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Griechische Parteien suchen nach gemeinsamen Ausweg

06.02.2012 | 13:37 |   (DiePresse.com)

Die Geldgeber beharren auf weiteren Einschnitten. Bis zum Treffen der Euro-Gruppe in dieser Woche muss Griechenland eine Lösung präsentieren.

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Die Beratungen der griechischen politischen Führung über die Rettung des Landes vor dem Bankrott sind am Sonntagabend ohne konkretes Ergebnis zu Ende gegangen. Die Gespräche würden am Montag fortgesetzt, teilte das Büro des griechischen Regierungschefs, Lucas Papademos, mit. Wie es in einer Erklärung von Papademos' Büro hieß, hätten sich die Parteivorsitzenden lediglich darauf geeinigt, die mangelnde Wettbewerbsfähigkeit des Landes mit Maßnahmen zu verbessern, die auch Lohnkürzungen beinhalten könnten. Damit käme Athen nach Einschätzung von Beobachtern den Forderungen der Geldgeber "einen Schritt näher".

Zudem sei Athen bereit, den Staat um 1,5 Prozent des Bruttoinlandsproduktes 2012 zu verschlanken. Weiter sollen Maßnahmen zur Rettung der Banken und Rentenkassen Griechenlands nach einem Schuldenschnitt getroffen werden. Zahlen und konkrete Maßnahmen wurden jedoch nicht genannt.

Eine Frist bis Montagmittag, die ein Sprecher der Pasok-Partei genannt hatte, gebe es nicht, verlautete ein Regierungsvertreter, der namentlich nicht genannt werden wollte. Die einzige Deadline, die es gebe, sei, sich bis zum nächsten Treffen der Euro-Gruppe zu einigen. Das Treffen wird in dieser Woche erwartet.

Entscheidungen für Montag zu erwarten

Endgültige Entscheidungen sollen am Montag getroffen werden, hieß es. Die Verhandlungen mit der sogenannten "Troika", den Experten der EU, des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Europäischen Zentralbank (EZB), sollten in der Nacht fortgesetzt werden.

Die Stimmung der Parteiführer war nach dem Ende der Sitzung schlecht: "Das Land kann sie (die Maßnahmen) nicht ertragen. Ich kämpfe mit jedem Mittel um sie abzuwenden", sagte der Präsident der konservativen Partei Nea Dimokratia (ND), Antonis Samaras. Giorgos Karatzaferis, der Präsident der kleinen rechtsgerichteten Partei (LAOS), die die Regierung des Finanzexperten Papademos unterstützt, warnte vor einer "Verelendung" der Griechen und einer "Revolution" in der Gesellschaft.

Die Sozialisten und ihr Chef Giorgos Papandreou, der das Land bis vergangenen November regierte, wollten am Montagvormittag bei einer Sondersitzung ihres Parlamentsausschusses entscheiden, ob sie den neuen Maßnahmen zustimmen. Noch in der Nacht auf Montag sollte der Politische Rat der Sozialisten tagen.

Parteien in Zwickmühle

Beobachter sprachen von einer Zwickmühle: Einerseits können die griechischen Parteien zu den Sparplänen kaum Nein sagen, weil dies den Bankrott des Landes bedeuten würde. Andererseits wollten sie sich vor möglicherweise anstehenden Neuwahlen positionieren, die erwartet werden, wenn Griechenland mit neuen Finanzhilfen einem wirtschaftlichen Zusammenbruch entgehen kann.

Im Mittelpunkt der Parteiengespräche standen die von den internationalen Geldgebern Griechenlands geforderten zusätzlichen Sparanstrengungen. Knackpunkt in den Gesprächen mit den Chefs der Sozialisten, Konservativen und der LAOS-Partei sind die von der "Troika" verlangten Lohnkürzungen auch im privaten Sektor, die bis zu 25 Prozent weniger Einkommen für die Arbeitnehmer bedeuten könnten. 15.000 Staatsbedienstete sollen bis Juni gehen.

Entlassung von 150.000 Staatsbediensteten

Insgesamt fordert die "Troika" die Entlassung von 150.000 Staatsbediensteten bis 2015. Zudem sollen zahlreiche Renten gekürzt werden. Papademos braucht innenpolitische Unterstützung für eine Einigung - andernfalls droht im März die Staatspleite, wenn EU, IWF und EZB einem weiteren Rettungspaket im Volumen von mindestens 130 Milliarden Euro für Athen nicht zustimmen.

Parallel wurden am späten Sonntagabend in Athen erneut Verhandlungen mit dem Internationalen Bankenverband über einen Schuldenschnitt aufgenommen. Angepeilt wird ein freiwilliger Schuldenschnitt in Höhe von 100 Milliarden Euro. Die Verhandlungen mit den Banken verliefen nach Informationen aus höchsten Stellen des Finanzministeriums "sehr gut" - "viel besser und leichter als mit der Troika", sagte ein Mitarbeiter des Finanzministeriums der Nachrichtenagentur dpa.

(APA/Ag.)

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33 Kommentare
 
1 2
Gast: sepperldepperl
06.02.2012 16:26
1 0

Hellas wahnsinn

Ganz ehrlich: Mir tun nicht alle Griechen leid.
Die einzigen Griechen die mir Leid tun, sind die Angestellten, die höchstwahrscheinhlich eh immer Steuern bezahlt haben.

Mir tun auch die Geldgeber nicht leid, die jetzt das Geld zurück haben wollen.
jeder hat gewußt, auf was er sich einläßt.

Was ich für nicht richtig halte ist:
- Das die Steuerhinterzieher ihr Geld im Ausland bunkern ( Griechen wie Öster. wie Deutsche
- Stiftungen in Ö der legale weg der Steuerhinterziehung ist und nicht angerührt werden.(3200 Stiftungen mit 60 millarden Euru)
- Österreich zu den 10 Stuerosaen der Welt gehört
- Stfitungen Stuerbefreit sind, sobald Sie Gewinn in sich reinvestieren-
- Stiftungen bei Kapitalentnahme nur 12,5 % zahlen und der kleine Sepp 25% Kest.
- Die dumme Eu nicht rankommt
- ich für noch mehr dumme Politker in Brüssel zaheln darf
- die Selbstständigen in jedem Land steuerhinterziehen
- die Selbstständigen immer für neue Steuern sind, die sie nicht betreffen
- unsere Sportler Behilfe erhalten und Siegesprämien nicht versteuern müssen
- Manager in alle Staatsbertieben kassieren ohne etwas zu 'schaffen'
- Beamte in ganz Europa Privilegien haben, von denen ein Angestellter nur träumen kann.
- Bauern Subventionen kassieren, USt befreit sind und minimalst Steuern zahlen

Nicht nur in Hellas ein heller Wahnsinn, sondern in ganz Europa !!

Mutter
06.02.2012 15:33
0 0

In die Hände spucken und anpacken

Das Klima in Griechenland ermöglicht in vielen Gegenden 2 Ernten pro Jahr. (Auf Kreta sind z.B. bereits die Tomaten ausgesetzt). Dann ab auf die Felder, es kann doch nicht sein, dass dieses Land Gemüse importieren muss!
Wenn die Bauern jedoch erst um 8 Uhr zu arbeiten beginnen, wg. der Hitze 3 Stunden Siesta brauchen und um 17 Uhr, wenn die Kirchenglocken läuten, ins Kaffeehaus gehen ist das nicht sehr produktiv. Sollten sich mal ein Beispiel an unseren Bauern und Gärtnern nehmen. (Habe 3 Jahre dort gelebt - weiß wovon ich rede).

Erich Bahn
06.02.2012 13:32
3 0

Es mußte sich rächen

Beispiel gefällig?
Mutter Österreicherin, mit einem selbständigen griechischen Tischler verheiratet. 3 Kinder gehen in Griechenland in die Schule, maturieren.

Derzeit sind 2 in Österreich und studieren. Beide wohnen in einer kleinen Eigentumswohnung, vom Vater gekauft. Mamas und vor allem Papas schönes Auto sind zwischenzeitlich auf den Namen der Töchter in Österreich angemeldet.

Der griechische Vater zahlte über 22 Jahre keine Steuern und zahlt auch heute noch keine, beschäftigt aber 13 Mitarbeiter.

Wird eine Ausnahme sein und sicher nicht auslösend für die griechische Wirtschafts- und Steuerpolitik.

Antworten Mutter
06.02.2012 17:05
1 0

Re: Es mußte sich rächen

Glaube nicht, dass das eine Ausnahme ist - typisch griechisch

Erich Bahn
06.02.2012 13:22
1 1

Griechisches Wirtschaftswunder

Jetzt kommen die Kälber in den Schlachthof, wo sie von den selbstgewählten Metzgern geschlachtet werden.

Gast: Strachewähler
06.02.2012 13:19
0 1

Raus aus dam Euro!

Der gemeinsame Ausweg führt
Raus aus dam Euro!

xmike13
06.02.2012 13:04
4 0

...

Kein Geld haben, Sozialleistungen kürzen aber Panzer und U-boote kaufen......

Stachel
06.02.2012 13:02
2 0

Samaras spinnt und/oder heuchelt!

So sieht die Politkaste Griechenlands aus, immer den Machterhalt, aber nie das gemeinsame Ganze im Sinn. Die konservative Partie ist ebenso wie die rote seit Jahrzehnten verkommen und korrupt. Damit haben sich die Griechen offenbar abgefunden, jetzt müssen sie ihr Schicksal, und das sind ihre Politiker, ertragen.
Den Griechen ist leider nicht zu helfen, da müssen sie durch. Wer kümmert sich um Bulgaren, Rumänen, Ungarn, Slowaken??

1 1

Einstellen der Hilfe für die griech. Zyprioten. Rüstung auf null.

Entlassung der Armee bis auf die Evzonen.
Verkauf der mil. Rüstungsgüter z.B. an die Türkei.
Aufgabe der Blockadehaltungen gegen Türkei und Mazedonien gegen Geld.
Verpfändung aller Einnahmen aus dem Zoll und Verpfändung aller Hafenanlagen.
Und das für 40 Jahre und der Fall ist gelöst.

Gast: commonSense
06.02.2012 12:40
0 1

der Euro wird noch der Sargnagel Europas

. . . und mit Griechenland verspielt Europa noch seine Zukunft.
Raus aus dem Euro, in die Landeswährung!
Weg mit dem Filz, Persönlichkeitswahl und Demokratie.

Wortmann
06.02.2012 11:39
0 1

WIE MAN DIE MILLIARDENBEUTE UNTEREINANDER VERTEILT.


cerberus
06.02.2012 10:45
4 1

Die Parlamente werden zu Befehlsempfängern reduziert

die gewählten Volksvertreter dürfen nicht mehr die Interessen der Bevölkerung vertreten, sondern haben die Anordnungen aus Brüssel zu exekutieren. Im kleineren Ausmaß geschieht das ja bereits in Österreich, wo zukünftig noch mehr Steuergelder in die sinnlosen EU Rettungsschirme eingezahlt werden müssen, und gleichzeitig Invaliden, die jünger als 50 sind, keinen Pensionsanspruch mehr haben, und die Pensionisten keine Inflationsabgeltung erhalten sollen. Diese Marionetten rapportieren nach Brüssel und schädigen gleichzeitig weite Teile der eigenen Bevölkerung. Wenn das so weitergeht, brennen bald die Paläste. Der arabische Frühling kann durchaus nach Europa übergreifen...

Antworten Gast: Rudi Ratlos999
06.02.2012 12:31
0 1

Re: Die Parlamente werden zu Befehlsempfängern reduziert

Und sie werden zu Geldempfängern reduziert, statt dass man ihnen die Möglichkeit gibt selbst das notwenige Geld aufzutreiben. z.B durch Enteignung der Steuerhinterzieher und Schattenwirtschafter

Gast: spartacus
06.02.2012 10:28
0 3

25% Lohnkürzungen werden verlangt

Das bedeutet nicht mehr und nicht weniger als einen ungesetzlichen Eingriff in bestehende Dienstverträge. So nebenbei wird die Souveränität des griechischen Parlaments und somit die Demokratie völlig ausgehebelt.
Wehret den Anfängen, übermorgen kann Österreich dran sein!

Antworten Gast: Rudi Ratlos999
06.02.2012 12:34
2 0

Re: 25% Lohnkürzungen werden verlangt

Der Vertrauensschutz gilt nur für Beamte. Bei den "anderen" sind Änderungekündigungen kein Probem.

1 1

Der HELLAS_TAXOS

Die Stadt Wörgl hat 1932 eine lokale komplementäre Währung (Arbeitswertscheine) eingeführt, mit der die lokale Wirtschaft belebt, Arbeit geschaffen und Löhne damit bezahlt wurden. Emittiert wurden diese AWS durch die Gemeinde, die diese auch als Zahlungsmittel für Abgaben und Steuern der Gemeinde akzeptiert und damit umlauffähig gemacht hat. Ein zusätzlicher lokaler Wirtschaftskreislauf wurde so geschaffen, der aber durch eine Intervention der Nationalbank 1933 wieder abgewürgt wurde. Ähnliches wäre auch in einem gößeren Maßstab in Griechenland vorstellbar, wenn die Lohneinkommen und staatlichen Zahlungen teilweise damit bezahlt würden, anstelle diese noch weiter zu kürzen. In Form des HELLAS-TAXOS bzw. Irish Taxos, der auf dem Taxos-Vorschlag aufbaut, gibt es hierfür grundsätzliche Überlegungen. (aktegeld9.blogspot.com)

Antworten fefe
06.02.2012 10:39
1 0

Re: Der HELLAS_TAXOS

Ja, das ist aber prinzipiell durch die permanente schleichende Inflation sowieso längst realisiert.

Das Problem ist nicht das Geldsystem an sich sondern die Casino-Bankgeschäfte, Wetten und Misswirtschaft in den Ländern, die alle viel mehr ausgeben als sie einnehmen.

Das Problem liegt also nicht in der Wucherung von Geld durch Verzinsung. Das Geldsystem als solches funktioniert eh.

0 0

Re: Re: Der HELLAS_TAXOS

" ..... Misswirtschaft in den Ländern, die alle viel mehr ausgeben als sie einnehmen." Wie aber können die mehr ausgeben als sie einnehmen? Weil sie sich Geld von den Banken beschaffen (sich verschulden), die dieses Geld durch Bilanzverlängerung schöpfen. Was auf der Aktivseite als Kredit bzw. StaatsSchuldschein (Anleihe) verbucht wird, dem stehen auf der rechten Seite Geldguthaben gegenüber. Die Wucherung von Geld ist nicht Ursache, sondern wird erst durch diese Geldschöpfung ermöglicht.

Antworten Antworten Antworten fefe
07.02.2012 12:34
0 0

Re: Re: Re: Der HELLAS_TAXOS

Nein, durch Anleihen entsteht keine Wucherung der umlaufenden Geldmenge. Es entstehen höhere Schulden. Das Geld kommt von jenen, die die Anleihen kaufen.

Die umlaufende Geldmenge wird allein von der zuständigen Zentralbank reguliert. Geschäftsbanken dürfen das nicht. Das Vergrößern der umlaufenden Geldmenge ist eine separate Sache und hat mit Anleihen nichts zu tun.

Die weit verbreitete Annahme, dass Geschäftsbanken Geld generieren indem sie das einfach auf ein Konto buchen stimmt nicht. Da würde das Geldsystem blitzartig zusammenbrechen.

Koarli
06.02.2012 09:45
4 1

Schlau

Man schaut das die Verursacher der Krise(n) zu ihrem Geld kommen, der kleine Mann bleibt auf der Strecke. Mal sehen, die Griechen lassen sich das sicher nicht gefallen. So dumm sind ja nur die Ösis und Pomminger.

Antworten Gast: Hammurabi
06.02.2012 11:30
1 1

Re: Schlau

Genau.Frau Merkel zieht den deutschen Rentnern auch das Fell seit Jahren über die Ohren. Inflationsausgleich ist in der BRD ein Fremdwort, genau so eine 13. und 14. Rente. Eine Bekannte bekommt 250 EUR Altersrente nach 15 Jahren Einzahlung in die Rentenkasse und bei Anrechnung von 3 Kindern. Aber revoltieren will sie nicht. Eher leidet sie still vor sich hin. Das ist eben Mentalitätssache.

1 2

Zum x-ten Male beharren die Geldgeber auf Reformen

und dann wird was versprochen und schon sprudeln wieder die Milliarden...

Antworten fefe
06.02.2012 10:34
1 1

Re: Zum x-ten Male beharren die Geldgeber auf Reformen

Ganz ehrlich: Das ist der Job von griechischen Politikern. Ich wäre froh wenn unsere Politiker so gerissen wären und anderen Ländern pausenlos Geld herausleiern würden. Denen gelingt nur das Gegenteil.

Gast: Novaris
06.02.2012 09:09
3 1

Ein Modell ..

Die Sparmaßnahmen der Troika dienen überwiegend dem Zweck, Zins- und Tilgungszahlungen an die Banken zu ermöglichen.
Von den Finanzhilfen gehen ca. 81% sofort an die Banken.
Das Land wird kaputt gespart und es bedarf umfassender Maßnahmen, um die griechische Wirtschaft wachsen zu lassen und die wären :
1. Eine Schuldenregelung für die gesamten Schulden. (Tilgungszeitraum bis zu 50 Jahren und mehr sowie Zinsen zum EZB-Zinssatz von 1%)
2. Reorganisation von Wirtschaft und Verwaltung unter Anleitung von Experten sowie Aufstellung eines nachhaltigen Wirtschaftsplans.
Der Zeitraum für 2. sollte realistischer Weise mit 10 bis 20 Jahren angesetzt werden und es werden in diesem Zeitrahmen weitere Transfers notwendig sein.
Griechenland könnte ein Modell zur Gesundung für andere Pleitestaaten werden, wenn ............
Zum Schluß : Die politische Entwicklung in Griechenland und anderen Pleitestaaten ist inzwischen hochexplosiv und deshalb ist die Politik zum wirksamen Handeln aufgefordert.
Der "arabische Frühling" ist auch in Europa durchaus möglich --- mit den entsprechenden Konsequenzen für Entscheidungsträger !!


Antworten Gast: daswars
06.02.2012 09:52
3 0

Re: Ein Modell ..

Auch wenn den Griechen alle Schulden erlassen wuerden und den kleinen und mittleren Haushalten das Budget auf ein absolutes Minimum gekuerzt wuerde - der Endeffekt waere Null. In wenigen Jahren waere wieder ein Schuldenberg angehaeuft.

Das was notwendig waere, ist eine vollkommene Reorganisation der oeffentlichen Hand, Bekaempfung der Korruption, der Steuerflucht usw. Der Otto Normalbuerger kann gar nicht so schnell einzahlen wie die Entscheidungstraeger das Geld beim Fenster hinauswerfen. Wie soll ein Staat saniert werden, wenn er so 700.000 Angestellte hat, von denen ein grosser Teil unnuetz ist. Im Vergleich: Oesterreich soll ca 133.000 haben.

Wie kann es moeglich sein, dass 460.000 Euro fuer Sandwich fuer die Flugreisen der Politiker vorgesehen werden? Leider hat diese Kaste ihre Arroganz und Lebens- und Denkungsweise nicht im mindesten geaendert.

fefe
06.02.2012 07:57
5 1

Heller Wahnsinn

Die wollen also jetzt in den nächsten drei Jahren 150.000 Leute aus dem Staatsdienst entlassen. Das ist wirklich eine großartige Idee. Die müssen sowieso irgendwie versorgt werden. Da wäre doch gleich Reduzieren auf Halbtagsarbeit bei halbem Lohn machbar gewesen.

Es ist natürlich irrsinnig, wieviele Staatsangestellte die haben und wenn die 150.000 fehlen, dann werden die niemandem abgehen, aber damit sinkt zusätzlich die Nachfrage - die können sich dann nichts mehr kaufen - und das Land wird dadurch wohl mehr geschädigt, als die Leute weiterzubeschäftigen.

Total verrückt geworden sind die. Das wird zwangsläufig bewirken, dass die Kriminaltität steigt und ständig irgendwelche Unruhen sind. Dann bleiben auch die Touristen aus und sie sind endgültig erledigt. Davon werden sie sich dann gute zehn Jahre lang nicht mehr erholen können.

 
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