S&P: Österreich und Frankreich verlieren AAA

14.01.2012 | 16:15 |   (DiePresse.com)

Die Ratingagentur Standard & Poor's entzieht Österreich und Frankreich das Triple A. Der Ausblick wurde auf "negativ" gesenkt. Insgesamt neun Euroländer wurden herabgestuft.

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Seit Monaten wurde es befürchtet, am Freitag den 13. war es soweit: Österreich zählt nicht mehr zu den Ländern mit der besten Kreditwürdigkeit. Die Ratingagentur Standard & Poor's hat der Alpenrepublik die Spitzenbonität "Triple A" entzogen. Zudem wurde auch der Ausblick für künftige Einstufungen auf „negativ“ gesenkt. Die Abstufung Österreichs von AAA auf AA+ "spiegelt Auswirkungen sich vertiefender politischer, externer, und monetärer Probleme innerhalb der EU und der Eurozone wider, in die Österreich eng eingebunden ist" begründet die Ratingagentur Standards & Poor's ihre Österreich-Entscheidung. Die Ratingagentur unterstellt insgesamt neun Euroländern eine schlechtere Kreditwürdigkeit.

Standard & Poor's hatte bereits Anfang Dezember vor der Herabstufung mehrerer Staaten gewarnt und 15 Euroländer mit einem negativen Ausblick versehen. Um Spekulationen zu vermeiden, kündigte S & P bereits damals an, die Ergebnisse für alle betroffenen Länder innerhalb von 90 Tagen bekanntzugeben.

Nur Deutschland noch "stabil"

So musste am Freitag nicht nur Österreich einen schweren Rückschlag einstecken. Auch Frankreich, nach Deutschland die zweitgrößte Volkswirtschaft der Eurozone, hat das Spitzenrating verloren. Zudem wurde der Ausblick für die Franzosen auf "negativ" gesenkt. Dies sei keine Katastrophe, da AA+ immer noch ein gutes Rating sei, betonte Finanzminister Francois Baroin am Abend. Die Herabstufung bedeute aber, dass Frankreich seine Reformen ausweiten müsse. Es werde allerdings kein neues Sparpaket geben.

Schlimmer hat es Italien, Spanien, Portugal und Zypern erwischt. Deren Bonität wurde gleich um zwei Stufen herabgesetzt. Malta, die Slowakei und Slowenien büßten eine Stufe ein.

Muss Deutschland mehr für EFSF zahlen?

Unklar sind nun vor allem die Auswirkungen auf den Euro-Rettungsfonds EFSF, nachdem das Euro-Schwergewicht Frankreich - wie auch Österreich - seine Top-Bonität verloren hat. Einzig Deutschland, die Niederlande, Finnland und Luxemburg behalten die beste Kreditwürdigkeit. Nur Deutschland kann zudem auf einen "stabilen“ Ausblick bauen. Doch dies könnte nach Einschätzung von Beobachtern auch dazu führen, dass es einen noch höheren Beitrag zur Euro-Rettung zahlen muss als bisher.

Der deutsche Finanzminister Wolfgang Schäuble demonstrierte jedenfalls Gelassenheit. "Wir haben uns ja in den letzten Monaten zunehmend weltweit darauf verständigt, wir sollten die Rating-Agenturen auch nicht überschätzen in ihren Beurteilungen", sagte der CDU-Politiker dem Fernsehsender RTL. Dass es eine große Verunsicherung bei den Finanzmärkten gegenüber der Euro-Zone insgesamt gebe, sei ja nicht neu, fügte der Finanzminister hinzu. Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel hat die Bedeutung der Abwertung am Samstag relativiert. "Ich betone, es ist eine von drei Ratingagenturen", sagte Merkel nach der Vorstandsklausur ihrer Partei am Samstag in Kiel. (mehr dazu ...)

Reaktionen: Politiker über die aktuellen Herabstufungen

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Reaktionen der Aktienmärkte

Die Aktienmärkte reagierten am Freitagnachmittag nicht heftig auf die Herabstufungen. Der Dow-Jones-Index schloss leicht im Minus, auch die Börsen in Europa drehten ins Minus, nachdem sie zuvor noch im Plus gelegen waren. Der Euro verlor klar an Wert und notierte bei weniger als 1,27 Dollar für einen Euro.

Die Renditen für zehnjährige Staatsanleihen aus Deutschland notierten nahezu unverändert bei 1,75 Prozent. Jene für österreichische Papiere stiegen hingegen an und überschritten erneut die Schwelle von drei Prozent. Ende November, als erstmals Gerüchte um eine Herabstufung Österreichs die Runde machten, musste die Alpenrepublik mehr als 3,8 Prozent für zehnjährige Papiere bieten.

"Dreifach-A eine aussterbende Spezies"

Ökonomen erwarten jedenfalls keine dramatischen Auswirkungen auf den Finanzmärkten. Bank-Austria-Chefökonom Stefan Bruckbauer rief zur Besonnenheit auf. Österreich bleibe weiter eines der wohlhabendsten Länder Europas. Schon jetzt fielen höhere Zinsen als in Deutschland an, daran werde sich auch am Montag, wenn die Märkte öffnen, wenig ändern. Aus seiner Sicht liegt die Abstufung Österreichs auch an der Kleinheit des Landes.

Commerzbank-Chefvolkswirt Jörg Krämer sagte, die Bonitätsherabstufung irritiere zwar kurzfristig die Märkte, sei aber kein großes Problem in einer Welt, in der auch die USA und Japan nicht mehr über das Spitzenrating AAA verfügten. "Dreifach-A ist ohnehin eine aussterbende Spezies", sagte er.

>>> Karte: So kreditwürdig sind die EU-Länder

Finanzierung der Schulden wird schwieriger

Der Verlust der besten Bonitätsstufe bedeutet für Österreich aller Wahrscheinlichkeit nach, dass die Finanzierung der Staatsschulden schwieriger wird. Investoren berücksichtigen die Einstufung der Agenturen bei ihrer Entscheidung, welchem Land sie Geld anvertrauen. Aktuell sitzt die Republik auf einem Schuldenberg von 218 Mrd. Euro oder knapp 75 Prozent der Wirtschaftsleistung. Bis 2015 benötigt Österreich 100 Mrd. Euro von den Kapitalmärkten, um auslaufende Staatsanleihen refinanzieren zu können. Steigen die Zinsen, könnte dieser Betrag noch deutlich höher werden.

Als größtes Risiko für die langfristige finanzielle Stabilität Österreichs ortet Standard & Poor's neben der Schuldenkrise und der Instabilität Italiens auch die unsichere Wirtschaftslage in Osteuropa. Die heimischen Banken sind in der Region mit einem Marktanteil von 22 Prozent Marktführer. Im Zuge des Wirtschaftsaufschwungs vergaben sie oftmals Kredite, ohne diese mit ausreichenden Sicherheiten unterlegen zu lassen.

Hohes Risiko in Osteuropa

Nun schwächt sich die Konjunktur auch in Osteuropa spürbar ab. Viele Kredite könnten sich als uneinbringlich erweisen. Die Außenstände der größten Banken (inklusive der UniCredit-Tochter Bank Austria) in den osteuropäischen Staaten belaufen sich insgesamt auf 100 Prozent der heimischen Wirtschaftsleistung. Ein Problem ist auch die Lage in Ungarn. Die Außenstände der größten österreichischen Banken in dem Nachbarland belaufen sich auf 32 Mrd. Euro.

Bei den anderen beiden großen Ratingagenturen, Moody's und Fitch, genießen Frankreich und Österreich derzeit noch das beste Kreditrating. Fitch bestätigte erst kürzlich, dass sich daran auch in naher Zukunft nichts ändern dürfte. Moody's bescheinigte Österreich zu Weihnachten ebenfalls das Triple A, nachdem zuvor wochenlang Spekulationen um eine bevorstehende Herabstufung die Runde gemacht hatten.

(Ag./Red.)

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1084 Kommentare

Re: Danke Herr Faymann, danke Herr Spindelegger!

der is gut!!!hoff in Werner geht's dann wie in kübelböck damals.is nicht böse gemeint.aber so kann man einen was Heim zahlen

Antworten Gast: freund?
13.01.2012 20:06
1

Re: Danke Herr Faymann, danke Herr Spindelegger!



wir sind groko-STARS, holt uns NICHT raus !!

Gast: Denkmodern!
13.01.2012 19:47
2

Kreiskys Erbe

"Ein paar Millionen mehr Staatschulden bereiten mir mehr schlaflose Nächte als 100 Arbeitslose." Wann lösen sich die Roten endlich von diesen veralteten Denkschablonen!

Gast: Kleiner Maxi
13.01.2012 19:46
1

Seine eineinhalb Mann

sollte Österreich aus Afghanistan abziehen!

Gast: little_brother_is_watching_you_too!
13.01.2012 19:46
0

wieviel...

... hat die spö an die presse gezahlt, dass keine antwortpostings auf ihre propagandaposts zugelassen werden?

Gast: Buhu
13.01.2012 19:42
2

Jetzt hat sich unser Kanzlist

doch für uns so abgestrampelt und so gefreut hat er sich, auch als bester aller BK hat er sich schon gesehen und Stein und Bein im ORF geschworen dass das AAA bleibt und dann so etwas. Was sagt uns das? Er hat wieder nur Dampf geplaudert und gelogen dass sich die Balken gebogen haben. Er hat uns versprochen dafür aber weiterhin auf den Strache böse zu sein, da wird er knallhart bleiben das hat er hoch und heilig versprochen.

hätten wir kein defizit

wär das rating wurscht
aber nein... ja keine verwaltungsreform durchziehen... mieses politikerpack

Re: hätten wir kein defizit

Das dürfte nicht ganz stimmen. Für die ~30 Milliarden, die wir heuer brauchen, macht jedes Prozent mehr Zinsen ~300 Millionen aus. Und nächstes Jahr laufen wieder Anleihen aus. Alles Altschulden, die auch bei einem ausgeglichen Budget (träumen darf man ja...) bedient werden müssen...

Re: Re: hätten wir kein defizit

mag sein
aber bei einem überschuss von zB 2 mrd wär das verkraftbar

Gast: Scheingeld
13.01.2012 19:31
0

Ratingverlust ist doch super !!!

http://pigbonds.info/

Die Gerüchte haben doch gleich dazu geführt, dass die Zinsen für Österreich um 13% bei den 2jährigen Staatsanleihen heute gesunken sind.

Da sage noch einer - eine Ratingabstufung wäre schlecht...*g*

Österreich ist jetzt auf der Stufe wie die USA...also alles bestens !!!

Gast: marias next rettungsschirm
13.01.2012 19:28
0

de fekter wird das sicher wieder ein gutes für österreich geschäft werden.


Gast: GD
13.01.2012 19:21
0

Nebel über der Donau

Ist sicher schwer zu verkraften für einen Standard Poori(t)aner das irgend ein Land besser geratet ist als Amerika. Und wenn es keine Fakten für ein Downgrading gibt dann ist halt der Ausblick negativ - den Verlust des dritten A´s verdanken wir also dem Nebel über der Donau.

Ich wage die Prognose, dass es bis Ende des Jahres kein Land in Europa mehr mit Triple A gibt. Deutschlands wichtigster Außenhadelspartner ist schließlich Amerika. Das allein rechtfertigt schon eine Herabstufung - und der Ausblick über dem Ruhrgebiet ....

Presse Artikel vom 14.12.2011 "Die 10 besten Wirtschaftslügen"

Lüge 9: Die Refinanzierungsprobleme europäischer Staaten basieren auf einem US-„Angriff“ auf den Euro.

Die Wahrheit: Ein sehr großer Teil der europäischen Staatsanleihen wird von europäischen Anlegern gekauft. Wenn der „Käuferstreik“ ein „Angriff“ wäre, dann würden also auch Deutsche Bank & Co. den Euro attackieren – ein eher wenig wahrscheinliches Szenario

http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/diebilanz/716835/Die-zehn-besten-Wirtschaftsluegen?_vl_backlink=/home/index.do

Es ist vollkommen irrelevant ob die Rating-Agenturen in den USA sitzen oder nicht, weil sie zum grössten Teil Dienstleister der europäischen Großbanken sind die als Anleger für die EURO-Zone fungieren.

Kein Wunder

Bei derart Korrupten Politikern braucht das niemanden zu wundern...

Re: Kein Wunder

Wer hat diese wohl gewählt ?

wer hat die gewählt?

. . . niemand, das Stimmvieh der Pfründe- und Privilegienwirtschaft wählt nur den Macher - zu zweifeln, ob es noch unabhängige Medien gibt.

Re: Re: Kein Wunder

Was ist das für ein blödsinniges Pseudo-Argument?

Die Politiker ALLER Parteien sind korrupt, weil nur mehr Korrupte Positionen in ihren Parteien erreich können.
Alle anderen, ehrlichen: Karriereknick!
Die kommen gar nicht mehr in irgendwelche Gremien.

Re: Re: Kein Wunder

Die jetzige Regierung? Ich ganz sicher nicht.

Antworten Antworten Gast: ASVG-Sklave
13.01.2012 19:40
1

Re: Re: Kein Wunder

Niemand wurde gewählt!

Wir sollten uns mit der Frage beschäftigen, wer uns da im Parlament vorgesetzt wird, der vom Volke nie gewählt wurde und gegen dieses Volk Gesetze beschließt, die es gar nicht will. Dann gelangen wir vielleicht zur Erkenntnis, dass das Wählen von Parteien, die uns (erst) nachträglich mit der Nominierung der Abgeordneten überrollt - undemokratisch ist. In dieser List, (der nachträglichen Mandatsbesetzung im Parlament mit Personen, die zuvor nicht gewählt wurden), wurzelt die Illegalität, dass (nicht gewählte) Beamte gegen das Fußvolk entscheiden obwohl sie dort - auf Grund der Gewaltentrennung – nichts zu suchen haben: Exekutivorgane gehören raus aus der Legislative ! Das ist der wahre Grund der volksfeindlichen Gesetze.
Auch der Betrug mit den Vorzugstimmen täuscht die Bürger, mit dem die Zugpferde einer Partei (wie Vranitzky, Klima, Faymann, Fekter, etc.) auf dem Wahlzettel auftauchen, - danach für die Regierung angelobt werden ( = Exekutive) – und ihre Schmähnominierung 183 nicht-gewählten Abgeordneten übertragen.
Apparatschiks und Beamte raus aus unserem Parlament! Beamte und Funktionäre im Parlament sind ein eklatanter Verfassungsbruch und die Ausgeburt der Tyrannei gegen das Volk.

Zitat Josef Weidenholzer:

"....Aber es kann nicht sein, dass die durch niemandem legitimierten Rating-Agenturen den Regierungen vorschreiben, was sie tun sollen. Kein Mensch weiß, wer hinter den Rating-Agenturen steckt. Das sind anonyme Konglomerate von zufälligen Interessen. Es ist eine hypernervöse Meute von Leuten, die vorgibt, einen ökonomischen Sachverstand zu haben. Die Rating-Agenturen tragen zur Destabilisierung der politischen Kultur bei...."
Weiterer Kommentar überflüssig.

Antworten Gast: vergilius
13.01.2012 22:56
0

Re: Zitat Josef Weidenholzer:

ähnliche typen kennen wir auch von diversen studien aus dem bildungsbereich. setzen sich hin, geben ungefragt irgendwelche rankings von sich.
diese ratingagenturen sind selber teil eines nimmer-satten systems, das uns schon genug zorres gemacht hat. auf deren meinung sollte man eigentlich sch ...

Re: Zitat Josef Weidenholzer:

Wer ist schuld, das Fieberthermometer oder das Schulden-Fieber selbst?

Irgendwann ist das Vertrauen weg!

Antworten Antworten Gast: zustimmender
13.01.2012 19:56
0

Re: Re: Zitat Josef Weidenholzer:

gebe weidenholzer in allen punkten recht und möchte diese noch ergänzen.
die büros dieser ratingagenturen in europa schließen, sofort vermögen einziehen und alle mitglieder, hintermänner und teilhaber (diese wetten vor veröffentlichung der expertisen) mit internationalen haftbefehlen suchen lassen, da dringender tatverdacht zu einer kriminellen vereinigung (mafiaparagrafen und ähnliche) vorliegt. ist ja aufgrund der vorgänge seit den crashes in den usa ja leicht zu beweisen. zusätzlich sollte man daran denken, verschiedene politiker und sosntige bremser mit einem nassen festzen zu verjagen.

Gast: Beiler
13.01.2012 19:13
3

..ein dickes dankeschön..

danke an strache, glawischnigg, die landeshäuptlinge, neugebauer, etc etc,..
den schaden zahlen die österreicher,..
die verhinderer, blockierer und demagogen ziehen den schwanz ein und machen lustig weiter,..

Antworten Gast: little_brother_is_watching_you_too!
13.01.2012 19:50
1

Re: ..ein dickes dankeschön..

wusste gar nicht, dass österreich von der opposition regiert wird.

Antworten Gast: ASVG-Sklave
13.01.2012 19:42
1

Re: ..ein dickes dankeschön..

Der Strache gleich als Erster? Na klar der war´s. Er war zwar noch nie in der Regierung, aber wenn Sie jetzt besser schlafen können, soll´s auch recht sein.

Antworten Gast: little_brother_is_watching_you_too!
13.01.2012 19:24
1

Re: ..ein dickes dankeschön..

ihr verzweifelter versuch, den schwarzen peter der OPPOSITION zuzuschieben, ist ja schon abenteuerlich. ganz offensichtlich gehen euch in der löwelstrasse die argumente aus.

Na,

die Vermögenssteuer wird's scho richten, zusammen mit ein paar optischen Reformen bei Bahn und Beamten...

Gast: Halbwissen
13.01.2012 19:06
1

Hängt dies mit der Zahl 2.249.152 zusammen ?


Gast: Reflector
13.01.2012 19:04
10

Negativer Ausblick


Das war zu erwarten.

Eigentlich ist auch noch das AA+ zu gut.

Die Banken haben eben ihr latentes Ost Problem welches sich auch nicht so schnell auflösen wird.

Sparwille ist nur mittels Abwürg- und Ausquetschmassnahmen der letzten produktiven Schichten vorhanden.

Und die freimütige Garantievergabe, Target 2 Entnahmen der Pleitestaaten und die bereits wirklich geleisteten Zahlungen sind eben auch noch im ohnehin bereits hohen Defizit einzurechnen.

€uropa kostet halt, aber es ist ja so ein gutes Geschäft (für die Freunderln in den Desinteressensgruppen) und ohne € wäre Ö ja schon Drittweltland und alle würden am Hungertuch nagen so wie zu ATS Zeiten.

Insofern ist der negative Ausblick mehr als gerechtfertigt.

Aber wir haben ja die krisengeprüften Pfeiffen am Ruder und die Multifunktionäre im geschützten Sektor sowie die alimentierten Pfeglinge im Verwaltungsballast.

Alle diese 'elitären' Beamten- und Quasibeamtenadelschichten und deren Frühruheständler und ins Steuergeld bezahlte Ausgedinge Versetzte betrifft das ja derzeit noch nicht. Also wird es vermutlich eben einfach so weiter gehen wie die letzten 40+ Jahre - Aufschulden bis zum Kollaps.

Re: Negativer Ausblick

Österreich hat doch besonders durch den Euro profitiert!

"Für das österreichische Bewertung dürfte unter anderem die schlechte Wirtschaftslage für die wichtigen Handelspartner in Italien und Ungarn entscheidend gewesen sein."

ist es die leseschwäche vieler foren-schreiber?

ist es hass und fanatismus?

ist es eine anordnung aus der parteizentrale?

oder ist es schlicht dummheit?

jedenfalls:
es ist ein fast schon gewohntes unterirdisches niveau!

Antworten Gast: Halbwissen
13.01.2012 19:11
1

Re: "Für das österreichische Bewertung dürfte unter anderem die schlechte Wirtschaftslage für die wichtigen Handelspartner in Italien und Ungarn entscheidend gewesen sein."

Also Punkt 1, 2, und 4 kann ich nicht verleugnen !

Aber mir Punkt 3 zu unterstellen ist schon eine Frechheit.

Antworten Gast: 1. Parteiloser
13.01.2012 19:03
5

Re: "Für das österreichische Bewertung dürfte unter anderem die schlechte Wirtschaftslage für die wichtigen Handelspartner in Italien und Ungarn entscheidend gewesen sein."

Hr. Oberst, bitte selber genauer lesen:

"erfuhr "Die Presse" aus Regierungskreisen"

Die Ausreden mit dem Ausland sind doch nur eine Regierungspropaganda um vom eigenen Totalversagen abzulenken. Das glauben doch nur noch sehr naive Menschen!

Re: Re: "Für das österreichische Bewertung dürfte unter anderem die schlechte Wirtschaftslage für die wichtigen Handelspartner in Italien und Ungarn entscheidend gewesen sein."

Es ist wurscht ob das Propaganda der Regierung ist oder nicht, denn:

WIR - HIER IN Ö - haben eine Staatsverschuldung von 210 MRD. € bei einer Erwerbstätigenquote (Steuer- und Abgabenpflichtig) von bisserl mehr über 4 Mio. Menschen. UNSER Deifizit beläuft sich auf 72%!!!

210 MRD. € bei 8 Millionen Menschen - Entschuldigung: aber da sind einfach keine Ausreden mehr zu suchen.

Mit 210 MRD. € weniger Schulden könnte die ganze Welt um nus herum krachen gehen und es müsste uns nicht jucken.

Die Schuld ist eindeutig und klar.


Antworten Antworten Antworten Gast: 1. Parteiloser
13.01.2012 19:29
0

Re: Re: Re: "Für das österreichische Bewertung dürfte unter anderem die schlechte Wirtschaftslage für die wichtigen Handelspartner in Italien und Ungarn entscheidend gewesen sein."

Schauen Sie sich mal folgende Link an. Da werden Sie stauen wie hoch die wirklichen Verbindlichkeiten sind!

http://www.wiwo.de/bilder/schuldenkrise-staatsverschuldung-in-europa/4725424.html

Re: Re: Re: Re: "Für das österreichische Bewertung dürfte unter anderem die schlechte Wirtschaftslage für die wichtigen Handelspartner in Italien und Ungarn entscheidend gewesen sein."

Na, bitte net! Ich will mir das gar net anschauen.

Die Buchfälschungen sind mir hinlänglich bekannt...

Ich hab den Artikel schon gekannt. Was willst da noch sagen. Eigentlich müssten wir eh BB-- sein...

Gast: little_brother_is_watching_you_too!
13.01.2012 19:00
9

die österreicher...

... werden ihre dankbarkeit bei der nächsten wahl zur kenntnis bringen.
vielen dank, herr faymann, spindelegger, pröll, neugebauer, häupl, konrad, fischer, ...

Re: die österreicher...

das kostet mir einen Lacher, der Österreicher wählt das nächste mal das gleiche Übel, wollens wetten?

Re: Re: die österreicher...

"Der Österreicher" sollte hier nicht in einen Topf geworfen werden.

Antworten Antworten Antworten Gast: Vogel Strauss
13.01.2012 20:27
0

Re: Re: Re: die österreicher...

'Der Österreicher' liest 'Österreich' und daher wird er wieder die GroKo wählen ...

Antworten Antworten Gast: little_brother_is_watching_you_too!
13.01.2012 19:25
0

Re: Re: die österreicher...

kann schon sein, nur dann kann es sich wohl nur mehr um massiven wahlbetrug handeln. und das würde mich nicht wundern.

Antworten Gast: gast111
13.01.2012 19:09
2

Re: die österreicher...

Vergessen sie nicht den Jörgi.. Was würden wir ohne der Hypo, bzw Nordslowenien machen.......

Antworten Antworten Gast: little_brother_is_watching_you_too!
13.01.2012 19:21
0

Re: Re: die österreicher...

zählen sie den halt auch dazu, wenn es ihnen dann besser geht. aber warum diese unnötige bank zwangsverstaatlicht wurde, das fragen sie besser den konrad von der raika!

Gast: 1. Parteiloser
13.01.2012 18:58
20

Österreichs Regierung belastet Österreich!

Chronologie des Versagens:

2008 - 2011
Diese Regierung schraubt in 3 Jahren die offizielle Staatsverschuldung von 180 Mrd. Euro auf 220 Mrd. Euro. Das obwohl besonders 2011 die Staatseinnahmen (Steuererhöhungen) sprudeln wie noch nie. In nur 3 Jahren haben die Typen die Schulden um satte 22% nach oben getrieben!

Ende 2011
Die Regierung beschließt eine Bundesbudget, welches für 2011 eine Neuverschuldung des Bunde um irre 9.177 Mio. Euro vorsieht. Die haben sich also Staatsausgaben von irren 44.000.- Euro pro Haushalt (gesamte Ausgaben 158.000 Mio. Euro!) genehmigt.

Kurz danach startet die Diskussion über die "Schuldenbremse" und kranke Debatten über neue Steuern.

Anfang 2012
Die Regierung versucht verzweifelt 2.000 Mio. zu finden, um die Bonitätsbewertung zu halten und nur 7.000 Mio. Euro neue Schulden zu machen.

Noch bevor die Regierung auch nur den kleinsten Erfolg verzeichnen kann wird die Bonitätsbeurteilung korrigiert und kommt damit dem Regierungsversagen etwas näher.

Das wird bedeuten, dass in Zukunft für die Zinsen eine um etwa 3.000 Mio. Euro höhere Jahresbelastung auf den Staatshaushalt zukommt.

Resultat:
Die Totalversager müssen nun anstatt der 2.000 Mio. eher 5.000 Mio. Euro finden, wahrscheinlich aber um die 8.000 bis 10.000 Mio. Euro pro Jahr. Jedes Jahr wieder, immer wieder und immer wieder.

Die Totalversager werden aber weiter Ruhegenüsse bis über 100.000.- EUR pro Jahr unter "Soziales" buchen und die eigene Gier weiter befriedigen!

Danke!


Antworten Gast: Reform oder System-Wechsel
13.01.2012 19:19
0

Re: Österreichs Regierung belastet Österreich!


Ohne System-Wechsel - also die gesamte Polit-Mischpoche zum
Teufel jagen - wird es nicht gehen !!!

Antworten Antworten Gast: Vogel Strauss
13.01.2012 20:28
0

Re: Re: Österreichs Regierung belastet Österreich!

Dann ist aber halb Ö leer und steht still. Besser wäre es, die in die Verantwortung zu nehmen ... wo sind die Wutbürger mit Protestmärschen? Ahso - es schneit, die A21 ist gesperrt!

überlegene führung für deutschland in der 17 (oder 27?) schanzen-tournee.


deutschland selbst kennt eh die gründe dafür bestens und respektiert sie.

es sind hauptsächlich
1. d hat anfangs dieses jahrhunderts im rahmen der diversen hartz-regelungen sich in weiten bereichen (zumindest wirtschaftlich) regeneriert. dieser schmerzvolle prozess ist aber nur deshalb so friktionsarm gelungen, weil zu dieser zeit die internationale konjunktur auf volldampf war. diese hat d bestens durch das entstehende loch gezogen.

2. d hat dank eu und euro einen riesigen binnenmarkt zur verfügung. alle spekulationen auf nord/süd-aufteilung von eu oder euro scheitern allein schon am desinteresse von deutschland: die wissen, was (wirtschaftlich) vernünftig ist.

deutschland will sicherlich nicht nur halbzeitsieger sein, sondern auch nachhaltig die gesamtwertung der schanzen-tournee dominieren. und ö bleibt wie in den vergangenen mindestens 40 jahren keine andere möglichkeit, als d auf seinem weg zu folgen.

Gast: schnösel aus dem 19ten
13.01.2012 18:56
3

danke

herr faymann, herr spindelegger, vielen dank für ihre grandiose arbeit, es wird für sie zeit sich nach einer neuen herausforderung umzuschauen, bin sicher mit ihrern qualitäten und qualifikation finden sie leicht ein neues interessantes aufgabenbeit...
es ist an der zeit das neue leute, leute die wirklich was von ihren job und aufgabengebiet verstehen ihre positionen übernehmen.
freundschaft

ja und?

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