S&P: Österreich und Frankreich verlieren AAA

14.01.2012 | 16:15 |   (DiePresse.com)

Die Ratingagentur Standard & Poor's entzieht Österreich und Frankreich das Triple A. Der Ausblick wurde auf "negativ" gesenkt. Insgesamt neun Euroländer wurden herabgestuft.

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Seit Monaten wurde es befürchtet, am Freitag den 13. war es soweit: Österreich zählt nicht mehr zu den Ländern mit der besten Kreditwürdigkeit. Die Ratingagentur Standard & Poor's hat der Alpenrepublik die Spitzenbonität "Triple A" entzogen. Zudem wurde auch der Ausblick für künftige Einstufungen auf „negativ“ gesenkt. Die Abstufung Österreichs von AAA auf AA+ "spiegelt Auswirkungen sich vertiefender politischer, externer, und monetärer Probleme innerhalb der EU und der Eurozone wider, in die Österreich eng eingebunden ist" begründet die Ratingagentur Standards & Poor's ihre Österreich-Entscheidung. Die Ratingagentur unterstellt insgesamt neun Euroländern eine schlechtere Kreditwürdigkeit.

Standard & Poor's hatte bereits Anfang Dezember vor der Herabstufung mehrerer Staaten gewarnt und 15 Euroländer mit einem negativen Ausblick versehen. Um Spekulationen zu vermeiden, kündigte S & P bereits damals an, die Ergebnisse für alle betroffenen Länder innerhalb von 90 Tagen bekanntzugeben.

Nur Deutschland noch "stabil"

So musste am Freitag nicht nur Österreich einen schweren Rückschlag einstecken. Auch Frankreich, nach Deutschland die zweitgrößte Volkswirtschaft der Eurozone, hat das Spitzenrating verloren. Zudem wurde der Ausblick für die Franzosen auf "negativ" gesenkt. Dies sei keine Katastrophe, da AA+ immer noch ein gutes Rating sei, betonte Finanzminister Francois Baroin am Abend. Die Herabstufung bedeute aber, dass Frankreich seine Reformen ausweiten müsse. Es werde allerdings kein neues Sparpaket geben.

Schlimmer hat es Italien, Spanien, Portugal und Zypern erwischt. Deren Bonität wurde gleich um zwei Stufen herabgesetzt. Malta, die Slowakei und Slowenien büßten eine Stufe ein.

Muss Deutschland mehr für EFSF zahlen?

Unklar sind nun vor allem die Auswirkungen auf den Euro-Rettungsfonds EFSF, nachdem das Euro-Schwergewicht Frankreich - wie auch Österreich - seine Top-Bonität verloren hat. Einzig Deutschland, die Niederlande, Finnland und Luxemburg behalten die beste Kreditwürdigkeit. Nur Deutschland kann zudem auf einen "stabilen“ Ausblick bauen. Doch dies könnte nach Einschätzung von Beobachtern auch dazu führen, dass es einen noch höheren Beitrag zur Euro-Rettung zahlen muss als bisher.

Der deutsche Finanzminister Wolfgang Schäuble demonstrierte jedenfalls Gelassenheit. "Wir haben uns ja in den letzten Monaten zunehmend weltweit darauf verständigt, wir sollten die Rating-Agenturen auch nicht überschätzen in ihren Beurteilungen", sagte der CDU-Politiker dem Fernsehsender RTL. Dass es eine große Verunsicherung bei den Finanzmärkten gegenüber der Euro-Zone insgesamt gebe, sei ja nicht neu, fügte der Finanzminister hinzu. Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel hat die Bedeutung der Abwertung am Samstag relativiert. "Ich betone, es ist eine von drei Ratingagenturen", sagte Merkel nach der Vorstandsklausur ihrer Partei am Samstag in Kiel. (mehr dazu ...)

Reaktionen: Politiker über die aktuellen Herabstufungen

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Reaktionen der Aktienmärkte

Die Aktienmärkte reagierten am Freitagnachmittag nicht heftig auf die Herabstufungen. Der Dow-Jones-Index schloss leicht im Minus, auch die Börsen in Europa drehten ins Minus, nachdem sie zuvor noch im Plus gelegen waren. Der Euro verlor klar an Wert und notierte bei weniger als 1,27 Dollar für einen Euro.

Die Renditen für zehnjährige Staatsanleihen aus Deutschland notierten nahezu unverändert bei 1,75 Prozent. Jene für österreichische Papiere stiegen hingegen an und überschritten erneut die Schwelle von drei Prozent. Ende November, als erstmals Gerüchte um eine Herabstufung Österreichs die Runde machten, musste die Alpenrepublik mehr als 3,8 Prozent für zehnjährige Papiere bieten.

"Dreifach-A eine aussterbende Spezies"

Ökonomen erwarten jedenfalls keine dramatischen Auswirkungen auf den Finanzmärkten. Bank-Austria-Chefökonom Stefan Bruckbauer rief zur Besonnenheit auf. Österreich bleibe weiter eines der wohlhabendsten Länder Europas. Schon jetzt fielen höhere Zinsen als in Deutschland an, daran werde sich auch am Montag, wenn die Märkte öffnen, wenig ändern. Aus seiner Sicht liegt die Abstufung Österreichs auch an der Kleinheit des Landes.

Commerzbank-Chefvolkswirt Jörg Krämer sagte, die Bonitätsherabstufung irritiere zwar kurzfristig die Märkte, sei aber kein großes Problem in einer Welt, in der auch die USA und Japan nicht mehr über das Spitzenrating AAA verfügten. "Dreifach-A ist ohnehin eine aussterbende Spezies", sagte er.

>>> Karte: So kreditwürdig sind die EU-Länder

Finanzierung der Schulden wird schwieriger

Der Verlust der besten Bonitätsstufe bedeutet für Österreich aller Wahrscheinlichkeit nach, dass die Finanzierung der Staatsschulden schwieriger wird. Investoren berücksichtigen die Einstufung der Agenturen bei ihrer Entscheidung, welchem Land sie Geld anvertrauen. Aktuell sitzt die Republik auf einem Schuldenberg von 218 Mrd. Euro oder knapp 75 Prozent der Wirtschaftsleistung. Bis 2015 benötigt Österreich 100 Mrd. Euro von den Kapitalmärkten, um auslaufende Staatsanleihen refinanzieren zu können. Steigen die Zinsen, könnte dieser Betrag noch deutlich höher werden.

Als größtes Risiko für die langfristige finanzielle Stabilität Österreichs ortet Standard & Poor's neben der Schuldenkrise und der Instabilität Italiens auch die unsichere Wirtschaftslage in Osteuropa. Die heimischen Banken sind in der Region mit einem Marktanteil von 22 Prozent Marktführer. Im Zuge des Wirtschaftsaufschwungs vergaben sie oftmals Kredite, ohne diese mit ausreichenden Sicherheiten unterlegen zu lassen.

Hohes Risiko in Osteuropa

Nun schwächt sich die Konjunktur auch in Osteuropa spürbar ab. Viele Kredite könnten sich als uneinbringlich erweisen. Die Außenstände der größten Banken (inklusive der UniCredit-Tochter Bank Austria) in den osteuropäischen Staaten belaufen sich insgesamt auf 100 Prozent der heimischen Wirtschaftsleistung. Ein Problem ist auch die Lage in Ungarn. Die Außenstände der größten österreichischen Banken in dem Nachbarland belaufen sich auf 32 Mrd. Euro.

Bei den anderen beiden großen Ratingagenturen, Moody's und Fitch, genießen Frankreich und Österreich derzeit noch das beste Kreditrating. Fitch bestätigte erst kürzlich, dass sich daran auch in naher Zukunft nichts ändern dürfte. Moody's bescheinigte Österreich zu Weihnachten ebenfalls das Triple A, nachdem zuvor wochenlang Spekulationen um eine bevorstehende Herabstufung die Runde gemacht hatten.

(Ag./Red.)

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1084 Kommentare
Gast: kak 11
14.01.2012 08:34
0

long life

Long Live the U.S.A

Gast: ich hab`s
14.01.2012 08:30
4

AAA

.... oder wurde zuwenig SCHMIERGELD an die Rating-Agentur überwiesen??????

Lustiger ORF

Während es bereits Fakt ist, dass AT das AAA verliert schreibt der Rotfunk ORF.at noch immer vom "Gerücht"......

Re: Lustiger ORF

Empfehlung: Deutsche Nachrichtensender schauen. Dort kam es schon Freitag Abends als Information.

Der Rotfunk hat momentan eher schon das Berichterstattungsniveau der ehemaligen Prawda erreicht. Dort erfährt man, wenn überhaupt etwas, nur Schönfärberei.

Gast: ich hab`s
14.01.2012 08:22
5

AAA

Österreich sollte die Glaubwürdigkeit von Standart & Poors herabstufen !!!

Gast: ROTFRONT
14.01.2012 08:00
10

Dafür, dass uns die Beamten in den Bankrott gefressen haben bekommen die Beamten aber trotzdem die Milliarden Gehaltserhöhungen dieses jahr, oder?

Schließlich haben sie gigantisches geleistet - das Unmögliche möglich gemacht - einen der reichsten Staaten dieser Welt in den Bankrott korrumpiert.

Gast: JUlian der Wirtschafter
14.01.2012 07:53
1

Warum hat die EU nicht eine eigene Ratingagentur?

Dann gehen wir auch in die Welt hinaus und stufen die anderen Staaten herab!

Es scheint als hätten die übern Teich Angst vor der Wirtschaftsmacht Europa und China!


Re: Warum hat die EU nicht eine eigene Ratingagentur?

Hat Europa. Da die EUR-Staaten dort aber durch die Bank noch schlechter beurteilt werden, möchte man halt noch eine, gestrickt nach dem Schönfärberei-Konzept des ORF.

Antworten Gast: Pips
14.01.2012 08:39
2

Re: Warum hat die EU nicht eine eigene Ratingagentur?

Schwachsinn! Europa ist Schuldenmacht, nicht Wirtschaftsmacht.

Gast: Einfach.
14.01.2012 07:42
6

Einfach

Einfach ignorieren. Der letzte Affe hat inzwischen kapiert, dass das eine von den "Freunden" in den Vereingten Zuständen gesteuerte Kampagne ist, von den eigenen Problemen anzulenken.

Gast: Sakradi
14.01.2012 07:37
1

Es mußte ja so kommen! Wenn man bei der Sanierung der Staatsfinanzen versucht, mit kleckern durchzukommen, anstatt zu klotzen! Daher: Sämtliche Einkünfte eines Steuerpflichtigen (also auch 13ter, 14ter, Erbschaften, Geschenke, Vermögenszuwächse aller Art, etc.) sind von demselben Steuerpflichtigen nach dem Einkommensteuertarif zu versteuern + Vermögenssicherungsbeiträge ("Vermögenssteuern")! Mit Sparen, ohne die Konjunktur abzuwürgen ginge es etwas schneller! Nur so kann das Budget glaubwürdig und dauerhaft saniert werden und für den nominellen Abbau des Schuldenberges bliebe auch noch Geld! Und für eine konjunkturbelebende Mehrwertsteuersenkung mit dem Ziel diese abzuschaffen auch!

Durch die ausgleichende Abschaffung der Mehrwertsteuer würde der Konsum und damit die Wirtschaft angekurbelt und es käme Ordnung ins System, weil die ungerechte und systemwidrige Doppelbesteuerung desselben Einkommens desselben Steuerpflichtigen beim Ausgeben entfiele!

Gast: Novaris
14.01.2012 07:37
4

Das Kreditsystem

Deutschland darf das AAA-Rating noch nicht verlieren, da das Land über "Rettungsschirme" und den beabsichtigten ESM noch weiter in den Schuldensumpf gezogen werden soll, "bis es kein zurück mehr gibt". (Juncker)
Das Ziel der "Märkte" liegt vor Augen.
Das Rating sämtlicher EURO-Länder wird sich nach und nach verschlechtern mit dem Ergebnis höherer Zinszahlungen und die Sparprogramme schaffen den finanziellen Spielraum, um diese höheren Zinsen bezahlen zu können.
Die Tilgung von Schulden ist im Kreditsystem nicht vorgesehen und wird wegen der hohen Zinszahlungen dann auch nicht möglich sein.
Der "kleine Mann" wird die Kosten der "Party" mit Steuererhöhungen, Kürzungen im Sozialbereich, Kürzungen der Kosten für Bildung und dem Erhalt und Ausbau der Infrastruktur etc.etc. bezahlen.
Dieses Finanzsystem des Zinseszinses knechtet und versklavt die Menschen und diese Absicht steht dahinter !!

Re: Das Kreditsystem

Sg Novaris!
Grunsaetzlich richtig, jedoch ist nicht das Zinseszins Thema das Problem, sondern der Umstand - wie Sie richtig anmerken -, dass Tilgung von Schulden nicht vorgesehen ist. Würden nämlich die Schuldner glaubhaft machen, dass Sie Ihre Kredite auch tilgen wollen und dazu in der Lage sind, dann würden Glaeubiger auch wieder Kredit gewähren. Kreditgewährung erfolgt aber nur gegen Zins.

Gast: Antiblockierer
14.01.2012 07:21
2

Ihr Blockierer vom Reichenschutzbund habt wohl geglaubt, daß Ihr mit dem kindischen, kleinkarierten Gezänk um ein läppisches 2Milliarden Sparpackerl irgendjemanden beeindrucken könnt! Sanierung der Staatsfinanzen ist angesagt! Klotzen, nicht kleckern! Und dazu bedarf es der Besteuerung aller Einkommen eines Steuerpflichtigen nach dem Einkommensteuertarif! Ganz besonders der leistungslosen Erbschaften! Satte Vermögenssteuern!!


Re: Ihr Blockierer vom Reichenschutzbund habt wohl geglaubt, daß Ihr mit dem kindischen, kleinkarierten Gezänk um ein läppisches 2Milliarden Sparpackerl irgendjemanden beeindrucken könnt! Sanierung der Staatsfinanzen ist angesagt! Klotzen, nicht kleckern! Und dazu bedarf es der Besteuerung aller Einkommen eines Steuerpflichtigen nach dem Einkommensteuertarif! Ganz besonders der leistungslosen Erbschaften! Satte Vermögenssteuern!!

wenn man die Dummen und Faulen in Österreich besteuert, hätten wir jährliche Budgetüberschüsse

Antworten Antworten Gast: 1x1=?
14.01.2012 13:56
0

Re: Re: Ihr Blockierer vom Reichenschutzbund habt wohl geglaubt, daß Ihr mit dem kindischen, kleinkarierten Gezänk um ein läppisches 2Milliarden Sparpackerl irgendjemanden beeindrucken könnt! Sanierung der Staatsfinanzen ist angesagt! Klotzen, nicht kleckern! Und dazu bedarf es der Besteuerung aller Einkommen eines Steuerpflichtigen nach dem Einkommensteuertarif! Ganz besonders der leistungslosen Erbschaften! Satte Vermögenssteuern!!

Die Dummen und die Faulen haben meistens nichts! Selbst 100% von 0€ sind 0€.

Gast: LegendIn
14.01.2012 07:09
9

Wir brauchen einen RESET des Staatswesens mit einem allumfassenden Gerechtigkeits-Check

Wir leisten uns

die ältesten Studenten
die faulsten Lehrer
die trägsten Beamten
das teuerste Gesundheitssystem
die feudalste Bundesländerstruktur
die verschwenderischsten Gemeinden
die meisten Soz.ialschmar.otzer
die jüngsten Pensionisten
die verfilztesten Kammern
die teuerste Eisenbahn
den verschwägertsten Staatsrundfunk
die ungebildetsten Zuw.ande.rer
die kriminellsten As.y.lan.ten
...
vor allem aber:

die unqualifiziertesten teuersten Politiker

Das alles kostet Geld. Viel viel Geld.

Und all diese Bereiche können nur durch einen komlpetten RESET des seit 40 Jahren aus dem Ruder laufenden Staatswesens reformiert werden:

ALLE Dienstverträge auflösen
ALLE Pensionsbescheide auflösen
ALLE staatlichen Ausgaben aufheben
usw.

UND DANN jede einzelne Ausgabe, jeden einzelnen Anspruch neu bewerten:

z. B.
Muss ein Beamter durchschnittlich 2.700,- Euro Pension bekommen?

Muss ein Lehrer nur 607 Stunden pro Jahr unterrichten?

usw.

ALLES einem Gerechtigkeitscheck unterziehen!

Man würde staunen wie schnell ein Staatshaushalt gesunden kann, wenn nur die krassesten Übergenüsse der Empfänger gekürzt werden.

Antworten Gast: HansC
14.01.2012 09:39
0

Re: Wir brauchen einen RESET des Staatswesens mit einem allumfassenden Gerechtigkeits-Check

Gruß aus Eurem Nachbarland.
Kleiner Einwand:
bei dem einen oder anderen der genannten "Wettbewerbe" unter "wir leisten uns die ...sten ..." sind wir schliesslich auch noch "im Rennen", z.B. bei "wir leisten uns die ungebildetsten Zuw.ande.rer".

Gast: Frage
14.01.2012 05:23
1

Rein sachliche Frage

Nach welchen Kriterien wird hier zensuriert?
Warum verschwinden, bzw. werden sachliche Postings ohne jeglichen anstößigen oder beleidigenden Inhalt vom Netz genommen?

Gast: UKW
14.01.2012 03:46
7

Österreich ist im AAA rsch

Aber das hindert Arbeiterkammer und Gewerkschaften natürlich nicht daran in unser aller Namen weiter zu predigen, dass es nichts macht wenn ein Staat immer mehr ausgibt als er einnimmt.

aa ist noch viel zu gut

die schulden jemals wieder zurueck zu zahlen wird nicht moeglich sein - weil die massnahmen, die dafuer noetig waeren wuerden das land lahm legen (weil alle dagegen streiken)

die alten schulden werden nur mit neuen (noch mehr) schulden bezahlt - das 2. beste rating ist einfach nur mehr grotesk

Re: aa ist noch viel zu gut

Postens keinen Unsinn!

Eine massive Verwaltungsreform,

die Abschaffung des Konkordates mit dem "Heiligen Stuhl" in Rom,

Baustopp für sinnlose Tunnel-Projekte(z.B. durch die Koralpe)

und

die Kündigung des lächerlichen Kioto-Protokolles

würde das Budget sanieren

und keine Menschen

mit Demonstrationen auf die Straße locken!

Antworten Antworten Gast: niederöstereicher
14.01.2012 08:20
0

Re: Re: aa ist noch viel zu gut

schreibens doch keinen Unsinn!

all Ihre Aufzählungen wäre sparen am falschen Platz! (ausnahme Aufhebung der steuerlichen Begünsitung der Kirche).

wir müssen massiv an den Sozialausgaben sparen - denn das sind keine Investitionen sondern "verkonusmiertes" Kapital!

Re: Re: Re: aa ist noch viel zu gut

Blödsinn!

Sparpakete für die Bevölkerung

schwächen die Kaufkraft

und damit auch die Wirtschaft!

Viele arme Menschen können sich nicht einmal mehr das Heizen im Winter leisten

und für das lächerlicheKioto-Protokoll

werden mindestens 600 Millionen Euro

an Steuergeldern in den Kamin geschoben und sinnlos verheizt.

Re: Re: Re: Re: aa ist noch viel zu gut

sparpakete schwaechen die kaufkraft?

eher umgekehrt - staatsausgaben schwaechen die kaufkraft weil 1) das geld muss erst mal dem volk weggenommen werden (zb durch 50% einkommenssteuer - das schwaecht die kaufkraft gleich mal 50% von monatlichen gehalt)

und 2) das geld muss ausgeborgt werden, beim ausborgen entsteht neues geld, das vorher noch nicht da war, dass die kaufkraft des existierenden geldes verwaessert - staatsdefizite sind die ursache fuer die geldmengenausweitung & damit einhergehenden inflation - das schwaecht die kaufkraft!

Re: Re: aa ist noch viel zu gut

Was hat das Konkordat mit den Ratingagenturen zu tun ???

Re: Re: Re: aa ist noch viel zu gut

Weil es der Republik Österreich Milliarden Euro kostet!

Verstanden?

Re: Re: Re: Re: aa ist noch viel zu gut

Abfangjäger kosten noch mehr !

Auch verstanden ?

Antworten Antworten Gast: Viktor Müllner
14.01.2012 08:04
1

Re: Re: aa ist noch viel zu gut

Nicht zu vergessen, die Angleichung der Beamten, da würde so mancher Klubschaugen bekommen, wie viel Geld da auf einmal zur Verfügung stünde, aber davor schei.sst man sich in die Hosen, da tritt man besser auf die hin, welche sich am wenigsten wehren oder wehren können.

Re: Re: Re: aa ist noch viel zu gut

Sie meinen vermutlich die Relegionslehrer(innen),

die hpts. als Werbeträger des Vatican-Konzernes dienen

und deren Ausbildung

und Lehrtätigkeit an Schulen von uns Steuerzahlern finanziert wird?

Gast: fugazi..
14.01.2012 02:18
1

,,,

kann sich jemand erinnern?

ui u iu iu iui uijeeeeeeeeeeeeeee

mein stuhlgang ändert sich nicht....

13

AA passt


diese Regierung ist wirklich zum Gacken

Antworten Gast: Boooris
14.01.2012 02:24
1

Ja, Burli, und was würde dein Hatsche Stratsche machen ?


Geld drucken?


Unsinn!


Es geht nicht um politisches Kleingeld sondern um die Existenz des Staates.

Wenn wir einen BP hätten der sein Amt ernst nimmt und keinen gackHeinzi, dann würde er die Regierung entlassen, eine Notverordnung in Kraft setzen und eine Expertenregierung a la Italien einsetzen. Alle Parteien auflösen und zu Neugründung zwingen.

Es ist Gefahr im Verzug.

Sofort alle Parteifinanzierungen neu ordnen, ÖBB Tunnelprojekte sistieren, die ÖBB, Telekom ec. zwangsprivatisieren (an D & CH verkaufen), die Flat Tax einführen, Bauern zu einer Einnahmen/ Ausgaberechnung (zum Steuerzahlen) zwinge und alle Beamtenverträge bzw. die Letzte Lohnerhöhung zurücknehmen sisitieren - damit wären wir schon mal finanziell aus dem Ärgsten geraus.
Aber leider haben wir O-ton Vasilinu : einen "Lulu" statt einem BP

Re: Unsinn!

Sie scheinen über die Möglichkeiten, die ein BP Rechtlich hat nicht gerade sehr informiert zu sein.
"Notverordnung" gab's schon einmal, das kriegswirtschaftliche Ermächtigungsgesetz, das der Herr Hecht ausgegraben hat und dem Herrn Dollfuß zur Verfügung stellte.

Was dabei herauskam scheinen manche Österreicher nicht zu wissen oder wissen zu wollen.

Notverordnung

Nennen Sie es wie Sie wollen. Jedenfalls hat der ö. BP wir mehr verfassungsmäßigen Spielraum als der Deutsche. Er könnte das von mir Beschriebene nicht nur durchziehen, sondern er hätte angesichts des völligen moralischen, ethischen und politischen Niedergang in Tateinheit mit ausgeprägter politischer Korrupion die Pflicht dazu. Leider ist er als 100% er Parteigänger Teil des Problems.

Re: Notverordnung

Welche Möglichkeiten der österr. BP hat zeigte sich, als Schüssel (als Dritter) mit Haider über den Kopf von Klestil eine Regierung bildete.

Was Klestil nur noch machen konnte war der "steinerne Gesichtsausdruck" bei der Angelobung.

Wenn Fischer Ihre Vorschläge ausführen würde hätten wir eine südamerikanische oder arabische Diktatur.

hätten wir eine südamerikanische oder arabische Diktatur


und was ist bitte eine ÖVSPÖ Koalition?
Hat die Koalition in der Wahlzelle angekreuzt, irgendjemand gewählt?
Dennoch regieren Stan & Ollie uns in die Muschel.
Und wir können nur hilflos zusehen wie wir zur Hölle fahren...

Re: hätten wir eine südamerikanische oder arabische Diktatur

Ihnen scheint das Wesen einer parlamentarischen Demokratie noch immer nicht klar zu sein. Es entscheiden Mehrheiten, auch wenn sie einem nicht genehm sind (wie mir Blau-Schwarz). Daher kann man alle 4 (jetzt 5) Jahre darüber befinden. Es gab eine Zeit, wo nach Ihren Prinzipien regiert wurde (nämlich diktatorisch von einer Partei bzw. Person). Es bedurfte Millionen von Toten, um wieder demokratische Zustände herzustellen.

Ratingagentur aus den USA

Standard & Poor agiert als privates Unternehmen aus den USA. Aufgrund seiner Positionierung als gottähnliche Institution für die Finanzmärkten (Wir sind weise wie Jesus) beeinflußt es u.a. die Refinanzierung (Kreditzinsen) vieler europäischer Staaten.
Doch in Europa ticken die Uhren nach wie vor anders. Dort laufen, -im Gegensatz zu den USA-, Banknotenpressen noch nicht glühend heiß.
Deshalb: "Wann kommt es endlich zu einer europäischen Ratingagentur die weltweit anerkannt wird?"
http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/neue-plaene-in-frankfurt-eine-ratingagentur-fuer-europa-1.1112252

Ein vernichtendes Zeugnis für die jetzige Rot-Pröll-Rot Regierung


Gast: Garst
14.01.2012 00:44
1

Krempelt die Aermel hoch.

Nehmen wir das Ruder in die Hand. Wir sind Europa. Nicht Unsere Flaschen in der Regierung. Uebernehmen wir das Ruder. Wann wird übrigens Faymann angeklagt?

Gast: sophokles
14.01.2012 00:41
0

würden wir österreich endlich modernisieren

hatten wir auch ein wirtschaftswunder ala deutschland

fe´sthalten an althergebrachten gedankenmustern bringt keinen neunen BMW, Mercedes Audi VW Airbus ICE

wir verschlafen die ZUKUNFT

Gast: oTTo hat fertig!
14.01.2012 00:37
0

SOFORT NEUWAHLEN!!!!!!

......der Untergang Österreichs hat Namen SPÖ/ÖVP/GRÜNEN......insbesonders den Namen Josef Pröll und Maria Fekter, sowie Werner Faymann.........SOFORT NEUWAHLEN!!!

Jetzt nicht das osteuropäische Kind mit dem Bad ausschütten

Natürlich wurden Kredite in Osteuropa viel zu leichtsinnig vergeben. Man wollte schließlich Marktanteile der Konkurenz wegnehmen. Diese, nun negativen Marktanteile will man wieder los werden. Das könnte aber viel Geld kosten.

Die Banken finanzierten Dinge von denen sie keine Ahnung hatten. Jetzt sollten sie anfangen sich damit zu beschäftigen. Statt die Flucht zu ergreifen sollten sie Leute hinschicken, um sich die Objekte, die ihnen nun gehören näher anzusehen.

Es ist einfach eine Tatsache, dass die meisten Osteuropäer von Wirtschaft wenig Ahnung haben. Sie hatten kaum Zeit das zu lernen.

Es gibt viele Investitionen in Osteuropa aus denen man etwas machen kann. Es bedarf allerdings der richtigen Leute das umzusetzen.

Flüchtet nicht, sondern macht etwas daraus!

Re: Jetzt nicht das osteuropäische Kind mit dem Bad ausschütten

natürlich weiss jetzt jeder, dass die kredite leihtsinnig vergeben wurden. ich frage mich woher ? waren sie dabei ? aber auch die ratingagentur weiss das -nur dass in den usa die immobilienkredite ohne irgendetwas vergeben wurden hat sie offensichtlich nicht gewusst und weiter aaa für lehman und konsorten vergeben - komisch nicht ?

Re: Jetzt nicht das osteuropäische Kind mit dem Bad ausschütten

was sollen die Banken machen, wenn leichtsinnig vergebene Kredite wegen Uneinbringbarkeit abgeschrieben werden müssen? Jetzt ist Schadensbegrenzung angesagt, und die Steuerzahler bezahlen dafür die Rechnung.
Eine Verstaatlichung der Banken wäre die richtige Antwort, auch wenn sie das AAA nicht mehr zurückbringen wird!

Gast: Ein reich politisches Manöver ....
14.01.2012 00:26
0

Es ist wohl ein ökonomischer Krieg des angelsächsichen 'Welt gegen Europa

denn Großbritannien wurde nicht herabgestuft, obwohl es gesamtökonomisch schlechter dasteht als Frankreich und selbst Spanien und die USA verdienten eine weitere Herabstufung.

Ade AAA


Der Euro sackt gegenüber fast allen Weltwährungen immer weiter ab.

Nur der CHF ist ebenso schwach. DAS nennt man heute freie Marktwirtschaft und man schimpft fast ununterbrochen auf den "Kapitalismus" ?

Re: Ade AAA

Äh,
Was ist der CHF?

Re: Re: Was ist der CHF?

Abkzg. für Schweitzer Franken.
Nur das sich der ebenfalls in den Tiefflug begeben hat wäre neu.

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