S&P: Österreich und Frankreich verlieren AAA

14.01.2012 | 16:15 |   (DiePresse.com)

Die Ratingagentur Standard & Poor's entzieht Österreich und Frankreich das Triple A. Der Ausblick wurde auf "negativ" gesenkt. Insgesamt neun Euroländer wurden herabgestuft.

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Seit Monaten wurde es befürchtet, am Freitag den 13. war es soweit: Österreich zählt nicht mehr zu den Ländern mit der besten Kreditwürdigkeit. Die Ratingagentur Standard & Poor's hat der Alpenrepublik die Spitzenbonität "Triple A" entzogen. Zudem wurde auch der Ausblick für künftige Einstufungen auf „negativ“ gesenkt. Die Abstufung Österreichs von AAA auf AA+ "spiegelt Auswirkungen sich vertiefender politischer, externer, und monetärer Probleme innerhalb der EU und der Eurozone wider, in die Österreich eng eingebunden ist" begründet die Ratingagentur Standards & Poor's ihre Österreich-Entscheidung. Die Ratingagentur unterstellt insgesamt neun Euroländern eine schlechtere Kreditwürdigkeit.

Standard & Poor's hatte bereits Anfang Dezember vor der Herabstufung mehrerer Staaten gewarnt und 15 Euroländer mit einem negativen Ausblick versehen. Um Spekulationen zu vermeiden, kündigte S & P bereits damals an, die Ergebnisse für alle betroffenen Länder innerhalb von 90 Tagen bekanntzugeben.

Nur Deutschland noch "stabil"

So musste am Freitag nicht nur Österreich einen schweren Rückschlag einstecken. Auch Frankreich, nach Deutschland die zweitgrößte Volkswirtschaft der Eurozone, hat das Spitzenrating verloren. Zudem wurde der Ausblick für die Franzosen auf "negativ" gesenkt. Dies sei keine Katastrophe, da AA+ immer noch ein gutes Rating sei, betonte Finanzminister Francois Baroin am Abend. Die Herabstufung bedeute aber, dass Frankreich seine Reformen ausweiten müsse. Es werde allerdings kein neues Sparpaket geben.

Schlimmer hat es Italien, Spanien, Portugal und Zypern erwischt. Deren Bonität wurde gleich um zwei Stufen herabgesetzt. Malta, die Slowakei und Slowenien büßten eine Stufe ein.

Muss Deutschland mehr für EFSF zahlen?

Unklar sind nun vor allem die Auswirkungen auf den Euro-Rettungsfonds EFSF, nachdem das Euro-Schwergewicht Frankreich - wie auch Österreich - seine Top-Bonität verloren hat. Einzig Deutschland, die Niederlande, Finnland und Luxemburg behalten die beste Kreditwürdigkeit. Nur Deutschland kann zudem auf einen "stabilen“ Ausblick bauen. Doch dies könnte nach Einschätzung von Beobachtern auch dazu führen, dass es einen noch höheren Beitrag zur Euro-Rettung zahlen muss als bisher.

Der deutsche Finanzminister Wolfgang Schäuble demonstrierte jedenfalls Gelassenheit. "Wir haben uns ja in den letzten Monaten zunehmend weltweit darauf verständigt, wir sollten die Rating-Agenturen auch nicht überschätzen in ihren Beurteilungen", sagte der CDU-Politiker dem Fernsehsender RTL. Dass es eine große Verunsicherung bei den Finanzmärkten gegenüber der Euro-Zone insgesamt gebe, sei ja nicht neu, fügte der Finanzminister hinzu. Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel hat die Bedeutung der Abwertung am Samstag relativiert. "Ich betone, es ist eine von drei Ratingagenturen", sagte Merkel nach der Vorstandsklausur ihrer Partei am Samstag in Kiel. (mehr dazu ...)

Reaktionen: Politiker über die aktuellen Herabstufungen

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Reaktionen der Aktienmärkte

Die Aktienmärkte reagierten am Freitagnachmittag nicht heftig auf die Herabstufungen. Der Dow-Jones-Index schloss leicht im Minus, auch die Börsen in Europa drehten ins Minus, nachdem sie zuvor noch im Plus gelegen waren. Der Euro verlor klar an Wert und notierte bei weniger als 1,27 Dollar für einen Euro.

Die Renditen für zehnjährige Staatsanleihen aus Deutschland notierten nahezu unverändert bei 1,75 Prozent. Jene für österreichische Papiere stiegen hingegen an und überschritten erneut die Schwelle von drei Prozent. Ende November, als erstmals Gerüchte um eine Herabstufung Österreichs die Runde machten, musste die Alpenrepublik mehr als 3,8 Prozent für zehnjährige Papiere bieten.

"Dreifach-A eine aussterbende Spezies"

Ökonomen erwarten jedenfalls keine dramatischen Auswirkungen auf den Finanzmärkten. Bank-Austria-Chefökonom Stefan Bruckbauer rief zur Besonnenheit auf. Österreich bleibe weiter eines der wohlhabendsten Länder Europas. Schon jetzt fielen höhere Zinsen als in Deutschland an, daran werde sich auch am Montag, wenn die Märkte öffnen, wenig ändern. Aus seiner Sicht liegt die Abstufung Österreichs auch an der Kleinheit des Landes.

Commerzbank-Chefvolkswirt Jörg Krämer sagte, die Bonitätsherabstufung irritiere zwar kurzfristig die Märkte, sei aber kein großes Problem in einer Welt, in der auch die USA und Japan nicht mehr über das Spitzenrating AAA verfügten. "Dreifach-A ist ohnehin eine aussterbende Spezies", sagte er.

>>> Karte: So kreditwürdig sind die EU-Länder

Finanzierung der Schulden wird schwieriger

Der Verlust der besten Bonitätsstufe bedeutet für Österreich aller Wahrscheinlichkeit nach, dass die Finanzierung der Staatsschulden schwieriger wird. Investoren berücksichtigen die Einstufung der Agenturen bei ihrer Entscheidung, welchem Land sie Geld anvertrauen. Aktuell sitzt die Republik auf einem Schuldenberg von 218 Mrd. Euro oder knapp 75 Prozent der Wirtschaftsleistung. Bis 2015 benötigt Österreich 100 Mrd. Euro von den Kapitalmärkten, um auslaufende Staatsanleihen refinanzieren zu können. Steigen die Zinsen, könnte dieser Betrag noch deutlich höher werden.

Als größtes Risiko für die langfristige finanzielle Stabilität Österreichs ortet Standard & Poor's neben der Schuldenkrise und der Instabilität Italiens auch die unsichere Wirtschaftslage in Osteuropa. Die heimischen Banken sind in der Region mit einem Marktanteil von 22 Prozent Marktführer. Im Zuge des Wirtschaftsaufschwungs vergaben sie oftmals Kredite, ohne diese mit ausreichenden Sicherheiten unterlegen zu lassen.

Hohes Risiko in Osteuropa

Nun schwächt sich die Konjunktur auch in Osteuropa spürbar ab. Viele Kredite könnten sich als uneinbringlich erweisen. Die Außenstände der größten Banken (inklusive der UniCredit-Tochter Bank Austria) in den osteuropäischen Staaten belaufen sich insgesamt auf 100 Prozent der heimischen Wirtschaftsleistung. Ein Problem ist auch die Lage in Ungarn. Die Außenstände der größten österreichischen Banken in dem Nachbarland belaufen sich auf 32 Mrd. Euro.

Bei den anderen beiden großen Ratingagenturen, Moody's und Fitch, genießen Frankreich und Österreich derzeit noch das beste Kreditrating. Fitch bestätigte erst kürzlich, dass sich daran auch in naher Zukunft nichts ändern dürfte. Moody's bescheinigte Österreich zu Weihnachten ebenfalls das Triple A, nachdem zuvor wochenlang Spekulationen um eine bevorstehende Herabstufung die Runde gemacht hatten.

(Ag./Red.)

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1084 Kommentare
Antworten Antworten Gast: dfg fgh
14.01.2012 06:57
0

Re: Re: Weg mit der leistungsfeindlichen Mehrwersteuer und besteuert endlich die leistungslosen Einkommen der Erben etc.

Womit! Sätze bilden , Sätze!

Re: Weg mit der leistungsfeindlichen Mehrwersteuer und besteuert endlich die leistungslosen Einkommen der Erben etc.

Der Nachlass wurde allerdings schon mal besteuert.
Da ich den Post allerdings mehr als Trollversuch ansehe, bleibt mir nur über zurückzutrollen: Hacklns wos g'scheids, dann brauchen'S nicht über die Gstopften zu sudern.

Antworten Antworten Gast: Heidiwitzka
13.01.2012 23:36
0

Re: Re: Weg mit der leistungsfeindlichen Mehrwersteuer und besteuert endlich die leistungslosen Einkommen der Erben etc.

Vom Erben aber noch nicht! Und nur darauf kommts an! Ob Oma Steuern bezahlt hat, hat mit der Steuerpflicht des Erben nichts zu tun!

Antworten Antworten Gast: sdfghb 5678
13.01.2012 22:56
0

Re: Re: Weg mit der leistungsfeindlichen Mehrwersteuer und besteuert endlich die leistungslosen Einkommen der Erben etc.

Aber nicht vom Erben, für den ist es nämlich Einkommen für das er nichts geleistet hat und deshalb zusammen mit seinem Erwerbseinkommen nach dem Einkommensteuertarif zu versteuern.

Re: Re: Re: Weg mit der leistungsfeindlichen Mehrwersteuer und besteuert endlich die leistungslosen Einkommen der Erben etc.

Ich seh die Erbschaft weniger als neu hinzugekommenes Einkommen, sondern als Vermögen der (nahen) Familie, das wie oben schon gesagt, nach dem österreichischen Usus eh schon doppelt und dreifach besteuert wurde. Eine weitere Besteuerung kommt da fast einer Enteignung gleich und die würde ja auch keiner befürworten. Dass der Cousin dritten Grades unverhofft zu einer Millionenerbschaft kommt ist ohnehin eine Mär.

Weiters seh ich nicht wirklich einen Sinn darin weitere Steuern einzuführen, wenn damit eh nur wieder die Löcher in einem maroden System gestopft werden.

Gast: gast xy
13.01.2012 21:35
0

selber schuld

na, wer ist schuld? ausländer oder eu? war ja euer liebstes thema die letzten jahre und reformen will ja nicht nur die politik keine, sondern auch die bevölkerung nicht. was jetzt? strache? kürzungen bei den armen, die keine fürsprecher haben? weiter klientelpolitik? besteuerung von arbeit und nicht von vermögen?

es bleibt spannend.
lg aus dem ausland

Gast: Diese objektive=ungeschönte Beurteilung Österreichs war schon lange vorauszusehen!
13.01.2012 21:35
4

Teures Resultat parteipolitisch motivierter Günstlingswirtschaft


Die dadurch verursachte Verteuerung der Staatsschulden wird in altbewährter Methodik sowieso den bereits überdimensional ausgequetschten Steuerzahlern der Mittelschicht als weiterer Mühlstein umgehängt werden, während die m.E. ignoranten, alles nur schönredenden Problemverursacher bei den unter Mißachtung des Länderrisikos in Osteuropa in verantwortungsloser Weise überengagierten Banken (insbes. Raiffeisen und DieErste, UniCredit/BankAustria) und die angeblichen Wunderzampanos im Bereich der nur formalistischen Kontrollinstanz Finanzmarktaufsicht (FMA) und der wild herumfuhrwerkenden Staatsfinanzierung (ÖBFA) sowie des eigentlich zur Ausübung einer Lenkungsfunktion verpflichteten Staatsbudgets (Sektchef ist ein entsprechend eindressierter Politologe!, der am liebsten alles totspart) nur fürstliche Apanagen kassieren und ansonsten nur durch Unfähigkeit auffallen.

Als bequeme Allzwecklösung werden wie gewohnt alle primär durch Unfähigkeit verursachten und bei entsprechender Qualifikation der Entscheidungsträger eigentlich leicht vermeidbar gewesenen Kosten auf die ohnehin bereits zermürbte, ausgepowerte und daher wehrlos gemachte Mittelschicht überwälzt.

Bei rationaler Betrachtung rentiert sich für diese Arbeitssklaven der Umverteilungsmanie Arbeiten kaum mehr.

Österreich wird daher für agile, kompetente Schaffe-schaffe-Typen gänzlich unattraktiv.

Der parteipolitisch motivierten Postenbesetzungspolitik mit ihren viel zu vielen wenig smarten Funktionsbesetzern sei Dank!

Gast: E. Klotzer
13.01.2012 21:26
1

Sag ich doch! Satte Erbschaft-, Schenkungs-, Vermögens-, Vermögenzuwachs-, Zuvielverdienersteuern etc. und Sparen sind angesagt! Wie soll denn das Land sonst auf die Beine kommen, bei diesem Schuldenberg ?

Und zur Konjunkturbelebung, Mehrwertsteuer abschaffen!

Re: Sag ich doch! Satte Erbschaft-, Schenkungs-, Vermögens-, Vermögenzuwachs-, Zuvielverdienersteuern etc. und Sparen sind angesagt! Wie soll denn das Land sonst auf die Beine kommen, bei diesem Schuldenberg ?

Satte Steuern bei Sparern sind angesagt? Dafür, dass sie Banken und Wirtschaft stützen?
Haben Sie schon einmal einen Euro selbst verdient und gar gespart? Wahrscheinlich nicht. Sie lassen sich die guten Euros lieber vom Amt überweisen.
Nach dem Crash werden Sie die tanzen und die Cents vom Gehsteig aufsammeln.

Antworten Antworten Gast: E. Klotzer
14.01.2012 06:55
0

Re: Re: Sag ich doch! Satte Erbschaft-, Schenkungs-, Vermögens-, Vermögenzuwachs-, Zuvielverdienersteuern etc. und Sparen sind angesagt! Wie soll denn das Land sonst auf die Beine kommen, bei diesem Schuldenberg ?

Wo haben Sie Sparer gelesen?
Lernens doch bitte endlich lesen! Dann stellen Sie auch keine blöden Fragen mehr!

Gast: Wirtschaftler
13.01.2012 21:24
18

Begreift endlich, dass es ein Wirtschaftskrieg ist !

Kriege zwischen Europa und USA werden heute nicht mehr im stinknormalen Schlachfeld ausgetragen sondern in der Wirtschaftswelt. Die Ratingagenturen sind nichts anderes als Pionierkommandos, die den Gegner mittels wirtschaftlicher Untergriffe monetäre Substanz rauben. Und so sollten wir diese auch sehen. Die Schuld liegt eher bei den Politiker in ihrem wirtschaftlichem Unverständnis und der Freunderwirtschaft im Bankensektor.
Wäre Österreichs Wirtschaft gesund, hätte eine hohe Produktionsrate und genügend Exporte, könnte es wie die Schweiz auf alle Ratingagenturen pfeifen. So aber ringt die Politik hilflos wie ein Ertrinkender um Luft und hat noch immer nicht begriffen, dass die einzige Flucht nach vorne in bessere Bildung, Förderung von zukunftsträchtigen Branchen (bitte keine BAnken !!!!) und Ausbau von Familienbetrieben, die ihr Vermögen in Österreich anlegen(und nicht auf Gibraltar verlagern wie Pepi Pr.) als wirtschaftlicher Kleinstaat liegt.
Und die einzige Schuldzuweisung, die es gibt, ist die, dass wir Banken haben, deren Bosse und ihre Expansionspläne durch Größenwahnsinn auch die unbeteiligten Bürger in den Sumpf ziehen. Würden diese abgestellt, kann sich der Markt wieder reinigen.

Antworten Gast: bergziege
13.01.2012 21:46
2

Re: Begreift endlich, dass es ein Wirtschaftskrieg ist !

Sie treffen ins Schwarze!!! Vor allem im Osten wurde viel zu viel "gezockt". Das fällt unseren Banken und somit auch allen Unschuldigen ordentlich auf den Kopf. Wie wichtig wäre es, wenn an Schlüsselpositionen auch Leute säßen, die wissen was sie zu tun haben. "Freunderln" und Parteiemporkömmlingen kann man selten vertrauen.

Antworten Gast: Soschautsaus!
13.01.2012 21:37
0

Re: Begreift endlich, dass es ein Wirtschaftskrieg ist !

Wettbewerbs(Markt)wirtschaft ist immer "Krieg"!

Gast: hubsi1
13.01.2012 21:19
1

AAAaH

Als die Atombomben noch an den Ostgrenzen hatten wir mehr Sicherheit einen super Ausblick und AAA !

Gast: Blümchen
13.01.2012 21:19
0

Nur Schuldenabbau bringt uns das AAA wieder! Aber der Reichtum der Reichen muß reichen, um die Schulden IHRES Staats zu begleichen! Habenichtsen hätte doch niemand - mangels Sicherheit - Kredit gewährt!


Gast: das hirn
13.01.2012 21:19
3

aufregung

ich verstehe die aufregung nicht, wo unsere steuermänner ständig die richtigen schritte in die richtige richtung machen. unsere bonität wird enorm gesteigert, seit katolischen würdenträgern die diplomatenpässe entzogen wurden.

Gast: das hirn
13.01.2012 21:18
0

aufregung

ich verstehe die aufregung nicht, wo unsere steuermänner ständig die richtigen schritte in die richtige richtung machen. unsere bonität wird enorm gesteigert, seit katolischen würdenträgern die diplomatenpässe entzogen wurden.

Gast: Der 13+1-1.
13.01.2012 21:14
0

Das haben wir den Blockierern des Reichenschutzbundes zu verdanken!

Schämt Euch!
Hätten Wolfi der Lügner mit seinen Spießgesellen ordentlich Steuern eingetrieben, wären wir nicht in diesem Schlamassel!

Antworten Gast: nestbeschmutzer
13.01.2012 22:24
1

Re: Das haben wir den Blockierern des Reichenschutzbundes zu verdanken!

Ich könnte nur hoffen, dass er die von dir eingetrieben hätte; ich bin nähmlich wegen der Steuerlast schon pleite....

Antworten Antworten Gast: berigogo
13.01.2012 23:25
0

Re: Re: Das haben wir den Blockierern des Reichenschutzbundes zu verdanken!

Du hast einfach zuviel Unfug gemacht, z.B. ein h wo keines hingehört. Das läppert sich zusammen!

Gast: das hirn
13.01.2012 21:14
0

aufregung

ich verstehe die aufregung nicht, wo unsere steuermänner ständig die richtigen schritte in die richtige richtung machen. unsere bonität wird enorm gesteigert, seit katolischen würdenträgern die diplomatenpässe entzogen wurden. unser HBP
hat die olympischen jugendspiele fehlerfrei eröffnet. pelikan wird büroleiter.

Antworten Gast: bergziege
13.01.2012 21:48
0

Re: aufregung

Somit ist die heile österreichische Welt in Ordnung.

Gast: Sanierer der Staatsfinanzen
13.01.2012 21:10
1

Das mußte ja so kommen! Wenn man bei der Sanierung der Staatsfinanzen versucht, mit kleckern durchzukommen, anstatt zu klotzen! Daher: Sämtliche Einkünfte eines Steuerpflichtigen (also auch 13ter, 14ter, Erbschaften, Geschenke, Vermögenszuwächse aller Art, etc.) sind von demselben Steuerpflichtigen nach dem Einkommensteuertarif zu versteuern + Vermögenssicherungsbeiträge ("Vermögenssteuern")! Mit Sparen, ohne die Konjunktur abzuwürgen ginge es etwas schneller! Nur so kann das Budget glaubwürdig und dauerhaft saniert werden und für den nominellen Abbau des Schuldenberges bliebe auch noch Geld! Und für eine konjunkturbelebende Mehrwertsteuersenkung mit dem Ziel diese abzuschaffen auch!

Diese Steuern tun, unter Berücksichtigung der Mehrwertsteuersenkung, niemandem wirklich weh, sondern würden bloß den Überfluß etwas schmälern, aber der ist - wie das Wort schon sagt - ohnedies überflüssig,
Und die ausgleichende Abschaffung der Mehrwertsteuer brächte Ordnung ins System, weil es keine ungerechte Doppelbesteuerung per Mehrwertsteuer mehr gäbe!

Eigentum

wurde hart erarbeitet (Arbeit!), bezahlt, mehrfach versteuert und auch teuer in Schuss gehalten. Es geht den Staat nichts mehr an, auch bei Erbschaften nicht. Egal ob Villa oder Gartenhaus.
Keine Regierung und keine Abteilung, die ihr Verdientes in Marlboro und Mallorca-Urlaube angelegt hat, hat ein Recht darauf.
Der Schlachtruf der Habenichtse "Eigentum ist Diebstahl an der Gesellschaft" zählt nicht mehr. Das waren die Stalinisten-Vorläufer vor 100 Jahren. Aber bei Besitzneid wird man ja schnell zum Stalinisten. Drucken Sie Ihre Aussagen so fett, wie sie wollen, es wird nicht besser.

Antworten Antworten Gast: 34 vu67u j89i
13.01.2012 23:33
1

Re: Der Erbe hat das Erbe hart erarbeitet? Du spinnst wohl! Für den ist es Einkommen für das er nichts geleistet hat und darum soll er das Erbe zusammen mit seinem Erwerbseinkommen nach dem Einkommenstuertarif versteuern!

Wie der Erblasser zu seinem Vermögen gekommen ist und was er damit gemacht hat, hat mit der Steuerpflicht des Erben nix zu tun!

Re: Eigentum

Mit den gleichen Argumenten könnte man jegliche Form der Besteuerung in Abrede stehen. Schließlich werden auch Löhne und Gehälter hart erarbeitet, warum also dafür Steuern zahlen?

Soll sich doch jeder selber Autobahnen, Zugverbindungen, Kraftwerke, Straßen usw. usf. bauen.

Re: Re: Eigentum

Raten Sie mal, mit welchen Steuern Autobahnen, Zugverbindungen, Kraftwerke, Straßen usw. usf. bezahlt wurden und werden? Mit den Paletten Billigbier vom Billa?

Re: Eigentum

Sie haben vollkommen recht.

Re: Eigentum

das rote Minus aus der Löwelstraße ehrt mich.

Gast: nostradamus
13.01.2012 21:02
7

Die Zerstörung der EURO-Zone schreitet voran

Bereits im Herbst 2009 wurde in NY die Zerstörung des EURO´s durch Investmentbanker, Ratingagenturen und US-Regierungsvertreter beschlossen und ein Fahrplan festgelegt. Der US-Dollar soll die einzige Weltwährung bleiben. (Damit das Schuldenmachen weitergetrieben werden kann und man dann die beste Ausgangssituation bei der Neuordnung der Währungen hat). Auch D wird sein AAA-Rating verlieren - aber damit wartet S & P noch. Dies wird dann der letzte und entscheidene Schlag gegen den EURO. Glauben sie keinen US-Banker oder US-Politiker mehr. Die werden uns weiter frech ins Gesicht lügen.

Verständnisfrage

"Die Außenstände der größten Banken (inklusive der UniCredit-Tochter Bank Austria) in den osteuropäischen Staaten belaufen sich insgesamt auf 100 Prozent der heimischen Wirtschaftsleistung."

Sind nicht die osteurapa ableger der ö-banken als gesmbh oder so ähnlich strukturiert so dass sich die ö-mutter banken abputzen könnten wenn die kredite abgeschrieben werden müssen. dann schicken sie halt ihre tochter-gesmbh in den konkurs.

Re: Verständnisfrage

abgesehen davon, dass es Österreichs Wirtschaft unweigerlich mit in den Abgrund reissen würde, wenn unsere Nachbarstaaten aufgrund von Bankencrashs Pleite gehen würden- Erste & Co. wären sofort auch und vor allem mit ihren Österreich-Zentralen von der (für jede Bank unverzichtbare) Refinanzierung auf den Interbankenmärkten abgeschnitten. Sie könnten auslaufende, ungedeckte Bankanleihen nicht mehr refinanzieren und wären sofort ebenfalls Pleite. Die Kredite von Millionen österreichischer Kreditnehmer würden Gefahr laufen, sofort fällig gestellt zu werden und die Republik könnte nicht auch nur einen Bruchteil der Garantien aus der Einlagensicherung auszahlen.

Re: Verständnisfrage

Bei so einer Bank würden in Zukunft sicher viele neue Kunden ihr Geld anlegen. Bankgeschäft beruht auf Vertrauen...

Zum Artikel :
Bin froh dass wir es los sind, jetzt checkt hoffentlich auch der Failmann, dass radikaler umstrukturiert werden muss.

Weg mit Privilegien, Förderungen und Korruption!

Österreich reformieren! JETZT!

13

Endlich ist die Katze aus dem Sack!

Faymann hat bis jetzt geglaubt, die drei Milliarden, die er aus dem kommenden Sparpaket lukrieren könnte, gleich wieder an seine Klientel weiterreichen zu können.
Wieviele Sparpakete hatten wir eigentlich in den letzten 15 Jahren? Alles wurde verblasen und in "Projekte", "Mindestsicherungen" etc. gesteckt, sodass ja niemand seiner Wählerklientel Angst haben musste, ihren "Mallorca+"-Standard senken zu müssen. Wie beim RTL-Schuldenberater: was geht's uns an und wer wird es bezahlen?
Zum erstenmal fordere ich: Dieser Kanzler muss wegen Gefahr im Verzug sofort zurücktreten!

nun ja

Jetzt ist endlich der schon lange völlig unverständliche Umstand aus der Welt geschafft worden, dass Frankreich und Österreich noch ein "AAA" hatten.
Vielleicht genügt das endlich, dass diese unsägliche Lüge, Österreich hätte 72% des BIP Staatsverschuldung, wo es doch inkl. ausgelagerter Schulden über 85% sind.
Und vielleicht sickert bei den Freunden der Umverteilung durch, dass eine Reichensteuer, die sich gewaschen hat und 2 Mrd. bringt, bei einer gesamtstaatl. Neuverschuldung von 13 Mrd. nicht mal die sprichwörtlichen Peanuts sind.
Und vielleicht wird jetzt endlich verstanden, dass ein (schon heuer) wirksames Sparpaket ab heuer (und jedes Jahr) 10 Mrd. bringen muss, und nicht insgesamt bis zum Jahr 2015, 2016 oder 2017.

Re: nun ja

Na endlich einer der es richtig sieht!

Veröffentlicht in der morgigen Wr. Zeitung

Veröffentlicht in der morgigen Wr. Zeitung

Am Ende zahlen die "kleinen Leute"

Griechenland ist bankrott, Ungarn detto. Italien und Spanien stehen auf der Kippe oder sind bereits einen Schritt weiter. Unsere Regierung verhandelt über ein Sparpaket, von dem sie heute schon weiß, dass es durch die internationale Entwicklung längst Schnee von gestern ist. Die nötigen Einsparungen liegen um das Zigfache über den offiziell verlauteten - und das österreichische Volk wird für die Hochrisikospekulationen der Banken und unserer Regierung bezahlen müssen.

Mag. Robert Cvrkal,

Gast: Bürger01
13.01.2012 20:49
1

Fr. F. surely AAA

Very shortly you may have to read the famous book "austerity in a nutshell for dummies ...."

Gast: Orson Wells
13.01.2012 20:46
7

Pipifax

Was nun werte Muppets, wohl den Karren an die Wand gefahren? Als neue Geschäftsidee schlage ich den Verkauf von Diplomatenpässe vor, die sich bestimmt großer Nachfrage erfreuen würden.
Laut Hrn. Schwindel...... ist ja alles nur Pipifax (Originalton). An dem ganzen Mist ist laut Ansicht des Hrn. Feigm... sicher nur der Strache schuld.

13

Danke

Danke Herr Faymann, Herr Spindelegger, Frau Fekter und Anhang!

Ich versuche eigentlich zu unterdrücken anhand von Äusserlichkeiten die Kompetenz von Menschen zuzuordnen. Aber jetzt mal ganz ehrlich. Schaut man sich die oben genannten an erkennt man doch sehr schnell wie wenig Plan die haben. Soetwas ist undenkbar in wichtigen Positionen der Privatwirtschaft.
Und solange in der Regierung nur profilierungssüchtige Dumpfbacken sitzen werden wir noch viel mehr ertragen müssen. Ich bin ja wirklich gespannt was sie jetzt machen werden. Wenns so weiter geht haben wir nämlich wirklich bald den Strache als Bundeskanzler.

Re: Danke

bei den Herren Faymann und Spindelegger haben Sie vollkommen recht. Frau Fekter hingegen hätte die richtigen Ideen, jedoch steht sie mit diesen sogar in ihrer eigenen "Her mit dem Zaster!"-Partei auf verlorenem Posten.

Re: Re: Danke

Wirschaftsbündler? ;)

Re: Re: Re: Danke

Schnabelitere sind possierliche und sehr freundliche Tiere. Die darf man nicht essen!!

Re: Re: Re: Danke

nope- von der Herkunft her Bauernbündler und heute ein JuLi ;)

Antworten Antworten Gast: muki
13.01.2012 21:18
3

Re: Re: Danke

Auch die Landesregierungen und -hauptleute werden viel zu wenig in die Pflicht genommen. Dabei sind teilweise gerade sie es, die Reformen blockieren. Schon in Zeiten der Schwarz-Blauen Bundesregierung haben die Landeshauptleute eine große Verwaltungsreform verhindert. Ebenso die Gewerkschaften (Sparen ja, aber nicht bei mir).
Darum sage ich: Der Druck für nachhaltige Reformen muss auch auf die Länder und Sozialpartner erhöht werden! Nur immer blos "Nein" sagen ist einfach zu wenig!

Gast: mutmaßliches Unschuldslamm
13.01.2012 20:40
0

Sagt `s Wernerl zum Michi:

"Jetzt sama nur mehr: Aa"

Gast: gertl 46
13.01.2012 20:33
1

Haftung

So lange die Politiker für ihr Versagen nicht mit einem Teil ihres Einkommens haften, wird sich nie etwas ändern. Warum auch?
Gebe es Abstriche beim eigenen Einkommen für hohe Staatsschulden, würden sie losgaloppieren
wie Rennpferde und zb. die Verwaltungsreform im Rekordtempo ohne Rücksicht durchziehen.

Gast: wahre daten
13.01.2012 20:30
19

Schuldenproduktion ohne Ende in nur 30 Jahren

Schuldenstand 1970 EUR 3,421 MILLIARDEN

Hannes Androsch (SPÖ) war Finanzmin. von 1970 bis 1981

Schuldenstand 1980 EUR 27,002 MILLIARDEN.

Herbert Salcher (SPÖ) Finanzmin von 1981-1984
Franz Vranitzky (SPÖ) Finanzmin von 1984-1986
Ferdinanc Lacina (SPÖ) Finanzmin von 1986-1995

Schuldenstand 1995 EUR 119,207 MILLIARDEN.

Andreas Staribacher (SPÖ) Finanzmin. von 1995-1996
Viktor Klima (SPÖ) Finanzmin. von 1996-1997
Rudolf Edlinger (SPÖ) Finanzmin. von 1997-2000

Schuldenstand 2000 EUR 137,207 MILLIARDEN.

Rote Finanzminister haben in nur 30 Jahren 133,786 MILLIARDEN EURO Schulden produziert.


Re: Schuldenproduktion ohne Ende in nur 30 Jahren

1970 war Österreich de-facto schuldenfrei.

Dann begann eine lange Ära der schuldenfinanzierten Umverteilung und heute ist Österreich fast pleite. Dennoch gibt es einen Rekordstand an Menschen, die unter und/oder an der Armutsgrenze leben.

Irgendwas muss schiefgelaufen sein an der österreichischen Version des Sozialismus á la SPÖVP. Das sagt einem der Verstand (wenn man einen hat).

Re: Schuldenproduktion ohne Ende in nur 30 Jahren

Androsch machte keine Schulden, er machte deficit spending. Remember?


Re: Schuldenproduktion ohne Ende in nur 30 Jahren

Hm. Schuldenstand 2010 EUR 205 Mrd.

Rote Finanzminister haben in nur 30 Jahren 133,786 MILLIARDEN EURO Schulden produziert.

Scharze Finanzminister haben in nur 10 (!) Jahren 72 MILLIARDEN EURO Schulden produziert. Mehr als die Hälfte in einem Drittel der Zeit.

Daran sind aber wohl auch die vorhergehenden roten Finanzminster schuld?

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