von 90 Tagen bekanntzugeben.

Nur Deutschland noch "stabil"

So musste am Freitag nicht nur Österreich einen schweren Rückschlag einstecken. Auch Frankreich, nach Deutschland die zweitgrößte Volkswirtschaft der Eurozone, hat das Spitzenrating verloren. Zudem wurde der Ausblick für die Franzosen auf "negativ" gesenkt. Dies sei keine Katastrophe, da AA+ immer noch ein gutes Rating sei, betonte Finanzminister Francois Baroin am Abend. Die Herabstufung bedeute aber, dass Frankreich seine Reformen ausweiten müsse. Es werde allerdings kein neues Sparpaket geben.

Schlimmer hat es Italien, Spanien, Portugal und Zypern erwischt. Deren Bonität wurde gleich um zwei Stufen herabgesetzt. Malta, die Slowakei und Slowenien büßten eine Stufe ein.

Muss Deutschland mehr für EFSF zahlen?

Unklar sind nun vor allem die Auswirkungen auf den Euro-Rettungsfonds EFSF, nachdem das Euro-Schwergewicht Frankreich - wie auch Österreich - seine Top-Bonität verloren hat. Einzig Deutschland, die Niederlande, Finnland und Luxemburg behalten die beste Kreditwürdigkeit. Nur Deutschland kann zudem auf einen "stabilen“ Ausblick bauen. Doch dies könnte nach Einschätzung von Beobachtern auch dazu führen, dass es einen noch höheren Beitrag zur Euro-Rettung zahlen muss als bisher.

Der deutsche Finanzminister Wolfgang Schäuble demonstrierte jedenfalls Gelassenheit. "Wir haben uns ja in den letzten Monaten zunehmend weltweit darauf verständigt, wir sollten die Rating-Agenturen auch nicht überschätzen in ihren Beurteilungen", sagte der CDU-Politiker dem Fernsehsender RTL. Dass es eine große Verunsicherung bei den Finanzmärkten gegenüber der Euro-Zone insgesamt gebe, sei ja nicht neu, fügte der Finanzminister hinzu. Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel hat die Bedeutung der Abwertung am Samstag relativiert. "Ich betone, es ist eine von drei Ratingagenturen", sagte Merkel nach der Vorstandsklausur ihrer Partei am Samstag in Kiel. (mehr dazu ...)

Reaktionen: Politiker über die aktuellen Herabstufungen

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Reaktionen der Aktienmärkte

Die Aktienmärkte reagierten am Freitagnachmittag nicht heftig auf die Herabstufungen. Der Dow-Jones-Index schloss leicht im Minus, auch die Börsen in Europa drehten ins Minus, nachdem sie zuvor noch im Plus gelegen waren. Der Euro verlor klar an Wert und notierte bei weniger als 1,27 Dollar für einen Euro.

Die Renditen für zehnjährige Staatsanleihen aus Deutschland notierten nahezu unverändert bei 1,75 Prozent. Jene für österreichische Papiere stiegen hingegen an und überschritten erneut die Schwelle von drei Prozent. Ende November, als erstmals Gerüchte um eine Herabstufung Österreichs die Runde machten, musste die Alpenrepublik mehr als 3,8 Prozent für zehnjährige Papiere bieten.

"Dreifach-A eine aussterbende Spezies"

Ökonomen erwarten jedenfalls keine dramatischen Auswirkungen auf den Finanzmärkten. Bank-Austria-Chefökonom Stefan Bruckbauer rief zur Besonnenheit auf. Österreich bleibe weiter eines der wohlhabendsten Länder Europas. Schon jetzt fielen höhere Zinsen als in Deutschland an, daran werde sich auch am Montag, wenn die Märkte öffnen, wenig ändern. Aus seiner Sicht liegt die Abstufung Österreichs auch an der Kleinheit des Landes.

Commerzbank-Chefvolkswirt Jörg Krämer sagte, die Bonitätsherabstufung irritiere zwar kurzfristig die Märkte, sei aber kein großes Problem in einer Welt, in der auch die USA und Japan nicht mehr über das Spitzenrating AAA verfügten. "Dreifach-A ist ohnehin eine aussterbende Spezies", sagte er.

>>> Karte: So kreditwürdig sind die EU-Länder

Finanzierung der Schulden wird schwieriger

Der Verlust der besten Bonitätsstufe bedeutet für Österreich aller Wahrscheinlichkeit nach, dass die Finanzierung der Staatsschulden schwieriger wird. Investoren berücksichtigen die Einstufung der Agenturen bei ihrer Entscheidung, welchem Land sie Geld anvertrauen. Aktuell sitzt die Republik auf einem Schuldenberg von 218 Mrd. Euro oder knapp 75 Prozent der Wirtschaftsleistung. Bis 2015 benötigt Österreich 100 Mrd. Euro von den Kapitalmärkten, um auslaufende Staatsanleihen refinanzieren zu können. Steigen die Zinsen, könnte dieser Betrag noch deutlich höher werden.

Als größtes Risiko für die langfristige finanzielle Stabilität Österreichs ortet Standard & Poor's neben der Schuldenkrise und der Instabilität Italiens auch die unsichere Wirtschaftslage in Osteuropa. Die heimischen Banken sind in der Region mit einem Marktanteil von 22 Prozent Marktführer. Im Zuge des Wirtschaftsaufschwungs vergaben sie oftmals Kredite, ohne diese mit ausreichenden Sicherheiten unterlegen zu lassen.

Hohes Risiko in Osteuropa

Nun schwächt sich die Konjunktur auch in Osteuropa spürbar ab. Viele Kredite könnten sich als uneinbringlich erweisen. Die Außenstände der größten Banken (inklusive der UniCredit-Tochter Bank Austria) in den osteuropäischen Staaten belaufen sich insgesamt auf 100 Prozent der heimischen Wirtschaftsleistung. Ein Problem ist auch die Lage in Ungarn. Die Außenstände der größten österreichischen Banken in dem Nachbarland belaufen sich auf 32 Mrd. Euro.

Bei den anderen beiden großen Ratingagenturen, Moody's und Fitch, genießen Frankreich und Österreich derzeit noch das beste Kreditrating. Fitch bestätigte erst kürzlich, dass sich daran auch in naher Zukunft nichts ändern dürfte. Moody's bescheinigte Österreich zu Weihnachten ebenfalls das Triple A, nachdem zuvor wochenlang Spekulationen um eine bevorstehende Herabstufung die Runde gemacht hatten.

(Ag./Red.)

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1084 Kommentare
Gast: Aristodemos
14.01.2012 22:13
0 1

S&P soll'n scheissen geh!!!

Wen interessiert's, was diese Wappler verkünden?

Faymann soll zurücktreten

Er hat ausreichend bewiesen dass er nichts kann null erreicht hat trotz Rekord-Steuern und Schulden und auch keine Ahnung von wirtschaftlichen Zusammenhängen hat.

Unter normalen Umständen würden wir so etwas vielleicht noch aushalten, aber gerade jetzt brauchen wir einen Regierungschef der nicht ein reiner Medienclown ist.

Berlusconi hatte wenigstens noch den Anstand dies einzusehen.

(Leider ist die ÖVP auch nicht besser wenn sie Faymann nur aus Subventions und Posten-Gier stützt)

Antworten Gast: sternderlschaun
15.01.2012 09:26
0 0

Re: Faymann soll zurücktreten

Nicht, dass ich Faymann-Apologet wäre, aber wen, bitte haben Sie als Kanzler im Auge? Den Herrn Treichl, den Herrn Konrad? Ex-Manager der Hypo-Alpe-Adria?
Wir sollten schon - zumindest in hellen Momenten - sehen, wer uns das alles eingebrockt hat (die Bankenbranche) und wer jetzt dran erstickt (die bankenhörige Politik und wir alle).

Antworten Gast: polarluft
14.01.2012 22:25
2 0

Re: Faymann soll zurücktreten

ich frage mich nur, was hat dieser Herr Faymann in den 7 Jahren die in seinem Lebenslauf fehlen, gelernt?
Kein Staat in Europa würde akzeptieren einen Regierungschef zu haben in dessen Lebenslauf sieben Jahre nicht erklärt werden (wollen)! Nur in der Kronenrepublik Österreich ist das möglich?

Antworten Gast: Plach2
14.01.2012 22:04
2 0

Re: Faymann soll zurücktreten und Spindelegger gleich mit nehmen!

SPÖ+ÖVP fahren den gesamten Staat mit hoher Geschwindigkeit an die Wand!

Gast: G0rck
14.01.2012 21:48
1 0

So funktionieren Rettungspakete

Es ist ein trüber Tag in einer kleinen irischen (oder griechischen oder portugiesischen) Stadt. Es regnet und alle Straßen sind wie leergefegt. Die Zeiten sind schlecht, jeder hat Schulden und alle leben auf Pump.

An diesem Tag fährt ein reicher deutscher Tourist durch diese Stadt und hält bei einem kleinen Hotel. Er sagt dem Eigentümer, dass er sich gerne die Zimmer anschauen möchte, um vielleicht eines für eine Übernachtung zu mieten und legt als Kaution einen 100 Euro Schein auf den Tresen. Der Eigentümer gibt ihm einige Schlüssel.

Als der Besucher die Treppe hinauf ist, nimmt der Hotelier den Geldschein, rennt zu seinem Nachbarn, dem Metzger, und bezahlt seine Schulden.
Der Metzger nimmt die 100 Euro, läuft die Straße runter und bezahlt den Bauern.
Der Bauer nimmt die 100 Euro und bezahlt seine Rechnung beim Genossenschaftslager.
Der Mann dort nimmt den 100 Euro Schein, rennt zur Kneipe und bezahlt seine Getränkerechnung.
Der Wirt schiebt den Schein zu einer an der Theke sitzenden Prostituierten, die auch harte Zeiten hinter sich hat und dem Wirt einige Gefälligkeiten auf Kredit „besorgt“ hatte.
Die Hure rennt zum Hotel und bezahlt ihre ausstehende Zimmerrechnung mit den 100 Euro.
Der Hotelier legt den Schein wieder zurück auf den Tresen. In diesem Moment kommt der Reisende die Treppe herunter, nimmt seinen Geldschein und meint, dass ihm keines der Zimmer gefällt und verlässt die Stadt.

Gast: Heingerluch
14.01.2012 21:46
0 0

Schwer von Begriff

"Welche Schritte die Regierung nun im Detail unternehmen soll, um eine weitere Verschlechterung der Kreditwürdigkeit zu verhindern, erläutert Standard & Poor's im Detail nicht. „Wir sind eine Ratingagentur, keine Politikberater“, sagte der zuständige Analyst Moritz Kraemer"

Für alle, dies noch nicht kapiert haben zum mitschreiben:
Rating Agencies sind nur dazu da um Druck zu machen und für ihre Besitzer angenehme Verhältnisse herzustellen, wie zb USA - triple A.
Wenn die hohen Politiker und Journalisten wissen wollen welche Politik sie diktiert bekommen, mögen sie sich an jene Leute wenden, die für die arbeiten, die ein Geschäft mit uns machen wollen.
Nämlich an die Mitarbeiter von Goldman und Konsorten, welche die EZB, Athen und Rom übernommen haben, sowie die deutsche Regierung als Berater.

Diese Leute können euch sagen welche Politik diktiert wird.Vorsicht! Sie können/wollen euch NICHT sagen welche Politik aus der Krise führt. Sie aagen euch die Politik, die für sie den meisten Profit bringt.

5 5

Wem bitte .....

....kann eine Herabstufung euopäischer Euro-Länder durch eineamerikanische Ratingagentur schon nützen ? Amerikanischen Multimilliardären natürlich, die jetzt mehr Zinsen = Geld für ihre europäischen Staatsanleihen bekommen ! Wenn sich Europa nicht deutlicher gegen diesen Wirtschaftsaggressor USA abschottet, werden wir alle vor die Hunde gehen. Da ist es schon besser, sich von China Geld zu leihen.

Amerikanische Multimillardäre und auch sonst kein Privater greifen Euro-Anleihen nicht einmal mehr mit einer Zange an

Deshalb musste ja zB die FED der EZB Dollar leihen, weill alle schon ihr Geld aus dme Euro-Raum abziehen.

Wir wollen es villeicht noch nicht wahr haben, aber die meisten auf der Welt sehen es schon dass die Euro-Sozialisten den Euro an die Wand gefahren haben.

und wie?

die blenden doch den ganzen Globus mit dem Dollar als "Leitwährung", - obwohl der "aus dem Nichts" gedruckt wird und keinerlei Wert dahinter steht. Geldfälscher wurden früher in den USA gehängt.

Re: und wie?

kann man nachlesen bei Ron Paul.

Gast: Denkmodern
14.01.2012 21:40
0 0

Verantwortungslose Grüne!

Von den Blauen und Orangen erwarte ich mir sowieso nichts. Dass die Grünen aus kleinkarierter, parteipolitischer Taktik bei der Schuldenbremse im Verfassungsrang nicht mitgestimmt haben, nehme ich der selbsternannten "Intellektuellenpartei" schwer übel. Kleinkariert und verantwortungslos.

Gast: Liftup
14.01.2012 21:33
0 0

schao oba

Leopold Kohr, schau oba, einstens wollte man dich zu einem Architekten Europas erwählen, aber dann hat die Dummheit und Gier gesiegt.

Gast: Mercator
14.01.2012 21:29
0 0

Wir leben in der Welt der cool gestylten Videoclips, die uns Menschen auf der Überholspur zeigen.

Wen wundert es, dass da so manch unreife Persönlichkeiten den Bezug zur Realität verlieren und sich selber als eine Figur aus den Hochglanz Werbespots der Musikindustrie wahrnimmt.
Beispiele dafür sind Dilettanten in Casting von DSDS. Die sind davon überzeugt gut zu singen, obwohl sie von richtigen Tönen keine Ahnung haben.
Ähnlich scheint es unserem Kanzler zu gehen. Er hält sich selber wirklich für befähigt ein Land in der Krise zu führen. Steht das doch andauernd in der Krone / Heute und auch ORF Kommentatoren behandeln ihn so.
Auch die ZIB-Redakteure halten sich für Wesen auf der Überholspur. Bestätigen sie sich gegenseitig doch laufend ihre Kompetenz.
Kanzler wie ZIB-Redakteuren fehlt ein Dieter Bohlen. Jemand, der sie wieder auf den Boden der Realität führt.
Wo findet sich eine anerkannte Autorität, der dem überheblichen ZIB-Personal, dem Kanzlerdarsteller und VIELEN weiteren mächtigen Personen in diesem Land, die bittere Wahrheit vor die Augen hält? Vor es die Wirtschaftskrise uns allen unwiderruflich beweist.

Gast: Maria Fekührer.....Wir haben unseren Reichtum ehrlich gestohlen.....fragts die Bevölkerung, die haben uns ja zugeschaut!
14.01.2012 21:29
0 0

das soll man so nicht sehen........

....früher hatten wir 3 A, die waren fad und sind eigentlich nur blöd herumgestanden.....und man darf eines nicht vegessen, JETZT haben wir 2 A MIT EINEN Plus, das ist ja viel mehr wert....ich habe vor 40 Jahren einen Buchhaltungskurs gemacht, da habe ich gelernt, dass ein Plus besser ist als ein A......und überhaupt und sowieso, MEINE Perlenketten stehen diesen Wahnsinn NICHT zu Verfügung.....und ich möchte auch noch feststellen, dass es NICHT gut ist, auf die Reichen und Vermögenden loszugehen und ihnen die Schuld an einem verlorenen A zu geben, sowas hatten wir schon einmal, vor vielen vielen Jahrzehnten.....das hab ich so NICHT gesagt und Mitzi sagt auch niemand zu mir.......
NEUWAHLEN GESTERN, aber ein biss Dalli Dalli!

Gast: mls
14.01.2012 21:29
0 0

Mamaaa...

... AA

Gast: komplett abgewirtschaftet
14.01.2012 21:18
0 0

Unsere Pfauenräder schlagenden Politkapazunder versenken Österreich in einem Meer von Schulden!

Dafür kassieren sie Supergagen!
Und das Volk läßt sich das gefallen!!

Österreich wurde dank dem EU-Zwangsregime und der mittlerweile landestypisch gewordenen Korruption und Mißwirtschaft zu ÖsterARM gemacht!

Die Politgangster und ihre Cronies profitieren davon und werden ziemlich rasch sehr reich.

Und das Volk zahlt und zahlt und zahlt...

Gast: Geld istweg!
14.01.2012 21:15
0 0

Österreich befindet sich mit fast allen EU Ländern in einer Doppelmühle, die Finanzmächte haben es sich gerichtet und verdienen auf unsere Kosten doppelt!

Die fast alle in den USA beheimateten multinationalen Finanzkonzerene, die Investmentbanken, die private FED und die Ratingagenturen arbeiten genial zusammen und kassieren auf Grund der auftragsgemäßen schlechteren Bewertung jetzt einmal kräftig an den höheren Zinsen.

Natürlich sind wir und auch die anderen EU Staaten selber schuld; zu lange haben wir längst fällige Strukturreformen hinausgeschoben und uns in Zeiten der Hochkunjunktur in der bequemen Hängematte wohlgefühlt, vor allem die Politiker, welche mit Geld was sie nie hatten, großartige Geschenke verteilten um sich ihre Macht und Pfründe zu sichern.

Daher jetzt sofort Strukturreformen, rein ausgabenseitige Budgetkonsildiuerung, 10 Mrd EURO In EINEM Jahr und das 5 Jahre lang!

Und die EU Politiker sind jetzt aufgerufen die europäische Geldpolitik selbst in die Hand zu nehmen und nicht den Spekulanten zu überlassen. Das bedeutet eine starke unabhängige EZB welche Kredite an die EURO Staaten unter strengen Regeln zu niederen Zinsen verleiht, aber nur wenn sich die Staaten an diese Regeln halten!

Re: Österreich befindet sich mit fast allen EU Ländern in einer Doppelmühle, die Finanzmächte haben es sich gerichtet und verdienen auf unsere Kosten doppelt!

Moment!

ICH habe keine Strukturreform verschoben. Das waren schon unsere intellektgesegneten Politiker mit und ohne Fönwelle. ICH darf nur dafür bezahlen. Daher: Es lebe die 3. Republik!!

Gast: Liftup
14.01.2012 21:10
0 0

wer ist schuld

Es liegt nicht am Fleiss der Bürger, die sich im grunde wegen Zeitmangels gar nicht so sehr um die Politik kümmern können, die immer verfilzter und komplizierter zu durchschauen ist, weil die Schattenmänner und Lobbyisten im Hintergrund bleiben. Obwohl doch einige bekannt sind, die sich immer wieder rühmen das Ruder in der Hand zu haben, Europa und die Globalisierung zu lenken. Da sollten die Architekten und Baumeister der Weltkrisen gesucht werden, das sind die Ideologen, die uns das Chaos liefern.

Gast: Depressionsgefähr
14.01.2012 21:09
0 0

Traurig!

Ab jetzt werden wir uns die Rund-um-Versorgung unserer über 1,5 Millionen Gäste nicht mehr leisten können!

Gast: Liftup
14.01.2012 20:55
5 1

es ist Krieg

Es ist Krieg, Wirschaftskrieg, der manchmal auch mit militärischen Mitteln geführt wird. Es scheint als ob Europa auch anders in die Knie gezwungen werden kann. Immer noch gilt die Frage : cui bono? Wer verdient so unverschämt damit und wird von der Politik unterstützt und nicht gebremmst, warum anerkennt die Welt ein so blödes Wirtschaftssystem, das die Welt in Wasserträger, Tributpflichtige und Gleichere aufteilt? Auch durch gebremste Informationen, gezielte Manipulationen. Wulff wird demnächst geschasst, weil er flunkerte, Jean Claude Juncker darf öffentlich sagen " wenn es ernst wird, muss man lügen".

Antworten Gast: Gegen globale Ausbeutung
14.01.2012 23:46
2 0

Re: es ist Krieg

Erschreckend ist wie naiv die Massen sind - sieht man jetzt am Beispiel der fast täglichen Propaganda gegen Ungarn. Die Hintergründe: die Finanzmafia hat dort ihre Handlanger verloren ( weil abgewählt ), und auch gewisse die den Staat schädigen und sich dort ansiedeln wollen, nach Sonderrechten streben etc. stecken dahinter.

Antworten Gast: Plach2
14.01.2012 21:24
0 0

Falsch, alles nur Ausreden!

Vom Jugendlichen bis zum Greis war es wohl fast jedem in Österreich klar, dass nach drei Jahren Nichtstun in der Regierung das Triple A weg ist. Vor einem halben Jahr war der letzte Zeitpunkt für eine Kurskorrektur als Bernhard Felderer den beiden Pappnasen via Presse-Artikel erklärte, dass das Triple A weg ist, wenn die Regierung nicht sofort handelt. Jetzt sind die beiden Chefkomiker aufgewacht und wundern sich.

Gast: xXx
14.01.2012 20:49
1 0

Mit

einem "A A" Rating kennt sich unser Presidente sicher gut aus.

Gast: Baur4
14.01.2012 20:49
9 4

FORTSETZUNG zu

"Das kleine Österreich mit 8 Mio Einwohnern;
Leistet sich eine Verwaltung für 100 Mio Einwohner!"

Es leistet sich auch ein Bundesheer für 50 Mio Einwohner!

Soviele nichts-tuende Beamte trotz Wehrpflicht gib es kein zweites Mal auf der Erde.

Trotzdem tut die ÖVP nichts das Heer endlich radikal zu verschlanken, die Wehrpflicht ist in einem kleinen Land wie Österreich nicht nur UNNÖTIG sondern auch ein MEGA-SCHADEN für die VOLKSWIRTSCHAFT !!

Trotzdem will der Herr Spindelegger einen menschenrechtswidrigen "Österreich-(Zwangsarbeits)-dienst" einführen. LACHHAFT für alle fortschrittlichen Menschen.
Wir sind das letzte Land in der Zentral-EU mit solch rückständigen Strukturen.

Antworten Gast: Hans Gans
15.01.2012 00:05
1 0

Re: FORTSETZUNG zu

"Es leistet sich auch ein Bundesheer für 50 Mio Einwohner!"

Ich würde eher sagen, es leistet sich ein Bundesheer für 500.000 Einwohner.

:-)

Gast: denker!!!
14.01.2012 20:41
18 5

sozialstaat: ursache allen übels!

wir müssen den Sozialstaat, der sich wie ein Krebsgeschwür in das Leben der Bürger_Innen einnistet und uns allen den letzten Willen zur Selbstverantwortung nimmt schnellstens beenden. Bevor es zu spät ist!

Re: sozialstaat: ursache ... das Leben der Bürger_Innen einnistet?

Sie meinen, sämtliche soziale Errungenschaft zurücknehmen und Steuergelder nur mehr Industriekonzernen in den rachen werfen, damit sie global die Arbeitsplätze gegeneinander ausspielen und den Bankstern mehr Schirme und Garantien, um die Bonis für unfähiges Management zu rechtfertigen?

Re: Re: sozialstaat: ursache ... das Leben der Bürger_Innen einnistet?

für die Faulen sind es Errungenschaften, für die Steuerzahler sind es Erzwungenschaften

Antworten Antworten Antworten Gast: Reflector
15.01.2012 10:33
0 0

Re: Re: Re: sozialstaat: ursache ... das Leben der Bürger_Innen einnistet?


Das war gut, den muss man sich merken! Gratulation!

Antworten Gast: sdfv
15.01.2012 00:53
1 0

Re: sozialstaat: ursache allen übels!

Du kapierst auch, was du da schreibst?

Sozialstaat bedeutet nicht Geld für Arbeitsfaule, sondern vor allem für:

- Behinderte
- Alte und Kranke
- Familienunterstützung (Wohnbeihilfe, Familienbeihilfe,..)
- Rezeptgebührenbefreiung für sozial Schwache
- unverschuldet Arbeitslose
- Karenz
- Pensionen
- Arztleistungen
- Krankenhausaufenthalte und medizinische Versorgung (OPs,...)

etc. pp

Wenn wir das abschaffen, schaffen wir uns selbst ab! Oder wollen Sie Zustände, in denen Leute auf der Straße verhungern oder sterben, weil sie sich keine ärztliche Behandlung mehr leisten können???

Re: Re: sozialstaat: ursache allen übels!

Ich bin nicht für die Abschaffung des Sozialstaates!!!
Ich meine, es sollte Schlafsäle geben, die auf 18 Grad beheizt sind, mit etwas Wasser und Brot - für jene die wirklich nicht arbeiten wollen.
Es soll aber schon noch einen kleinen Anreiz zum Arbeiten geben.

Antworten Gast: Sozialgenosse
14.01.2012 22:29
0 0

Re: sozialstaat: ursache allen übels!

Sie können uns doch nicht auf dem Weg in ein sozialistisches Umverteilungspardies versperren. Die laura wird ihnen sehr, sehr pöse sein!

Antworten Gast: Aristodemos
14.01.2012 22:16
0 0

Re: sozialstaat: ursache allen übels!

Nur, wenn ich dann keine Steuern mehr bezahlen muss!

Ich sehe noch eine Möglichkeit, ...

das internationale Vertrauen Österreichs zu stärken:

Rücktritt des Vize- mitsamt seinem Kanzler!

Re: Ich sehe noch eine Möglichkeit, ...

Genau, den Job hätten Niavarani/Gernot auch machen können, und wir hätten wenigstens was zu lachen.

22 1

Sparen

100 nationalräte, bundespräsident wie in der schweiz, jeweils ein minister für ein jahr,bundesrat auf landeshauptleutekonferenz schrumpfen,voralberg 2 BH, tirol 3 BH, salzburg 3 BH,kärnten 3 BH steiermark 4 BH,oberösterreich 5 BH,niederösterreich 5 BH,burgenland 2 BH, wien bezirksräte abschaffen!sozialversicherungen zusammenlegen,einheitspension für asvg und beamte!spitalsreform, nicht jedes kaff braucht sein eigenes mini KH! abschaffung der mindestsicherung, wer nichts gearbeitet hat, soll auch nichts essen!förderungen für vereine, kunst und "kultur" um 50% kürzen! presseförderung streichen!parteienfinanzierung um 50% kürzen! ach ja! den kurz kürzen, wir brauchen keinen integrationswurschtl!integration ist die bringschuld der einwanderer!

Antworten Gast: Plach2
14.01.2012 22:02
0 0

Noch NIE!

Habnen sich Politiker selber eingespart!

Noch NIE haben sich die Politiker ihre Pfründe selber gekürzt!

4 0

Re: Sparen

Voll Deiner / Ihrer Meinung !!!!

Gast: Karl Huber
14.01.2012 20:33
2 0

Es paßt eh alles...

Die beiden waren immer 2 "a", "a"s...
Jetzt habens es halt nur Schriflich.. ;D

Gast: Baur4
14.01.2012 20:19
25 1

Wir sind selber schuld!!!!

Seit 1945 wählen wir immer wieder SPÖ+ÖVP.

Seit 1945 haben sich SPÖ+ÖVP den Staat im Proporz untereinander aufgeteilt.

Wir sind nicht anders wie die Russen: Dort gibt es nach jeder Wahl auch nur Putin und Medwedew.

Wir haben einen hochbezahlten Außenminister, der sich täglich nur mit Innenpolitik beschäftigt; nach dem Motto: Wir schließen uns der Meinung Deutschlands an meinen in einer Debatte Fischler (ÖVP) und Scholten (SPÖ) über die Tätigkeit von Faymann und Außenminister Spindelegger. Merkel und Sarkozy machen das schon für uns...

Manchmals "stoßt es Spindelegger sauer auf wenn er vorher nicht gefragt wird"....

Anderseits sind die Blauen für einen normalen Menschen unwählbar und wenn man nicht in die Steinzeit zurückfallen will darf man auch den Grünen kein Vertrauen schenken.

So haqt man als Ösi nur die Wahl zwischen Pest und Cholera.

Re: Anderseits sind die Blauen für einen normalen Menschen unwählbar und wenn man nicht in die Steinzeit zurückfallen will darf man auch den Grünen kein Vertrauen schenken.

das problem ist, dass ALLE parteien in oesterreich auf dergleichen seite stehen, diese seite heisst mehr staat & weniger freiheit

Antworten Gast: aberhopp!
14.01.2012 20:33
3 0

Re: Wir sind selber schuld!!!!

Gibt es nennenswerte Alternativen? Nein. Gründen Sie eine Partei!

Gast: na pfiati-gott
14.01.2012 20:17
0 0

Armageddon

"Ich sag's Trueman, er soll die Welt auf das schlimmste vorbereiten...!" (nur für die, die den Film Armageddon kennen)

Gast: Baur4
14.01.2012 20:16
17 0

Das kleine Österreich mit 8 Mio Einwohnern;

Leistet sich eine Verwaltung für 100 Mio Einwohner!

Bund und Länder haben sich geeinigt, es gibt weiterhin 94 hochbezahlte Regierungsmitglieder und über 770 Abgeordnete, 99 BH´s und knapp 2.400 Gemeindeverwaltungen. (Obwohl sich eine eigene Gemeindeverwaltung erst ab 10.000 Einwohner rechnet)

Gast: Antwort AAA
14.01.2012 20:14
1 20

Schuld? Schuld ist der Finanzkapitalismus.



Re: Schuld? Schuld ist der Finanzkapitalismus.

Kausalkette:
1) Goldmans, Rothschilds beherrschen die Politik und die Notenbanken
2) Notenbanken senken Zinsen
3) Politiker nehmen Schulden auf
4) Wir sind pleite
etwas verkürzt, aber die wichtigsten Schritte sind drin.

3 0

Re: Schuld? Schuld ist der Finanzkapitalismus.

Laura bist Du das ????

9 0

Re: Schuld? Schuld ist der Finanzkapitalismus.

Die Lösung ist ganz einfach:

Wenn man keine Schulden beim Finanzkapitalismus macht, dann kann der Finanzkapitalismus sich brausen gehen.

Es ist die hemmungslose Schuldenmacherei, die den Hedgefonds, Banken und Ratingagenturen Macht gibt.

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