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Prodi: "Deutscher Egoismus verlängert Krise"

29.01.2012 | 12:20 |   (DiePresse.com)

Der Ex-EU-Kommissionschef warnt vür "ungenügenden Maßnahmen" der EU. Sein Heimatland Italien habe seine Aufgaben gemacht.

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Der ehemalige EU-Kommissionspräsident Romano Prodi wirft Deutschland in der Bekämpfung der Euro-Schuldenkrise "Egoismus" vor. "Italien hat seine Hausaufgaben gemacht, die uns die verschiedenen Lehrer erteilt haben", sagte Prodi in einem von der römischen Tageszeitung "Il Messaggero" (Sonntag-Ausgabe) veröffentlichten Beitrag. "Italien hat schwere Opfer zu leisten, die das Land auch in der Zukunft weiterhin belasten werden. Jetzt haben wir das Recht, zu wissen, wann und ob sich die positiven Auswirkungen dieser Opfer zeigen werden", betonte Prodi.

"Wir erwarten uns, dass die nächsten EU-Gipfel nicht mit ungenügenden und vagen Maßnahmen zu Ende gehen werden, die die Spekulationen nicht bremsen und keine Hoffnungen auf einen europäischen Neubeginn geben können", sagte Prodi. Der Beitrag wurde mit dem Titel "Der deutsche Egoismus verlängert die Krise" veröffentlicht.

"Die Tatsache, dass sich Deutschlands Wachstumsperspektiven verschlechtern und dass sich US-Präsident Barack Obama offen über die möglichen negativen Auswirkungen einer europäischen Rezession auf die US-Wahlen besorgt erklärt hat, sollte zu einer Politik führen, die mit stärkerer Solidarität das Ende der Krise begünstigt und dem Aufschwung den Weg ebnet", meinte Prodi. Er sei allerdings nicht optimistisch, dass dies rasch erfolgen werde.

(Ag.)

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7 Kommentare
Gast: Bonn
31.01.2012 16:13
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Italien kann seine ..

Probleme selbst lösen. Das Land braucht die anderen Europaer nicht. Das Gejammere aus Rom ist richtig lästig.

Gast: mysterium
30.01.2012 08:10
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Prodi, wie wäre es eigentlich damit, dass Sie Ihre Mafia

in den Griff bekommen, die ganz Europa vergiftet und verseucht hat.

Und wenn Sie das nicht schaffen, dann halten Sie möglichst schnell die Klappe.

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die italiener,giechen,spanier und portugiesen sollen gefälligst mehr hackeln

anstatt sich ständig über deutschland zu beschweren

italien soll die hausaufgaben gemacht haben?

wirklich, seit wann bestand die aufgabe denn darin 120% des BIP schulden zu machen?
oder einen korrupten höchst inefiziente behördenapparat aufzubauen?

prodi war selbst sogar zu unfähig eine funktionierende regierung aufzubauen, und jetzt zieht er über deutschland her?

einfach nur ein witz diese frechen, faulen südländer, an deutschlands stelle würde ich überhaupt nichts mehr bezahlen, wofür denn, dass man dann erst recht angefeindet wird?

Gast: radius
29.01.2012 21:47
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Diese Überheblichkeit ist himmelschreiend.

Ich denke, die sollten am besten ihre Lira wieder zurückhaben und sich selbst aus der Schlinge ziehen.

Prodi, Sie und Ihre Genossen sind schuld an der Situation und nicht Deutschland. Sie sind Ökonomieprofessor, Wahnsinn kein Wunder, dass Italien bei solchen Ausbildnern nicht zu Rande kommt.

Gast: r.tiroch@t-online.de
29.01.2012 16:03
1 0

Gipfelei

Die gesamte Gipfelei brachte bisher in all´den Jahren rein garnichts, ausser dass die Schirme pauesenlos erhöht werden sollen. Von der verlogenen poitik in D hört man nur, dass die krise beherrschbar sei. Kommt den keiner der rettungspfeifen auf die Idee, dass dieses System kaputt ist?

Walter2
29.01.2012 14:17
6 1

Die Italiener

werden nicht freiwillig auf etwas verzichten, was andere für sie bezahlen könnten. Das "nachahmenswerte" Beispiel dafür liefert gerade Griechenland.

Der in diesem Zusammenhang strapazierte Begriff "Solidarität" zeigt die Richtung. Dabei wird nur wohlweislich vergessen, dass Solidarität auf gleichen Anschauungen basiert. Was im Fall der PIIGS, im Vergleich mit Deutschland, wohl nicht ganz so zutreffen wird!?

makaberich
29.01.2012 13:44
8 1

Aus dem italienischen übersetzt ...

... heißt das: "Die Deutschen sollen endlich das M... halten und zahlen!".

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