S&P: Österreich und Frankreich verlieren AAA

14.01.2012 | 16:15 |   (DiePresse.com)

Die Ratingagentur Standard & Poor's entzieht Österreich und Frankreich das Triple A. Der Ausblick wurde auf "negativ" gesenkt. Insgesamt neun Euroländer wurden herabgestuft.

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Seit Monaten wurde es befürchtet, am Freitag den 13. war es soweit: Österreich zählt nicht mehr zu den Ländern mit der besten Kreditwürdigkeit. Die Ratingagentur Standard & Poor's hat der Alpenrepublik die Spitzenbonität "Triple A" entzogen. Zudem wurde auch der Ausblick für künftige Einstufungen auf „negativ“ gesenkt. Die Abstufung Österreichs von AAA auf AA+ "spiegelt Auswirkungen sich vertiefender politischer, externer, und monetärer Probleme innerhalb der EU und der Eurozone wider, in die Österreich eng eingebunden ist" begründet die Ratingagentur Standards & Poor's ihre Österreich-Entscheidung. Die Ratingagentur unterstellt insgesamt neun Euroländern eine schlechtere Kreditwürdigkeit.

Standard & Poor's hatte bereits Anfang Dezember vor der Herabstufung mehrerer Staaten gewarnt und 15 Euroländer mit einem negativen Ausblick versehen. Um Spekulationen zu vermeiden, kündigte S & P bereits damals an, die Ergebnisse für alle betroffenen Länder innerhalb von 90 Tagen bekanntzugeben.

Nur Deutschland noch "stabil"

So musste am Freitag nicht nur Österreich einen schweren Rückschlag einstecken. Auch Frankreich, nach Deutschland die zweitgrößte Volkswirtschaft der Eurozone, hat das Spitzenrating verloren. Zudem wurde der Ausblick für die Franzosen auf "negativ" gesenkt. Dies sei keine Katastrophe, da AA+ immer noch ein gutes Rating sei, betonte Finanzminister Francois Baroin am Abend. Die Herabstufung bedeute aber, dass Frankreich seine Reformen ausweiten müsse. Es werde allerdings kein neues Sparpaket geben.

Schlimmer hat es Italien, Spanien, Portugal und Zypern erwischt. Deren Bonität wurde gleich um zwei Stufen herabgesetzt. Malta, die Slowakei und Slowenien büßten eine Stufe ein.

Muss Deutschland mehr für EFSF zahlen?

Unklar sind nun vor allem die Auswirkungen auf den Euro-Rettungsfonds EFSF, nachdem das Euro-Schwergewicht Frankreich - wie auch Österreich - seine Top-Bonität verloren hat. Einzig Deutschland, die Niederlande, Finnland und Luxemburg behalten die beste Kreditwürdigkeit. Nur Deutschland kann zudem auf einen "stabilen“ Ausblick bauen. Doch dies könnte nach Einschätzung von Beobachtern auch dazu führen, dass es einen noch höheren Beitrag zur Euro-Rettung zahlen muss als bisher.

Der deutsche Finanzminister Wolfgang Schäuble demonstrierte jedenfalls Gelassenheit. "Wir haben uns ja in den letzten Monaten zunehmend weltweit darauf verständigt, wir sollten die Rating-Agenturen auch nicht überschätzen in ihren Beurteilungen", sagte der CDU-Politiker dem Fernsehsender RTL. Dass es eine große Verunsicherung bei den Finanzmärkten gegenüber der Euro-Zone insgesamt gebe, sei ja nicht neu, fügte der Finanzminister hinzu. Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel hat die Bedeutung der Abwertung am Samstag relativiert. "Ich betone, es ist eine von drei Ratingagenturen", sagte Merkel nach der Vorstandsklausur ihrer Partei am Samstag in Kiel. (mehr dazu ...)

Reaktionen: Politiker über die aktuellen Herabstufungen

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Reaktionen der Aktienmärkte

Die Aktienmärkte reagierten am Freitagnachmittag nicht heftig auf die Herabstufungen. Der Dow-Jones-Index schloss leicht im Minus, auch die Börsen in Europa drehten ins Minus, nachdem sie zuvor noch im Plus gelegen waren. Der Euro verlor klar an Wert und notierte bei weniger als 1,27 Dollar für einen Euro.

Die Renditen für zehnjährige Staatsanleihen aus Deutschland notierten nahezu unverändert bei 1,75 Prozent. Jene für österreichische Papiere stiegen hingegen an und überschritten erneut die Schwelle von drei Prozent. Ende November, als erstmals Gerüchte um eine Herabstufung Österreichs die Runde machten, musste die Alpenrepublik mehr als 3,8 Prozent für zehnjährige Papiere bieten.

"Dreifach-A eine aussterbende Spezies"

Ökonomen erwarten jedenfalls keine dramatischen Auswirkungen auf den Finanzmärkten. Bank-Austria-Chefökonom Stefan Bruckbauer rief zur Besonnenheit auf. Österreich bleibe weiter eines der wohlhabendsten Länder Europas. Schon jetzt fielen höhere Zinsen als in Deutschland an, daran werde sich auch am Montag, wenn die Märkte öffnen, wenig ändern. Aus seiner Sicht liegt die Abstufung Österreichs auch an der Kleinheit des Landes.

Commerzbank-Chefvolkswirt Jörg Krämer sagte, die Bonitätsherabstufung irritiere zwar kurzfristig die Märkte, sei aber kein großes Problem in einer Welt, in der auch die USA und Japan nicht mehr über das Spitzenrating AAA verfügten. "Dreifach-A ist ohnehin eine aussterbende Spezies", sagte er.

>>> Karte: So kreditwürdig sind die EU-Länder

Finanzierung der Schulden wird schwieriger

Der Verlust der besten Bonitätsstufe bedeutet für Österreich aller Wahrscheinlichkeit nach, dass die Finanzierung der Staatsschulden schwieriger wird. Investoren berücksichtigen die Einstufung der Agenturen bei ihrer Entscheidung, welchem Land sie Geld anvertrauen. Aktuell sitzt die Republik auf einem Schuldenberg von 218 Mrd. Euro oder knapp 75 Prozent der Wirtschaftsleistung. Bis 2015 benötigt Österreich 100 Mrd. Euro von den Kapitalmärkten, um auslaufende Staatsanleihen refinanzieren zu können. Steigen die Zinsen, könnte dieser Betrag noch deutlich höher werden.

Als größtes Risiko für die langfristige finanzielle Stabilität Österreichs ortet Standard & Poor's neben der Schuldenkrise und der Instabilität Italiens auch die unsichere Wirtschaftslage in Osteuropa. Die heimischen Banken sind in der Region mit einem Marktanteil von 22 Prozent Marktführer. Im Zuge des Wirtschaftsaufschwungs vergaben sie oftmals Kredite, ohne diese mit ausreichenden Sicherheiten unterlegen zu lassen.

Hohes Risiko in Osteuropa

Nun schwächt sich die Konjunktur auch in Osteuropa spürbar ab. Viele Kredite könnten sich als uneinbringlich erweisen. Die Außenstände der größten Banken (inklusive der UniCredit-Tochter Bank Austria) in den osteuropäischen Staaten belaufen sich insgesamt auf 100 Prozent der heimischen Wirtschaftsleistung. Ein Problem ist auch die Lage in Ungarn. Die Außenstände der größten österreichischen Banken in dem Nachbarland belaufen sich auf 32 Mrd. Euro.

Bei den anderen beiden großen Ratingagenturen, Moody's und Fitch, genießen Frankreich und Österreich derzeit noch das beste Kreditrating. Fitch bestätigte erst kürzlich, dass sich daran auch in naher Zukunft nichts ändern dürfte. Moody's bescheinigte Österreich zu Weihnachten ebenfalls das Triple A, nachdem zuvor wochenlang Spekulationen um eine bevorstehende Herabstufung die Runde gemacht hatten.

(Ag./Red.)

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1084 Kommentare
Gast: keterum kenseo
13.01.2012 22:49
1

Lasst doch diese Schimäre "EU"

endlich zur Hölle fahren!

Re: Lasst doch diese Schimäre "EU"

Eu? falscher film?

Re: Lasst doch diese Schimäre "EU"

Was genau hat die EU zu tun:
- mit Ungarn, wo unseren Banken hohe Verluste drohen?
- mit unserem Pensionssystem?
- mit unserem teuren Gesundheitssystem?
- mit der teuren Verwaltung?
- mit den Schulden der ASFINAG und ÖBB?

Re: Re: Lasst doch diese Schimäre "EU"

eh nix, aber der ösi is nie schuld, also is es die EU!

Gast: die konsequenz
13.01.2012 22:48
3

Also darf Ö in Zukunft 12 Milliarden statt bisher 8 Milliarden jährlich nur für Zinsen zahlen!

So in etwa wird die Konsequenz aussehen.

Damit wird die Verschuldung weiter steigen, denn 4 Mrd. mehr Zinsaufwand ist kein Pappenstiel.

Danke an schwarz und vor allem an rot fürs Schuldenproduzieren!

Die roten haben ja bekanntlich in den wirtschaftlich guten Zeiten von 1970-2000 133 Milliarden Euro Neuverschuldung verbockt!

Antworten Gast: Kärtensepp
14.01.2012 07:59
0

Re: Also darf Ö in Zukunft 12 Milliarden statt bisher 8 Milliarden jährlich nur für Zinsen zahlen!

Die FPÖ (jetzt FPK und BZÖ) haben es in Kärnten in 10 Jahren geschafft von 900 Mio Schulden auf 5,5 Mrd zu kommen!
Leider wissen wir Kärntner und Kärnterinnen nicht was mit dem Geld getan wurde, dass diese Schulden verursacht hat!

Blau hat sich immer gerühmt SAUBER, ORDENTLICH, EHRLICH ... zu sein. Heute wissen wir, dass die FPÖ der größte Sumpf nach dne beiden Altparteien ist!

Ist auch der Grund warum Strache nichts mehr sagt, seine Intelligenz würde viele wundern!

Re: Also darf Ö in Zukunft 12 Milliarden statt bisher 8 Milliarden jährlich nur für Zinsen zahlen!

warum? gilt ja nur für neue schulden?

Re: Also darf Ö in Zukunft 12 Milliarden statt bisher 8 Milliarden jährlich nur für Zinsen zahlen!

4 Mrd. könnte man ganz locker einsparen. Aber die wollen doch gar nicht.

DIE wollen mehr Einnahmen, damit sie noch mehr Schulden anhäufen können.

AA

Bundeskanzler, Finanzminister und Regierung sind mit der Kurzbezeichnung "total gAgA" exakt charakterisiert.

Re: AA

S&P war in Wien und hat mitbekommen: In Wien beginnt der Balkan.

Antworten Gast: Kärntensepp
13.01.2012 22:55
0

Re: AA

Die Kärntner LAndesregierung unter Führung der FPK übertrifft die noch bei weitem!

Gast: vergilius
13.01.2012 22:42
1

wie kommt man dazu

sich von irgendwelchen agenturen, die seinerzeit den banken und ihren gierschläuchen tüchtig auf die finger klopfen hätten sollen, permanent wie eine sau durchs dorf treiben zu lassen? da schwingen sich anonyme agenturen auf und maßen sich an, alle zu beurteilen. und unsere politiker starren auf deren orakelsprüche wie das kaninchen vor der schlange.

Antworten Gast: tigerhai
13.01.2012 23:44
0

Re: wie kommt man dazu

aber es macht doch mächtig viel spaß diese sau durchs dorf zu treiben.
und ist enorm lukrativ noch dazu.

Gast: Wladimir Iljitsch Uljanow
13.01.2012 22:34
6

Sich selbst übertreffende Poster

Ah - man sieht schon die Auswirkungen der geplanten Sparmaßnahmen der SPÖ.
Daß sie schon bei sich selbst anfangen.
Die Posts der sich um ihre Arbeitsplätze sorgenden LöwelstrasserKrampfposter werden genau so härter, wie der Kampf um Arbeitsplätze (besonders die, die wirklich einen suchen).

Nur bei diesen ganzen eingeworfenen
"Enterbt die Erben" und dergleichen wie Abschaffung der Mehrwertsteuer (davon profitieren eigentlich nur die Grundeinkommensbezieher) etc. etc....

bleibt eigentlich nur die Frage offen:

Wieviele solche Erben gibts wirklich?
Wer zählt jetzt zu den Reichen, die abgecasht gehören?

Die, die jetzt so lautstark nach Enteignung schreien, werden später genau so laut schreien (aber ohne Wirkung) wenn ihnen der 13. und 14. bis auf anstandshalber verbleibende Überresterln auch wegbesteuert wird!

Antworten Gast: nestbeschmutzer
15.01.2012 17:36
0

Re: Sich selbst übertreffende Poster

Genosse Lenin, es ist ganz einfach: Nachdem die Reichen auch bei der geplanten Totalenteignung nie genug Kohle aufbringen können, um den Sche.. Laden wieder flott zu bringen, müssen halt alle Bürger (ausgenommen die SP Paddeimitglieder) ebenso enteignet werden. Wer nicht mitspielt, ab in den Gulak. Ich meins ja nur gut... nur so kanns gehen...

21

Zeitzeugen

Wir alle werden Zeugen eines historischen Ereignisses. Der Kollaps des auf Schulden und ungedecktem Papiergeld basierenden allumfassenden Wohlfahrtssozialismus.

mfg

Antworten Gast: Demokratiekrise
14.01.2012 00:17
1

Re: Zeitzeugen

Es stimmt, wir werden wirklich Zeugen eines historischen Ereignisses.

Allerdings würde ich es ein bisschen allgemeiner formulieren: Es ist nicht (nur) der Wohlfahrtssozialismus - es sind generell die Industriestaaten, welche nach der Reihe kollabieren werden. Die Industriegesellschaft hat mM nach einen grundlegenden Konstruktionsfehler (=Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen)
Nicht nur Griechenland, Italien, Österreich, auch die USA sind pleite!
Der Dollar ist lediglich gedeckt durch die US Army, und die kann sich die USA auch bald nicht mehr leisten.

Ich weiß, die (Neo-)Liberalen hassen den Staat, aber ich vermute, dass auch nach dem großen Knall die totale freie Marktwirtschaft nicht kommen wird.
Viel eher kommt der Faschismus!

Re: Zeitzeugen

Mit dem letzten Wort haben Sie es auf den Punkt gebracht! Chapeau!

Re: Zeitzeugen

Tunnel graben, Kredite an den Ostblock und Griechenland zu vergeben und Strukturprogramme in der europäischen Pampa zu finanzieren hat mit "Wohlfahrtssozialismus" wenig zu tun. Eher etwas mit Blödheit.

Gast: tigerhai
13.01.2012 22:26
7

tja, wer nicht einmal mit triple AAA seine schulden zurückzahlen kann ohne dafür ständig zusätzliche schulden zu machen

wird im sog der tripledowngradingspirale rasch untergehen.
hochmut kommt vor dem fall, darauf ist verlaß.

es wird zeit die arche zu planen.

geil!

ja, geil... und der wänäh wird sagen: na schauts euch italien an. und franz köfel aus völs wird applaudieren!

gute nacht!

24

Die 2 Mrd. Belastungen pro Jahr die so "gespart" werden sollen...


sind somit schon vor deren Einführung durch die gestiegen Zinsen, die zwangsweise für die Neuverschuldung bezahlt werden muss, aufgefressen.
Die österreichische Regierung ist glücklich - die sitzen in einem brennenden Haus und diskutieren Töchter in der Bundeshymne - Sarkozy hat alle Minister heute Nacht in den Elysée zitiert um Maßnahmen zu diskutieren.

Faymann und Genossen sind ob ihres Schutzwalls, der Du mm heit, direkt zu beneiden.

20

Fayman - you failed, man


Überraschung!

Aber nicht wirklich. Jetzt sind's nur mehr vier mit AAA und der Eurobond nicht weit. Der hat auch nicht AAA - vielleicht A (es sind ja so viele Fußmarode dabei) und das kostet dann schon an die 4%. Gut für die Fußmaroden - schlecht für die Soliden (wie im Leben eben). Und das geht alles ohne Politik! Vielleicht sollte man da zum Sparen anfangen. W.

Gast: Leider EU-Bürger
13.01.2012 22:09
1

Europa ist krank. Hoffentlich nicht unheilbar.


40 Jahre Schuldenmachen

Seit Bruno I die wunderbare Wohlstandsvermehrung auf Pump erfunden hat, haben die Politiker Schulden über Schulden angehäuft und trotzdem laufend Steuern erhöht. Alle, die geglaubt haben, dass das ewig so weitergeht oder sie rechtzeitig ins jenseitige Paradies wechseln können, haben sich wohl getäuscht. Das Problem sind nicht die Banken (abgesehen von denen, wo die Politiker die Finger im Spiel haben), sondern die Gier des öffentlichen Molochs. Was wildgewordene Politiker und Beamte einstecken oder ausgeben, kann von der arbeitenden Bevölkerung nie und nimmer erarbeitet werden. Aber gespart wird beim Staat nur ja doch nur einnahmenseitig.

Antworten Gast: fran789
13.01.2012 22:48
2

Re: 40 Jahre Schuldenmachen

ach geh, der bruno kreisky ist doch der sonnengott (;-) der spö, da ging es uns gut, die rudas wünscht sich wieder so eine politik wie unter kreisky hat sie mal gesagt

im orf-online-angebot scheint die spö interveniert zu haben, denn die schreiben um 22:50 immer noch über ein gerücht, dass österreich herabgestuft wird

"Gerüchte: Österreich verliert AAA"

16

Re: 40 Jahre Schuldenmachen

Brilliante Analyse - schade nur, dass es die Masse der Wahlberechtigten nicht versteht ...

Könnten nun wenigstens

die bevorstehenden Tunnelanstiche nochmals überdacht werden?

Hoffentlich

werden die Monsterlöcher gestoppt und 65 Milliarden unnötige Staatsschulden vermieden.

Gast: Scheingeld
13.01.2012 21:52
25

Wir sind die wahren LEISTUNGSERBRINGER !

Die Sklaven und Galeeren Ruderer müssen lernen Verantwortung zu übernehmen und sich um ihre Zukunft, Alters und Gesundheitsvorsorge selbst kümmern..Das geht nur auf eine Art und Weise :

Die Bevölkerung muss sich der ” Leister” entledigen deren Leistung einzig darin besteht die Leistungen der Leistungserbringer zur eigenen Bereicherung abzuschöpfen .. Leistung muss sich wieder lohnen und zwar nicht für den Investor, den Anleger, den Staat, die Bank, dem Unternehmer. NEIN sie muss sich für den lohnen der sie erbringt !

Re: Wir sind die wahren LEISTUNGSERBRINGER !

Sehr Weisse !!!!

Gast: werbistdu
13.01.2012 21:44
2

Triple A

Schei....en wir doch alle auf diese Ratingagenturen.
Wer braucht schon solchen Unfug.
Halb Europa macht sich wegen diesen Wichtigtuern in die Hose.

Antworten Gast: Ichbinich,zumglücknichtdu.
13.01.2012 22:50
2

Re: Triple A

Jetzt mal ganz langsam für die billigen Plätze.

Nur das Papier auf dem Geld gedruckt wird, nicht Geld selber, wächst auf Bäumen. Um an eben jenes (Geld, nicht Bäume) zu kommen, muss man entweder a) arbeiten, verkaufen und oder Dienstleistungen erbringen oder b) sich Geld von anderen Ausborgen wenn sich a) nicht ausgeht.

Dazu wurden Banken erfunden.
Doch der liebe nette Banker schenkt sein Geld nicht ohne etwas zu bekommen her. Das nennt man Zinsen. Der Banker verlangt die um wie oben nach Methode a) zu leben und nicht nach b).

Doch wie hoch sollen diese Zinsen sein? Wie Groß darf der Kredit denn sein? Kann der Kreditnehmer denn das überhaupt irgendwie zurückbezahlen?

Da ruft der Nette Banker beim Onkel von der Rating Argentur an. Der prüft nun den Kreditnehmer: Kann der zurückzahlen? Wie hoch müssten die Zinsen sein? Ist es möglich, dass der Kredit nicht zurückbezahlt werden kann?

Nun setzt sich der nette Banker an seine Rechenmaschine und rechnet. Und rechnet. Und rechnet. Und sagt, jemand der nicht AAA sondern AA oder schlechter bewertet ist, bezahlt nicht 8% Zinsen sondern 10% Zinsen. Oder Mehr.

Das macht bei einem Kredit über € 1000 gleich mal eine Summe von € 1100 statt € 1080.

Und da sieht der Staat aber dumm aus der Wäsche. Schließlich bräuchte er doch diese € 20 mehr ja um seine aufgeblähten Pfründe zu bezahlen. Was machen wir? Wieso holen wir uns denn nicht noch einen Kredit?

Und die Moral von der Geschicht, Rechnen kann man, oder nicht!

Solche Leute wie Sie braucht die SPÖ


denen jeder Eiblick in / Überblick über wirtschaftliche Zusammenhänge fehlt.

Ich kann Ihnen nur empfehlen die Presse zu studieren und sich in den Wirtschaftsteil (Urschitz und Kollegen) zu vertiefen - das bildet ungemein - in Form eines crash courses.

Antworten Antworten Gast: Spätestens seit Schüssel&Co
13.01.2012 22:42
0

Re: Solche Leute wie Sie braucht die SPÖ

kann keinen Partei mehr von sich behaupten, 'richtig' wirtschaften zu können.

Gast: AAAAAaaaaaaahhhhhhhhh....
13.01.2012 21:41
0

bbb-

Neuwahlen!

Aber wer tritt an?

Die fähigen Köpfe sicher nicht.

Also - Pelinka for President.

Gast: Geizkragenhasser
13.01.2012 21:40
1

Jetzt habt Ihr den Salat! Der Staat ist ausgehungert, deshalb nur noch AA!

Zahlt endlich gerechte Steuern!

Re: Zahlt endlich gerechte Steuern!

O.k., einverstanden. Dann bitte SOFORT Steuersätze HALBIEREN. Danke.

Antworten Antworten Gast: Meingottwalter
14.01.2012 07:02
0

Re: Re: Zahlt endlich gerechte Steuern!

Du meinst verdoppeln!

Re: Re: Re: Zahlt endlich gerechte Steuern!

Du meinst also, wenn

jemand mit 8 Std. die Woche und hohem Stundeneinkommen und

jemand mit 80 Std die Woche und niedrigem Stundeneinkommen

das idente verdient und gleich hoch besteuert wird, ist gerecht?

Antworten Antworten Gast: Meingottwalter
13.01.2012 23:38
0

Re: Re: Zahlt endlich gerechte Steuern!

Du meinst verdoppeln - Stimmts?

Re: Jetzt habt Ihr den Salat! Der Staat ist ausgehungert, deshalb nur noch AA!

Wir müssen jetzt nur mehr die benennen, die den Staat aushungern, und das bei Höchststeuersätzen. Man wird die Taugenichtse schnell finden, wenn es sein muss.

Antworten Antworten Gast: Tikitakidu
13.01.2012 23:17
0

Re: Re: Jetzt habt Ihr den Salat! Der Staat ist ausgehungert, deshalb nur noch AA!

Bauern, Erben, Beschenkte, Zuvielverdiener, Stifter, Vermögende etc.!

Re: Jetzt habt Ihr den Salat! Der Staat ist ausgehungert, deshalb nur noch AA!

ausgehungert? Sie leiden an progressivem Realitätsverlust: Gebietskörperschaften, Sozialversicherungsträger, Kammern, ÖBB, ASFINAG, ÖNB+Töchter, Förderwesen, große Teile des Gesundheitswesens, Flughafen Wien, Echo Verlag und sonstige Gehirnwäscheinstitutionen der Gemeinde Wien, div. gekaufte Medien von Heute bis Österreich, ORF, Wohnbaugenossenschaften, Wiener Wohnen, wohnpartner-Service, Kommunalbetriebe, Landesenergieversorger, Gemeindebetriebe soweit nicht schon genannt, Schulwesen, Universitäten, sonstiges Bildungswesen (zB WIFI, BFI), Forschung (zB IFES, das Herrn Blecha gehört und von Arbeiterkammeraufträgen lebt), diverse Regulierungsbehörden, Lotterien, Casinos Austria und schließlich ohne Anspruch auf Vollständigkeit große Teile der Landwirtschaft. Wer soll das alles bezahlen?

Re: Jetzt habt Ihr den Salat! Der Staat ist ausgehungert, deshalb nur noch AA!

Der Staat ist überfressen!! Nicht ausgehungert. Die ganzen öffentlichen Institutionen beanspruchen 2/3 vom BIP. Wer 2.000 EUR brutto p.m. verdient hat am Jahresende 20.000 netto. Der Staat (Finanzamt und Sozialversicherung) kassiert 26.000 EUR inkl, Unternehmensabgaben!!

Antworten Antworten Gast: dfg456uhn
13.01.2012 23:21
1

Re: Re: Jetzt habt Ihr den Salat! Der Staat ist ausgehungert, deshalb nur noch AA!

Wer mehr als die Hälfte seines Lebens anderen auf der Tasche liegt, sollte sich nicht wundern, daß man Ihm mehr als die Hälfte seines Erwerbseinkommens abnimmt!

Re: Re: Re: Jetzt habt Ihr den Salat! Der Staat ist ausgehungert, deshalb nur noch AA!

Wie schwachsinnig müssen die Österreicher nach 40 jähriger Austrokommunistischer Gehirnwäsche sein, wenn solche Kommentare rauskommen. Die Billaverkäuferin, der Voest-Arbeiter oder der Maler und genauso wenig der Generaldirektor liegen freiwillig irgendjemandem die Hälfte des Lebens anderen auf der Tasche. Die oben genannten werden ausgesackelt, damit Politiker, Beamte und Funktionäre ihr ganzes Leben anderen auf der Tasche liegen können. Und das mit atemberaubenden Beträgen bei den Aktivbezügen und Ruhegenüssen.

Gast: Sanierungsvorschlag
13.01.2012 21:35
1

Weg mit der leistungsfeindlichen Mehrwersteuer und besteuert endlich die leistungslosen Einkommen der Erben etc.

Langt doch bei den Gstopften richtig hin. Die müssen abgefedert werden. Sonst bringen sie immer wieder die Finanzmärkte durcheinander!

Re: Weg mit der leistungsfeindlichen Mehrwersteuer und besteuert endlich die leistungslosen Einkommen der Erben etc.

vielleicht sollte man einmal bei denen anfangen, die kein einkommen erwirtschaften und nur gewohnt sind, den schnabel nach futter aufzureißen.

Antworten Antworten Gast: dfg fgh
14.01.2012 06:57
0

Re: Re: Weg mit der leistungsfeindlichen Mehrwersteuer und besteuert endlich die leistungslosen Einkommen der Erben etc.

Womit! Sätze bilden , Sätze!

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