Abgewirtschaftet: 10 hässliche Fakten über Griechenland & Co.


(c) Reuters (Vincent West)
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Die Arbeitslosenrate aller Unter-25-Jährigen innerhalb der EU beträgt 22,7 Prozent. Die EU-weite Arbeitslosenrate liegt bei 9,8 Prozent.

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15 Kommentare

also...

Das zeigt, wie unfähig die Politik ist, ökonomische Problem zu lösen. Grabt endlich Mises und Hayek aus und realisiert die "echten" neoliberalen Prinzipien, das wirklich einzige, das funktioniert.

- Griechenland MUSS bankrott gehen dürfen,
- es braucht wieder ihre Drachme, die abwertet und
- so wettbewerbsfähig werden kann.
- die Gläubiger müssen auf ihr Geld großteils verzichten...no risk, no fun.
- und die Kreditausfallsversicherungen?: Was geht uns das an? Sollen all jene daran in Konkurs gehen, die glaubten, so ihr Geld zu verdienen.
- Banken sollen in Konkurs gehen, "too big to fail" funktioniert nicht.

Lieber ein freier Markt...

...als 27 EU-Finanzminister

Statt "Too Big to Fail"

"Too Sick to Bailout"

Gast: TOM22
02.02.2012 21:47
2 2

und wieder die selbe Ursache!

extrem viele Arbeitslose - offenbar zu viele Leute hier Europa ... wieder ein negatives Ergebnis der Einwanderung!

Gast: gast:1
01.02.2012 19:24
6 2

ich lese hier...

dass im Süden EU-Europas große Teile der jungen Bevölkerung arbeitslos ist....

Und wie geht sich das dann aus, wenn es heißt, dass wir die vielen fruchtbaren Ausländer aus fernen Ländern brauchen, damit die Zukunft unserer Wirtschaft und unseres SozialSystems gesichert ist?

.. durch NOCH mehr Arbeitslose? noch dazu aus Nicht-EU-Ländern?

Antworten Gast: foobaro
01.02.2012 23:21
1 3

Re: ich lese hier...

Sie verstehen den Zusammenhang zwischen Jobangebot und Nachfrage?

Gast: Markus Trullus
01.02.2012 15:48
3 1

Ursachenfelder

Nun ja, nr 1 der wirtschaftsflaute sind die abgewanderten Branchen dran schuld. Und die Ursachen liegt unter anderem in unserer "Geiz ist geil"- Mentalität; noch billiger, billiger, billiger. Und dieser Trend wird durch politisch bedingte exorbitante "Zwangssolidarbeiträge" zwecks Umverteilung verstärkt. Das alles - zusammen mit Abzockern über Steueroasen und Ausbeutung durch Kinderarbeit, dieser Gefähliche Mix wird Europa zerstören.... nicht die Banken, die EU oder sonstwas; nein, unser aller Lebensstil.... aber was sag ich, mir glaubt das ja sowieso niemand....

Gast: HansChr
01.02.2012 12:26
2 0

was sollen uns die 10 Fakten sagen?

z.B. Nr. 8: "Nach der geplatzten Immobilienblase sitzen spanische Banken auf hohen Verlusten. Seit 1994 hatten Geldinstitute nicht mehr so viele faule Kredite in ihren Büchern. Spaniens Banken müssen daher 50 Milliarden Euro zurücklegen."

Es ist bedauerlich wenn Regierungen (und Wirtschaftsteilnehmer, Banken usw.) immer wíeder Fehler gemacht haben, oft waren es kurzfristige Vorteile die unweigerlich später in "Blasen" (Internet-, US-Sub Prime-, Geldmengen-, die Spanische Immobilien-Blase) endeten, die später platzten.

Daraus herleiten zu wollen, dass hauptsächlich auf Kosten der solideren Nachbarländer (D,A,NL,FIN ...) Konjunkturprogramme, nicht aber eiserne Bekämpfung der Krisenursachen laufen sollen, wäre m.E. verfehlt, auch wenn dazu mit Parolen wie "nicht kaputtsparen" Lobbyarbeit betrieben wird, besonders von den Finanzmärkten, die an den Blasen prächtig verdient haben, aber nun Sorge haben dass es in der Endphase auch Verluste geben kann.

Gast: Analyst 829
01.02.2012 12:11
3 1

Schuld ist die kritische Theorie der Linken - Alles was nicht links ist wird auf das Schärfste kritisiert und Fehler von linken Forderungen werden nie hinterfragt und breiten sich immer ruinöser aus

Seit den 1950er Jahren ist Linken klar, dass sie gegen die Rechten keine Chance haben. Das liegt daran, da Arbeiter im Grunde mit dem Kapitalismus zufrieden sind, da sie sich so einfach mehr leisten können.

Was im Kapitalismus nicht passieren darf ist, dass zu viel Entscheidungsgewalt über die Güterverteilung in eine Hand gelangt. Der Kapitalismus lebt nämlich von der Konkurrenzsituation, die ausgeschaltet wird, wenn es eben Unternehmen gibt, die wie manche Banken als nicht konkursfähig auf Grund ihrer Größe gelten. Der Kommunismus geht von Haus aus von dieser für alle extrem schlechten Situation aus und ist damit der brutalste Kapitalismus, den man sich nur vorstellen kann. In der Hand weniger Bonzen befindet sich das gesamte sogenannte volkseigne Vermögen. Die Masse muss sinnlosen Befehlen von Bonzen gehorchen, die über alles verfügen und verarmt dadurch genau wie im extremen Kapitalismus mit den nicht konkursfähigen Banken.

Man hätte von Anfang an Banken pleite gehen lassen sollen und von staatlicher Seite her sofort neue Banken gründen müssen und die gegebenen Kredite billig aus der Konkursmasse der Banken aufkaufen müssen. So hätte man auch die Sparer mit 20.000 Euro je Person entschädigen können.

Insgesamt wäre das billiger gekommen als der Rettungsschirm und die Beibehaltung kranker Strukturen.

Der Unterschied zwischen Kapitalismus und Kommunismus ist im Grunde der, dass im Kapitalismus eher nur zerstört wird um besseres nachher zu bringen. Linke zerstören nur!

Antworten Gast: Saiffenstayn
02.02.2012 08:57
0 0

Re: Schuld ist die kritische Theorie der Linken - Alles was nicht links ist wird auf das Schärfste kritisiert und Fehler von linken Forderungen werden nie hinterfragt und breiten sich immer ruinöser aus

Man hättte man, müßte ....

alles auch nur Theorie


2 0

Die Gewerkschaft fordert für die 80.000 Angestellten der heimischen Banken eine Gehaltserhöhung von 4,9 Prozent.

Kekse, deren Ernährungswichtigkeit WO genau liegt ?

GR zeigt uns aber bereits heute (wenn auch etwas überspitzt) den Weg, den die europäische Gemeinschaft künftig zu erwarten haben wird; denn heutige Somamärkte (in einem angeblich so reichen Land wie Ö.), dürfte es ja schon gar nicht wirklich geben !!!

Es wird sicher noch (un)lustig werden; nämlich dann, wenn wegen auch hier durch gewerkschften des öffentlichen Dienstes manchmal stattfindenden Streiks, Regale leerbleiben werden und das Volk dann auf die Strasse gehen wird.

Fehleingeschätztes Land

War mal 3 Monate beruflich in Athen - absolut ernüchternd.
Nichts lief und wenn es lief, dann nur über krumme Wege. Halb- und Viertellegalität ist System .
Das Problem für Nordeuropäer ist, glaube ich, dass man bei Südeuropäern generell das Urlaubsimage dieser Länder zum allgemeinen Masstab nimmt. Die Realität sieht ganz anders aus.
Man mag das am Streik der Taxifahrer ersehen, die durchdrehten, als sie Steuern zahlen sollten und ihre Exklusivlizenzen teilen sollten.

Upgrading oder reset hilft da nichts, die brauchen einen System Neustart.

4 0

Re: Fehleingeschätztes Land

Absolut richtig! Ich war beruflich jahrelang in Griechenland nach dem Beitritt in die Eurozone tätig und habe mich gewundert wieso dieses Land überhaupt sich europäisch nennt. Zwei Gesichter - die Hölle wenn man dort arbeitet oder Geschäfte macht, das Paradies wenn man dort auf Urlaub ist oder als betuchter Privatier lebt.
Und die Weisen von Brüssel haben das angeblich nicht gewußt?

Antworten Gast: Markus Trullus
01.02.2012 15:52
2 0

Re: Fehleingeschätztes Land

Ich glaubs ihnen; hab beruflich nicht direkt, aber in EU Projekten mit Griechen zu tun. So lieb, nett und freudlich im Urlaub (ich liebe Griechenland), so unmöglich sind sie im Beruf... wie sie aufzählten, leider....

Fehleingeschätztes Land

War mal 3 Monate beruflich in Athen - absolut ernüchternd.
Nichts lief und wenn es lief, dann nur über krumme Wege. Halb- und Viertellegalität ist System .
Das Problem für Nordeuropäer ist, glaube ich, dass man bei Südeuropäern generell das Urlaubsimage dieser Länder zum allgemeinen Masstab nimmt. Die Realität sieht ganz anders aus.
Man mag das am Streik der Taxifahrer ersehen, die durchdrehten, als sie Steuern zahlen sollten und ihre Exklusivlizenzen teilen sollten.

Upgrading oder reset hilft da nichts, die brauchen einen System Neustart.

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