CONTRA: Rückkehr zur Drachme hätte fatale Folgen

09.02.2012 | 15:18 |   (DiePresse.com)

CONTRANicht nur Athen braucht den Euro – auch ist die Eurozone auf Athen angewiesen. Vier Gründe, die gegen einen Austritt Griechenlands sprechen.

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Immer offener wird ein Austritt Griechenlands aus der Eurozone diskutiert. EU-Kommissarin Neelie Kroes sagte etwa: "Es hieß immer, wenn man ein Land gehen lässt oder es um Austritt bittet, stürzt das gesamte Gebäude ein. Das stimmt einfach nicht". Tatsächlich? Renommierte Ökonomen wie Barry Eichengreen von der Berkeley-Universität sind da anderer Meinung. Ein Austritt würde "Chaos und eine beispiellose Finanzkrise auslösen", sagte er in einem Interview mit dem "Tagesanzeiger".

Folgende Argumente sprechen für einen Verbleib Griechenlands in der Eurozone:

  • Ansteckungsgefahr ist zu groß

Kehrt Athen zur Drachme zurück, wäre das Vertrauen in die Eurozone zerstört. Warum? Das griechische Bruttoinlandsprodukt macht nur 220 Milliarden Euro aus. Spanien erwirtschaftet das Fünffache, Italien sogar das Siebenfache. Das Signal an die Märkte wäre eindeutig: Wenn die EU-Staaten nicht im Stande sind, ein kleines Land zu retten - wie sollten sie dann der viertgrößten oder der drittgrößten Volkswirtschaft der Eurozone helfen können?

Sofort würden die Finanzmärkte eine Pleite Portugals, Italiens und Spaniens durchspielen, die Risikoaufschläge für Staatsanleihen würden in die Höhe schnellen. "Die Wahrscheinlichkeit, dass eine Lawine ausgelöst wird und vor allem Portugal als nächstes in den Pleite-Strudel gerät, ist sehr groß", gab kürzlich ein Analyst den Tenor an den europäischen Börsen wieder.

  • Drachme verschärft Schuldenproblem

Das Austrittsszenario klingt vor allem aus griechischer Sicht verlockend: Die Regierung könnte durch eine massive Abwertung der Drachme zum Euro (Experten gehen von 50 Prozent aus) die Wettbewerbsfähigkeit verbessern. Die Exporte würden florieren und der Tourismus boomen, sagen die Befürworter.

Sie vergessen aber ein wichtiges Detail: Griechenland ist in Euro verschuldet. Durch die rasante Abwertung würden daher die Staatsschulden in die Höhe schnellen, Athen wäre zahlungsunfähig - und die privaten und staatlichen Geldgeber würden leer ausgehen. Schon ein 50-prozentiger Schuldenschnitt ist für Europas Banken schwer zu verkraften. Ein Totalausfall würde viele Institute aber existenziell gefährden, vor allem die ohnehin schwer angeschlagenen französischen Banken. Sie halten griechische Staatsanleihen im Wert von zehn Milliarden Euro.

  • Griechisches Geldsystem wäre ruiniert

Höchstwahrscheinlich würde es bei einem Euro-Austritt zu einem Banken-Run kommen. Die Griechen würden versuchen, ihre Konten zu räumen, um die harten Euro vor einem Umtausch in die weiche Drachme zu schützen. Die nationalen Banken wären ruiniert. Und das hätte wiederum unkontrollierte Auswirkungen auf Europa.

Für Ökonom Eichengreen läuft alles auf ein ernüchterndes Fazit hinaus: Griechenland nehme eine "massive Finanzkrise" in Kauf, um vielleicht eine "etwas bessere Wettbewerbsfähigkeit" zu erzielen.

  • Lettland als Vorbild

Die Situation ist nicht so ausweglos, wie sie auf den ersten Blick scheint. "Manche Schwellenländer haben sich in den 80er Jahren in einer noch extremeren Situation befunden als Griechenland. Trotzdem haben sie durchschlagende Konsolidierungsmaßnahmen durchgeführt und innerhalb weniger Jahre das Vertrauen der Kapitalmärkte wiedergewonnen", schreibt etwa das "Handelsblatt".

Skeptiker werden jetzt sagen, dass dies nur der Abwertung der Währung zu verdanken war - und schwere soziale Unruhen nicht vermieden werden konnten. Dass es auch anders funktioniert, beweist Lettland: Der baltische Staat wurde von der Finanzkrise schwer getroffen und rutschte in eine tiefe Rezession. Das BIP schrumpfte 2009 um unglaubliche 17,7 Prozent. Dennoch hielt die Regierung weiter an ihren Plänen zum Euro-Beitritt fest und behielt den engen Wechselkurs zum Euro bei. Lettland erhielt Finanzhilfen und verpflichtete sich im Gegenzug zu einem beinharten Sparpaket. Anders als in Griechenland wurde die Maßnahmen ohne viel Widerstand aus der Bevölkerung umgesetzt - und sie tragen bereits erste Früchte: 2011 verzeichnete Lettland ein Wirtschaftswachstum von 4,5 Prozent.

Durch den Euro ist auch Griechenland unter Zugzwang, harte Reformen durchzuführen. Diese werden die Bevölkerung zwar schwer treffen, doch nur so kann der Staatshaushalt nachhaltig saniert werden.

>>PRO: Nur die Drachme kann Griechenland retten

>>UMFRAGE: Soll Athen zur Drachme zurückkehren?

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Die Serie "PRO und CONTRA" ist eine Sammlung von Für- und Wider-Argumenten zu einem aktuellen Thema, die nicht die Meinung der Autoren widerspiegelt.

(sk)

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45 Kommentare
 
12
Gast: Herr Mayer
22.05.2012 14:53
0 0

Geuro

GEUROOOOOOOO!!!!!!!!!!!!!!!!!

Gast: GNessmann
20.02.2012 15:53
0 0

Ein Verbleib Griechenlands im Euro

haette gravierende Folgen fuer jene Laender Europas in denen die Buerger etwas leisten. Denn es sind genau diese, die langfristig die Rechnung zu begleichen haben.

Griechenland war nie ein 1. Welt Land, und vorzugaukeln dass dies der Fall waere war und ist Unsinn.

griechenland koennte soviel anleihen ausgeben zum aktuellen euro-drachme kurs

damit alle euro anleihen aufeinmal abbezahlt werden koennen - das wuerde aber die gesamtgeldmenge in drachmen verzigfachen und sobald das kapital zurueckfliesst nach griechenland hyperinflation ausloesen (aber der staat waere danach schuldenfrei)

mit einer 2. waehrungsreform danach, koennen neu-drachmen ausgegeben werden und alt drachmen konvertiert werden (zb 100.000.000 : 1) - und hoffen, dass dann (nach der 2. waehrungsreform) die griechen immer noch vertrauen haben und geld akzeptieren, oder wieder zurueckfallen in naturalientausch

das deutsche reich hat sich so entschuldet nach dem 1. weltkrieg und der vertrag von versaille - der nach einer rueckzahlung der kriegsschulden in goldmark verlangte die dann in der weimarer republik gedruckt wurden (hyperinflation von 1923)

Re: griechenland koennte soviel anleihen ausgeben zum aktuellen euro-drachme kurs

ausserdem wäre das in der auswirkung 10 mal ärger als jetzt. also lieber den derzeitigen weg weitergehen.

Re: griechenland koennte soviel anleihen ausgeben zum aktuellen euro-drachme kurs

und schon vergessen, was mit deutschland nach 1923 passiert ist? wollen sie das auch dem Griechen antun? mit der Inflation spielen heißt, der Grundlage des Wirtschaftens (=Geld) das vertrauen entziehen. das nächste ist dann der Verlust des Vertrauens in die anderen staatlichen institutionen, der Rest ist bekannt und immer gleich.

Für wen ?

für die Griechische Bevölkerung bestimmt nicht!
Vielleicht entschließt man sich dann, auf die Milliarden Konten der griechischen Steuerhinterzieher zurück zugreifen.

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Entschulden und Austritt

ist die einzige Möglichkeit für Griechenland und die EU, weil sich ansonsten das Finanzdesaster nur weiter prolongiert.

Eine Währungsunion mit verschieden starken Volkswirtschaften ist eine Illusion der EU!

domino day 2012. griechenland

ist aus sicht der hedgefonds in jedem fall (mit oder ohne €) gewinnträchtig.

und portugal befindet sich auf gleicher reise wie zuvor gr. denn:

"Schon jetzt werden zehnjährige portugiesische Anleihen zu weniger als der Hälfte ihres Nennwerts gehandelt.
Bei den griechischen Pendants sieht es noch schlimmer aus, sie notieren gerade noch zu einem Fünftel des Nennwerts."

seite 1
http://www.handelsblatt.com/finanzen/fonds/nachrichten/profit-garantiert-hedgefonds-setzen-auf-portugal/6168564.html

und weiter auf seite 2
http://www.handelsblatt.com/finanzen/fonds/nachrichten/profit-garantiert-ein-gutes-geschaeft-in-jeder-hinsicht/6168564-2.html


Gast: saprtacus
10.02.2012 07:50
15 2

fatale Folgen enstünden nur für die Banken

jedoch nicht für die Bevölkerung. Die Greichen haben nichts von den Milliarden Euros, die in Rettungsschirmen versenkt werden. Die Resteuropäer atomisieren ihr hart erarbeitetes Steuergeld zur Stützung der Banken, die wieder Millionboni ausschütten.Den Preis dafür zahlen die Menschen durch massiven Sozialabbau.
So kann der Satz "alles Recht geht vom volke aus", wohl nicht gemeint gewesen sein. Wenn Merkotzy eine Volksabstimmung in Griechenland untersagt haben!

Re: fatale Folgen enstünden nur für die Banken

soziale kälte? na klar, weil sie das geld das sie herschenken nicht verdienz wird!

dass das soviele nicht sehen wollen. aber ich mach es einfach für die meisten hier. ich borge über die jahre einer familie mit 2 kindern geld zum leben. die eltern die das geld erhalten lassen es sich gut gehen und geben ihren kindern überverhältnismässig viel taschengeld. die kinder lassen es sich gut gehen.

leider habe ich mich verschätzt und die familie kann mir mein geld nicht mehr zurückzahlen. jetzt lenke ich ein und lasse bis zu 70% an schulden nach. verlange jedoch, dass die familie nicht mehr in urlaub fährt, öffis fährt und knapp haushaltet.

jetzt schreien und randalieren die kinder. obwohl ihre eltern ihnen mitteilten dass sie essen bekommen und die wohnung geheizt wird, erhalten die kinder kein eigenes taschengeld mehr. das macht sie wütend und anstatt zu hause mitzuhelfen um ihre eltern zu entlasten, zerstören sie die wohnung und erheben weiterhin anspruch auf taschengeld...

0 0

Re: fatale Folgen enstünden nur für die Banken

so ist es. Das Ausbluten der Mittelschicht bewirkt kein Wirtschaftswachstum ! Das Festklammern der Politiker am Prestigeprojekt EU hat wahrscheinlich fatale Folgen für uns alle, denn : Griechenland hätte doch niemals der EU beitreten dürfen, die Zahlen waren falsch und die verantwortlichen Politerker wussten das auch. Und all die Jahre wurde verabsäumt, mit diesem Wissen, eine Plan B zu schaffen. Das nenne ich verantwortungslos und jetzt bitte lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende!

Gast: fjgtg
10.02.2012 07:46
9 0

falsche Frage!

Schlau wäre es nicht, träte Griechenland aus der Währungsunion aus, sondern täten dies Deutschland, Holland, Finnland und Österreich.

Antworten Gast: xom
10.02.2012 08:34
0 0

Re: falsche Frage!

...genauso sehe ich das auch. aber das geht ja nicht - welche chance sollte der schilling gegenüber anderen währungen haben (das ist ja immer eines der hauptargumente der euro-befürworter)! gar keine, denn das ist auch gar nicht notwendig...

Antworten Antworten Gast: fjgtg
10.02.2012 10:08
2 0

Re: Re: falsche Frage!

Wenn sich Österreich mit Deutschland und den anderen zusammentäte und diese eine neue Währung gründeten, dann würde diese Währung aufwerten. Das bedeutete kurzfristig einen heimischen Wettbewerbsverlust. Da aber dadurch der Startschuss für eine interne Bereinigung in der EU gegeben würde, wäre mittel- und langfristig von insgesamt einem stabileren Wachstumsszenario als mit einer gekrampften Großeurozone mit starken Disruptionen auszugehen.

Antworten Antworten Gast: campesino
10.02.2012 10:03
3 1

Re: Re: falsche Frage!

können wir uns bitte endlich von dem mythos befreien, dass wir je eine eigenständige währung hatten? wir hatten immer eine art nordeuro. der schilling war immer an die d-mark gekoppelt. was soll es uns bringen, dass wir den schilling haben, damit wir ihn wieder an eine andere währung koppeln?
damals gab es laufend spekulationsangriffe gegen den schilling, die nur mit viel glück abgewendet werden konnten.
schaut mal nach ungarn, was dort mit dem forinth passiert, wollt ihr das wirklich haben. es gibt diese einfachen lösungen einfach nicht, die da lauten: hinter uns die sinftflut.

richtig

ab den 70ern hättens auch ö-Mark sagen können

Gast: xom
09.02.2012 18:37
8 1

immer die griechen

meiner ansicht nach sind nicht die griechen schuld, sondern die ganze eu. wenn sie schon einen derart maroden staat in die eu aufnehmen, hätten sie von anfang an ein transparenteres budget & förderungssystem entwickeln müssen. daran hatten allerdings auch viele/alle anderen staaten kein interesse. demnach zeigt sich was die eu wirklich ist. nichts als eine organisation in der jeder versucht das maximale herauszuholen - aber nicht für "ihre völker", sondern für organisationen und konzerne. es gibt wirklich keine andere erklärung für diesen moloch der nach den hinreichend bekannten regeln arbeitet. dabei bestreite ich nicht, dass es sogar innerhalb der eu-bürokratie gruppen gibt die etwas weiterbringen wollen, aber das sind nur randerscheinungen!
mittlerweile bin ich der ansicht, dass die ezb soviele euros (weil geld will ich das nicht nennen) drucken soll wie sie will, der euro (sowie die meiszten anderen währungen) sind schon lange nicht mehr durch irgendwas gedeckt - und wenn papier menschen glücklich macht, was spricht dagegen...
und dieses ganze gefasel von wegen "friedensprojekt" ist ja wohl schon sowas von aufgesetzt, dass es kaum noch auszuhalten ist!

Ein Gespräch ...

mit einem griechischen Studenten hat mir die Augen geöffnet. Offenbar gehört es in Griechenland zum guten Ton, wenig bis nichts zu arbeiten.

Re: Ein Gespräch ...

da hättest du mit einem x-beliebigen ösi auch reden können!

ach ja, meine putzfrau hat für morgen den weltuntergang vorhergesagt, zieh dich also warm an!

Gast: Don Quichote
09.02.2012 17:05
19 4

Wer immer ...

... hier von einer Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit faselt, beweist nur, daß er Griechenland nur vom Hörensagen kennt. Wer zB als Seglern die griechischen Inseln bereist, wird auf gottverlassenen Eilanden milliardenteuere Hafenanlagen finden, in denen Maschinen und Gerät noch originalverpackt vor sich hin gammelt, während die Ureinwohner in den Tavernen sich die Sonne auf den Bauch scheinen lassen und den lieben Gott einen guten Mann sein lassen. Arbeit und Leistung wurden in Griechenland ganz sicher nicht erfunden, während die Kunst, auf Kosten anderer gut zu leben, dort hochkultiviert wurde - mit kräftiger Unterstützung von Kräften, die mit Europa gar nichts Gutes im Sinn haben. Sie und auch noch andere haben in einer leistungsorientierten Völkergemeinschaft nichts zu suchen. Jeder von uns würde sich bedanken, wenn sich ein arbeitsscheuer Nachbar täglich bei uns zu Tisch setzen würde. Wer seinen gewünschten Wohlstand nicht selbst erwirtschaften kann oder will, soll ihn nicht auf Kosten anderer bekommen. So einfach ist das. Man muß nur hinschauen und sehen wollen. Die Frage, die uns wirklich Angst machen sollte, ist: Warum haben die vielen klugen Köpfe in der EU das nicht sehen wollen? Was wird hier auf unsere Kosten gespielt?

Re: Wer immer ...

don quichote segelt durch die gegend und regt sich darüber auf, dass die anderen nichts hackeln...

0 1

vielleicht schauen sie auch einmal bei uns nach links ...

zb wien als maroder sozialtopf ?

Gast: Ramzam K.
09.02.2012 16:01
12 0

GR kann mit siner Produktivität unmöglich aus eigener Kraft wieder aus den Schulden rauskommen

der Euro ist für das Entwicklungsland viel zu schwach.

Die Probleme liegen schon in der Struktur und der unfähigen Bürokratie, sowie der Unfähigkeit sich zu entwickeln.

Jeder Geldstrom induziert daher immer weitere Blasen - eine Blase ist ja nur AUsdruck der Unfähigkeit eines Landes, erhaltenes Geld sinnbringend einzusetzen.

Während in Deutschland oder Österreich aus jedem investierten Euro 1,5 EUro wird, wird in GR

NICHTS

daraus...

Solange das grundlegende Problem nicht gelöst ist - eine Währung für total ungerschiedliche Regionen - wird sisch nichts daran ändern.

Nur - kein Eu-Poliitekr, aber auch kein AUT-Politiker erwähnt jemals dass der jetzige Zustand nur unter Bruch der EU-Verfassung aufrechterhalten werden kann:

no bailout Klausel
jeder haftet für seine Schulden selber

Warum können solche massiven Konstruktionsfehler passieren, während bei jedem Auto oder Radio die Konstrukteuer alles genau berechnen und berücksichtigen müssen?

In jedem Autoreifen steckt heute mehr Ingenieurswissen und KnowHow wie in einer Politik, die den Wohlstand von hunderten Millionen gefährdet...

Gast: Kleines Würstchen
09.02.2012 15:26
11 2

Wenn die EU-Staaten nicht im Stande sind, ein kleines Land zu retten - wie sollten sie dann der viertgrößten oder der drittgrößten Volkswirtschaft der Eurozone helfen können?

Es geht nicht mehr darum, ob die EU ein kleines Land retten "kann". Die Griechen lassen deutlich erkennen, dass sie gar nicht gerettet werden wollen.
Solange die griechische Bevölkerung glaubt, sich mit Streiks am eigenen Schopf aus dem Sumpf ziehen zu können, wird es wohl nichts werden mit einer Rettung Griechenlands.
Die Griechen wollen ihre Finanzen nicht in Ordnung bringen. Sie wollen weiterhin auf Kosten der EU leben, mit 50 in Pension gehen, bis 110 Pension kassieren, usw.

Antworten Gast: qaywsx
09.02.2012 16:33
0 2

Re: Wenn die EU-Staaten nicht im Stande sind, ein kleines Land zu retten - wie sollten sie dann der viertgrößten oder der drittgrößten Volkswirtschaft der Eurozone helfen können?

die meinung eines österreich und heute lesers ich gebe ihnen einen guten tipp ab und zu auch hinter den vorhang sehen.

Antworten Gast: Saiffenstayn
09.02.2012 15:41
5 8

Re:

ja was würden denn die Österreicher und die Deutschen tun ??

die "gewöhnlichen Griechen" die kein Geld in der Schweiz haben soll dafür zahlen dass sich die Regierungen um Mrd. Waffen gekauft haben,
und dafür dass die dt. und frz Banken ihren Rebach machen ...

Warum sollen die kleinen für die Riesen-Banksanierungen bezahlen ....
(weil es immer so war ??)


 
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