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Rendite für österreichische Staatsanleihen sinkt

08.02.2012 | 10:10 |   (DiePresse.com)

Die Rendite österreichischer Staatsanleihen über zehn Jahre verringerte sich auf 2,951 Prozent.

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Österreich konnte den Zinsabstand bei Staatsanleihen zu Marktführer Deutschland am Mittwoch im Sekundärmarkthandel wieder unter ein Prozent drücken. Die Rendite für österreichische Zehn-Jahresanleihen betrug 2,951 Prozent, jene für deutsche Papiere notierte bei 1,990 Prozent. Die Differenz betrug damit nur mehr 0,961 Prozentpunkte. Vor einem Monat hatte der Abstand noch 1,569 Prozentpunkte betragen, vor 2009 war der Abstand jahrelang zwischen 30 und 40 Basispunkten gelegen.

Auch italienische und belgische Zinsen erholten sich weiter. Die italienischen Renditen betrugen nur mehr 5,515 Prozent - vor einem Monat waren es 7,106 Prozent. Belgische sanken auf einen neuen Tiefstwert von 3,531 Prozent.

Rückgang bei griechischen Anleihen

Offenbar von den Erwartungen einer baldigen Einigung auf das zweite Griechenland-Rettungspaket und auf einen Schuldenschnitt der privaten Gläubiger profitierten auch die Zinsen für 10-Jahresanleihen in Athen. Mit 33,088 Prozent wurde ein deutlicher Rückgang verzeichnet - am Vortag waren es 34,574 Prozent gewesen. Allerdings ist dieser Satz noch atemberaubend hoch.

Dagegen könnten Probleme beim kriselnden Handybauer Nokia kurzfristig die finnischen Anleihezinsen nach oben gedrückt haben. Zuletzt notierten sie bei 2,409 Prozent - seit Jahresbeginn waren sie durchwegs unter 2,3 Prozent gelegen. Die zehn Jahre laufenden niederländischen Bonds zogen am Mittwoch um 7,1 Prozent an.

 

(APA)

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2 Kommentare
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tolle bundesschaetze = bundesschulden

da muesste man schon mal 30 jahre warten, bis man das geld gewinnen wuerde (nominell, kaufkraftmaessig ist es bis dahin nichts mehr wert), dass man heute mit commerzbank-aktien an einem tag verdienen konnte

und die regierungen erlassen gesetze, damit ein bestimmter prozentsatz von lebensversicherungen (nur als beispiel) in diese schulden investiert werden muss - ein sehr durchschaubares pyramidenspiel, dass nur funktioniert, wenn immer mehr leute anleihen/schulden kaufen (weil ja die alt-anleihen abbezahlt werden muessen + zusaetzlichen neuen anleihen um das laufende defizit zu finanzieren)

wenn dann keiner mehr die schulden kauft, bleibt nur noch die zentralbank uebrig, die aber "offiziell" nicht darf, deswegen stellt sie den geschaeftsbanken neu geschaffenes geld zur verfuegung, die damit "hoffentlich" die anleihen kaufen
wenn dann langsam genuegend geld zirkuliert in der wirtschaft, wird der markt das preisniveau deutlich heben, weil diesem geldangebot keine vergleichbare menge an guetern gegenuebersteht, die so entstehende inflation wird den staat zu noch mehr transferdienstleistungen & zahlungen veranlassen (somit zu noch mehr anleihen) bis sich das ringelspiel immer schneller dreht - dann gibt es hyperinflation und die preise werden mehrmals taeglich angepasst.

es steht an der wand geschrieben - dass mir nur ja keiner in 2 jahren daherkommt und sagt - haetten wir es bloss gewusst ...

Meine schon fast traditionelle Bitte an die Presse:

Bitte nicht immer Rendite und Zinsen vermischen.

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