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Griechischer Ultrarechter: "EU leidet unter Deutschland"

10.02.2012 | 23:31 |   (DiePresse.com)

Zwar segnet die griechische Regierung das Sparpaket ab. Doch mehrere Regierungsmitglieder treten zurück und die rechte LAOS-Partei legt sich quer.

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Die griechische Regierung hat am Freitagabend das umstrittene harte Sparpaket abgesegnet. Der griechische Ministerpräsident Lucas Papademos hatte zuvor vor einem Scheitern des mit EU und IWF vereinbarten Hilfspakets gewarnt. Die Alternative wären ein "ökonomisches Chaos" und eine "soziale Explosion", sagte Papademos in einer emotionalen Rede im Ministerrat. Doch es ist nur ein Etappenerfolg: Der entscheidende Beschluss des Sparpakets im griechischen Parlament steht noch aus und könnte sich Medienberichten zufolge auf Montag verschieben.

Es herrscht daher Hochspannung. Denn die griechische Rechtspartei LAOS erklärte am Freitag, das Regierungsabkommen mit den internationalen Geldgebern nicht mittragen zu wollen. Die Euro-Länder hatten zuvor ein Ja aller Koalitionsparteien zum Sparpaket zu einer Voraussetzung für ihre Zustimmung zum zweiten Hilfspaket gemacht. Doch immer mehr Regierungsmitglieder kündigten an, dass sie den Sparkurs nicht mittragen wollen. So trat die stellvertretende Außenministerin Marilisa Xenogiannakopoulou von der sozialistischen Partei PASOK aus Protest zurück. Zuvor waren bereits der Vize-Arbeitsminister Yannis Koutsoukos von der PASOK und vier LAOS-Regierungsmitglieder zurückgetreten.

"Moment historischer Verantwortung"

"Es ist ein Moment der historischen Verantwortung", sagte Papademos weiter. Ihm sei bewusst, dass die Einschnitte "harte Opfer seitens der Bevölkerung" bedeuteten und fügte hinzu: "Was wir nicht erlauben dürfen ist, dass das Land bankrottgeht."

Griechen: Zorn gegen Deutsche mit ''dickem Portemonnaie''

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Unterdessen lähmte ein Generalstreik am Freitag das Land. Bei einer Demonstration gegen die Sparpläne kam es im Zentrum Athens zu Zusammenstößen zwischen Autonomen und der Polizei.

"Ich habe den anderen Parteiführern erklärt, dass ich diesem Kreditabkommen nicht zustimmen kann", sagte der Chef der rechten Regierungspartei LAOS, Giorgos Karatzaferis, am Freitag in Athen. Die Kürzungen, die am Donnerstag im Gegenzug für internationale Finanzhilfen vom Kabinett verabschiedet worden waren, seien eine "Demütigung für das Land".

EU-Länder: "Satellitenstaaten" von Merkel

"Die Europäische Union leidet unter Deutschland", so Karatzaferis weiter. Das wohlhabende Land zwinge den Südeuropäern seinen Willen auf, "weil es über ein dickes Portemonnaie verfügt". Die Schaltzentrale Europas sei das Kanzleramt in Berlin und nicht die EU in Brüssel. Merkel stimme sich eng mit ihren "Satellitenstaaten" wie die Niederlande, Österreich, Finnland ab. "Und leider auch Luxemburg", fügte Karatzaferis hinzu. Die Bundeskanzlerin bluffe jedoch nur: "Frau Merkel hat nur ein paar Luschen auf der Hand und gibt vor, vier Asse zu haben", sagte Karatzaferis.

Athen: Straßenschlachten und brennende Häuser

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Der Vizeminister für Landwirtschaft Asterios Rontoulis von der LAOS-Partei hat am Freitag als erster die Konsequenzen gezogen und ist zurückgetreten. "Ich kann nicht in der Regierung bleiben nach den jüngsten Entwicklungen", erklärte Rontoulis schriftlich.

IWF, Troika und EZB verlangen ausdrücklich, dass das Sparpaket mit der Zustimmung aller Koalitionsparteien, also auch jener der LAOS-Partei verabschiedet wird. Eine einfache Parlamentsmehrheit reicht nicht. Der Euro geriet durch die Äußerungen von Karatzaferis unter Druck und fiel unter die Marke von 1,32 Dollar. Der ATX in Wien rutsche drei Prozent ab.

Die Euro-Finanzminister hatten eine Entscheidung über das zweite Hilfspaket um Volumen von 130 Milliarden Euro in der Nacht auf Freitag auf kommenden Mittwoch vertagt. Bis dahin muss das Parlament in Athen den Sparmaßnahmen zustimmen.

Abgewirtschaftet: 10 hässliche Fakten über Griechenland & Co.

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Kräftige Lohnkürzungen

Die geplanten Einschnitte sehen unter anderem kräftige Lohnkürzungen im Privatsektor sowie Entlassungen von 150.000 Staatsbediensteten bis 2015 vor. Bis dahin soll Griechenland so 14 Milliarden Euro sparen, allein dieses Jahr sollen es 3,1 Milliarden sein. Das Programm ist Voraussetzung dafür, dass das Euro-Sorgenkind neue Milliarden-Hilfen bekommt. Griechenland braucht spätestens in der zweiten Märzhälfte die neue Kapitalspritze. Andernfalls ist Griechenland bis Ende März pleite. Bisher wurden im Rahmen des ersten Rettungspakets in Gesamthöhe von 110 Milliarden Euro bereits in sechs Tranchen 73 Milliarden durch bilaterale Darlehen an Griechenland ausbezahlt. Österreich zahlte bisher 1,56 Milliarden an Athen.

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(Ag.)

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206 Kommentare
16 0

Karatzaferis ist doch nicht mehr ganz dicht!

Karatzaferis beschimpft doch tatsächlich die Länder, die im Unterschied zu seinem eigenen eine vernünftige Finanzpolitik hatten. Als Grieche wäre ich da jetzt ganz, GANZ schnell ruhig.

Gast: nia perikles
10.02.2012 20:28
16 0

Griechenland, RAUS aus der EU!


Gast: machmuss verschiebnix
10.02.2012 20:25
20 1

Was da in Griechenland vorgeht,

ist in Wahrheit genau umgekehrt, nicht A.Merkel ist die Böse, sondern
die Griechen lassen deren Mob auf ein externes Feindbild losgehen,
damit die Bonzen nicht gelüncht werden !!

Ist doch immer wieder dieselbe Leier ! Werden denn die Leute niemals
klüger ?

Jedenfalls sollte man Griechenland aus der EU raus-canceln, die
spinnen ja im höchsten Grad.


Antworten Gast: mamelaadaamala
10.02.2012 23:00
4 0

Re: Griechen an Merkel

habe es angeschaut und weiss nicht,was hitler mit merkel zu tun hat.und das ein vergleich von einer rechten partei.
haben die griechen seit 1945 nichts mehr über die tolle entwicklung deutschland gehört?das sollte sie motivieren-nicht deprimieren.

0 0

Re: Re: Griechen an Merkel

Dieser unglaubliche Vergleich wurde anscheinend einige male gemacht; welches Weltbild auch immer solche Leute haben; dem mitteleuropäischen entspricht es nicht!

Gast: keterum kenseo
10.02.2012 19:52
10 2

"Kleftis" (Dieb)

galt im 19.Jhdt. in Griechenland als Ehrentitel. Wen wundert`s?

26 0

Lasst doch dieses undankbare Gesocks endlich Pleite gehen. Mal schauen...

...wie weit sie kommen, wenn sie auf sich allein gestellt sind.
Das griechische Volk macht im Übrigen keine Anstalten in die Hände zu spucken und dem Problem aktiv entgegenzutreten.
Man muss kein Prophet sein, um vorherzusagen, dass Griechenland ablosen wird und Schuld daran sind einzig und allein die Griechen selbst.
Am allerlustigsten finde ich ja, dass die Griechen nicht verstehen, dass sie Pleite sind. Da wird gegen Sparpakete protestiert, gestreikt was das Zeug hält, gegen Deutschland gewettert etc.
Ja, liebe Griechen, ob euch nun die EU hilft, oder nicht: Pleite, ist Pleite!

Antworten Gast: TheSpartan
10.02.2012 19:56
4 17

Re: Lasst doch dieses undankbare Gesocks endlich Pleite gehen. Mal schauen...

Ich wäre wirklich gespannt, was Sie tun würden wenn Ihnen innerhalb 2 Jahren 40% des Lohns gekürzt wird. Ich mach jede Wette Sie wären der Erste der auf die Straße geht, aber zuhause vom PC ist das natürlich leicht gesagt oder?

Antworten Antworten Gast: Carlo b
11.02.2012 09:15
5 0

Re: Re: Lasst doch dieses undankbare Gesocks endlich Pleite gehen. Mal schauen...

mit verlaub-diese überzogenen lohnerhöhungen der letzten 10 jahre beruhten nicht auf mehr produktivität in GR, sonder waren scheinbar nur dazu da um im volk eine freudvolle stimmung zu erzeugen und um wählerstimmer zu erhalten. das geld stammte meist aus der
EU Strukturhilfe und aus Krediten aul. banken.
wer von den GR war so naiv und glaubte dass dies auf ewig so weitergeht.
GR müssen nun schmerzlich lernen sich durch eigenleistung zu ernähren.
übrigens wenn die GR noch weiter so gegen die nordländer spez.D stimmung erzeugen werden die zahlungskräftigen urlauber aus diesen ländern, künftig woanders urlaub machen -ich werde dies auf jeden fall so machen!!!!!!
GR fangt endlich an die fehler bei euch selbst zu suchen.

Re: Re: Lasst doch dieses undankbare Gesocks endlich Pleite gehen. Mal schauen...

Die Griechen bezogen bislang Löhne, die nie irgendwo erwirtschaftet wurden. Also alles auf Kredit; nur, Kredit gibt den Griechen heute niemand mehr.

4 0

Re: Re: Re: Lasst doch dieses undankbare Gesocks endlich Pleite gehen. Mal schauen...

Stimmt, die Kredite bekommen jetzt die Türken.

Mal sehen, wie lange das gut geht.

Gast: little_brother_is_watching_you_too!
10.02.2012 19:04
19 2

eu leidet unter deutschland

find ich auch! sie sollten austreten - und österreich gleich dazu!

1 1

Re: eu leidet unter deutschland

ganz sicher :-)
Wäre ca so als würde Mateschitz RedBull verlassen. Deutschland als größte Wirtschaftsmacht der EU ist ein erheblicher Teil dieser Idee und das ist gut so.
Denn Deutschland und Frankreich haben's verstanden, dass der wirtschaftsfeind nicht in Europa zu suchen ist...

Gast: walti
10.02.2012 19:02
22 0

Reduzierung der Politiker !

Solange sich GR ein Parlament mit 300 Abgeordneten und 50 Regierungsmitglieder leistet
ist kein Sparwille vorhanden !!

Nur beim Arbeiter zu sparen ist eine Frechheit !

Gast: otto von bayern
10.02.2012 18:48
3 0

sparmaßnahmen

auch damals im Jahre 1843 waren die Sparmaßnahmen unter dem Otto von Bayern nicht so beliebt wie Heute. Er gab 1844 auf! Wann würde die Frau Merkel von Berlin aufgeben?

Beleidigungen ohne Ende!

Die Schaltzentrale Europas sei nicht in Brüssel, sondern im Berliner Kanzleramt, schimpfte Karatzaferis. Die Niederlande, Österreich, Finnland und Luxemburg bezeichnete er als "Satellitenstaaten" Deutschlands, mit denen sich Merkel eng abstimme.
(Quelle: DER SPIEGEL)

Schön langsam wird es zu einer Frage der Selbstachtung. Wir sollten uns nicht ewig von Leuten herabwürdigen lassen, die in der Vergangenheit nichts außer Lug und Trug geleistet haben.

4 5

Re: Beleidigungen ohne Ende!

Die derzeitige "EU-Politik" wird doch von Deutschland bestimmt, mit Frankreich im Schlepptau. Die anderen halten ganz still! Der Inhalt stimmt doch, allerdings bei Fehlen jeglicher Selbstkritik!

Antworten Gast: TheSpartan
10.02.2012 20:00
2 13

Re: Beleidigungen ohne Ende!

Ich zitiere: "die in der Vergangenheit nichts außer Lug und Trug geleistet haben." Ok jetzt erzählen Sie mir bitte ihre glorreiche Vergangenheit.
Solch ich helfen? Zerstörung und Gewalt über ganz Europa, also das schlimmste was ein Land anrichten kann. Nur eines von Beispielen für dein Land.

Antworten Antworten Gast: nia perikles
10.02.2012 20:34
11 2

Re: Re: Beleidigungen ohne Ende!

ja, ja, irgendwann hat jeder gegen den anderen gekämpft. Wollen sie jetzt zurück in die Antike, Sie Spartaner? Wo Sie die Athener massakriert haben (oder umgekehrt, mir egal)?

Tatsache ist, dass uns unsere griechischen Freunde seit ihrem Eintritt in die Eurozone, den sie sich ergaunert haben und nicht verdient haben, nur angelogen haben. Eine Lüge nach der anderen von den stoltsen Grichen. Selbst Einsparungen von ein paar wenigen Milliarden Euro sind in Griechenland unmöglich, auf der anderen Seite sollen jetzt alle anderen allein für das nächste Halbjahr so ganz einfach 130 Milliarden an die Griechen verschenken.

Seid ihr noch zu retten? Ich finde: nein. Ab in die Staatspleite, in die wohlverdiente!

Antworten Antworten Antworten Gast: TheSpartan
10.02.2012 22:13
1 12

Re: Re: Re: Beleidigungen ohne Ende!

"ja, ja, irgendwann hat jeder gegen den anderen gekämpft. Wollen sie jetzt zurück in die Antike, Sie Spartaner? Wo Sie die Athener massakriert haben."
Genau das ist das ist das Problem. Sie reden hier von Antike, während ich noch direkte Verwandte verloren habe, weil manche wie der Hundefürst oder Sie einem Führer geglaubt haben.
Nach Ihrer Logik könnte Griechenland in 50-60 Jahren auch mit der Antike argumentieren. Es gibt nur eins: Her mit den noch nicht beglichenen Kriegsschulden.

Re: Re: Re: Re: Beleidigungen ohne Ende!

Warum nehmen die Griechen dann unser blutgetränktes Schandgeld?
Keine Ehre,kein bisschen Stolz?

Billige verlogene Bittsteller,geht einfach pleite und verschont uns mit eurer Unfähigkeit.

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: TheSpartan
11.02.2012 01:20
1 2

Re: Re: Re: Re: Re: Beleidigungen ohne Ende!

Sie und Ihre Verwandten haben keine Ehre die Kriegsschuld einzugestehen. Wir Griechen wollten euer Geld von Anfang an nicht, oder haben Sie etwa vergessen, wie wir gleich protestiert haben. Aber eins ist klar Deutschland profitiert von dieser Krise am meisten, denn Deutschland diktiert den anderen europäischen Ländern Macht vor. So wie auch damals, deswegen ist die Bevölkerung auch contra-Deutsch eingestellt.

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Adalbert M. Rohde
10.02.2012 23:16
2 0

Re: Re: Re: Re: Beleidigungen ohne Ende!

Dann aber auch gleich Reparationszahlungen an die Türkei, welche, gleich nach dem 1. Weltkrieg, in einem Moment der Schwäche von griechischen Landräubern überfallen wurde.

Im Übrigen hat Griechenland als einziges besetztes Land während des 2. Weltkriegs sogar Subventionen aus Deutschland erhalten. Eben weil es wirtschaftlich so schwach war und man es nicht vor die Hunde gehen lassen wollte.

Griechenland wurde also nicht leer geplündert, sondern hat sogar aus deutschen Kassen Geld erhalten. Es gibt keinen Grund für die Begleichung von Kriegsschulden.

Re: Beleidigungen ohne Ende!

das ist ja noch harmlos, schau dir mal den Link an. Von mir würden die Griechen keinen Cent mehr bekommen.

http://www.n-tv.de/mediathek/videos/politik/Die-Griechen-kochen-vor-Wut-article5460461.html

1 0

Re: Re: Beleidigungen ohne Ende!

Na da werden jetzt sicher viele Deutsche ihren Sommerurlaub in Griechenland planen. Gehen halt die Einnahmen aus dem Fremdenverkehr auch noch den Bach runter - was solls?

Griechenland soll mit aller Gewalt im Euro und der EU gehalten werden. Das führt offensichtlich dazu, sie glauben sie können machen was sie wollen. Versprechen aber dann nicht umsetzen, wozu auch.

Antworten Antworten Gast: vor dem arlberg
10.02.2012 23:22
1 0

Re: Re: Beleidigungen ohne Ende!

Boykottiert GR in allen Belangen. Keinen Urlaub in GR, keine Waren aus GR. Man hätte manche Möglichkeit, wenn alle mitmachen.

Antworten Antworten Antworten Gast: Wörter
11.02.2012 11:13
0 0

Re: Re: Re: Beleidigungen ohne Ende!

Lesen Sie mal:

DEGRIGES

und mit Ihren gerede blasen Sie in die Segel der Kriegsmaschinerie.

Sparpaket 2012

Heute gibt es für uns extra eine ZIB Spezial für das Sparpaket.
Unser Kanzler referiert als erstes über die großen Erfolge der Politik in Österreich und über die Europaweiten Kosten und die Einhaltung von Regeln (war da was mit den Griechen).
Ob der schwachsinnige Grieche rechts oder links steht ist mir eigentlich egal. Dass Politiker der Bevölkerung Griechenlands den Blödsinn eingeredet haben, zahlt keine Steuern und die "gebratenen Tauben" werden trotzdem ewig fliegen ist die Sauerei.
Dazu kommt ein Politclown, der solche Aussagen trifft und meint dem größten Geldgeber Freundlichkeiten zukommen zu lassen.
Die SPÖ redet uns ja seit Jahren das Selbe ein - Schulden sind ja kein Problem. Hier treiben sich nun Politiker herum, die das Geld der Österreichischen Steuerzahler nicht für Diesen, sondern für alles Andere (ob Griechenland oder Koruns ist egal) verschwenden.
Die griechische Bevölkerung ist nun dem Leidensdruck der Mittellosigkeit ausgesetzt. Ich kann nur hoffen, wir können diesem Schicksal entgehen, wenn ich aber mir Failmanns Rede in der SonderZIB ansehe, habe ich meine Zweifel.

Gast: africano
10.02.2012 18:30
9 1

Von der SPD hört man nichts ,

obwohl sie SCHULD am Fiasko in Griechenland sind.

wie verquert muss ein gedankengang eigentlich sein

um ein "bailout" paket mit auflagen als leiden zu empfinden??

dann bitte diese steuer-milliarden von deutschland & oesterreich bitte nicht annehmen - wir entschuldigen uns, dass wir uns erdreist haben, euch unsere hilfe aufzudraengen


Re: wie verquert muss ein gedankengang eigentlich sein

So "stolz" sind die Griechen ja nun auch wiederum nicht: Obwohl es sicher sehr heroisch gewesen wäre, genau DAS zu tun: Dann wären zumindest Worte und Taten auf einen Nenner gebracht worden! Anderseits merken die hellenischen Massen ja wirklich kaum etwas von all den mit pompösen Worten begleiteten Milliarden, die in Form von "Rettungspaketen" in Richtung Athen geschickt wurden; bzw. dies auch wohl noch öfters werden! Die "Pleite" haben diese riesigen Beträge keineswegs verhindert; höchstens die Investitions- und Spekulationsausfälle der Banken gemildert. Aber selbst wenn heute ALLE Jobs in Griechenland aus "Sparnisgründen" verloren gingen und die Bürger nur noch mit Ausspeisungen kirchlicher und caritativer Einrichtungen ernährt würden: Selbst DAS würde an der aktuellen Schuldenlage keinen Millimeter ändern!

Was nötig wäre: Endlich die griechische Wirtschaft konjunkturell geradezu dramatisch zu beleben. Aber wie soll das gehen, wenn man die dafür nötigen Euro-Milliarden zunächst in die Schuldentilgung steckt! Man kann ein Auto schließlich ja auch nicht in Fahrt bringen, indem man gleichzeitig aufs Gaspedal und auf die Bremse tiritt!

Antworten Antworten Gast: daswars
11.02.2012 09:01
1 1

Re: Re: wie verquert muss ein gedankengang eigentlich sein

Sie haben schon Recht, dass Geld benoetigt wird, um die griechische Wirtschaft zu beleben.
Nur haben Sie vergessen, dass Griechenland nicht nur 350.000.000.000 Schulden aufgenommen hat und "verdunsten" hat lassen, sondern auch die horrenden Betraege an Entwicklungshilfe genommen und verbraucht hat, ohne viele Spuren zu hinterlassen.

Und als in den ersten Jahren Anklage von der EU wegen Betruegereien erhoben wurde, dieser mit unglaublicher Arroganz geantwortet wurde, und natuerlich nichts geschah. Sie vergessen auch, dass bisher Niemand wegen irgendeinem Skandal ins Gefaengnis kam.

Man sollte mal eine Buchpruefung durchfuehren. Denn das geuebte Unrecht ist so ungeheuerlich, dass sich das ein Normaleuropaeer kaum vorstellen kann.

Der Fall "Griechenland in der EU" wuerde Stoff fuer viele Doktorarbeiten bieten.

Gast: geoopster Heike
10.02.2012 18:16
21 0

"Demütigung für das Land"

Na dann sollten wir sofort aufhören, sie zu demütigen und ihnen unser gutes Geld nachzuschmeißen.

:-)

Re: "Demütigung für das Land"

Ich frage mich, wer da ständig gedemütigt wird. Wie oft muss man eigentlich einem Deutschen ins Gesicht spucken, bis er so etwas wie Selbstachtung an sich entdeckt? Die Deutschen (und ihre "Vasallen") halten den griechischen Staat künstlich am Leben und werden dafür auf das unflätigste beschimpft.

Ist Deutschland bar einer jeden Selbstachtung?

4 1

Re: Re: "Demütigung für das Land"

Diese Frage stelle ich mir schon längst!

Gast: ZarvonWien
10.02.2012 17:56
13 0

Ja genau - Deutschland und Österreich raus aus der EU!

Und auch die Skandinavier, Tschechen und alle die, bis die Südeuropäer endlich ihre Ruhe von uns haben!

Antworten Gast: hemingway 2
10.02.2012 18:10
10 0

Re: Ja genau - Deutschland und Österreich raus aus der EU!

Nein, nicht aus der EU sondern zurück zur STUFE 2 der Währungsunion (ECU), da hier keine sogenannte Einheitswährung vorlag.

Die Einheitswährung ist das Übel.

Aber das war seitens der Strippenzieher gefordert, um nach der vorhersehbaren Katastrophe den ESM (europäische FED) einführen zu können.


Gast: werbistdu
10.02.2012 17:51
9 0

Wer jetzt geglaubt hat...

eine Lösung für Griechenland ist greifbar, der muß ganz schön naiv sein.
Was nützt den Politikern eine Zustimmung zu den Auflagen der EU, wenn das Volk nicht mehr mitmacht.
Was sich da jetzt in Griechenland an sozialen Unruhen zusammenbraut, ist noch gar nicht absehbar.
Und die Linken gießen dazu noch heftig Öl ins Feuer.
Warum muß die EU den Griechen etwas aufzwingen, was sie nicht haben wollen.
Es kann nur eine Lösung geben: Raus aus dem Euro!

na, dann soll deutschland halt die fette brieftasche nicht aufmachen,

sich nicht einmischen und griechenland soll freiwillig aus dem euro austreten. wenn ich für jemanden unsummen blechen soll, dann darf ich bedingungen stellen, sonst bekommt er den zaster halt nicht, ist eigentlich ganz einfach.

bei austritt griechenlands würde der euro übrigens eine freudensprung nach oben machen, wir können jetzt schon darauf wetten, denn das ist das einzig sinnvolle szenario.

Antworten Gast: foobaro
10.02.2012 18:05
1 9

Re: na, dann soll deutschland halt die fette brieftasche nicht aufmachen,

Die Rechten sind halt immer und überall gleich: Sie sind immer die Armen, alle Anderen haben sich gegen sie verschworen, und die Anderen sind an der eigenen Situation schuld.

2 13

Na, ganz so überraschend...

...ist das auch wieder nicht. Die rechten Vögel spitzen ja immer auf kollektive Arbeitslosigkeit und Armut. Nur dann haben sie eine Chance auf mehr Wählerstimmen. Gottseidank scheitern sie in der Regel an ihrem nationalistischen Größenwahn. Herr Karatzaferis ist gerade dabei, sich mächtig zu verzocken.
Die EU wird die Rettung sicher nicht an LAOS scheitern lassen.

1 6

Re: Na, ganz so überraschend...

Den Bewertungen nach zu schließen, habe ich einige rechte Vögel im Forum beleidigt! Es tut mir wirklich leid, euch den Spiegel vorzuhalten. Ich werde mich bemühen, es bei jeder Gelegenheit wieder zu tun. LG

rechte Vögel:

du meinst Adler? LOL

Antworten Antworten Gast: Christoph Kaminsky
10.02.2012 18:00
6 1

Re: Re: Na, ganz so überraschend...

Niemanden hast Du beleidigt. Du schreibst einfach nur Quatsch!

0 5

Re: Re: Re: Na, ganz so überraschend...

Und ich hab noch mehr auf Lager...

Re: Re: Re: Re: Na, ganz so überraschend...

Ja, nur leider nichts Konstruktives, das von einem gewissen Intellekt getragen würde.
Ich gebe ihnen zum Ansporn kein rotes Stricherl und sie bmühen sich das nächste Mal etwas Nützliches für die Diskussion beizutragen.

0 6

Re: Re: Re: Re: Re: Na, ganz so überraschend...

Nachdem Sie aber noch gar nichts beigetragen haben, kriegen Sie von mir ein Stricherl. Nur kritiseren gilt nicht, da muss schon was zur Sache kommen. Bessert euch, ihr Vögel. Servus

Re: Re: Re: Re: Re: Re: Na, ganz so überraschend...

Der Vogelhändler ist er ja, stets lustig fröhlich trallala, der fss100 ist bekannt, bei Alt und Jung im ganzen Land...tirilli....

So jetzt war ich unten auf ihrem Niveau und nun werde ich meine Flügel ausbreiten und wieder auf den Baum zu den anderen Vögel fliegen :)

Re: Na, ganz so überraschend...

Gar nicht gewusst, dass dieses südostasiatische Land so einen großen Einfluss auf die EU hat. Na ja, die EU wächst ja immer weiter nach Osten, sie werden halt auch bald mit den Beitragsverhandlungen beginnen.

Gast: newline
10.02.2012 17:30
1 8

ja, diese unglaubliche sozialabbau in europa muß gestoppt werden; die banken und finanzmärkte müssen endlich für ihr versagen zur kasse gebeten werden- nicht die familien, arbeitnehmer, u pensionisten. Wo soll das noch hinführen- hartzIV, 1 euro hungerjobs und altersarmut-ist das die zukunft für europas bürger?

auch faymann und die SPÖ planen nun ein megasozialabbaupaket gegen die österreicher.

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