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Juncker: Euro-Zone soll Griechen Schulden nachlassen

27.01.2012 | 18:10 |   (DiePresse.com)

Der Banken-Nachlass werde nicht zur Gänze zu erreichen sein, so Eurogruppenchef Juncker. Der EZB will er keine Empfehlung geben.

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Seit Tagen tobt hinter den Kulissen der Streit darüber, ob der IWF, die Euro-Staaten oder die Europäische Zentralbank (EZB) Griechenland die seit eineinhalb Jahren gewährten bilateralen Kredite (teilweise) erlassen sollen. Nun legt der luxemburgische Regierungschef und Eurogruppenchef Jean-Claude Juncker in einem Interview mit der Tageszeitung "Der Standard" nahe, dass die Gläubigerstaaten auf einen Teil ihrer Forderungen verzichten sollen. Eine Summe nennt Juncker dabei nicht.

Mit einem Teilerlass könne das Ziel, die öffentliche Verschuldung des südosteuropäischen Landes bis 2020 auf "tragfähige" 120 Prozent reduziert werden, noch erreicht werden, so Juncker. Ursprünglich sollte das Ziel dadurch erreicht werden, dass die private Gläubiger/Banken "freiwillig" auf entsprechend hohe Forderungen verzichten (über eine teilweise Streichung der Schulden und die niedrigere Verzinsung neuer Griechenland-Anleihen).

Bei den offiziell noch nicht beendeten Verhandlungen mit den Banken werde dieses Vorhaben aber "nicht zur Gänze zu erreichen sein", gibt Juncker zu Protokoll. "Wenn die griechische Schuldentragfähigkeit unter Beweis gestellt wird und es ein Gesamtverständnis mit dem privaten Sektor gibt, wird sich auch der öffentliche Sektor fragen müssen, ob er nicht die Hilfestellung leistet."

Der EZB, die ebenfalls Milliarden verborgt hat, wolle er "als Chef der Eurogruppe keine öffentlichen Empfehlungen geben", so der Sprecher der Euro-Finanzminister. Für die Regierungen der Gläubigerstaaten sei es zwar schwierig, ihren Wählern einen solchen "unpopulären" Schritt zu vermitteln - es handle sich aber um "keine Maßnahme die sofort von den eigenen Bürgern verstanden werden" müsse, "das ist keine Frage, die mich sonderlich bewegt".

Die Finanzminister der Gläubigerstaaten hatten seit Beginn des bilateralen Kreditprogramms für Griechenland Mitte 2010 immer beteuert, dass es sich bei dem Hilfspaket nicht um verlorene Zuschüsse handle und dass die Kreditgeber daran "sogar verdienen" könnten. In den vergangenen eineinhalb Jahren haben die Euroländer 73 Mrd. Euro nach Athen fließen lassen, rund 2,3 Mrd. davon stammten aus Wien.

Gegenüber dem "Handelsblatt" deutete Juncker an, dass das zweite Hilfspaket für Griechenland teurer ausfallen könnte als bisher erwartet. Die Eurozonen-Staaten müssten Griechenland länger helfen müssen als bisher diskutiert. Zehn Jahre bis 2010 würden nicht genügen, sagte Juncker der Zeitung. Zuletzt war davon ausgegangen worden, dass Griechenland schon 2020 auf die Kapitalmärkte zurückkehren können wird.

(APA)

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49 Kommentare
 
12
Gast: radius
28.01.2012 22:46
0 0

Klein Problem mit den Sicherheitennachschüssen,

weil die Banken dann eben einfach Anleihen begeben, die mit einer Haftung der Staaten hinterlegt ist und schon frisst diese die EZB ganz brav.

Die 15 Mrd. kann die EZB verkraften, belastet aber das Ergebnis der ÖNB mit etwa 400 Millionen Euro. Die Dt. Bundesbank mit etwa 4 Mrd. Euro und selbstverständlich auch die Nationalbanken der Pleitestaaten.

Eigentlich müsste Orban die EU anklagen und nicht umgekehrt.

Gast: badbankerwollenmehr
27.01.2012 17:19
0 0

diese eu ruiniert ganz europa- die tango coruppti staaten werden mit steuergeldern subventioniert- auf kosten der steuerzahler, asvg arbeitnehmer und asvg pensionen natürlich - u.juncker will das sinkende bankerlobbyschiff eu auch noch schnell verlassen, bevor europa endgültig den bach runtergewirtschaftet wurde.

die EU steht vor einem finanzpolitischen trümmerhaufen- und niemand ist schuld-der teuro sowieso nicht. ah-die arbeitenden und steuerzahlenden bürger sollen schuld sein, so die finanzexperten(nowotnyu.co.) u.politiker. das VOLK hat ja jahrzehnte über ihre verhältnisse gelebt, zuwenig gearbeitet u.zuwenig steuern gezahlt, posaunen alle casinobanker, viele politiker,finanzexperten u.finanzkonzerne. Und die arbeitnehmer u. pensionisten sind auch schuld wenn ganz europa nun finanz-u.steuerpolitisch ins chaos stürzt. die politik, die banken,reichen vermögenden u.finanzexperten haben damit natürlich nichts zu tun.wie denn auch!-das volk hat an den hebeln der mächtigen casinofinanzmärkte gedreht.
Und die gewerkschaften,die von den sozialisten seit jeher beherrscht werden, haben damit auch nichts zu tun, die sitzen zwar in vielen parlamenten u.regierungen, nicken aber alle sozialabbaumaßnahmen- und asvg pensionsverschlechterungen ab, aber damit will man nichts zu tun haben. der jetzige eu,teuro-, u.bankenscherbenhaufen ist nur die folge einer unsozialen steuer-u.finanzpolitik. die schlimmsten befürchtungen der eu kritiker werden sogar bei weitem übertroffen. und was fällt den eu bankenlobbypolitikern ein. nur weiterer sozialabbau u.einsparungen beim volk, bildung, gesundheit u.staatlichen asvgpensionen. So können wieder viele milliarden vom volk geholt werden- die dann erst recht wieder in den börsen, casinobanken u.steueroasen verschwinden. genauso schafft man europas wohlstand ab

Gast: nonSense
27.01.2012 15:36
1 0

da würde sich England nur freuen

nope . . . alle wieder in die Landeswährung!
Die Banken und Griechenland sollen Pleite machen!

Gast: Orson Wells
27.01.2012 14:36
6 0

Betrug

Junker ist der Pate der organisierten Kriminalität in der EU, und unsere Politiker der Regierungsparteien sind seine Handlanger. Wann erfolgt eine Anklage dieser Gangster? Das Sparpaket geht in voller Höhe nach Griechenland.
Die Freundschaft der EU ist uns einiges wert.

Gast: mysterium
27.01.2012 14:36
5 0

Herr Juncker, wer hält Ihnen die Pistole in den Rücken,

tun Sie was Gutes, seien Sie mutig und sagen Sie, wer die Hintermänner der Ehrenwerten Gesellschaft sind. Bevor wir die Organisierte Kriminalität nicht eingedämmt haben, wird Europa nicht mehr zur Ruhe kommen.

Herr Juncker, Sie müssen endlich ein Opfer bringen und sich aus den Banden der Mafia befreien. Bringen Sie dieses Opfer für die Bürger Europas.

Antworten Gast: Bärenfalle...
27.01.2012 18:24
0 0

Re: Herr Juncker, wer hält Ihnen die Pistole in den Rücken,

Wenn Griechenland geht dann geht Junkers Briefkastenparadies gleich mit ;)


Na sowas. Die Katze ist aus dem Sack.

Ich hätte mir nur gewünscht, der Mann hätte eine weniger arrogante Formulierung gefunden.
Wie auch immer: Das Spielchen wird sich noch ein wenig fortsetzen lassen. Aber meine Hoffnung auf ein gewaltfreies Ende sinkt.

Gast: Hardliner 1
27.01.2012 14:24
2 0

Job auf Lebenszeit für Zwergstaatler?

Was befähigt diesen Mann aus einem Zwergstaat, in Sachen Euro und Griechenland-Rettung die erste Geige zu spielen. Hat er Angst, dass seine Luxemburger Banken Schaden nehmen könnten, wenn Griechenland aus dem Euro aussteigt?
Überhaupt: Hat man als Euro-Gruppenchef einen Job auf Lebenszeit? Wie sieht es mit der demokratischen Legitimation dieses Postens aus. Ich frage mich, weshalb Österreich und Deutschland als wichtige Stützen der Euro-Gruppe nichts zu melden haben. Wollen Fekter und Schäuble bewusst keine Führung übernehmen?

Gast: fräulein mitzi
27.01.2012 14:23
0 0

bitte, das ist ein GUTES GESCHÄFT


dafür drehen wir den blöden ösis die daumenschrauben wieder ein bissel enger!

Gast: mysterium
27.01.2012 13:51
2 0

Durchhalten bis zum Untergang, wo haben Sie das nur gelernt, Herr Juncker.

Offenbar tendieren die, die an der Macht haben dazu, alles an die Wand zu fahren bis zum bitteren Ende auf Kosten der Bürger.
Ich denke da an H..ler, Gaddafi, Assad, etc.

Auch denke ich inzwischen, gäbe es einen Aufstand würden wohl auch Juncker und Konsorten hemmungslos einen Schießbefehl auf die Demonstranten, pardon Terroristen erteilen.

Mich wundert

warum gibt es nur CD's von deutschen Steuersündern und nicht auch von griechischen ?


Es ist arg, sehr arg!

Wie blöd muß man sein, dass man sehenden Auges ins offene Messer rennt? Genauso kommt mir das Theater um die Eurokrise vor. Da werden Milliarden verscheudert, wohlwissend, dass kein einziger Cent zurückkommen wird. Das ist in höchstem Maße kriminell.

Gast: freund?
27.01.2012 12:49
5 0

wer etwas gegen griechenland



und seine unfaire gestion gegenüber den 'partnern' (dodln), schreibt, betreibt 'verhetzung' und wird zensiert.

nicht melden, ZAHLEN !

Gast: Wernael Spindelmann
27.01.2012 12:29
8 0

"niemand will hier eine Mauer bauen"!

ORIGINALZITAT Juncker:

„Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, ob was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter – Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt.“

.

Ich habe lange Zeit über die "EUDSSR-Verschwörungstheoretiker" gelacht, seit 3 Jahren ist mir das Lachen aber vergangen.

Gast: freund?
27.01.2012 12:10
2 0

hunderte milliarden für




HÜTCHENSPIELER .

ich glaube nicht, daß die bevölkerung in den geprellten staaten das will.

akropolis, adieu !

Gast: freund?
27.01.2012 12:01
3 0

verbrechen lohnt sich NICHT.



so haben wir es gelernt, aber mir kommen zweifel.

Gast: freund?
27.01.2012 11:59
6 0

und ICH finde, die griechen haben schon



zehnmal mehr gekostet, als akzeptabel wäre.

kein cent mehr dorthin !

"keine Maßnahme die sofort von den eigenen Bürgern verstanden werden"


EUdSSR nicht mehr zu leugnen.

0 0

Re: "keine Maßnahme die sofort von den eigenen Bürgern verstanden werden"

Keine Angst wir verstehen den Typen schon.

1.) Ablenken vom eigenen Versagen!

2.) Schutz der griechischen Steuerhinterzieher!

3.) Festhalten an einem schlechten Abenteuer a la EURO schon aus Prinzip!

Allerdings bleibt eine Frage offen, welchen Interessen dienen eigentlich die EU-Politiker? Für das eigene Volk sicher nicht! Wer bleibt denn dann?

Antworten Antworten Gast: Vogel Strauss
27.01.2012 14:18
1 0

Re: Re: "keine Maßnahme die sofort von den eigenen Bürgern verstanden werden"

Bei Juncker ist das ja noch viel ärger: Er hat ja offiziell keinen Posten bei der EU, er macht den Eurogruppen-Chef nur so nebenbei ... und so ganz nebenbei ist er nur den Luxemburger Banken hörig und verantwortlich, die wiederum - wie viele ihrer französischen Mutterfirmen - natürlich (so ein Zufall!!) bestens in GR investiert sind. Der Typ ist mitschuld am Untergang des Euro, er hats nur noch nicht kapiert!!!

Gast: DI
27.01.2012 11:49
5 0

Griechen Schulden nachlassen

Kann man auch meinen Haus - Kredit nachlassen??? Bin ein armer Steuerzahler aus einem Nettozahlerland.

Gast: Steuerflüchtling
27.01.2012 11:43
7 0

Ein Vorschlag für die Banken:

Erlasst Griechenland die offiziellen Schulden und konfiziert dafür die Milliarden, die etliche griechische Bürger an den Steuerbehörden vorbeigeschwindelt haben und jetzt auf Konten im Ausland geparkt haben.
Sollte ein Nullsummenspiel sein, wenn man an die Steuermoral griechischer Millionäre denkt ;)

Re: Ein Vorschlag für die Banken:

Das ist eine gute Idee. Nur leider wird sie nicht umgesetzt werden.

Gast: warabsehbar
27.01.2012 11:25
4 0

na super, juncker,die eu will- dass die eu lände rau falles verzichten.das größte steuerhinterziehungsland soll nun für ihre betrügereien belohnt werden. und dafür wollen die SPÖ. u Faymann bei uns massiver sozialabbau bei den asvg hackler-pensionen umgesetzt werden.

die eu u.der teuro sind gescheitert u schaden europa nur mehr. die banken, reichen u. geldeliten mit dem eurospekulieren u.den bankenschutzschirmen aus steuergeldern abermilliarden verdient. u.nachdem die staaten nun durch die banker-politik u.bankenmärkte pleite gemacht wurden, lässt man die europäischen bürger im schuldensumpf absaufen. über die medien werden lauter negativmeldungen gebracht. die büger u.arbeitnehmer sind schuld, die sollen jahrzehnte über ihre verhältnisse gelebt haben,so die aktienkonzerne u.bankenmanager.
die staatlichen asvg pensionsten die 45 jahre gearbeitet u.eingezahlt haben werden täglich vom linken ORF u.den massenmedien vorgeführt und als schuldige eines pensionssystems hingestellt. dass in wahrheit die privilegierten u.total unterfinanzierten systeme der bauern, des ORF, der OeNB, ÖBB, wiener beamten usw. mit zig milliarden von den asvg versicherten gestützt werden müssen, schreiben die massenmedien natürlich auch nicht.
dass der mittelstand u. die asvg arbeitnehmer in österreich, einen der weltweit größten u.riesigen aufgeblähten subventions- und förderungsdschungel finanzieren müssen- schreiben die medien natürlich auch nicht.
dass es in österreich praktisch keine banken-kapital-, und vermögenssteuern mehr gibt und A ein steuerparadis für reiche kapitalvermögende wurde und A eine internationale beliebte schwarzgeldwaschmaschine(so die presse) wurde, wird von der SPÖ auch so hingenommen. dass dies nicht mehr lange gut gehen kann,war absehbar

Re: na super, juncker,die eu will- dass die eu lände rau falles verzichten.das größte steuerhinterziehungsland soll nun für ihre betrügereien belohnt werden. und dafür wollen die SPÖ. u Faymann bei uns massiver sozialabbau bei den asvg hackler-pensionen umgesetzt werden.

Auf die nächsten Wahlen bin ich gespannt. Ob die Österreicher wieder so dumm sind und SPÖVP wählen werden. Viele Möglichkeiten gibt es leider nicht. Ob die FPÖ so eine Möglichkeit ist, wag ich zu bezweifeln.

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Re: na super, juncker,die eu will- dass die eu lände rau falles verzichten.das größte steuerhinterziehungsland soll nun für ihre betrügereien belohnt werden. und dafür wollen die SPÖ. u Faymann bei uns massiver sozialabbau bei den asvg hackler-pensionen umgesetzt werden.

@na super,@
Warum die Aufregung es ist doch überall auf der Welt so das die Gauner belohnt werden und die Unschuldigen zahlen.
Das ein Teil der Ganoven in Regierungen sitzt erleichter der Clique das Handel und sichert ihr überleben.

 
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