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Griechenlands "wahrer Feind ist das eigene System"

11.02.2012 | 18:22 |  REd. (Die Presse)

Der griechische Ministerrat hat seine Zustimmung zu einem notwendigen Sparpaket erteilt, das Voraussetzung für weitere Milliardenhilfen ist. Nun muss das Maßnahmenpaket noch vom Parlament abgesegnet werden.

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In der Nacht zum Samstag konnte Regierungschef Lucas Papademos einen Erfolg verbuchen. Der griechische Ministerrat hat dem notwendigen Sparprogramm seine Zustimmung erteilt. Das allerdings ist nur die halbe Miete. Denn auch das griechische Parlament muss die Haushaltsmaßnahmen absegnen, die Abstimmung könnte noch an diesem Wochenende erfolgen.

Ohne die Zustimmung der griechischen Politiker droht dem Land Mitte März die Pleite. Denn dann muss Griechenland Anleihen von in Summe 14,5 Mrd. Euro bedienen. Und ohne weitere Milliardenhilfen seitens der Europäischen Union und des Internationalen Währungsfonds (IWF) wird dem Staat das nicht gelingen. Das erarbeitete Maßnahmenpaket sieht daher allein in diesem Jahr Einsparungen von in Summe rund drei Mrd. Euro vor. Unter anderem soll der Mindestlohn um 25 Prozent gesenkt werden. Auch die Zahl der Beschäftigten im öffentlichen Dienst soll um 15.000 gekürzt werden. Bis 2015 sollen rund 150.000 Staatsdiener ihren Job verlieren. Bis dahin will der Staat 14 Mrd. Euro eingespart haben. Griechenland sitzt derzeit auf einem Schuldenberg von weit über 300 Mrd. Euro und ist mit rund 160 Prozent des Bruttoinlandsprodukts verschuldet.

Doch die Sparmaßnahmen stoßen auf wenig Gegenliebe in der Bevölkerung. Die griechischen Gewerkschaften haben am Samstag zu Protesten aufgerufen, die das öffentliche Leben weitgehend lahm gelegt haben. Giorgos Papandreou, Griechenlands früherer Regierungschef, warnte unterdessen davor, dass ein „Nein“ des griechischen Parlaments katastrophal wäre. Die Folgen einer Staatspleite würden ein „ökonomisches Chaos“ und eine „soziale Explosion“ bewirken. Problematisch sei, „dass der wahre Feind unser eigenes System ist“, wie Papandreou sagt. Die Parteichefs der konservativen und sozialistischen Partei haben ihre Fraktionsmitglieder daher eindringlich dazu aufgefordert, mit „Ja“ abzustimmen. In Summe stellen die beiden Parteien 236 von 300 Parlamentsmitgliedern.

Doch das Sparpaket allein reicht nicht aus, um die Schulden Griechenlands bis zum Jahr 2020 auf rund 120 Prozent des BIPs zu reduzieren. Dazu notwendig wird auch die Beteiligung privater Gläubiger sein, die Griechenland einen Teil ihrer Anleiheschulden erlassen werden müssen.

Die Ratingagentur Standard & Poor's drohte Freitagnacht mit einer selektiven Insolvenz, falls das Land für seine Anleihen Klauseln beschließt, die die Rechte der Anleger rückwirkend einschränken könnte. Konkret geht es um sogenannte „collective action clauses“ die beschlossen werden könnten. Eine von der Mehrheit akzeptierte Restrukturierung der Anleiheschulden würde dann für eine Minderheit gelten– auch wenn sich diese dagegen ausspricht.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 12.02.2012)

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65 Kommentare
 
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Gast: estoc
12.02.2012 05:07
2 6

griechenlands wahrer feind ...

... sind die gewissenlosen zinstreiber, die uns zwecks gewinnmaximierung in den nächsten krieg treiben.

Antworten Gast: Pensador
12.02.2012 11:19
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Re: griechenlands wahrer feind ...

Ja, und wer da wohl dahintersteckt?
Die Freimaurer und natürlich wie immer: die J....!!!
(Lieber Zensor: ist sarkastisch gemeint!)

Gast: kreislauf
12.02.2012 00:37
2 5

das land ehemaliger weltbestimmender persönlichkeiten wie platon, sokrates, epikur, aristoteles usw. ist am abgrund des modernen wallstreet kapitalismus angelangt. mit den sozialisten gemeinsam haben die börsenzocker dieses land mit ihren bürgern betrogen und verkauft. das ist nur der anfang


Antworten Gast: Adalbert M. Rohde
12.02.2012 12:00
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Re: das land ehemaliger weltbestimmender persönlichkeiten wie platon, sokrates, epikur, aristoteles usw. ist am abgrund des modernen wallstreet kapitalismus angelangt. mit den sozialisten gemeinsam haben die börsenzocker dieses land mit ihren bürgern betrogen und verkauft. das ist nur der anfang

Die Griechen der Antike haben mit den heutigen Griechen volkstumsmäßig nicht viel gemeinsam. Zwischenzeitlich hat es nämlich einige sozusagen Umvolkungen gegeben. Vor allem die Einwanderung bulgarischer Stämme und die Vermischung mit Orientalen hat seine Spuren hinterlassen.

Im übrigen dürfte die griechische Wirklichkeit (Korruption, Klientelwirtschaft, Verschwendungssucht) eine andere sein, als die ihres ideologisch verseuchten Hirns.

Wenn an Börsen gehandelt wird, dann tangiert das den Griechen gleich null. Er ist dabei der unbeteiligte Dritte. Sie haben null Ahnung, lieber Freund!

Re: das land ehemaliger weltbestimmender persönlichkeiten wie platon, sokrates, epikur, aristoteles usw. ist am abgrund des modernen wallstreet kapitalismus angelangt. mit den sozialisten gemeinsam haben die börsenzocker dieses land mit ihren bürgern betrogen und verkauft. das ist nur der anfang

Wenn Sie von Platon usw. fantasieren, dann sind Sie ein hoffnungslos Ewigstvorgestriger, noch schlimmer als die Linken mit ihren Weltkriegsneurosen. Ein heutiger Grieche kann mit Sokrates so wenig anfangen wie der aktuelle Papst mit den Freudenhäusern seiner Vorfahren.

Antworten Antworten Gast: Adalbert M. Rohde
12.02.2012 12:03
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Re: Re: das land ehemaliger

Außerdem ist Platons "Der Staat" wohl nicht unbedingt als Programmschrift der Volksherrschaft zu lesen. Der Mann träumte von einem totalitären System, in dem das Leben des Einzelnen nicht zählt.

Ok, die menschenverachtende Wirklichkeit des Realen Sozialismus kommt dem nahe.

Antworten Antworten Gast: Wörter
12.02.2012 12:01
0 0

Re: Re: das land ehemaliger weltbestimmender persönlichkeiten wie platon, sokrates, epikur, aristoteles usw. ist am abgrund des modernen wallstreet kapitalismus angelangt. mit den sozialisten gemeinsam haben die börsenzocker dieses land mit ihren bürgern betrogen und verkauft. das ist nur der anfang

Ein glatter versprecher wie mann sieht in den Kirchen.

Oder haben Sie nichts von den Entschädigungen an Opfer des sexuellen Mißbrauchs gehört?

Antworten Antworten Gast: Jaja
12.02.2012 11:26
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Re: Re: das land ehemaliger weltbestimmender persönlichkeiten wie platon, sokrates, epikur, aristoteles usw. ist am abgrund des modernen wallstreet kapitalismus angelangt. mit den sozialisten gemeinsam haben die börsenzocker dieses land mit ihren bürgern betrogen und verkauft. das ist nur der anfang

Jemand der von Platon redet ist sicherlich kein Ewiggestriger, dafür müsste ich Sie Banause schimpfen! Aber ansonsten haben Sie recht mit Ihrer Aussage. Die Griechen haben mit Größen wie Platon, Sokrates etc genauso viel am Hut, wie die Ägypter mit den Pharaonen!

Antworten Antworten Antworten Gast: Wörter
12.02.2012 13:34
0 0

Re: Re: Re: das land ehemaliger weltbestimmender persönlichkeiten wie platon, sokrates, epikur, aristoteles usw. ist am abgrund des modernen wallstreet kapitalismus angelangt. mit den sozialisten gemeinsam haben die börsenzocker dieses land mit ihren bürgern betrogen und verkauft. das ist nur der anfang

Wie die Germanen mit..........mit wem eigentlich?

Gabs je was positives?

Re: das land ehemaliger weltbestimmender persönlichkeiten wie platon, sokrates, epikur, aristoteles usw. ist am abgrund des modernen wallstreet kapitalismus angelangt. mit den sozialisten gemeinsam haben die börsenzocker dieses land mit ihren bürgern betrogen und verkauft. das ist nur der anfang

die ganze griechische Geschichte ist eine einzige Lüge !

Re: Re: das land ehemaliger weltbestimmender persönlichkeiten wie platon, sokrates, epikur, aristoteles usw. ist am abgrund des modernen wallstreet kapitalismus angelangt. mit den sozialisten gemeinsam haben die börsenzocker dieses land mit ihren bürgern betrogen und verkauft. das ist nur der anfang

tolles argument hängi.

wirklich überzeugend... :-\


Gast: Nasowas
11.02.2012 23:34
10 1

Griechenland, Griechenland, Griechenland....

... ich kann es nicht mehr hören!
Wenn sie die Vorschläge der EU nicht annehmen wollen, dann sollen sie doch bitte freiwillig aus dem Euro austreten und zusehen, wie sie weiter klarkommen. Wochen-, monate, jahrelang wird bei denen rumgedoktert ohne das Entscheidungen getroffen werden. Es ist nicht mehr zum aushalten!

Re: Griechenland, Griechenland, Griechenland....

Naja, den Geldsegen wollen sie ja gerne haben.

Gast: c7
11.02.2012 20:57
4 1

Wer einmal lügt...

...dem glaubt man nicht, ausser wenn's ein Grieche ist.

Warum wir Milliarden - die in Österreich ohnehin schon überall fehlen - nach Griechenland senden und uns dafür noch als willenlose Helfer Deutschlands schimpfen lassen müssen, ist mir nicht klar.

Aber vielleicht liegt dies einfach daran, dass dem gemeinen Bürger die Weitsicht und Intelligenz von Fekter (ÖVP), Faymann (SPÖ) und Co fehlt.
- dies begreifend, wird er bei nächsten Wahl natürlich wieder sein Kreuzchen bei der SPÖ oder ÖVP machen.

Antworten Gast: Leider, Leider
12.02.2012 18:08
0 0

Re: Wer einmal lügt...

Natürlich die Österreicher halten viel von Tradition! Wir wählen so, weil - wir haben immer schon so gewählt!
Außerdem sind besonders die SPÖ Wähler taub und blind, sonst wäre es nicht möglich, dass immer noch Versprechen geglaubt wird und das Elend in manchen Ländern nicht gesehen wird.

Re: Wer einmal lügt...

weil die eu-(werte?)gemeinschaft als merkel$vasall...

kurzform: bruxelles und deren politwillfährige vorzeig-fingerpuppengesellen in den (noch:) einzelnen ländereien die ökonomisch "ver-eu-t" (sprich verramscht) werden dürfen/sollen/müssen

... es zum pekuniären vorteil der nutznießer (banken und industrie) gereichen lässt

dass
1.)
der € gegen us$ abschmieren soll:
konkurrenz gegen sterbenden $ muss unterbunden werden zwecks verzögerung des $ablebens als weltwährung
2.)
global thinking:
es reicht nicht mehr dass __realwerte__ in europa verhökert werden (in us nz de usw gibt es dörfer in privathand: zu verkaufen/verkauft) es müssen schon ganze staaten sein. das war ordentlich vorbereitet:
erst fällt gr. dann fällt portugal.
gelobet sei der freie markt.
wann fällt das kartenhaus eu zusammen?

w e m . n ü t z t . e s ? [x]
nur diese! ist die hamletsche frage...
3.)
der freie markt regelt alles. nur nicht die seite der loser!

denn getreu dem motto: gewinne privatisieren. verluste verstaatlichen!

[x] nur diskreter verweis

http://diepresse.com/home/wirtschaft/boerse/542686/Fonds-attackieren-seit-8-Februar-den-Euro
damit nicht parodien auf fieberfantasien ;-p nach folgen...

schönen sonntag dennoch.

Re: Re: Wer einmal lügt...

Was für eine Suada!

Re: Re: Re: Wer einmal lügt...

das war die kurzform.

ich hätts auch länger machen können ;-)


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Der wahre Feind

Der wahre Feind Griechenlands ist die weit verbreitete Schwindlermentalität. Der Rechtstaat ist in Griechenland nur auf Papier existent. In der Realität werden Gesetze augenzwinkernd umgangen, ja sogar ohne Umschweifen und meistens ohne Konsequenzen gebrochen. Die Gesetze sind voll mit Gummiparagraphen. Solange diese Mentalität vom Staat nicht bekämpft und geändert wird, wird Griechenland kein europäisches Land sein. Dasselbe ist allerdings auch für andere EU-Mitglieder gültig.

Antworten Gast: Glaubnyx
12.02.2012 08:58
0 0

Re: Der wahre Feind

Ich bin ja so glücklich, dass dies bei uns ganz aners ist. Beweise: AKH, Telekom, HAA, Buwog, FA Linz, Flughafen Wien, GAK, Sturm Graz, FC Tirol uswusw

Antworten Gast: der wienerr
11.02.2012 22:43
0 0

Re: Der wahre Feind

Österreich z.B...

Gast: Pensador
11.02.2012 19:28
8 4

Einmal Griechenland genügt

Nichts gegen die Griechen, die hier zu uns kamen und Restaurants eröffneten. Ein solcher sagte mir einmal: Weisst Du, warum ich schon vor Jahren von Griechenland weg bin? Weil ich die Korruption dort nicht mehr ausgehalten habe.
In diesem Land aber war ich nur einmal, und das genügt. Ja, schöne Kunstschätze, Sehenswürdigkeiten und herrliches Meer. Aber die Leute?
Überheblich, rückständig, für jede Kleinigkeit zu faul aber nicht zu blöd, um andere beim Abcashen für dumm zu halten.
Das meine ich nicht, weil ich was gegen Südeuropa allgemein habe, im Gegenteil. Gegen die sind die Italiener Arbeitstiere und von den liebenswürdigen, hilfsbereiten und bescheidenen Portugiesen ganz zu schweigen.

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Re: Einmal Griechenland genügt

Um das volk überheblich und faul zu bezeichnen gehört schon mehr Wissen und Erfahrung über diese menschen als ein einmaliger besuch in dieses land! eine kleine erläuterung zum thema faulheit: es ist ihnen bestimmt bekannt, dass der grösste teil der griechen unbezahlt oder unterbezahlt ist und trotzdem seit fast einem jahr jeden Tag weiter arbeitet, von den Überstunden ganz zu schweigen...oder wissen Sie, dass den meisten Menschen die Versicherung aufs Minimum gestrichen wurde und sie nicht mal zum Arzt gehen können...oder dass Rentner, die ein lebenlang brav eingezahlt haben jetzt 300€ Rente bekommen! die Krise zahlen nicht die Reichen leider, sondern die Mittel-und Unterschicht...ich bin stolze Griechin und lebe seit 12 Jahren in Wien-nicht der Korruption in meinem Land wegen- und ich bin froh, dass Meinungen wie ihre nicht oft vertreten werden!

Antworten Antworten Gast: Hänschenklein
12.02.2012 11:57
1 0

Re: Re: Einmal Griechenland genügt

Und wie konnte es zu diesen katastrophalen Zuständen kommen? Irgendetwas macht ihr falsch, sonst würde es euch heute nicht so schlecht gehen.
Wenn nur wenige Leute wirklich produktiv arbeiten und das was diese wenigen erarbeiten auf viele aufgeteilt werden muss, dann bleibt halt nicht viel für den einzelnen.
Wenn die Arbeit, die von 700.000 Beamten nur von den tatsächlich notwendigen 100.000 Beamten erledigt würde und diese 100.000 Beamten das Geld bekämen, das jetzt auf 700.000 aufgeteilt werden muss, dann bekäme jeder Beamte mehr als genug.
Die übrigen 600.000 könnten einer produktiven Arbeit nachgehen und damit den Wohlstand des Landes erhöhen.

Von Streik ist noch niemand reich geworden.

Antworten Antworten Antworten Gast: Wörter
12.02.2012 12:30
0 0

Re: Re: Re: Einmal Griechenland genügt

Wenn die deutschen endlich mal beginnen würden zu Arbeiten und nicht nur auf Hartzzahlungen warten,mit 52 in Pension gehen, Montag noch Feiertag ,Freitag schon Feiertag,Urlaub machen,Karenzurlaub machen....könnten sie endlich beginnen ihre Schulden zurückzuzahlen und nicht nur auf Pump und fremden Schultern zu leben.

Also spuck mal kräftig in die Händ und beginnt mal endlich ordentlich zu arbeiten.

Übrigens mit den Schulden der Länder sind das schon an die 5 Billionen

Re: Einmal Griechenland genügt

Er hält die Korruption in Griechenland nicht aus und kommt ausgerechnet nach Österreich? Das ist ja fast schon wieder lustig.

Antworten Antworten Gast: Pensador
13.02.2012 09:24
0 0

Re: Re: @Pfefferkorn Einmal Griechenland genügt

Natürlich hast ein bissl recht.
Aber hast in Österreich schon einmal den Arzt schmieren müssen, damit er Dich behandelt?

Antworten Gast: Wörter
11.02.2012 20:47
0 3

Re: Einmal Griechenland genügt

BRD ist der meist verschuldeter Staat eben mit 2 Billionen Euro.Also reden Sie nicht um den Brei herum ZALEN Sie Ihre Schulden ENDLICH zurück!!!!

Und Ihre Märchen können Sie Ihren Großmütterchen in der Türkei erzählen

Re: Re: Einmal Griechenland genügt

Man muss Schulden nicht stante pede zurückzahlen können, man muss sie bedienen können. Womit Deutschland kein Problem hat.

Antworten Antworten Antworten Gast: Wörter
12.02.2012 13:30
0 0

Re: Re: Re: Einmal Griechenland genügt

Bedienen heißt die jeweilige soeben abgelaufenen Anleihen zurückzuzahlen.Dazu macht sich jeder Pleitestaat ,dazuzählt auch BRD,neue Schulden-Anleihen.

Und so weiter und so weiter.

Der Großartige Rettungsschirm ist nichts anderes als Kredite zu schaffbaren Zins,der aber natürlich über den Zins was die "Retter" zahlen müssen.

Da sie selbst eines Tages zu grunde gehen interresiert sie nur der tägliche Gewinn aus der differenz der Zinsen.

Bei Griechenland kommt noch dazu
das es Öl-Vorkommnisse um Kreta,Gas um Zyppern im Wert von 10 Billionen € gibt.

Und ab diesen Moment ist es verständlich warum es ein Konto geben soll wo alles was Griechischer Staat erwirtschaftet deponiert werden soll und Griechenland selbst keinen Zugriff hat. Mit diesen Geld können die Schulden der Merkosy bedient werden wie Sie so schön sagten.

Antworten Antworten Antworten Gast: Wörter
12.02.2012 13:06
0 0

Re: Re: Einmal Griechenland genügt


Doch.
1% höherer Zins macht 20Mrd mehr an Zinszahlungen.

Um sich Anleihen mit niedrigen Zins zu beschaffen (und das Jahr 2011/2012 war das Jahr der neuen 10-Jährigen Anleihen)müssen die Anleger massenweise aus den anderen Länder-Anleihen flüchten.

Aus Angst das sie ihr Geld verlieren könnten, akzeptieren sie auch einen niedrigen Zins.Hauptsache ihr patzen Geld ist sicher angelegt.

So,jetzt braucht mann sich nur ein Land aussuchen das mann durch verhetzung(sieheMerkelzitate,Bild,Heute)bei der Sie auch mit freude und gratis mitmachten,vernichtet.

Tja, und jetzt laufen die Geschäfte bestens.Deutsland,Holland,Dänemark sind auf einmal sichere Länder das Geld sprudelt,mann borgt den Nordlern um 0,2%,dem Portugal um 17% den Griechen um 40%.

Die Geldelite sprich Banken,Mafia usw sind zufrieden, traurig für Sie und den Rest der Benutzer hier das Sie davon keinen Cent jeh sehen werden.Sie waren in diesen POGROM
nur der letzte Hetzhund dem wird auch die Ente abgenommen und bekommt Löffel Grüetze.

Ob es zum denken angeregt hat glaube ich nicht, da vor 70 Jahren das gleiche abgelaufen ist.....den Ergebniss sieht mann in den heutigen Meldungen.

Schönen Sontag wünsche ich noch.

Gast: ÄhUh
11.02.2012 19:23
3 5

Griechenlands "wahrer Feind ist das eigene System"

Ach so. Und mancher dachte schon, es sei das System EU ZONE samt Euro Verschuldungspolitik XXL. Erst kommt die große Party, dann das Stachelhalsband. Und zahlen muss dann (z.b.) der kleine Angestellte, der das Ganze weder bestellt noch in großem Stil genutzt hat. Wenn das kein Garant für Frieden und Wohlstand ist.
Ironie off.

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47 Minister, 288 Abgeordnete


Und mehr als 1 Million Beamte.

Manche Länder der EU kommen mit weniger als 15 Ministern aus.

Da wäre gleich der erste Punkt, an dem man ohne die geringste soziale Auswirkung kräftig sparen könnte.
Gleich danach käme die Höhe der Abgeordnetengehälter und die Anzahl der Abgeordneten. Jeweils -50%; ergibt dann in Summe Einsparungen von 75%.

Und dann könnte man den Dschungel der Privilegierten und Monopolisten roden. Einsparungsmöglichkeiten in diesem Bereich 60% – 70%.

Aber was wird tatsächlich getan. Ausgerechnet die Gehälter der Privatangestellten werden dramatisch gekürzt. Die der Beamten jedoch nicht.

Antworten Gast: Wörter
12.02.2012 12:11
0 0

Re: 47 Minister, 288 Abgeordnete

Sozial gedacht aber falsch.

Wenn mir jeder Össi 1 € gibt bekomme ich 8 Millionen.

Wenn ich den Politiker an der Anzahl 47 gesamten Gehalt (20.000)pfände bekomme ich ca 1 Million.

Das mit dem 1€ kann ich locker jeden Monat wiederholen.Es sind ja nur 12€ im Jahr.

Antworten Gast: Johan C.
11.02.2012 22:19
3 0

Vollkommen richtig!

Die Griechen verstehen nicht, wer eigentlich der wahre Verbrecher ist. Sie sehen nicht, daß die wahren Verbrecher im eigenen Land sitzen und glauben, daß sie Opfer der Banken sind.

Obgleich: Die Banken sollten auch durch Schuldenschnitte bestraft werden - schließlich haben sie die Gelder freigegeben, ohne die Zahlungsfähigkeit zu prüfen.

Das nennt man FAHRLÄSSIGE KRIDA!

Antworten Gast: Johann S
11.02.2012 19:40
4 0

Re: 47 Minister, 288 Abgeordnete

Die gesamte Verwaltungsstruktur müsste einer radikalen Reform unterworfen werden.
Wahrlich eine Sisyphusarbeit,wer könnte das durchführen?

Gast: b754
11.02.2012 19:00
2 1

bei einer pleite verliert nicht ein reicher grieche einen cent

die bevölkerung allerdings muss bluten

Re: bei einer pleite verliert nicht ein reicher grieche einen cent

Aber wer hat die rd 1,3 Millionen griechischen Staatsbediensteten daran gehindert die Steuern bei den Reichen einzuheben und den massenhaften Sozialmissbrauch zu unterbinden? Mir scheint, die sind alle immer nur im Faulbett gelegen, und toben jetzt, weil man ihnen unverdiente Privilegien zu kürzen trachtet.

Gast: freund?
11.02.2012 18:52
5 1

griechenlands wahrer feind ist der



grieche .

Gast: Markus Trullus
11.02.2012 18:48
2 0

Dort läuft der Dieb. dort, nein dort, nein....

Die Sache mit der Suche nach Schuldigen ist psychologisch leicht erklärbar; immer der andere war's. Nur hier, wie auch bei uns, "tickt" das System falsch. Aber keiner will das sehen, weil bisher ist "ja noch nix wirklich passiert".... Der Aufschlagsknall kommt - demnächst. Dann sollten wir uns einig sein, dass es so eben nicht weiter geht. Wir Bürger, nicht die Politiker....

 
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