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Griechenland: "Züge eines Entwicklungslands"

29.01.2012 | 18:27 |   (DiePresse.com)

Wolfang Petritsch, Österreichs Botschafter bei der OECD, kritisiert die öffentliche Verwaltung des Landes hart.

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Die öffentliche Verwaltung Griechenlands trage "Züge eines Entwicklungslandes". Das sagte Österreichs Botschafter bei der OECD, Wolfgang Petritsch, gegenüber der Tageszeitung "Kurier" (Montagausgabe). Es bedürfe dringend eines Know-how-Transfers für ein effizientes Public Service. Die Organisation für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) besitze dieses Wissen und auch die entsprechenden Experten, so Petritsch.

Die OECD habe erstmals Griechenland systematisch untersucht und belegt, was in der Verwaltung und im Regierungsapparat nicht funktioniere und das Land hindere, voranzukommen, berichtete der Diplomat und Balkan-Kenner, der österreichischer Botschafter in Serbien, EU-Vermittler während der Kosovo-Krise und internationaler Bosnien-Beauftragter war. Athen fehlten wichtige institutionelle Voraussetzungen, um Reformen umzusetzen. Das Steuersystem sei ineffizient.

"OECD steht für mehr Europa als EU"

Zur EU-Sparpolitik sagte Petritsch: "Die OECD kritisiert, dass die Sparpolitik nicht koordiniert wird; wenn alle sparen, wer investiert, wer kauft dann noch was? Die EU-Länder sollen sich auch nicht von Ratingagenturen schikanieren lassen. Diese argumentieren pro-zyklisch, wirken als Trend-Verstärker - vor der Krise nach oben, jetzt ins Negative."

Die EU sei schon in die Krise geschwächt hineingegangen. "Die OECD bedauert, dass die EU in der Krise nicht als Union handelt, dazu fehlen noch wichtige Integrationsschritte, die rasch nachgeholt werden sollen", betonte Petritsch. Für die OECD seien die Reformen zu langsam und zu wenig weitreichend. Es fehlten gemeinsame europäische Mechanismen. "Da steht die OECD für mehr Europa."

(APA)

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6 Kommentare
Gast: Shqiptar
31.01.2012 13:53
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Was Herr W. Petritsch sagen möchte ist, dass es bei den Griechen keine qualifizierten Beamte oder Angestellte des öffentlichen Lebens gibt. Alles Sonderschüler mit erkauften Diplomen, etc. Ein Staat, das korrupter ist, als das Wort selber, kann nicht lebensfähig sein. In einem sind die Griechen Weltmeister..IN GESCHICHTSVERFÄLSCHUNG! Griechenlad raus aus der EU!! Genug Gelder wurden in diesem Sandkastenstaar veruntreut. Ich als europäischer Steuerzahler habe es satt die Griechen finanziell für ihre Faulheit zu belohnen

Gast: mysterium
30.01.2012 11:02
0 0

Die OECD ist für die Fisch, die haben weder

die Finanzkrise heraufkommen sehen, noch verdienen sie selbst Geld für ihre Taten. Das sind alles Subventionsempfänger und Begünstigte.

Petritsch nach Griechenland!

Er kann dann dort Entwicklungshilfe leisten. Man sieht wieder einmal, welche Personen von Schwarz-Rot an die Spitze gespült werden.

Gast: radius
29.01.2012 21:49
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Eh klar, wenn der Obersozi Petritsch spricht,

dann muss zentralisiert werden, genau der falsche Weg meine Damen und Herren. Glaubt diesen Rattenfängern nicht!

Antworten Gast: Hubertus
30.01.2012 01:26
0 0

Re: Eh klar, wenn der Obersozi Petritsch spricht,

Wenn man das Einkommen des Herrn petritsch hat, kratzt einen das Sparpaket nicht wirklich. Noch dazu wo er jahrelang steuerschonend ein Rieseneinkommen als EU-Vermittler und bosnischer Beauftragter erzielt hat.Mit vollen Hosen ist leicht stinken, sagt dazu der Volksmund.

Gast: hmm
29.01.2012 20:13
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kleiner Oberschlau

Na, und das weiß der kleine ewig besser wisserische Oberschlau erst jetzt? Bzw. traut sich was viele wußten erst jetzt auszusprechen? Feigling!

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