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Griechen verstecken 49 Milliarden Euro an Bargeld

03.02.2012 | 18:21 |   (Die Presse)

Das zweite Hilfspaket dürfte von 130 auf 145 Milliarden aufgestockt werden. Athen fordert Schuldenerlass der EZB. Das meiste Geld, das ins Ausland überwiesen wurde, ging übrigens nach Großbritannien.

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Athen/Ag. Aus Angst vor einem Staatsbankrott und der Wiedereinführung der Drachme horten Griechen Eurobargeld. Laut Finanzminister Evangelos Venizelos haben die Griechen seit 2009 insgesamt 65 Milliarden Euro von ihren Bankkonten abgehoben, 16 Milliarden davon seien ins Ausland geflossen, „49 Milliarden sind in Schließfächern, Truhen, Kellern und Dachböden oder unter dem Bett versteckt worden“. Das meiste Geld, das ins Ausland überwiesen wurde, ging übrigens nach Großbritannien (5 Mrd.).

Indessen ringt die griechische Regierung weiter um eine Einigung über einen Schuldenschnitt mit Banken, Versicherungen und Fonds. Venizelos fordert, dass sich auch die Europäische Zentralbank, die dem Vernehmen nach Schuldtitel mit einem Nennwert von 55 Milliarden Euro hält, am Forderungsverzicht beteiligt. Die Einbindung der EZB sei notwendig, um die Verschuldung des Landes bis 2020 auf 120 Prozent der jährlichen Wirtschaftsleistung zu senken. Der Finanzminister deutete an, dass ein Abkommen mit den nationalen Notenbanken des Eurosystems – und nicht direkt mit der EZB – erreicht werden könnte.

Da Griechenland nun offenbar mit dem geplanten nächsten Hilfspaket von 130 Milliarden Euro von Europartnern und IWF nicht das Auslangen findet, wird gleichzeitig über eine Aufstockung spekuliert. In Brüssel war von einer Anhebung des Hilfspakets auf 145 Milliarden Euro die Rede. Die zusätzlichen Mittel seien vor allem für die Rekapitalisierung der Bankenbranche des Landes nach dem geplanten Schuldenschnitt nötig. Ein für Montag geplantes EU-Finanzministertreffen zu Griechenland wurde am Freitag abgesagt.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 04.02.2012)

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99 Kommentare
 
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Nüchtern betrachtet,

würde es jeder in Deutschland oder einem anderen Land genauso machen ,sollte es einen treffen.
Aus der Distanz gesehen ist es logischerweise ärgerlich, aber das Hemd ist einem halt näher als
die Probleme der globalen Marktwirtschaft.
Es ist halt eine Sache des Standpunkts und der Betroffenheit.


Panzer für Griechenland

Das ist es, worüber man derzeit in Griechenland spricht: ein 120 Mrd. Kredit aus Deutschland soll an eine Bestellung von Panzern über 20 Mrd. gekoppelt sein, das sei die Bedingung für den Kredit gewesen.
Die Griechen bekommen Panzer, die sie garnicht brauchen - und müssen dafür 20 Mrd. aufbringen.
Wer macht solche Absprachen - welche Politiker sind daran beteiligt - wer verdient alles daran?
Warum wird in Deutschland darüber nicht gesprochen?

0 1

Re: Panzer für Griechenland

Denken´s einmal selber nach:
20 Milliarden EURO für Panzer?

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,791010,00.html

selbst zur steueroase werden!

betrachten wir das problem mal mit der umgekehrten logik:

was spricht dagegen, das kapital gar nicht zu besteuern und auch keine kapitalertragssteuer einzuheben?
warum traegt jemand geld ausser land? der sicherheit wegen, der verschwiegenheit der auslaendischen banken wegen & der steuer wegen.
wenn wir jedoch ein wasserdichtes bankengeheimnis haben, 0% einkommenssteuer & 0% kapitalertragssteuer - das wuerde geld aber sofort anziehen wie ein magnet.

die banken, wo dieses geld geparkt wird werden dann keine bailouts oder staatsgarantien mehr brauchen, weil genuegend kundeneinlagen vorhanden sind und die leute brauchen keine angst mehr haben, dass ihnen wer anderer ihr eigentum wegnimmt.
desweiteren stuende dieses kapital im inland zur verfuegung um investiert zu werden, zb in unternehmen, die dringen kapital benoetigen.

wenn die unternehmen in weiterer folge so leichter an kapital kommen, investoren angezogen werden, dann steigt die motivation seitens der unternehmer mehr zu investieren, mehr leute anzustellen (die dann beim konsumieren oder hauskauf weitere steuern zahlen und vor allem dem staat kein arbeitslosengeld mehr kosten)

die frage ist - warum versucht die politik alles zu unternehmen, um geld aus dem lang zu verjagen, anstelle sich darueber gedanken zu machen, wie man eine kapital-freundliche umgebung schaffen kann

davon wuerden maelich ALLE profitieren, staat, banken, arbeiter, geschaeftsleute, ...

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Re: selbst zur steueroase werden!

Sie erinnern an die Zeugen Jehovas und die Majanischen Welt untergangsversionen für 2012.Was Sie betreiben ist extremrechtes Ökonomieverständniß.Bleigießen und Kaffeesudlesen ist ähnlich"wahr"wie ihre Ökonomieträume.

1 4

Re: selbst zur steueroase werden!

Wenn es 0 % Einkommensteuer und 0 % Kapitalertragssteuer (was ja dasselbe ist) haben, wozu brauchen Sie dann ein Bankgeheimnis?

Mit Kundeneinlagen, mit einem Passivgeschäft allein, kann eine Bank keinen Gewinn erwirtschaften, dazu gehört auch ein entsprechendes Aktivgeschäft mit allen Risiken!

Re: Re: selbst zur steueroase werden!

lol
wo fange ich am besten an?
ok - einkommessteuer ist steuer, die sie auf ihr einkommen bezahlen (zb wenn sie arbeit verrichten und dafuer einen lohn/gehalt bekommen)
kapitalertragssteuer ist eine steuer, die sie zahlen muessen wenn ihr investiertes kapital einen ertrag erwirtschaftet
die zwei sind nicht das gleiche (uebrigens: dinge koennen einander gleichen aber nicht selben) sondern vollkommen verschiedene einkommensarten.

ein bankgeheimnis ist erforderlich, um eigentumsrechte zu schuetzen. es geht niemand etwas an, was wer anderer hat, oder woher er es hat. das ist die grundstuktur einer freien gesellschaft. wenn jemand freiwillig diese information teilen moechte, steht es ihm/ihr natuerlich zu.

zum thema kundeneinlagen: je mehr die bank davon hat, desto mehr koennen kredite vergeben werden auf basis dieser einlagen. mit der derzeitigen mindestreserve kann so ein kredithebel von 99 eingesetzt werden (1% mindestreserve im euroraum)

die leute werden aber nicht einfach ihr geld auf die bank tragen sondern vielleicht auch in anleihen von unternehmen investieren, die so leichter an geld kommen - je mehr investoren angezogen werden, desto besser und desto leichter koennen sich unternehmen refinanzieren

die banken/kreditinstitute sind nun mal der primaere ort (neben der boerse unter anderem) wo kreditangebot und kreditnachfrage aufeinander treffen

1 1

Re: Re: Re: selbst zur steueroase werden!

Sie können anfangen wo Sie wollen, aber die Kapitalertragsteuer ist die EINKOMMENSTEUER für Kapitalerträge!
Um Eigentumsrechte zu schützen (vor wem?) brauchen Sie kein Bankgeheimnis!
Eine Bank kann nur so viel an Krediten vergeben, so viel sie Einlagen hat. Das hat aber mit der Mindestreserve, oder mit einem "Kredithebel von 99" nichts zu tun!
Wenn Sie glauben, dass die BÖRSE irgend etwas mit Kreditangebot und Kreditnachfrage zu tun hätte, sind Sie am völlig falschen Pfad!

Eine Bank kann nur so viel an Krediten vergeben, so viel sie Einlagen hat.

;-)))))))))))

ja, bin sicher genau so ist es!

;-)))))))))))))))

viel spass noch!

0 2

Re: Eine Bank kann nur so viel an Krediten vergeben, so viel sie Einlagen hat.

Die österreichischen Banken unterliegen einer Mindestreserveverpflichtung: Für kurz- und mittelfristige Einlagen sowie eigene Schuldverschreibungen mit einer Laufzeit von bis zu zwei Jahren ist eine Mindestreserve von derzeit 2% bei der OeNB zu halten.
Noch einmal ganz langsam: Für EINLAGEN, nicht für KREDITE !!!

Die KAPITALERTRAGSETEUER ist in den §§ 93 bis 97 EINKOMMENSTEUERGESETZ geregelt.

§ 93. (1) lautet so:
"Bei inländischen Kapitalerträgen (Abs. 2) sowie bei im Inland bezogenen Kapitalerträgen aus Forderungswertpapieren (Abs. 3) wird die EINKOMMENSTEUER durch Abzug vom Kapitalertrag erhoben (=Kapitalertragsteuer).

Ihre Banalitäten haben einen gewissen Unterhaltungswert, da haben´s recht!

...ehrlich gesagt, wenn wir griechische zustände...

... hätten, würde ich auch alles in sicherheit schaffen, wie es nur geht. private sparleistungen, die vielleicht das ganze leben über angespart wurden, zu verlieren, weil es gierige und machtbessene politiker sich gerichtet haben - nein danke. da braucht mir dann keiner mehr mit solidarität kommen...

aber man sollte vielleicht doch vorsorge anders definieren und vertärkt in die eigenen stärken und fähigkeiten investieren....

"Zu wissen, dass man alles schaffen kann, wenn man es nur wirklich will. Man kann alles Materielle in einer Krise oder Katastrophe verlieren. Aber man kann niemals sein erworbenes Selbstvertrauen, sein Wissen, Erfahrungen und seine Fähigkeiten und Stärken verlieren. Ich weiß, wenn ich (wieder mal) neu anfangen müsste, ist das kein Problem. Unbequem vielleicht, aber kein Problem. Das ist eine Art Sicherheit, die mit nichts vergleichbar ist. "

Quelle: http://www.diary-of-a-future-millionaire.blogspot.com

Gast: Alt Schulling
03.02.2012 19:18
2 0

Ab in die Schweiz!

Es wundert keinem Europäer, dass Griechen, Italiener und sonstige Euro-Völker ihr Geld in die Schweiz bringen, weil unsere Politiker unfähig sind eine stabile, gemeinsame Währung ohne "wenn und aber" zu gestalten. Wenn es sich lohnen würde (der Menge wegen), würde ich auch meine Kröten in die Schweiz bringen und dort in Schweizer Franken deponieren. Die Zinsen würde ich gerne dem Vater Staat melden und meine KeSt würde ich auch bezahlen. Aber mein Geld wäre in Sicherheit. Wer will wirklich noch die Euros?

0 3

Re: Ab in die Schweiz!

"Wer will wirklich noch die Euros? "

ICH !!!
Wenn Sie Ihre EUROS nicht mehr wollen, ich nehme Sie gerne!

2 2

Bin ich jetzt ein Verbrecher, oder nur schlauer?

Ich habe mein gesamtes aus versteuertem Geld aus unselbstständiger Tätigkeit Erspartes in Franken auf einer Lichtensteiner Bank.
Somit bin ich also automatisch Steuerhinterzieher oder was ? So geht's´nicht! Nicht jeder der Geld in Franken in der Schweiz hat ist Steuerhinterzieher. Ich zum Beispiel versuche mein Erspartes aus 40 Jahren Arbeitsleben vor dem Eurocrash bzw. der zu erwartenden Inflationierung im Euro zu retten.
Ich staune jeden Tag aufs Neue dass es noch so viele Menschen mit Geld in Euro auf österreichischen Banken gibt.

Re: Bin ich jetzt ein Verbrecher, oder nur schlauer?

chf in liechtenstein ist genauso (un)sicher wie euro auf einer oesterreichischen bank

Antworten Gast: fjodor
03.02.2012 19:47
1 0

Re: Bin ich jetzt ein Verbrecher, oder nur schlauer?

natürlich sind sie schlauer...

aber hier finden sich sehr viele verlierer die mit geld nie umgehen gelernt haben, und jetz hams in stift hinten draussen..

ich bin einfacher handwerker im aussendienst mit wohnsitz und firmensitz in der schweiz, verdien es 4fache wie in ö, kann aber mit wenig geld leben (monatliches ersparniss ca 3000 franken).. (diese möglichkeiten stehen jedem offen, bin aber froh dass die meissten an ihren 3 sachen festhalten und glauben dass is alles was geht..)

ich glaub an mich, die konserwastln an strache...hehehe

jeder wie er will


nebenbei:

Die griechischen Medien hat es offenbar auch
voll erwischt was ohnehin zu erwarten ist
in so einer Krise.
U.a. muss auch beim staatlichen Fernsehen
ordentlich gespart werden. Teil wurden sogar
Sender eingestellt.
(Mit anderen Worten: weniger Bloedsinn im
Fernsehen. Das hat sicher niemand
vorhersehen koennen.)
" ....it has seen 4,000 layoffs and remaining staff are under constant pressure to renogotiate labour contracts with pay cuts of up to 30 percent.
..."
http://www.thenews.com.pk/TodaysPrintDetail.aspx?ID=90668&Cat=3

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Steuerabkommen fällig

Es wäre das Naheliegendste die griech. Schwarzgelder in der Schweiz zu beschlagnahmen und zur Sanierung des griech. Staatsdefizits heranzuziehen, anstatt die eropäischen Steuerzhler zur Kasse zu bitten

Re: Steuerabkommen fällig

man koennte auch alles beschlagnehmen und ins kollektiveigentum des volkes ueberfuehren, weil eigentum ist ja schliesslich diebstahl vom volk

das wurde auch schon zigfach gemacht in der geschichte, nur die lage hat sich dadurch nicht verbessert sondern eher massiv verschlechtert fuer alle beteiligten

3 0

Re: Steuerabkommen fällig

Ich halte es für das näherliegende, dass Gelder auf Schweizer Bankkonten legaler Besitz sind, der lediglich in Sicherheit gebracht ist. Das wird doch noch erlaubt sein.

Wenn jemand illegale Geschäfte macht, dann kann man das im Land selbst herausfinden. Dazu braucht man nicht in der Privatsphäre von Leuten herumschnüffeln.

Gast: Wörter
03.02.2012 18:19
0 2

Die Deutschen horten 131 Milliarden Euro in Geldverstecken


Dem "Spiegel"-Bericht zufolge liegen auf Schweizer Konten schätzungsweise 131 Milliarden Euro deutsches Schwarzgeld. Um der Besteuerung zu entgehen, haben laut einem früheren "Spiegel"-Bericht Deutsche ihr Schwarzgeld bereits in größerem Stil von der Schweiz in die asiatischen Steueroasen Singapur und Hongkong verschoben und dabei möglicherweise die Hilfe von Schweizer Banken bekommen. Allein in den ersten acht Monaten 2010 seien es 62 Mrd. Franken gewesen.

diepresse Juli 2011

Gast: Meischi
03.02.2012 18:08
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Dressur

Der Ösi ist damit aufgewachsen, dass er bis August für den Staat arbeitet. Der findet das ganz normal.

Was ihn aber stört, ist, wenn andere weniger Steuern zahlen als er selbst. Das bringt ihn in Wallung.

Und die Politik spielt die Musik.

Gast: Bankrottakis
03.02.2012 17:40
3 0

Ich frage mich

Jedes Jahr Steuereinnahmenrekorde. Trotzdem werden jedes Jahr noch zusätzlich neue Kredite aufgenommen. Die Leistungen des Staates werden aber immer mehr zurückgefahren oder werden immer schlechter. Viele Dinge muss sich der Bürger sowieso selbst bezahlen (gute Schule, guten Arzt, gute Pflege etc.)

Schlussfolgerung: An den Steuereinnahmen kanns also nicht liegen. Ist der Staat bzw. seine Lenker nicht ein Moloch? Ein Fass ohne Boden? Ein die eigenen Taschen Füller?

Wer möchte es also der Bevölkerung übel nehmen, dass sie ihr Geld vor diesem schwarzen Loch in Sicherheit bringt?

Kennt irgendwer von Euch einen Staat der Welt, der dauerhaft mit seinem Geld auskommt und dafür seinen Bürgern exzellente Leistung bietet?

Kann die Lösung wirklich nur lauten "neue Steuern"?

Liegt der Hund da nicht ganz anderwo begraben?

Diese Beutemenatalitaet ist in Europa sehr verbreitet!

In anderen EU-Laendern machen die Menschen das gleiche! Österreicher im Lichtenstein!

Lichtenstein!

Wo liegt das denn? Neben Liechtenstein?

Da helfen nur Konsumsteuererhöhungen bis der Balg platzt !

Und zwar auf ALLE Artikel.
Dazu Einfuhrumsatzsteuern speziell auf Übersiedlungsgut und Auslandskäufe.
Und das für die nächsten 15 Jahre.
Dann sollte entweder der Konsum oder die Inflation dieses Geld aufgebraucht haben.

 
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