Griechenland: Schmerzhafte Einigung auf Sparpaket

07.02.2012 | 18:11 |   (Die Presse)

Der Druck der internationalen Geldgeber hat die Verhandlungen über harte Sparmaßnahmen in Athen beschleunigt. Ein Generalstreik legte unterdessen das Land lahm.

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Brüssel/Ag./Red. Die wochenlangen Verhandlungen über die von den internationalen Geldgebern geforderten Sparmaßnahmen in Athen scheinen endlich vor dem Abschluss zu stehen: Dienstagnachmittag gab es erste Gerüchte über einen schriftlichen Entwurf der ausgehandelten Punkte, der den Spitzenpolitikern zur Unterschrift vorgelegt werden sollte. Bis spätestens Donnerstagabend könnten die Verhandlungen endgültig abgeschlossen sein, bekräftigte Deutschlands Kanzlerin Angela Merkel. Am selben Abend könnten dann noch die Finanzminister der Eurogruppe tagen.

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Die Zeit drängt: Die Parteichefs der Sozialisten, Konservativen und der rechtsgerichteten Laos-Partei, die die Regierung unter Lucas Papademos stützen, müssen den Sparvorgaben der Troika aus EU, Internationalem Währungsfonds (IWF) und Europäischer Zentralbank (EZB) zustimmen – sonst erhält Griechenland kein zweites Hilfspaket in Höhe von 130Milliarden Euro. Ohne weitere Finanzhilfen ist das Land jedoch am 20.März pleite. Dann werden Altschulden in Höhe von 14,5Milliarden Euro fällig.

 

„Austritt nicht Ende der Welt“

Dennoch hatten sich die Parteichefs lange geziert, den harten Sparmaßnahmen zuzustimmen. Geplant sind unter anderem kräftige Lohnkürzungen im Privatsektor in Höhe zwischen 20 und 30Prozent. Zudem will die Regierung in Athen in diesem Jahr 15.000 Staatsbedienstete entlassen. Auch die Senkung des Mindestlohns und die Streichung des Urlaubs- und Weihnachtsgeldes war auf großen Widerstand gestoßen, haben die Parteichefs doch die nahenden Wahlen im April im Blick.

Doch dann hatten Merkel und der französische Präsident Nicolas Sarkozy den Druck auf Griechenland am Montag massiv erhöht: Zur Tilgung der Schulden brachten sie ein Sonderkonto ins Spiel, auf das sämtliche Einnahmen des griechischen Staates überwiesen werden sollten, Griechenland aber selbst keinen Zugriff hätte. Über dieses Konto sollen die Zinszahlungen an die Investoren erfolgen.

Auch EU-Kommissarin Neelie Kroes verlieh ihrem Unmut über die stockenden Verhandlungen Ausdruck und setzte am Dienstag noch eins drauf: Es sei „nicht das Ende der Welt, wenn ein Land die Eurozone verlässt“, sagte sie in einem Interview mit der Zeitung „Volkskrant“. Die Währungsunion werde deshalb nicht zusammenbrechen. „Das stimmt einfach nicht“, sagte sie. Kroes' Landsmann, der Ministerpräsident Mark Rutte, schlug in dieselbe Kerbe: Die EU müsse Maßnahmen ergreifen, dass „wir einem solchen Abgang gewachsen wären“, sagte er.

 

„Haircut“ für EZB steht im Raum

Zwar war man in der Kommission ob dieser Aussagen um vorsichtige Distanz bemüht, ist ein Austritt Griechenlands doch offiziell keine Alternative. Dennoch ist klar: Die Geduld ist am Ende. Mit der Einigung auf ein Sparpaket ist der Weg für die Freigabe der Hilfsgelder nämlich noch lange nicht geebnet: Zuvor muss sich die Regierung auf einen Schuldenschnitt in der Höhe von 100Milliarden Euro mit den privaten Gläubigern einigen. Weil auch das nicht ausreichen könnte, sollen sich einem Bericht der „Welt“ zufolge nun auch die öffentlichen Gläubiger – allen voran die EZB – an einem „Haircut“ beteiligen. Sie hat griechische Bonds um rund 50Milliarden Euro gekauft und wehrt sich bisher dagegen, einen Verlust zu verbuchen.

Die Auswirkungen der Sparmaßnahmen waren am Dienstag in Griechenland zu spüren: Ein Generalstreik legte das öffentliche Leben weitgehend lahm.

Auf einen Blick

Der massive Druck der internationalen Geldgeber hat offenbar Schwung in die stockenden Verhandlungen in Athen gebracht: Dienstagnachmittag wurde bekannt, dass ein fertig ausverhandeltes Papier über die von der Troika geforderten Sparmaßnahmen den Parteichefs zur Unterschrift vorgelegt werde. Noch ist aber eine Einigung über einen Schuldenschnitt ausständig.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 08.02.2012)

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83 Kommentare
 
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der Ausverkauf ? beginnt

griechische Goldbrasse aus Aquakultur: statt kilo um 19,99, bei Interspaer um nur 12.99; Superangebot ?!

Da sage noch jemand, Ösistan hilft nicht ;-)

Die Griechen haben ein Anrecht auf das Geld!

Was wollen die Mitteleuropaer mit dem Euro machen, wenn sie ihn nicht den Griechen geben?

Nach den Wahlen in Frankreich wird Griechenland endgültig fallen gelassen


Sarkozy und Merkel versuchen mit allen Mitteln die Sache bis dahin hinauszuzögern.

Diesen egozentrischen machtgeilen Typen ist es völlig egal, dass eine spätere Lösung noch teurer wird.

Geknechtet und ausgebeutet von der Finanzmafia

Für die griechischen Arbeiter und Bürger wäre es besser wenn es kein Hilfspaket mehr gibt. Was kann denn ohne Hilfspaket für sie noch schlimmer werden?

Das Geld das die europäischen Steuerzahler durch die Sparpakete aufbringen, landet nicht bei den armen Leuten, sondern direkt bei den Banken und der Finanzmafia.

Der griechische Bürger muß dafür auch noch seinen Arbeitsplatz, seine Pension und alle sozialen Errungenschaften der letzten Jahrhunderte aufgeben und die nächsten Jahrzente wie ein Sklave für diese Mafia arbeiten.

Ein Scheitern des Hilfpaketes müssen nur die Banken und Versicherungen fürchten!

Das wir mit unserem Geld den Griechen helfen reden uns nur die Banken und ihre Vollstrecker, die EU Kommissare
ein.

Re: Geknechtet und ausgebeutet von der Finanzmafia

welche ja leider auch die nötigen Medien besitzt und über Gewerkschaften verfügen kann wie gerade beliebt, bleibt dem einfachen Bürger eigentlich gar nichts anderes übrig, als all den Wahnsinn an Meldungen glauben zu müssen.

An welcher Stelle befindet sich GR denn eigentlich in der Pisastudie ?!


Antworten Gast: asdfasdf
08.02.2012 15:09
2

Re: Geknechtet und ausgebeutet von der Finanzmafia

was kann schlimmer kommen? staatsbankrott --> griechische bankenkrise --> euro-austritt+einführung der drachme + ausgaben=steuereinkommen.

mag für einen laien net arg klingen, aber wenn die neue währung um 30-50% abwertet verteuern sich die importe massiv. soviel erzeugt griechenland nicht und auch bei der produktion der meisten güter müssen auch andere voher importiert werden und sei es nur benzin oder diesel. die leute können sich vom lohn, den sie in der neuen währung haben weniger leisten, als zB mit einer jetzigen (euro-)lohnkürzung von 20%.

wenn man nur von den steuereinahmen leben kann, könnte sich die regierung sehr kreativ bei neuen steuern zeigen und vl massiv immobilien besteuern, die ja doch so gut vor der inflation schützen sollen, oder sie spart wirklich leistungen ein.

die jungen, gutausgebildeten griechen könnten ihr glück im ausland versuchen wenn sich die lage noch weiter verschlimmert und wer bleibt dann übrig?

mich ärgert an der ganzen geschichte, dass der schuldenschnitt nicht schon zu beginn der krise gekommen ist. bis jetzt ist das "hilfsgeld" großteils für die tilgung der staatsanleihen draufgegangen, somit war es ein milliardentransfer an die europäischen banken.

Re: Re: wenn die neue währung um 30-50% abwertet verteuern sich die importe massiv

Das ist einer(!) der sinngebenden Punkte einer Abwertung. Was Sie nichtdazu gesagt haben, gleichzeitig werden zu exportierende Güter billiger und konkurrenzfähiger. Was über kurz oder lang wieder zu Lohnerhöhungen führt. Italien hat's über viele, viele Jahre mit der Lira vorgemacht.

PS: Die derzeitigen Ideen betreffend Lohnkürzungen, etc. sind ja auch nichts anderes, als eine solche, versuchte "Abwertung" unter Beibehaltung der EUR-Währung.

Antworten Antworten Antworten Gast: zensuriert doch mal wen anderen
08.02.2012 16:35
0

Re: Re: Re: wenn die neue währung um 30-50% abwertet verteuern sich die importe massiv

welche exportierten güter? oliven, feta. retsina und was noch?

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Wörter
09.02.2012 03:41
0

Re: Re: Re: Re: wenn die neue währung um 30-50% abwertet verteuern sich die importe massiv

Leider bewegt sich das Fußvolk nur im Hofer.

Tabak,Braunkohle,Nitrate,Bauxit,Gold,Chrom-siehe DEGRIGES-seltene Erden,Gasvorkomnis vor Zypern um den sich die Deutschland, Türkei und Israel streiten,(letztens auch Österreich,die ÖMV will aus dem Vertrieb austeigen und in der Förderung mitmischen)Erdöl in rauhen Mengen....

Ja nur ein Land ohne zugriff aufs Geld kann nichts davon nutzen.

Aber die netten Euro-Helfer.
Resoursen und Sklaven gratis....

Re: Re: Re: Re: welche exportierten güter?

ALLES was irgendwie im Ausland zu verkaufen ist.

Der Export ist nämlich, wenn man einen Staat wie eine "große Familie" betrachtet, gemeinsam mit den Einnahmen von ausländischen Besuchern, so ziemlich die einzige Einnahmensquelle (sehen wir mal von Banken, Zinsen und ähnlichem, so wie von Abwertungen ab), welche man wieder zum Einkaufen im Ausland (importieren) gefahrlos nutzen kann.

Reichen die beiden nicht aus, benötigt man Transferzahlungen vom Ausland für Importe, egal unter welchem Namen (von EU-Förderung bis Rettungsschirm) oder hat immer weiter steigende Schulden, wie gerade jetzt.

Re: Geknechtet und ausgebeutet von der Finanzmafia

Du ahnungsloser Narr!

Die linke Gedankenwelt ist so schön einfach.... Beneidenswert, so überhaupt gar keine wirtschaftlichen Zusammenhänge verstehen zu müssen.

Re: Re: Geknechtet und ausgebeutet von der Finanzmafia

Tom K. ich nehme an, dass du beim Verstehen wirtschaftlicher Zusammenhänge gänzlich überfordert bist.

Gast: deutschtürke
08.02.2012 14:16
5

deutschen tun mir leid

die deutschen arbeiten die Griechen liegen in der sonne -- aber wirklich sooo nicht dann sollen sie ihren verdammten Inseln an die Türken verkaufen ..DEUTSCHE FAHNE VERBRENNEN ich bin sprachlos -- Fr merkel hau diesen greeken ins Mistkübel bitte

Antworten Gast: Flaggenverbrennung
08.02.2012 14:27
3

Re: deutschen tun mir leid

Die Griechen sollen nun die deutschen Fahnen, die sie verbrannten in Heimarbeit sticken. Sie könnten aber auch die griechischen Gesinnungs- und Korruptionspolitiker vom Syntagma-Platz und aus dem Parlament verjagen.

Gast: EU Vertrag
08.02.2012 14:09
1

EU Vertrag

österreicher haben ein Vertrag untergeschrieben sie müssen uns an griechen bezahlen ob sie wollen oder nicht sonst gibt es anklage in brüssel

Merkel gegen Euro-Austritt der Griechen Auch EU-Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso zeigte sich am Dienstag zuversichtlich. "Ich glaube, dass wir einer Einigung sehr nahe sind", sagte er in Brüssel

wen wunderts ?

SInd doch nicht nur die Beiden selbst die besten Nutzniesser dieser unseligen Union der Zwänge am Volk schlechthin ?!

Es gilt, nur noch Banken vor Verlusten, und Bürokraten vor Arbeitslosigkeit schützen zu wollen, das Volk soll weiterhin all den Müll der bisher verbrochen wurde weiterhin schön brav bezahlen; auch wenn es selbst dabei unter die Räder kommen wird müssen !

Am besten wäre wohl eine Rückentwicklung für ALLE deren Interessen gar nicht vertreten werden um sie vor dem totalen Blackout effektiv schützen zu können !

Alles andere ist fahrlässig und schädigend gegen die eigene Bevölkerung welche immer mehr verarmen wird müssen, damit es weiterhin einigen wenigen besser geht !?

Gast: Kontrolle
08.02.2012 12:48
6

Flaggenverbrennung

Die Griechen hätten besser ihre eigene Flagge verbrannt.

Antworten Gast: pke
08.02.2012 13:37
3

Re: Flaggenverbrennung

Als Deutscher bin ich mittlerweile ziemlich angefressen über das ständige Deutschen-Bashing und die Nazi-Keule, auch weil immer alle anderen(Frankreich, usw.) ausgenommen sind. Ein Vorschlag wäre, dass bereitgestellte Geld abzulehnen und endlich selbst für sich zu sorgen, anstatt, seit Eintritt in die EU, Empfänger zu sein und dazu auch noch zu jammern. Griechenlandurlaub und entprechende Podukte werden von mir auch nicht gekauft auch wenn es kontraproduktiv ist, aber wer will sich schon im Urlaub beleidigen lassen, bzw. immer Feta und Oliven essen.

Gast: Modell
08.02.2012 12:38
0

Innovatives Modell

Es bestünde auch die Möglichkeit den Staat aber nicht das Volk in die Pleite zu schicken.
Es sollte ein Rettungsfondkonto eingerichtet werden, aus dem griechische Bürger mit einem Gehalt von weniger als 1500 Euro monatlich und Pensionisten mit einer Pension von weniger als 700 Euro finanziell gestützt werden und zwar so lange bis der Staat wider lebensfähig ist. Dazu wäre eine EU-Steuerbehörde einzurichten, an die jene, die aus dem Rettungsfond Geld beziehen ihre Steuern abführen. Mit diesem Geld wäre eine Paralellverwaltung zu errichten, in der niemand von der derzeitigen Verwaltung, Regierung und Politik tätig sein darf. Die aktuelle Verwaltung und Regeirung würde sich mit März mangels an Geld auflösen und die Neue Paralellverwaltung könnte die Amtsgeschäfte übernehmen. Auf EU-Ebene wären innovative Modelle anzudenken, an der die aktuelle griechische Verwaltung und Regierung auf Grund jahrzehntelanger Misswirtschaft nicht beteiligt sein dürfte.

Re: Innovatives Modell

Der griechische Staat geht ja infolge sozialpopulistischer Eskapaden in die Pleite. Mit Ihrer Idee würde man genau diese Ursache für den Ruin am Leben erhalten.

Kein Staat kann mehr Geld ausschütten als eingenommen wird. Aber genau das ist in Griechenland der Fall. Griechische Politiker verwöhnten das Volk mit Wohltaten, wofür die Mittel nicht erwirtschaftet wurden, und das Volk griff gierig zu. Dass man Kredite bedienen muss, daran hat in Griechenland nie jemand auch nur einen Gedanken verschwendet.

Gast: Kontrolle
08.02.2012 12:29
3

Resettaste drücken

Wir sollten den Griechen die Pleite ermöglichen.
Was würde geschehen?
1. Banken, die an der griechischen Korruptionspolitik reich werden wollten, müssen auf Milliarden verzichten.
2. Brave Sparer in der EU und Österreich verlieren nicht ihr hart Erspartes. Stichwort "Einlagensicherung bis 100.000"
3. Einlagen der Superreichen wären auch bis bis 100.000 gesichert, der Rest wäre unter Umständen bedroht.
4. Die Pleite würde die griechischen Korruptionspolitiker zu Strukturreformen und zum Sparen zwingen (Viele Beamte würden ja ohne Gehalt nicht mehr zum Anwesenheitsdienst erscheinen - die wäre damit weg / Verantwortungsvolle Beamte würden übergangsmäßig weiter arbeiten - die sollten dann auch bleiben)
5. Viele Gesinnungs- und Bereicherungspolitiker, die ohnenhin keiner brauchen kann, wären weg, weil es ja plötzlich nichts verdienen gibt.
6. Wir Steuerzahler würden uns Milliarden ersparen.
7. Das Wirtschaftsleben wäre kurz beeinträchigt, Massengewinne wären nicht möglich - aber das betrifft ohnehin nur eine Minderheit und nicht die Mehrheit der braven Steuerzahler.
8. Die Griechen könnten nicht mehr sündteure U-Boote kaufen, die sie derzeit ohenhin nicht brauchen.
9. Die Griechen hätten die Chance neu durchzustarten mit hoffentlich besseren, intelligenteren und verantwortungsvolleren Politikern.

Re: "Einlagensicherung bis 100.000"

Und wer würde die Ausfälle bezahlen? Richtig, der Steuerzahler!

Jetzt stellen Sie sich kurz vor, ein paar größere Banken krachen. Die Einlagensicherung wäre selbst bei sofortiger Steueranhebung, rigorosen Sparpaketen und massiver Staatsverschuldung nicht finanzierbar.

Die Einlagensicherung ist ein bloßes Beruhigungsmittel für das Volk. Ein letztlich vages Versprechen und Glaubensgut, das einzuhalten, nur in klein dimensionierten, seltenen Fällen möglich ist. Das Steuergeld fällt ja nicht vom Himmel.

Re: Re: Jetzt stellen Sie sich kurz vor, ein paar größere Banken krachen.

Das Banken krachen würden, stellt niemand (ernsthaft) in Frage.

Der Unterschied zum "einmaligen Bankenkrach" und der derzeitigen Situation ist jedoch folgender:

Ein "einmaliger Bankenkrach" hätte, und hat noch immer, wenn auch höher gegenüber früher, eine "Einmal-Rettungssumme" zur Folge.

Die derzeitige Situation erhöht jedoch laufend die erfoderlichen Rettungssummen, da in der Zwischenzeit sowohl der Schuldenberg steigt, als auch laufend Zinsen für die vorhandenen Schulden zu bezahlen sind.

Antworten Antworten Gast: Frage
08.02.2012 14:22
0

Re: Re: "Einlagensicherung bis 100.000"

Was sie behaupten, würe bedeuten das FAYMANN lügt.

Re: Re: Re: Was sie behaupten, würe bedeuten das FAYMANN lügt.

Das anzunehmen wäre wahrscheinlich nicht ganz verkehrt, selbst unter der Annahme, dass er es gar nicht wirklich versteht?

Diese Farce sollte beendet werden

Griechenland hat 300 Milliarden Euro Schulden. Schön und gut.

Das erste Hilfspaket umfasste 110 Milliarden.
Der Schuldenschnitt soll 100 Milliarden umfassen.
Das zweite Hilfspaket soll 130 Milliarden betragen.

Macht 340 Milliarden. Ist das Land deswegen schuldenfrei ?? Mit nichten.

Also wo ist das Geld ?

Bei den Banken. Denn wer 30 % Zinsen für 10 jährige Anleihen verrechnet kann nur sehr gut verdienen. Also für jeden Euro den wir nach Griechenland überweisen bekommen Banken 33 Cent.

Kommt es nur mir so vor, oder macht das absolut keinen Sinn.

 
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