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Griechen-Sparpaket: Entscheidende Regierungssitzung

08.02.2012 | 20:01 |   (DiePresse.com)

Ministerpräsident Papademos stellt mit den Chefs der Regierungsparteien die Weichen, damit das Programm bis Ende der Woche das Parlament in Athen passieren kann.

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Die griechische Regierung schnürt ihr umstrittenes neues Sparpaket. Noch Mittwochabend wollte Ministerpräsident Lucas Papademos die Weichen stellen, damit das Programm bis Ende der Woche das Parlament in Athen passieren kann. Der parteilose Regierungschef traf sich zu einer entscheidenden Sitzung mit den Chefs der drei Regierungsparteien, um deren Unterstützung zu gewinnen.

Mit dem Sparpaket würde das pleitebedrohte Land nach zähen Verhandlungen mit den internationalen Geldgebern die Bedingungen für weitere Milliardenhilfen erfüllen. Der Vorsitzende der Eurogruppe, Luxemburgs Ministerpräsident Jean-Claude Juncker, berief für diesen Donnerstagabend eine Sitzung der Euro-Finanzminister ein. Juncker hatte die Sondersitzung zuvor von den Ergebnissen der Athener Gespräche abhängig gemacht. Laut Diplomaten wollen die Kassenhüter über das neue, 130 Milliarden Euro umfassende, Hilfsprogramm für Griechenland entscheiden. Ohne weitere Hilfen droht Griechenland im März die Pleite.

Bewegung in Schuldenschnitt-Verhandlungen

Bewegung zeichnete sich indes bei den Verhandlungen über den dringend benötigten Schuldenschnitt ab. Die Europäische Zentralbank (EZB) soll nach Informationen des "Wall Street Journals" nun bereit sein, zum griechischen Schuldenschnitt beizutragen. Weder die EZB noch die EU-Kommission wollten dies am Mittwoch kommentieren. In EZB-Kreisen hieß es indes, der Bericht treffe nicht zu.

Nach den Beratungen von Papademos und den Parteichefs muss die Regierung das Sparpaket offiziell absegnen und dann dem Parlament vorlegen. Dort ist die Abstimmung voraussichtlich für diesen Sonntag vorgesehen.

Pleite droht im März

Griechenland hängt bereits seit dem Frühjahr 2010 am internationalen Finanztropf. Damals wurden dem Land als erstem in der Eurozone Kredithilfen über 110 Milliarden Euro zugesagt, die sich aber bald als unzureichend erwiesen.

Würde Athen bis März keine weiteren Milliardenhilfen bekommen, wäre Griechenland pleite, denn am 20. März werden Staatsanleihen im Umfang von 14,5 Milliarden Euro fällig. Bis zur letzten Minute hatten Papademos und sein Finanzminister Venizelos mit den Finanzkontrolleuren der "Troika" aus EU, Internationalem Währungsfonds (IWF) und EZB um letzte Details gerungen.

Im Mittelpunkt des Sparprogramms stehen die Senkung der Mindestlöhne, Einschnitte im Gesundheitssektor, bei der Rüstung sowie die Kappung von Zuschüssen für Städte und Gemeinden.

''Sieg oder Tod'': Griechen verbrennen deutsche Flagge

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Mindestlohn und Beamten-Kündigungen

Besonders heftig umstritten ist in Griechenland die von der "Troika" geforderte Kappung des Mindestlohns von derzeit 750 Euro monatlich. Von der Höhe des Mindestlohns hängen wiederum andere Leistungen ab, beispielsweise das Arbeitslosengeld. Insgesamt sollen 2012 weitere 4,4 Milliarden Euro eingespart werden.

Die Regierung will zudem noch heuer 15.000 Staatsbedienstete entlassen, bis 2015 soll es insgesamt 150.000 Staatsdiener weniger geben. Aus Protest gegen das neue Sparprogramm hatten sich am Dienstag tausende Griechen an einem 24-Stunden-Streik beteiligt.

Verhandlungen auch mit Privaten

Parallel wird über einen freiwilligen Schuldenschnitt für Griechenland mit privaten Gläubigern wie Banken und Hedge-Fonds verhandelt. Griechenland hofft dabei auf eine Reduzierung des Schuldenberges um 100 Milliarden Euro. Ob diese Zahl zustande kommt, gilt aber als fraglich. Denn es ist unklar, ob sich alle Gläubiger zum Forderungsverzicht bereiterklären.

Größter öffentlicher Gläubiger ist die EZB. Sie hatte seit 2010 griechische Staatsanleihen aufgekauft, um den damals einsetzenden rapiden Kursverfall aufzuhalten. Dem "WSJ" zufolge soll die EZB nun bereit sein, diese Anleihen zum niedrigen Kurs an den Euro-Rettungfonds EFSF zu verkaufen. Der EFSF würde die Anleihen an Athen dann seinerseits zu einem Kurs deutlich unter dem Nennwert zurückgeben. Damit müsste Griechenland diese Anleihen nicht mehr zum vollen Wert zurückzahlen, die Schulden wären reduziert. EFSF-Vizechef Christophe Frankel sagte am Mittwoch in London, dass der EFSF "wahrscheinlich eine bedeutende Rolle" beim geplanten Schuldenschnitt für Griechenland spielen werde.

Abgewirtschaftet: 10 hässliche Fakten über Griechenland & Co.

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(Ag.)

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83 Kommentare
 
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Luzius
08.02.2012 15:50
0 0

der Ausverkauf ? beginnt

griechische Goldbrasse aus Aquakultur: statt kilo um 19,99, bei Interspaer um nur 12.99; Superangebot ?!

Da sage noch jemand, Ösistan hilft nicht ;-)

derfreund
08.02.2012 15:38
0 2

Die Griechen haben ein Anrecht auf das Geld!

Was wollen die Mitteleuropaer mit dem Euro machen, wenn sie ihn nicht den Griechen geben?

2 0

Nach den Wahlen in Frankreich wird Griechenland endgültig fallen gelassen


Sarkozy und Merkel versuchen mit allen Mitteln die Sache bis dahin hinauszuzögern.

Diesen egozentrischen machtgeilen Typen ist es völlig egal, dass eine spätere Lösung noch teurer wird.

drober
08.02.2012 14:28
8 1

Geknechtet und ausgebeutet von der Finanzmafia

Für die griechischen Arbeiter und Bürger wäre es besser wenn es kein Hilfspaket mehr gibt. Was kann denn ohne Hilfspaket für sie noch schlimmer werden?

Das Geld das die europäischen Steuerzahler durch die Sparpakete aufbringen, landet nicht bei den armen Leuten, sondern direkt bei den Banken und der Finanzmafia.

Der griechische Bürger muß dafür auch noch seinen Arbeitsplatz, seine Pension und alle sozialen Errungenschaften der letzten Jahrhunderte aufgeben und die nächsten Jahrzente wie ein Sklave für diese Mafia arbeiten.

Ein Scheitern des Hilfpaketes müssen nur die Banken und Versicherungen fürchten!

Das wir mit unserem Geld den Griechen helfen reden uns nur die Banken und ihre Vollstrecker, die EU Kommissare
ein.

Antworten Luzius
08.02.2012 15:54
0 0

Re: Geknechtet und ausgebeutet von der Finanzmafia

welche ja leider auch die nötigen Medien besitzt und über Gewerkschaften verfügen kann wie gerade beliebt, bleibt dem einfachen Bürger eigentlich gar nichts anderes übrig, als all den Wahnsinn an Meldungen glauben zu müssen.

An welcher Stelle befindet sich GR denn eigentlich in der Pisastudie ?!


Antworten Gast: asdfasdf
08.02.2012 15:09
2 0

Re: Geknechtet und ausgebeutet von der Finanzmafia

was kann schlimmer kommen? staatsbankrott --> griechische bankenkrise --> euro-austritt+einführung der drachme + ausgaben=steuereinkommen.

mag für einen laien net arg klingen, aber wenn die neue währung um 30-50% abwertet verteuern sich die importe massiv. soviel erzeugt griechenland nicht und auch bei der produktion der meisten güter müssen auch andere voher importiert werden und sei es nur benzin oder diesel. die leute können sich vom lohn, den sie in der neuen währung haben weniger leisten, als zB mit einer jetzigen (euro-)lohnkürzung von 20%.

wenn man nur von den steuereinahmen leben kann, könnte sich die regierung sehr kreativ bei neuen steuern zeigen und vl massiv immobilien besteuern, die ja doch so gut vor der inflation schützen sollen, oder sie spart wirklich leistungen ein.

die jungen, gutausgebildeten griechen könnten ihr glück im ausland versuchen wenn sich die lage noch weiter verschlimmert und wer bleibt dann übrig?

mich ärgert an der ganzen geschichte, dass der schuldenschnitt nicht schon zu beginn der krise gekommen ist. bis jetzt ist das "hilfsgeld" großteils für die tilgung der staatsanleihen draufgegangen, somit war es ein milliardentransfer an die europäischen banken.

Antworten Antworten Walter2
08.02.2012 15:37
2 0

Re: Re: wenn die neue währung um 30-50% abwertet verteuern sich die importe massiv

Das ist einer(!) der sinngebenden Punkte einer Abwertung. Was Sie nichtdazu gesagt haben, gleichzeitig werden zu exportierende Güter billiger und konkurrenzfähiger. Was über kurz oder lang wieder zu Lohnerhöhungen führt. Italien hat's über viele, viele Jahre mit der Lira vorgemacht.

PS: Die derzeitigen Ideen betreffend Lohnkürzungen, etc. sind ja auch nichts anderes, als eine solche, versuchte "Abwertung" unter Beibehaltung der EUR-Währung.

Antworten Antworten Antworten Gast: zensuriert doch mal wen anderen
08.02.2012 16:35
0 0

Re: Re: Re: wenn die neue währung um 30-50% abwertet verteuern sich die importe massiv

welche exportierten güter? oliven, feta. retsina und was noch?

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Wörter
09.02.2012 03:41
0 0

Re: Re: Re: Re: wenn die neue währung um 30-50% abwertet verteuern sich die importe massiv

Leider bewegt sich das Fußvolk nur im Hofer.

Tabak,Braunkohle,Nitrate,Bauxit,Gold,Chrom-siehe DEGRIGES-seltene Erden,Gasvorkomnis vor Zypern um den sich die Deutschland, Türkei und Israel streiten,(letztens auch Österreich,die ÖMV will aus dem Vertrieb austeigen und in der Förderung mitmischen)Erdöl in rauhen Mengen....

Ja nur ein Land ohne zugriff aufs Geld kann nichts davon nutzen.

Aber die netten Euro-Helfer.
Resoursen und Sklaven gratis....

Antworten Antworten Antworten Antworten Walter2
08.02.2012 17:29
0 0

Re: Re: Re: Re: welche exportierten güter?

ALLES was irgendwie im Ausland zu verkaufen ist.

Der Export ist nämlich, wenn man einen Staat wie eine "große Familie" betrachtet, gemeinsam mit den Einnahmen von ausländischen Besuchern, so ziemlich die einzige Einnahmensquelle (sehen wir mal von Banken, Zinsen und ähnlichem, so wie von Abwertungen ab), welche man wieder zum Einkaufen im Ausland (importieren) gefahrlos nutzen kann.

Reichen die beiden nicht aus, benötigt man Transferzahlungen vom Ausland für Importe, egal unter welchem Namen (von EU-Förderung bis Rettungsschirm) oder hat immer weiter steigende Schulden, wie gerade jetzt.

Antworten Tom K.
08.02.2012 15:08
0 3

Re: Geknechtet und ausgebeutet von der Finanzmafia

Du ahnungsloser Narr!

Die linke Gedankenwelt ist so schön einfach.... Beneidenswert, so überhaupt gar keine wirtschaftlichen Zusammenhänge verstehen zu müssen.

Antworten Antworten drober
08.02.2012 15:38
1 0

Re: Re: Geknechtet und ausgebeutet von der Finanzmafia

Tom K. ich nehme an, dass du beim Verstehen wirtschaftlicher Zusammenhänge gänzlich überfordert bist.

Gast: deutschtürke
08.02.2012 14:16
5 1

deutschen tun mir leid

die deutschen arbeiten die Griechen liegen in der sonne -- aber wirklich sooo nicht dann sollen sie ihren verdammten Inseln an die Türken verkaufen ..DEUTSCHE FAHNE VERBRENNEN ich bin sprachlos -- Fr merkel hau diesen greeken ins Mistkübel bitte

Antworten Gast: Flaggenverbrennung
08.02.2012 14:27
3 0

Re: deutschen tun mir leid

Die Griechen sollen nun die deutschen Fahnen, die sie verbrannten in Heimarbeit sticken. Sie könnten aber auch die griechischen Gesinnungs- und Korruptionspolitiker vom Syntagma-Platz und aus dem Parlament verjagen.

Gast: EU Vertrag
08.02.2012 14:09
1 5

EU Vertrag

österreicher haben ein Vertrag untergeschrieben sie müssen uns an griechen bezahlen ob sie wollen oder nicht sonst gibt es anklage in brüssel

Luzius
08.02.2012 13:20
4 0

Merkel gegen Euro-Austritt der Griechen Auch EU-Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso zeigte sich am Dienstag zuversichtlich. "Ich glaube, dass wir einer Einigung sehr nahe sind", sagte er in Brüssel

wen wunderts ?

SInd doch nicht nur die Beiden selbst die besten Nutzniesser dieser unseligen Union der Zwänge am Volk schlechthin ?!

Es gilt, nur noch Banken vor Verlusten, und Bürokraten vor Arbeitslosigkeit schützen zu wollen, das Volk soll weiterhin all den Müll der bisher verbrochen wurde weiterhin schön brav bezahlen; auch wenn es selbst dabei unter die Räder kommen wird müssen !

Am besten wäre wohl eine Rückentwicklung für ALLE deren Interessen gar nicht vertreten werden um sie vor dem totalen Blackout effektiv schützen zu können !

Alles andere ist fahrlässig und schädigend gegen die eigene Bevölkerung welche immer mehr verarmen wird müssen, damit es weiterhin einigen wenigen besser geht !?

Gast: Kontrolle
08.02.2012 12:48
6 0

Flaggenverbrennung

Die Griechen hätten besser ihre eigene Flagge verbrannt.

Antworten Gast: pke
08.02.2012 13:37
3 3

Re: Flaggenverbrennung

Als Deutscher bin ich mittlerweile ziemlich angefressen über das ständige Deutschen-Bashing und die Nazi-Keule, auch weil immer alle anderen(Frankreich, usw.) ausgenommen sind. Ein Vorschlag wäre, dass bereitgestellte Geld abzulehnen und endlich selbst für sich zu sorgen, anstatt, seit Eintritt in die EU, Empfänger zu sein und dazu auch noch zu jammern. Griechenlandurlaub und entprechende Podukte werden von mir auch nicht gekauft auch wenn es kontraproduktiv ist, aber wer will sich schon im Urlaub beleidigen lassen, bzw. immer Feta und Oliven essen.

Gast: Modell
08.02.2012 12:38
0 4

Innovatives Modell

Es bestünde auch die Möglichkeit den Staat aber nicht das Volk in die Pleite zu schicken.
Es sollte ein Rettungsfondkonto eingerichtet werden, aus dem griechische Bürger mit einem Gehalt von weniger als 1500 Euro monatlich und Pensionisten mit einer Pension von weniger als 700 Euro finanziell gestützt werden und zwar so lange bis der Staat wider lebensfähig ist. Dazu wäre eine EU-Steuerbehörde einzurichten, an die jene, die aus dem Rettungsfond Geld beziehen ihre Steuern abführen. Mit diesem Geld wäre eine Paralellverwaltung zu errichten, in der niemand von der derzeitigen Verwaltung, Regierung und Politik tätig sein darf. Die aktuelle Verwaltung und Regeirung würde sich mit März mangels an Geld auflösen und die Neue Paralellverwaltung könnte die Amtsgeschäfte übernehmen. Auf EU-Ebene wären innovative Modelle anzudenken, an der die aktuelle griechische Verwaltung und Regierung auf Grund jahrzehntelanger Misswirtschaft nicht beteiligt sein dürfte.

3 0

Re: Innovatives Modell

Der griechische Staat geht ja infolge sozialpopulistischer Eskapaden in die Pleite. Mit Ihrer Idee würde man genau diese Ursache für den Ruin am Leben erhalten.

Kein Staat kann mehr Geld ausschütten als eingenommen wird. Aber genau das ist in Griechenland der Fall. Griechische Politiker verwöhnten das Volk mit Wohltaten, wofür die Mittel nicht erwirtschaftet wurden, und das Volk griff gierig zu. Dass man Kredite bedienen muss, daran hat in Griechenland nie jemand auch nur einen Gedanken verschwendet.

Gast: Kontrolle
08.02.2012 12:29
3 1

Resettaste drücken

Wir sollten den Griechen die Pleite ermöglichen.
Was würde geschehen?
1. Banken, die an der griechischen Korruptionspolitik reich werden wollten, müssen auf Milliarden verzichten.
2. Brave Sparer in der EU und Österreich verlieren nicht ihr hart Erspartes. Stichwort "Einlagensicherung bis 100.000"
3. Einlagen der Superreichen wären auch bis bis 100.000 gesichert, der Rest wäre unter Umständen bedroht.
4. Die Pleite würde die griechischen Korruptionspolitiker zu Strukturreformen und zum Sparen zwingen (Viele Beamte würden ja ohne Gehalt nicht mehr zum Anwesenheitsdienst erscheinen - die wäre damit weg / Verantwortungsvolle Beamte würden übergangsmäßig weiter arbeiten - die sollten dann auch bleiben)
5. Viele Gesinnungs- und Bereicherungspolitiker, die ohnenhin keiner brauchen kann, wären weg, weil es ja plötzlich nichts verdienen gibt.
6. Wir Steuerzahler würden uns Milliarden ersparen.
7. Das Wirtschaftsleben wäre kurz beeinträchigt, Massengewinne wären nicht möglich - aber das betrifft ohnehin nur eine Minderheit und nicht die Mehrheit der braven Steuerzahler.
8. Die Griechen könnten nicht mehr sündteure U-Boote kaufen, die sie derzeit ohenhin nicht brauchen.
9. Die Griechen hätten die Chance neu durchzustarten mit hoffentlich besseren, intelligenteren und verantwortungsvolleren Politikern.

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Re: "Einlagensicherung bis 100.000"

Und wer würde die Ausfälle bezahlen? Richtig, der Steuerzahler!

Jetzt stellen Sie sich kurz vor, ein paar größere Banken krachen. Die Einlagensicherung wäre selbst bei sofortiger Steueranhebung, rigorosen Sparpaketen und massiver Staatsverschuldung nicht finanzierbar.

Die Einlagensicherung ist ein bloßes Beruhigungsmittel für das Volk. Ein letztlich vages Versprechen und Glaubensgut, das einzuhalten, nur in klein dimensionierten, seltenen Fällen möglich ist. Das Steuergeld fällt ja nicht vom Himmel.

Antworten Antworten Walter2
08.02.2012 15:20
0 0

Re: Re: Jetzt stellen Sie sich kurz vor, ein paar größere Banken krachen.

Das Banken krachen würden, stellt niemand (ernsthaft) in Frage.

Der Unterschied zum "einmaligen Bankenkrach" und der derzeitigen Situation ist jedoch folgender:

Ein "einmaliger Bankenkrach" hätte, und hat noch immer, wenn auch höher gegenüber früher, eine "Einmal-Rettungssumme" zur Folge.

Die derzeitige Situation erhöht jedoch laufend die erfoderlichen Rettungssummen, da in der Zwischenzeit sowohl der Schuldenberg steigt, als auch laufend Zinsen für die vorhandenen Schulden zu bezahlen sind.

Antworten Antworten Gast: Frage
08.02.2012 14:22
0 0

Re: Re: "Einlagensicherung bis 100.000"

Was sie behaupten, würe bedeuten das FAYMANN lügt.

Antworten Antworten Antworten Walter2
08.02.2012 15:24
0 1

Re: Re: Re: Was sie behaupten, würe bedeuten das FAYMANN lügt.

Das anzunehmen wäre wahrscheinlich nicht ganz verkehrt, selbst unter der Annahme, dass er es gar nicht wirklich versteht?

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Diese Farce sollte beendet werden

Griechenland hat 300 Milliarden Euro Schulden. Schön und gut.

Das erste Hilfspaket umfasste 110 Milliarden.
Der Schuldenschnitt soll 100 Milliarden umfassen.
Das zweite Hilfspaket soll 130 Milliarden betragen.

Macht 340 Milliarden. Ist das Land deswegen schuldenfrei ?? Mit nichten.

Also wo ist das Geld ?

Bei den Banken. Denn wer 30 % Zinsen für 10 jährige Anleihen verrechnet kann nur sehr gut verdienen. Also für jeden Euro den wir nach Griechenland überweisen bekommen Banken 33 Cent.

Kommt es nur mir so vor, oder macht das absolut keinen Sinn.

 
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