22.05.2013 01:14 Merkliste 0

Griechischer Ultrarechter: "EU leidet unter Deutschland"

10.02.2012 | 23:31 |   (DiePresse.com)

Zwar segnet die griechische Regierung das Sparpaket ab. Doch mehrere Regierungsmitglieder treten zurück und die rechte LAOS-Partei legt sich quer.

Artikel drucken Drucken Artikel versenden Senden Merken AAA Textgröße Artikel kommentieren Kommentieren

Die griechische Regierung hat am Freitagabend das umstrittene harte Sparpaket abgesegnet. Der griechische Ministerpräsident Lucas Papademos hatte zuvor vor einem Scheitern des mit EU und IWF vereinbarten Hilfspakets gewarnt. Die Alternative wären ein "ökonomisches Chaos" und eine "soziale Explosion", sagte Papademos in einer emotionalen Rede im Ministerrat. Doch es ist nur ein Etappenerfolg: Der entscheidende Beschluss des Sparpakets im griechischen Parlament steht noch aus und könnte sich Medienberichten zufolge auf Montag verschieben.

Es herrscht daher Hochspannung. Denn die griechische Rechtspartei LAOS erklärte am Freitag, das Regierungsabkommen mit den internationalen Geldgebern nicht mittragen zu wollen. Die Euro-Länder hatten zuvor ein Ja aller Koalitionsparteien zum Sparpaket zu einer Voraussetzung für ihre Zustimmung zum zweiten Hilfspaket gemacht. Doch immer mehr Regierungsmitglieder kündigten an, dass sie den Sparkurs nicht mittragen wollen. So trat die stellvertretende Außenministerin Marilisa Xenogiannakopoulou von der sozialistischen Partei PASOK aus Protest zurück. Zuvor waren bereits der Vize-Arbeitsminister Yannis Koutsoukos von der PASOK und vier LAOS-Regierungsmitglieder zurückgetreten.

"Moment historischer Verantwortung"

"Es ist ein Moment der historischen Verantwortung", sagte Papademos weiter. Ihm sei bewusst, dass die Einschnitte "harte Opfer seitens der Bevölkerung" bedeuteten und fügte hinzu: "Was wir nicht erlauben dürfen ist, dass das Land bankrottgeht."

Griechen: Zorn gegen Deutsche mit ''dickem Portemonnaie''

Alle 12 Bilder der Galerie »

Unterdessen lähmte ein Generalstreik am Freitag das Land. Bei einer Demonstration gegen die Sparpläne kam es im Zentrum Athens zu Zusammenstößen zwischen Autonomen und der Polizei.

"Ich habe den anderen Parteiführern erklärt, dass ich diesem Kreditabkommen nicht zustimmen kann", sagte der Chef der rechten Regierungspartei LAOS, Giorgos Karatzaferis, am Freitag in Athen. Die Kürzungen, die am Donnerstag im Gegenzug für internationale Finanzhilfen vom Kabinett verabschiedet worden waren, seien eine "Demütigung für das Land".

EU-Länder: "Satellitenstaaten" von Merkel

"Die Europäische Union leidet unter Deutschland", so Karatzaferis weiter. Das wohlhabende Land zwinge den Südeuropäern seinen Willen auf, "weil es über ein dickes Portemonnaie verfügt". Die Schaltzentrale Europas sei das Kanzleramt in Berlin und nicht die EU in Brüssel. Merkel stimme sich eng mit ihren "Satellitenstaaten" wie die Niederlande, Österreich, Finnland ab. "Und leider auch Luxemburg", fügte Karatzaferis hinzu. Die Bundeskanzlerin bluffe jedoch nur: "Frau Merkel hat nur ein paar Luschen auf der Hand und gibt vor, vier Asse zu haben", sagte Karatzaferis.

Athen: Straßenschlachten und brennende Häuser

Alle 16 Bilder der Galerie »

Der Vizeminister für Landwirtschaft Asterios Rontoulis von der LAOS-Partei hat am Freitag als erster die Konsequenzen gezogen und ist zurückgetreten. "Ich kann nicht in der Regierung bleiben nach den jüngsten Entwicklungen", erklärte Rontoulis schriftlich.

IWF, Troika und EZB verlangen ausdrücklich, dass das Sparpaket mit der Zustimmung aller Koalitionsparteien, also auch jener der LAOS-Partei verabschiedet wird. Eine einfache Parlamentsmehrheit reicht nicht. Der Euro geriet durch die Äußerungen von Karatzaferis unter Druck und fiel unter die Marke von 1,32 Dollar. Der ATX in Wien rutsche drei Prozent ab.

Die Euro-Finanzminister hatten eine Entscheidung über das zweite Hilfspaket um Volumen von 130 Milliarden Euro in der Nacht auf Freitag auf kommenden Mittwoch vertagt. Bis dahin muss das Parlament in Athen den Sparmaßnahmen zustimmen.

Abgewirtschaftet: 10 hässliche Fakten über Griechenland & Co.

Alle 10 Bilder der Galerie »

Kräftige Lohnkürzungen

Die geplanten Einschnitte sehen unter anderem kräftige Lohnkürzungen im Privatsektor sowie Entlassungen von 150.000 Staatsbediensteten bis 2015 vor. Bis dahin soll Griechenland so 14 Milliarden Euro sparen, allein dieses Jahr sollen es 3,1 Milliarden sein. Das Programm ist Voraussetzung dafür, dass das Euro-Sorgenkind neue Milliarden-Hilfen bekommt. Griechenland braucht spätestens in der zweiten Märzhälfte die neue Kapitalspritze. Andernfalls ist Griechenland bis Ende März pleite. Bisher wurden im Rahmen des ersten Rettungspakets in Gesamthöhe von 110 Milliarden Euro bereits in sechs Tranchen 73 Milliarden durch bilaterale Darlehen an Griechenland ausbezahlt. Österreich zahlte bisher 1,56 Milliarden an Athen.

vergrößern

 

(Ag.)

Testen Sie "Die Presse" 3 Wochen lang gratis: diepresse.com/testabo

Mehr aus dem Web

Mehr auf DiePresse.com

206 Kommentare
Gast: newline
10.02.2012 17:30
1 8

ja, diese unglaubliche sozialabbau in europa muß gestoppt werden; die banken und finanzmärkte müssen endlich für ihr versagen zur kasse gebeten werden- nicht die familien, arbeitnehmer, u pensionisten. Wo soll das noch hinführen- hartzIV, 1 euro hungerjobs und altersarmut-ist das die zukunft für europas bürger?

auch faymann und die SPÖ planen nun ein megasozialabbaupaket gegen die österreicher.

Re: ja, diese unglaubliche sozialabbau in europa muß gestoppt werden; die banken und finanzmärkte müssen endlich für ihr versagen zur kasse gebeten werden- nicht die familien, arbeitnehmer, u pensionisten. Wo soll das noch hinführen- hartzIV, 1 euro hungerjobs und altersarmut-ist das die zukunft für europas bürger?

Jetzt hören S doch auf! Ist doch unterträglich wie Sie und Ihre Genossen die ganze Zeit über die Wirklichkeit zurechtfälschen.

Picken Sie sich Ihre blöde Ideologie doch irgendwo hin!

Antworten Antworten Gast: pan-tora
10.02.2012 17:58
1 1

Re: Re: ja, diese unglaubliche sozialabbau in europa muß gestoppt werden; die banken und finanzmärkte müssen endlich für ihr versagen zur kasse gebeten werden- nicht die familien, arbeitnehmer, u pensionisten. Wo soll das noch hinführen- hartzIV, 1 euro hungerjobs und altersarmut-ist das die zukunft für europas bürger?

welche spezielle ideologie bezüglich "newline" meinen sie denn? ich kann ihm nur voll zustimmen und bin definitiv KEIN sozi!

Gast: GNessmann
10.02.2012 17:21
13 0

Lieber Herr Karatzaferis

Zahlen's doch Ihre Schulden wie urspruenglich vorgesehen und der Fall ist erledigt. Oder wollen's etwa auch andeuten dass Deutschland Sie zur Schuldenmacherei angedungen hat?

Und wenn man in Griechenland nicht will, dann sollte der Rest der EU dem Land den Euro entziehen und es in den Abgrund gleiten lassen. Verhungern werden die Griechen nicht, und den Rest koennen sie sich dann selbst untereinander ausschnapsen.


Staatsbankrott jetzt!

Irgendwann muss Schluss sein! Nachdem sie Milliarden an EU-Subventionen veruntreut haben und immer nur auf Pump lebten, pinkeln sie jetzt jenen Leuten ans Hosenbein, die ihnen seit mehreren Jahren schon die Lebenshaltungskosten finanzieren. Nicht nur, dass die Griechen unfähig sind auch nur im Ansatz zu begreifen, was Sache ist, führen sie sich auch noch als das auf, was sie scheinbar sind: Charakterschweine!

Antworten Gast: TheSpartan
10.02.2012 19:32
0 1

Re: Staatsbankrott jetzt!

Erst noch ausstehende Kriegslasten bezahlen natürlich plus Zinsen und dann kann Deutschland wieder Forderungen stellen.

2 0

Re: Staatsbankrott jetzt!

Ihr Ruf nach Staatsbankrott ist völlig unnötig, denn Griechenland ist schon längst bankrott. Die Frage ist nur, ob wir weiter helfen oder nicht.

Antworten Antworten Gast: Trudpert
10.02.2012 18:01
5 1

Re: Re: Staatsbankrott jetzt!

Kein Cent mehr!

12 4

Re: Staatsbankrott jetzt!

Bei aller Wut sollte man schon unterscheiden zwischen dem "einfachen" Griechen, dessen Lohn nun auch in der Privatwirtschaft drastisch gekürzt wird und jenen Griechen, die sich am Euro fett gefressen haben und Freunde der korrupten Politiker waren und noch sind.

Re: Re: Staatsbankrott jetzt!

Die Kürzungen in der Privatwirtschaft sind der maßlos überhöhten Stückkosten wegen dringend notwendig.

Re: Re: Re: Staatsbankrott jetzt!

Sagen das bitte jemandem, der von 1400 Euro netto eine Familie ernähren muss. Und von denen gibt es viele. War übrigens vor kurzem in der ARD zu sehen.

Re: Re: Re: Re: Staatsbankrott jetzt!

Die griechische Produktivität hat afrikanisches Niveau, leben aber wollen s wie die Deutschen. Passt doch irgendwie nicht.

Eine durchschnittliche afrikanische Familie darf von 1400 Euro nur träumen.
Wer hindert die Griechen ihr heruntergewirtschaftetes Land wieder auf Vordermann zu bringen? Braucht man halt ein bisserl Sozialdisziplin dafür. Die Isländer, vor wenigen Jahren so gut wie bankrott, haben vorgelebt wie es funktioniert. Strikt sparen und hart arbeiten: heute, nach nur kurzer Zeit, sind die Isländer wieder hochweis herausen.

Re: Re: Re: Re: Re: Staatsbankrott jetzt!

@Hundefürst: Ich will ja nicht alle Griechen in Schutz nehmen, sondern nur die andere Seite der Medaille aufzeigen. Jene, die zeigt, dass der "einfache" Grieche enormen Belastungen ausgesetzt ist und das bis auf weiteres bleiben wird. Aber ok, die Griechen sollen sich bei ihren Politikern bedanken, da gebe ich Ihnen Recht. Und ich darf hier auf meinen Beitrag weiter unten hinweisen, der mit dem passenden Satz von Ferdinand Kirchhof, dem Vizepräsidenten des deutschen Bundesverfassungsgerichts. Ich glaube dieser Satz ist bezeichnend genug. Kommt es anders als er meint, dann droht auch uns ein finanzielles Desaster.

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: pan-tora
10.02.2012 18:04
1 1

Re: Re: Re: Re: Re: Staatsbankrott jetzt!

...ich bezweifle, dass ein afrikanische familie für den typischen wochenendeinkauf nicht € 150,- hinblättern muss.
die griechen stehen dort wo sie jetzt sind, da ihnen ein völlig unpassendes wirtschaftsmodell "aufs auge gedrückt" wurde!

Re: Staatsbankrott jetzt!

bitte nicht "die Griechen"! wenn unsere Regierung Mist baut, willst auch nicht als "die Österreicher" dafür verantwortlich gemacht werden (außer du hast sie natürlich gewählt).

Re: Re: Staatsbankrott jetzt!

So viel sich abzeichnet, waren am Sozialbetrug und an der Steuerhinterziehung so gut wie jeder Grieche beteiligt, wenn sich ihm die Möglichkeit bot.

Sind Sie jemals in einem griechischen Spital gelegen? Fantastisch viel Personal, aber die Patienten liegen in ihrem Dreck.
Der Operateur unauffindbar. Dafür stellt sich ein anderer ein, der nicht zu Personal gehört, aber bereit ist gegen Bares zu operieren. Sie haben die Wahl: zahlen oder krepieren!

Und die 1,3 Millionen öffentlich Bediensteten in einem nicht funktionierenden Staat, sind auch keine Banalität. (Das achtmal so große und mustergültig verwaltete Deutschland leistet sich 1,7 Millionen Staatsdiener.)

Re: Re: Re: Staatsbankrott jetzt!

Und trotzdem finde ich, daß man "den Griechen" so nicht die Schuld geben kann, da ihnen ja über die vergangenen Jahre von den Führungspersönlichkeiten ihres Landes eingeredet wurde, das passt schon so.
Sicher kann man nun sagen, selber schuld, aber das Grundvertrauen in seine Politiker sollte vorhanden sein. Leider wurde es schwer mißbraucht und Griechenland ist nun pleite. Die Sozialisten Europeas, allen voran die SPD hat kräftig mitgeholfen, daß man Griechenland die weiche Drachme entzieht und damit den Euro belastet. Natürlich hat der Beitritt Griechenlands zuerst einmal viele rote Abgeordnetenstimmen im EU Parlament gebracht. Dies ist es schon wert die Europäische Währung in den Untergang zu treiben und damit seine Bürger in eine Not zu treiben.
Wenn wir den Griechen, also der Bevölkerung, helfen können, ist das in Ordnung. Dann kann mich das Geschwätz so eines Politkoffers nicht beindrucken.
Wenn es der Bevölkerung mehr hilft zur Drachme zurück zu kehren, so soll es auch recht sein, nur bitte füttern wir keine unnötigen Politikgewinnler!

Antworten Antworten Antworten Gast: pan-tora
10.02.2012 18:09
0 2

Re: Re: Re: Staatsbankrott jetzt!

ein bisschen über den tellerrand sehen hilft! ich bin mit einem griechischen tischler befreundet, ohne steuerhinterziehung (ja - er macht das auch) bleibt ihm am ende des monats zuwenig um die familie ernähren zu können. und das war noch in zeiten, in denen die griechen noch geld ausgegeben haben. trotzdem konnte man seinen lebensstandard bestenfalls als gutbürgerlich bezeichnen.

Re: Re: Staatsbankrott jetzt!

Das stimmt, aber: Die Steuerhinterziehung zieht bzw. eher zog sich aber quer durch das Land (nicht nur Politiker) und das mehr als in fast allen anderen (oder allen?) europäischen Ländern.

So gesehen hält sich mein Mitleid sehr in Grenzen. Auf die Dauer hält das kein Land aus, nur die Reichen und Betrüger profitieren davon. Niemand wird seine Steuern mit Freude zahlen, aber es muss so sein, damit ein Staat auf Dauer funktionieren kann.

15 1

Ferdinand Kirchhof

Vizepräsident des deutschen Bundesverfassungsgerichts: "Ich hege dabei die Sorge, ob wir Geld, das wir gar nicht haben, jemandem geben, der es unter diesen Bedingungen gar nicht will". Dieser Satz sollte auch für Österreich gelten und den hiesigen Politikern ins Stammbuch geschrieben werden.

Vorher aber Geld zurück

dieser Karatzaferis leidet anscheinend an einer Wahrnehmungsstörung.

Dann sollens halt austreten und mit ihren Drachmen glücklich werden und ein für allemal austreten.

Aber dann müssen sie auch das viel Geld von der Merkel und vom Sarkozy im Namen der europäischen Steuerzahler bekommen haben, vorher noch zurückgeben

Antworten Gast: strelnikov
10.02.2012 17:03
3 0

Re: Vorher aber Geld zurück

Da hilft nur wieder ein Putsch der Militärs.
Dann kommt Ordnung in die "Bude".

Re: Re: Vorher aber Geld zurück

Das hatten die Griechen schon einmal, ist noch gar nicht so lange her. Aber besser wurde es damals auch nicht. Wenn es jedoch so weiter geht wie jetzt, dann ist ein Putsch gar nicht so unmöglich. Was der allerdings dann für Folgen haben könnte, wäre nicht auszudenken. Die Schuld liegt in erster Linie bei zwei korrupten Familien, die GR unter sich aufgeteilt haben, Karamanlis und Papandreou. Und das für einige Jahrzehnte. Das Resultat sieht man jetzt.

Re: Vorher aber Geld zurück

... korrektur: einmal austreten reicht auch (wenns für immer ist) ;)

PS: wäre nicht schlecht, wenn man sein eigenes Posting im nachhinein (wie bei einem richtigen Forum) bearbeiten könnte.

Re: Re: Vorher aber Geld zurück

Warum haben Sie, sozusagen in einem Aufwaschen, nicht auch gleich alle anderen Fehler korrigiert?

Re: Re: Re: Vorher aber Geld zurück

Gähn

Gast: Nordlicht
10.02.2012 16:57
4 5

Ultrarechte gefährdet Hilfspaket

Liebe Leute von der Presse: Ich kenne mich nicht mehr aus und bitte um Erklärungen. Heute habe ich einen neuen Begriff für eine angeblich rechte Partei gelesen - Ultrarechte.

Bis jetzt kannte ich nur:

- rechtsgerichtet
- rechtskonservativ
- rechtsextrem
- rechtspopulistisch
- rechtsnational
und jetzt auch noch "ultrarechts"

Damit ich mich endlich auch auskenne - welche von diesen rechts-... gerichteten Parteien sind nun die bösen und welche sind die guten Rechten. Oder sind alle böse. Bei der FPÖ weiß ich schon Bescheid, die ist immer böse, besonders der Strache. Das ist der grösste Bösewicht. Also, ich kenne mich nicht aus und brauche dringend ihren Rat. Bitte helft mir weiter.

Re: Ultrarechte gefährdet Hilfspaket

hmm, gehöre auch zu den verwirrten. aber wie wäre es, all diese ausdrücke, typisch österreichisch halt, etwas abgeschwächt und vereinfacht in "recht böse" umzutauschen? dann haben wir politisch correct auf der einen und recht böse auf der anderen seite und alles ist doch so genau, wie es sein soll, oder?

1 3

Re: Ultrarechte gefährdet Hilfspaket

Macht nichts, wenn Sie sich nicht auskennen. Ihrem Peudonym nach zu schließen sind Sie in Österreich ja sowieso nicht wahlberechtigt.

Re: Re: Ultrarechte gefährdet Hilfspaket

Aber Hauptsache unser/e Herr/Frau Dr. Supergescheit fss100 kennt sich aus.

Re: Ultrarechte gefährdet Hilfspaket

ultrarechstsextrem geht noch ab.

Re: Ultrarechte gefährdet Hilfspaket

angeblich rechte Partei, sie sind kein Nordlicht, sondern ein Irrlicht.

Gast: salsa
10.02.2012 16:55
5 3

Na dann,

Deutschland rauß aus der EU und Österreich, Finnland und Niederlande gleich mit!!!
Und dann, dann schau ma mal!

0 0

Re: Na dann,

EFTA

Gast: L.W.
10.02.2012 16:53
5 1

Damit gefährdet er die Einigung auf neue Hilfsmilliarden für Griechenland.


Hervorragend ! Dass ich einem Ultrarechten einmal zustimmen würde, hätte ich nie gedacht.

Allein schon der krankhafte Deutschenhass der letzten Monate gehört abgestraft. Dieser extreme Undank ist manisch.

Raus aus dem Euro, je eher, desto besser für alle Beteiligten, dieses Herumlavieren ist inzwischen nur mehr unerträglich.

Die Griechen habens offenbar nicht nötig, also --> Abgang. Wer nicht will, der hat schon und Europa spart sich Unsummen.

Reisende soll man nicht aufhalten.

Um was gehts denn?

um Hilfe für die "Griechen"?

Dort, wo es ankommen sollte, dort wird kein Cent ankommen.

Es geht nur darum, dass mit diesem Kredit die institutionellen Anleger (Banken, Versicherungen etc) ausbezahlt werden.

Und, damit kann auch die von den Geberländern aufgezwungene Rüstung bezahlt werden.

Die Schulden werden wieder einmal dem kleinen "Griechen" belassen.

Das geht so lange weiter, bis die EZB dann die faulen Staatsanleihen, welche dann überhaupt nichts mehr wert sind, aufkauft.

Und dann zahlen wir noch einmal. jetzt für den Kredit und später, um die faulen Anleihen auszulösen. Denn, die Griechen werden nie in der Lage sein, ihre Schulden zu bezahlen. Genausowenige wie wir auch. Aber wir werden immer brav die Zinsen bezahlen.

Antworten Gast: daswars
10.02.2012 17:12
3 0

Re: Um was gehts denn?

Irgendwie scheint es Mode zu werden immer mehr verkorkste Meinungen anzunehmen.
Nehmen wir mal an, sie haetten einen Kredit aufgenommen und koennten ploetzlich die Raten nicht mehr zahlen - es findet sich ein Freund, der ihnen folgenden Deal anbietet: ich borge dir das Geld fuer deine Raten und werde vermitteln, dass die Bank dir einen Teil des Kredites erlaesst. - Voraussetzung ist allerdings, dass du arbeiten gehst, deinen ausschweifenden Lebenswandel einschraenkst und mir das Geld in den naechsten 30 Jahren zurueckzahlst.

Wem hat dieser Freund geholfen? Ihnen oder der Bank.

Natuerlich koennten Sie auch einfach bankrottgehen. Das waere bei Ihnen kein grosses Malheur. Aber bei Griechenland stuerzt das ganze Volk auf Ebene 1950 ab - und das waere schade.

Was ich nicht verstehe ist, dass waehrend des Schuldenaufnehmens diese Politiker aller Coleur in der ersten Reihe standen mit aufgehaltener Hand. Jetzt wo es ans Zurueckzahlen geht, ergreift sie der Patriotismus, der ihnen "verbietet" solche "ehrenruehrigen" Dinge zu verhandeln.

Aber sie haben diese ungeheuren Betraege verbraten - und zwar nicht aus Notwendigkeit, sondern am Spass an der Freud, sich ein luxurioeses Leben zu leisten. Und Griechenland und die Griechen haben herzlich wenig abbekommen.

Wie auch bei uns ...

... sind die einzigen, die sich um das Land Sorgen machen, die Rechten.

0 1

Re: Wie auch bei uns ...

Genau, das war ja immer schon so;-)

Re: Re: Wie auch bei uns ...

Sie sind aber schon leicht zu unterhalten.

Gast: rai
10.02.2012 16:16
13 0

ultrarechte

wenn man nicht mehr weiter weiss,dann gibt man den bösen rechten (nazis)die schuld.


7 1

Gefährdet?

Bitte macht's alles, damit Griechenland endlich aus dem Euro ausscheidet und zur Drachme zurückkehrt. Eure dankbaren Nettozahler.

Antworten Gast: strelnikov
10.02.2012 16:49
0 0

Re: Gefährdet?

Bietet Griechenland der Türkei zum Kauf an
-die zahlen das aus ihrer Portokassa und bekommen endlich ihre Inseln zurück. Die Griechen können sie ja in ihren Schulen den Kindern als schlechtes Beispiel vorzeigen.

Antworten Antworten Gast: TheSpartan
10.02.2012 19:52
0 0

Re: Re: Gefährdet?

Was??? bieten Sie Ihr Land zum Kauf an? ich denke nicht, also ein bißchen mehr Respekt bitte!

egal ob ultralinks oder ultrarechts, egal ob grieche oder sonstiger europäer...

NIEMAND, nicht ein einziger denkt offenbar daran, jene +500 milliarden griechischer guthaben, die auf europäischen bankkonten liegen oder in immobilien investiert sind, auf ihre legalität zu prüfen.

die einen denken sich: das ist das geld von einem freund.
die anderen denken sich: das ist bei uns investiertes geld, von dem wir gut leben.

es ist eine unglaublich absurde situation: der hehler schützt nicht nur die diebe (was verständlich ist), sondern er beschuldigt auch den bestohlenen, dass er sich bestehlen ließ...
der bestohlene weigert sich, dem dieb hinterherzulaufen und vom hehler die herausgabe der beute zu verlangen.
und der dieb lacht sich ins fette fäustchen...


Re: egal ob ultralinks oder ultrarechts, egal ob grieche oder sonstiger europäer...

Sie haben vollkommen recht. Die Trickdiebe haben es geschafft, das die Opfer zweimal die Blöden sind.

Antworten Gast: rai
10.02.2012 16:43
0 0

Re: egal ob ultralinks oder ultrarechts, egal ob grieche oder sonstiger europäer...

wer soll prûfen???
fordern sie kapitalverkehrskontrollen?

angenommen sie erben ein haus das mit schwarzgeld erbaut wurde,dann werden sie einfach enteignet.

sind sie einverstanden??

Re: Re: egal ob ultralinks oder ultrarechts, egal ob grieche oder sonstiger europäer...

so ist es. Unrecht wird nicht Recht durch Vererbung. Kapitalfluss Kontrollen sind das Mindeste, in Wahrheit ist das schweizerisch/österreichisch/ Liechtensteinische/usw. Bankgeheimnis aktive Beihilfe zur Steuerhinterziehung sowie allgemein Beihilfe zum betrug, und gehört abgeschafft.

Gast: Kaspar Hauser
10.02.2012 16:09
5 1

Man kann niemanden zu seinem Glück zwingen

Verwendet die 145 Mrd lieber um die anderen wackeligen Staaten zu stützen und lasst Griechenland fallen. Die finden es einfach unzumutbar dass ihnen geholfen wird. Die wollen lieber ohne den Euro leben. Das ist auch sicher besser so. Auf jeden Fall überwiegen die Vorteile sowohl für die Euro-Länder als auch für Griechenland.

Gast: carlos b
10.02.2012 16:03
1 0

Griechenlan schuldhaft schuldig

so leid es mir tut dass die einfachen leute in GR am meisten unter den sparzwängen zum handkuß kommen,so ist es doch nunmal so dass ihre eigenen GR-landsleute das geld verbraucht oder irgendwo haben verschwinden lassen welches aus der EU als STRUCKTURHILFE oder als KREDIT den Griechen von der EU gegeben wurde
Die GR müssen nun wieder lernen sich mit ihrer eigen fleiß und arbeit zu ernähren.
sollen die doch ihre kraft dazu aufwenden das ausgeschaffte geld von den ausl.banken durch jene GR-landsleut wieder nach GR zurückgebracht wird die es zuvor entwendet haben.

Gast: christophorus71
10.02.2012 15:56
3 0

Laos ?

LAOS-Partei ist ein guter Name.
Auf dem Niveau des Staates Laos befindet sich Griechenland mittlerweile-und bald droht sich dieser Status auf das Niveau "Haiti Europas"zu verschlimmern.
Besser ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.

Eurokrise - Die Begriffe

  • Was ist die Eurokrise? Ein Rückblick auf die Ursachen mehr...

    EFSF Der Rettungsschirm und wie er funktioniert mehr...

    Hebel für EFSF Wie man aus sehr viel Geld noch viel mehr Geld macht. mehr ...

    EFSM Der Mechanismus für Finanzstabilisierung und seine Aufgaben mehr...

    ESM Der Europäische Stabilitätsmechanismus soll 2013 den EFSF-Fonds ablösen. mehr ...

    Eurobonds Was gemeinsame EU-Anleihen bezwecken und wie sie funktionieren sollen. mehr ...

    EZB Die EZB ist Hüterin des Euro und soll eine geringe Inflation garantieren. Zumindest bis jetzt. mehr ...

    Waffen der EZB Was die "Bazooka" ist und welche anderen Waffen die Zentralbank hat. mehr ...

    IWF Der IWF ist die Finanzfeuerwehr der Vereinten Nationen und massiv an den Hilfsaktionen in Europa beteiligt. mehr ...

    Ratingagenturen Die wichtigsten Agenturen und deren Bewertungen. mehr ...

    SPIV Das Special Purpose Investment Vehicle soll die Finanzierung in Euroländern erleichtern. mehr ...

    Troika Die Troika ist eine Gruppe von Experten von EZB, IWF und EU-Kommission. mehr ...

    G20 Die 20 größten Wirtschaftsmächte repräsentieren zwei Drittel der Weltbevölkerung. mehr ...

    PSI Beim Private Sector Involvement geht es um die Beteiligung des Privatsektors an der Krisenlösung. mehr ...

    CDS Kreditausfallsversicherungen werden unter anderem dann fällig, wenn ein Land pleite ist. mehr ...

    Sekundärmarkt Der Sekundärmarkt ist der Markt, auf dem die bereits in Umlauf befindlichen Wertpapiere gehandelt werden. mehr ...

    OMT OMT ist die Abkürzung für Outright Monetary Transactions. Dahinter verbirgt sich das von der EZB am 6.September 2012 beschlossene neue Kaufprogramm von Staatsanleihen der Krisenländer. mehr ...