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Finanzmärkte: Der unheimliche Börsenaufschwung

07.02.2012 | 18:12 |  von Christian Höller (Die Presse)

Trotz Griechenland-Chaos und Konjunktursorgen legten viele Börsen seit Jahresbeginn überraschend stark zu. Ausgelöst wurde die Rally von den Zentralbanken. Diese fluten die Märkte mit billigem Geld.

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Wien. Die Analysten aller Großbanken haben kolossal versagt. Die Schweizer UBS riet Anlegern zu Jahresbeginn, bei Aktienkäufen vorsichtig zu sein. Die Experten von Goldman Sachs und der Bank of America sagten für die europäischen Börsen im ersten Halbjahr 2012 Kursverluste voraus. Bislang kam es anders. Weltweit legten die Börsen den besten Jahresauftakt seit 1994 hin. In Brasilien stieg der Leitindex um mehr als 20 Prozent. Der deutsche DAX verbuchte im Jänner mit knapp 15 Prozent den höchsten Zuwachs seit der Einführung des Börsenbarometers im Jahr 1988. Auch in Wien konnten sich Anleger heuer über ein Plus von bis zu 16 Prozent freuen.

Zwar haben die Aktienmärkte am Montag und Dienstag eine Pause eingelegt. Doch immer mehr Analysten revidieren ihre Prognosen für das laufende Jahr nach oben. Die Schweizer Bank UBS meint, dass sich die Rally fortsetzen wird. Die Bank Austria veranstaltete am Dienstag eine Pressekonferenz unter dem Titel: „Mit frischem Wind ins neue Jahr: Aktien feiern ein Comeback.“

Wie passt das alles zusammen? Seit zwei Jahren ist die Welt Zeuge der griechischen Schuldentragödie, die in einer Staatspleite samt ungeahnter Folgen enden könnte. Warum decken sich Investoren trotzdem mit Aktien ein? Für den Börsenboom gibt es im Wesentlichen zwei Erklärungen:

Der Kursanstieg wird von Zentralbanken ausgelöst, die seit Monaten billiges Geld in großen Mengen bereitstellen. Am 22. Dezember 2011 stellte die Europäische Zentralbank mehr als 500 Finanzkonzernen 489 Milliarden Euro für drei Jahre zur Verfügung. Die Banken zahlen dafür ein Prozent Zinsen. Die Währungshüter wollten erreichen, dass die Banken Staatsanleihen hoch verschuldeter Euroländer aufkaufen. Was sie auch taten, die Risikoaufschläge für italienische und spanische Staatsanleihen sanken deutlich.

Das Risiko für die Banken ist gering: Für zweijährige italienische Staatsanleihen erhalten sie eine Rendite von über drei Prozent, abzüglich der Zinsen für den EZB-Kredit liegt die Gewinnmarge bei zwei Prozent. Die Finanzspritzen der Zentralbanken sind so riesig, dass die Banken nicht nur Staatsanleihen, sondern auch Aktien kaufen, nicht zuletzt jene der eigenen Institute. Ende Februar wird die EZB mit einem Dreijahrestender die nächste Finanzspritze aufziehen.

Optimismus macht sich breit

Solche Aktionen sind nicht ohne Risiko. Die US-Notenbank Fed pumpte nach dem Platzen der Internet-Blase 2001 Unsummen in die Märkte. Das führte zur nächsten Blase, jener auf dem US-Immobilienmarkt. Zudem müssen die Banken, die sich jetzt mit Geld eingedeckt haben, der EZB die Milliarden wieder zurückzahlen.

Die Analysten der Royal Bank of Scotland bezeichnen die EZB-Geldschwemme als „schmerzstillendes Mittel mit Nebenwirkungen“. Sie vermuten, dass die Partystimmung nach dem Dreijahrestender Ende Februar bald wieder aus sein wird.

Ein weiterer Grund für den guten Börsenstart im Jänner ist der zunehmende Optimismus vieler Anleger. Laut einer am Dienstag vom "Handelsblatt" präsentierten Umfrage unter 1000 institutionellen Anlegern sehen 48 Prozent mehr Chancen als Risken. Nur 30 Prozent der Börsenprofis sind pessimistisch eingestellt und glauben, dass die Risken überwiegen.

Im Vorjahr sind viele europäische Börsen besonders stark gefallen. Trotz des Aufschwungs im Jänner sind die Aktien nach Ansicht von Analysten noch immer günstig bewertet. Zwar haben so gut wie alle Ökonomen ihre Prognosen für das weltweite Wirtschaftswachstum nach unten revidiert. Trotzdem ist die Situation nicht so schlimm wie 2008, als die US-Immobilienkrise und die Pleite von Lehman Brothers die schwerste Rezession in der Nachkriegszeit ausgelöst haben. Analystenschätzungen zufolge sollen die 30 deutschen DAX-Konzerne heuer einen Nettogewinn von 74 Milliarden Euro erwirtschaften. Das ist eine Milliarde mehr als 2011.

Politik entscheidet über Börsen

Bei allem Optimismus gibt es aber auch einen nicht zu unterschätzenden Unsicherheitsfaktor: Die meisten Prognosen wurden unter der Annahme erstellt, dass die Griechen in der Eurozone bleiben werden. „Niemand weiß, was bei einer Pleite Griechenlands passieren wird“, warnt Monika Rosen von der Bank Austria. Ob ein Staatsbankrott auf den Finanzmärkten einen Kurssturz auslösen könnte oder schon eingepreist sei, „weiß man einfach nicht“.

Rosen glaubt, dass derzeit die Politik „mehr denn je das Geschehen an den Börsen bestimmt“. Die Bank-Austria-Expertin empfiehlt daher, US-Aktien zu kaufen. Denn die US-Notenbank garantiert, bis 2014 die Niedrigzinspolitik beizubehalten. Außerdem gehen im November in den USA die Präsidentschaftswahlen über die Bühne. Und Wahljahre sind in den USA traditionell gute Börsenjahre.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 08.02.2012)

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64 Kommentare
 
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stipi123
08.02.2012 22:33
0 0

Qualitätsaktien

Interessant ist, dass gerade vermeintlich sichere Aktien wie Coca Cola, Procter & Gamble, unilever usw in den letzten Wochen einbüßen mussten und gegen den markttrend reagierten. im herbst haben diese werte von der flucht aus konjunkturwerten geradezu profitiert

DCWorld
08.02.2012 21:53
1 0

Nur eine Richtung?

Börsen kennen bekanntlich nicht nur eine Richtung. Doch seit Jahresbeginn steigen die Indizes und es geht nur hoch. Das widerspricht sich.

Die Börse ist nicht geradlinig und auch keine Einbahnstraße.
http://www.start-trading.de/blog/2012/02/08/die-boerse-ist-keine-einbahnstrasse/

Die optimistische Marktlage wird sich irgendwann korrigieren, nur wann das weiss niemand. Die Zentralbanken können noch lange fluten.

Enrico II
08.02.2012 17:13
0 0

Ganz einfach....



zuerst wird Angst geschürt und eine Immobilien-und Goldrun initiiert und wenn genügend abkassiert wurde, wird auf das nächste Pferd gesetzt.


Gast: Gast 0000
08.02.2012 16:24
0 0

Green Mountain Coffee

Help! Wer kann mir bitteschön erklären, wie es sein kann, daß Leute im Jahr 2004 Euro 5000,- in ebendieser Aktie angelegt haben und letztes Jahr mit einem Plus von Euro 300.000.- aussteigen konnten?? Gelesen in einer Bio-Zeitung.

Antworten periskop
08.02.2012 17:08
0 0

Re: Green Mountain Coffee

Das ist genau so, wie wenn jemand einen Treffer in der Lotterie macht bei dem er den 59-fachen Einsatz gewinnt!

Gast: gaassttt
08.02.2012 16:00
0 0

Verräter!!!!!!!!!!!!!!!!!

Wie könnt ihr AKtien kaufen (nur weil der BW d EK schon höher als der Kurs ist) ??

Ihr müsst GGOOOLLLLDDDDDD (!!!) kaufen!!!

Es kann nichts sicheres und wertvolleres geben als ein Metall, das jeder stehlen kann, das man für 1.700 bekommt und um 500 fördern kann (oder billiger), dessen technische EIgenschaften um 100 bis 300 substituiert werden können. Das wird sicher bald auf 2.500 steigen (weil ich will meines noch mit Gewinn verkaufen und bin bei 2.100 eingestiegen) und dann erst könnt ihr es Euch in die Haare schmieren (ich bin dann schon draussen)

Gast

Gast: W.R.
08.02.2012 15:58
0 2

Noch immer nicht durchschaut?

Das gesamte Aktiongeschäft (mit all seinen skurrilen Auswüchsen und Produkten) ist eine einzige Zockerei und dient vorrangig finanziellem bzw. hintergründig politischen (und über diesen Umwege doch wieder finanziellen) Zielen.

Chaos erzeugen, Änderungen "erzwingen", beruhigen/Aufschwung verkünden, absahnen nzw. neuen Einfluss dazu nutzen...

Und alle machen brav mit bei der Umverteilung von vielen auf wenige! Krankes Beispiel: Wird irgendwo ein drastischer Personalabbau angekündigt, steigen die Aktien sprunghaft an(und nur alleine schon deswegen ?!!!). Da aber immer mehr an dieser Zockerei (in der irrigen Hoffnung auf rasche, leichte und hohe Gewinne) teilnehmen, werden die Arbeitnehmer irgendwann dann einmal selber - zur Steigerung ihrer Aktienwerte - den Abbau der eigenen Stellen verlagen... ?

Wie blöd kann man nur sein. Warum nicht gleich das Geld ins Casino tragen ? (wer gewinnt da übrigens mathematisch und über Jahrelange Erfahrung statistisch belegt immer? Ich, oder das Casino?)

Antworten periskop
08.02.2012 17:14
2 0

Re: Noch immer nicht durchschaut?

Von welchem Demagogen haben Sie sich denn da beeinflussen lassen? Vielleicht sollten Sie sich einmal wirklich mit der Börse beschäftigen!

Antworten Gast: Halbwissen
08.02.2012 16:37
2 0

Re: Noch immer nicht durchschaut?

Ist dies ein Proletarierforum ?

Dann bin ich nämlich falsch hier.

Übrigens steigen die Kursen nicht bei jeder Personalabbaurunde. Dies ist nur der Fall wenn es etwas bringt.

Gast: Wiz
08.02.2012 14:32
0 0

Abhängige

mittlerweile ist doch zu erkennen, das sich die jungs in den zockerbuden wie junkies verhalten. immer mehr geld wird in immer kürzerer zeit benötigt damit kurzfristig ruhe einkehrt und dann gehts von vorne los, ein problem jagd das nächste.
entzug bedingt ein wenig mehr mut, nur so bekommt man diese sucht in den griff.
es ist soviel geld im markt wie nie zuvor und doch hat fast keiner geld. kommunen, städte und länder gehen pleite, die menschen leiden. nicht zu fassen das dies auch noch alles offiziell abgesegnet wird von leuten die diese krise vorher nicht erkannt haben und jetzt die schlauen sein wollen und mit menschenverachtenden maßnahmen gegen die eigenen bürger vorgehen. wie heisst es so schön, lieber ein ende mit schrecken ...... und soweiter. also auf zum golden schuß!

Antworten Gast: Halbwissen
08.02.2012 15:19
0 0

Re: Abhängige

Gegen wilde Zockerei hilft nur eines: DER VERLUST ( Kostolany ) !

Wer immer neuse Geld bekommt wird natürlich weiterzocken ( mich eingeschlossen ).

Eagleview
08.02.2012 13:03
0 0

Long Term Bärenmarkt seit 2000

...Seit 2000 befindet sich der Eurostoxx in einem wellenartigen Bärenmarkt. Nach den Tiefs von 2003,2008 und 2011 kam es zu kurzfristigen Aufwärtstrends. Das derzeitige Momentum wird sich im laufe des Jahres 2012 rumdrehen, wenn die Euro Krise richtig durchschlägt. Man sollte die jetzt erfolgende Aufwärtsbewegung nutzen, um im Frühjahr /Sommer mögliche Höchstände anzusichern. Dann kann man relaxed den nächsten Bären wüten lassen.

Antworten Gast: Halbwissen
08.02.2012 14:39
0 0

Re: Long Term Bärenmarkt seit 2000

Dann sollten sie im Frühjahr short gehen !

Gast: Ichglaubsnicht
08.02.2012 12:01
0 0

da wird nur kurz Geld gemacht

abgesehen, dass mein Bankberater mir das schon im November angekündigt hat (da können wir jetzt schnell 40 % machen) weil ich mit vielen anderen Bankprodukten derzeit massiv im Minus bis, glaub ich das nicht. Jetzt wird nur kurz der Einkauf von Aktien schmackhaft gemacht - und kaum haben genug Schafe gekauft rasselt alles wieder runter (wegen dem Euro, oder dem Dollar, oder den Chinesen, oder dem Wetter oder den bösen Griechen)

Gast: Gehbitte
08.02.2012 10:21
0 0

nix Aussergewöhnliches

Was is daran unheimlich? Die Kurse waren weltweit sehr günstig, das ist der normale Effekt eines günstigen Marktes: es wird gekauft.

periskop
08.02.2012 09:17
4 0

"Unheimlich" ist da gar nichts, außerdem "ist dieser Trend aber zum Stillstand gekommen" liest man auf S. 21 der heutigen "Presse".

Warum die Banken nicht nur Staatsanleihen, wie die EZB will, sondern auch Aktien kaufen, wird hier nicht erklärt. Auch der Grund für den "Optimismus vieler Anleger" bleibt schleierhaft.

Dabei ist es einfach: Es wird immer deutlicher, dass die Politik unfähig ist, mit ihrer Staatsschuldenkrise fertig zu werden. So etwas hat in der Geschichte immer noch zu einer Hyperinflation geführt, die die Staatsschulden zum Verschwinden bringt.

Deswegen flüchten die Anleger in Sachwerte, zu denen auch Aktien gehören. Wenige Kleinanleger können sich gleich Grundstücke oder gar Häuser als Geldanlage leisten, für sie sind Aktien der einzige Fluchtweg vor der Inflation!

Wenn zugegeben wird, dass Griechenland einfach pleite ist und pleite bleibt, wird wohl das selbe passieren, wie kürzlich bei der
"Ersten": Als Treichl auf viele erlaubte Bilanzkinkerlitzchen verzichtet hat, stellte sich heraus, dass diese Bank kein Plus, sondern ein gewaltiges Minus vor seiner Bilanz hat. Alle Kommentatoren haben das als Katastrophe gesehen, dabei ist der Aktienkurs der "Ersten" seit dem Tiefpunkt am 23.11.2011, wo der Kurs 10,65 war, auf 19,05, also um 79 Prozent explodiert!

Wenn die EU bei Griechenland mit der Konkursverschleppung, die die - meist französischen - Banken vor Abwertung der griechischen Staatspapiere bewahrt, aufhört und die Wahrheit zugibt, wird Griechenland die bis jetzt verhinderte Möglichkeit einer Erholung bekommen, und die Aktien werden steigen!

Antworten Gast: Audifan
08.02.2012 12:54
0 0

Re: "Unheimlich" ist da gar nichts, außerdem "ist dieser Trend aber zum Stillstand gekommen" liest man auf S. 21 der heutigen "Presse".

Ich kann mir nicht denken, dass noch irgend eine Aktie als Sachwert zu bezeichnen ist. Jeder DAX-Konzern bei und in D ist hoch verschuldet, davon die ersten 15 mit über 100% ihres Eigenkapitals. Bedenken muss man, dass dieses Eigenkapital in der Masse aus Immobilien(Wohn,-Büro - und Produktionsstätten) besteht, also im Ernstfall nicht liquide gemacht werden kann. Wenn dann die Produktion einknickt, weil alles, was seit Jahren produziert wird, schon hundert mal mehr vorhanden ist, als der Konsument das braucht, dann gnade uns Gott.
Eine solche Aktie ist kein Sachwert mehr, sondern eine Finanzhure, von den Großbanken beliebig erpress - und damit steuerbar. Gute Nacht allerseits!!

Antworten Antworten periskop
08.02.2012 14:17
0 0

Re: Re: "Unheimlich" ist da gar nichts, außerdem "ist dieser Trend aber zum Stillstand gekommen" liest man auf S. 21 der heutigen "Presse".

@Audifan: zum Unterschied von Staaten verschulden sich Unternehmen für Investitionen, also für zukünftige Einnahmen, was in der Regel auch funktioniert.

Dass man ständig Innovationen braucht, damit nicht "alles schon hundertmal mehr vorhanden ist, als der Konsument das braucht", ist eine Binsenweisheit. Unternehmen, die das nicht begreifen, gehen unter, aber das sind nur Ausnahmefälle.

In Aktien zu investieren, ist immer ein Risiko. Bei Inflationsgefahr im Verzug aber immer noch besser als alles Geld zu verlieren!

Antworten klaus h
08.02.2012 10:53
0 0

zur Erste Group

Stimmt fast.
Die Bilanzkorrekturen erfolgten Ende Oktober, damals war der Kurs bei rund 16, dann kam der Absturz auf 10 mit anschließender Erholung. Vieles der Kursbewegung der Erste Group ist nicht auf deren Verhalten zurückzuführen, wenn sie mit dem Bankenindex als Benchmark vergleichen hat sich die Erste nicht wesentlich anders entwickelt, als der Durchschnitt der Banken auch, nur der Absturz im Dezember war größer, und der ist - wenn überhaupt auf irgend etwas Institutbezogenes - auf die Bilanzkorrekturen zurückzuführen, denke ich einmal.

Antworten wolf61
08.02.2012 10:30
0 0

Re: "Unheimlich" ist da gar nichts, außerdem "ist dieser Trend aber zum Stillstand gekommen" liest man auf S. 21 der heutigen "Presse".

Richtig erkannt, allerdings darf noch hinzugefügt werden, das gerade bei Aktien die Firmenentwicklung im Vordergrund steht. Und die sieht angesichts der europ. Sparmaßnahmen für exportorientierte Firmen nicht wirklich rosig aus. Denke, das bereits im April/Mai bei den Aktien eine scharfe Korrektur nach unten erfolgen wird. Vorsicht ist angebracht!

Gast: VAlery
08.02.2012 09:07
0 0

Kleiner Aufschwund erst nach massiven Verlussten!

Bedenkt man, dass z.B. der ATX 2007 bei rund 5.000 Punkten, 2009 aber 1.500 Punkten lag, so ist die derzeitige Entwicklung, bei 2.200 Punkten, eine kleine Erholungsphase,aber wohl kein "unheimlicher Aufschwung". Von einem realistischen Firmenwert sind viele Aktien noch meilenweit entfernt!

Antworten Politicus1
08.02.2012 16:53
0 0

Re: Kleiner Aufschwund erst nach massiven Verlussten!

AufSCHWUND ist gut!!

Antworten Wittichis
08.02.2012 09:42
0 0

Re: Kleiner Aufschwund erst nach massiven Verlussten!

Die Frage ist, was ist "realistiischer Wert". Die neuen Bilanzregeln erlauben Vieles was "shareholder value" aber nicht dem Gläubigerschutz dient. So sind die Bestände an Goodwill (Firmenwerte von übernommenen Firmen) - ein immaterieller Wert, seit 2006 extrem angestiegen - weil sie kaum noch abgeschrieben werden. Die Buchwerte der DAX-Firmen sind darum überhöht und an der Börse gar nicht mehr so billig. W.

Gast: Rating Agent 007
08.02.2012 08:56
2 3

Die Spekulanten, welche die Staaten abzocken,

müssen ja irgendwo ihr Geld wieder anlegen.

Gast: Hemingway
08.02.2012 08:46
1 0

Nur wer gegen den Strom schwimmt, kommt zur Quelle.....


Gast: Hemingway
08.02.2012 07:52
3 0

Es ist das niedrigst verzinste Geld der Sparer, das Banken mit Aktienkäufen anlegen.

Wenn dann das arbeitende Volk aus Geldgier in den steigenden Aktienmarkt einsteigt und dadurch die Kurse steigen, werden die Banken an einem günstigen Tag auf Knopfdruck ihre Aktien mit Gewinn verkaufen. Der Arbeiter oder Angestellte wird am Abend hilflos feststellen, dass es wieder einmal einen Aktiencrash gegeben hat, er auf seinen Verlusten sitzen bleibt und die sich die Herrschaften der Banken wieder die Hände reiben.....

Am besten, dieser Mafia nicht trauen und sich diese Internetseiten ansehen:

www.hartgeld.com
www.goldseiten.de


 
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