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Dutzende Verletzte bei Ausschreitungen in Athen

12.02.2012 | 20:52 |   (DiePresse.com)

Laut Gewerkschaft haben sich 200.000 Demonstranten versammelt, um gegen die Sparpolitik der Regierung zu protestieren.

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In Griechenland haben sich die gewalttätigen Proteste gegen die Sparpolitik der Regierung am Sonntagabend ausgeweitet. Nach Angaben des Rettungsdienstes stieg die Zahl der Verletzten auf 80, darunter 30 Polizisten. Der Sprecher der Feuerwehr, Nikos Tsongas, sagte im Fernsehen: "Wir haben viele Brände und versuchen sie unter Kontrolle zu bringen." Mehrere Geschäfte und eine Bankfiliale standen in Flammen.

Gruppen vermummter Männer lieferten sich immer wieder Auseinandersetzungen mit der Polizei. Sie bewarfen die Sicherheitskräfte mit Steinen. Die Polizei setzte Schlagstöcke und Tränengas ein.

Die Ausschreitungen hatten am Rande von friedlichen Massenprotesten begonnen. Die Gewerkschaften sprachen von insgesamt 200.000 Demonstranten. Ein Polizeisprecher teilte der Nachrichtenagentur dpa mit, etwa 55.000 Demonstranten seien auf die Straße gegangen.

Zeitgleich debattierten die Abgeordneten im Parlament über den Sparplan. Die Zustimmung ist Voraussetzung für ein zweites Hilfspaket. Ohne weitere Milliardenhilfen aus dem Ausland droht Griechenland die Staatspleite.

(Ag.)

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6 Kommentare
Gast: Christoph Kaminsky
12.02.2012 21:59
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Dutzende Verletzte

Im STANDARD-Forum überschlagen sich die Stimmen der Hinterzimmerrevolutionäre vor Begeisterung. Je mehr Blut fließt, je mehr Häuser (samt Bewohnern) in Flammen stehen, desto besser die Stimmung. Einige träumen sogar bereits von der Vietnamisierung Europas. Womit sie einen europaweiten Bürgerkieg meinen, mit Millionen Opfern, an dessen Ende so einer wie Pol-Pot oder Kim in Europa die Macht übernimmt.

Re: Dutzende Verletzte

Sie leben wohl lieber im orwellschen Staat, bevor Sie mal auf die Strasse gehen.

Gast: Trudpert
12.02.2012 21:36
2 0

55.000 Demonstranten

zu 90% nicht allzu arbeitsame Staatsbedienstete, die um den Erhalt ihrer Vorrechte kämpfen.

Die Anwesenheit in griechischen Ämtern ist sehr schlampig und wird kaum überprüft. Ab der Mittagszeit ist Schluss. Die meisten Leute gehen in der Dienstzeit einem Zweitjob nach, der weder korrekt gemeldet noch versteuert wird.

Und diese Staatsbediensteten sind jetzt dazu berufen, den griechischen Staat aus dem Morast zu ziehen. Vorerst machen sie nur Radau.

Re: 55.000 Demonstranten

FALSCH. Buckeln sollen genau wieder jene, die bisher schon die Steuern gezahlt haben. Und die Privillegierten und Korrupten reiben sich nach wie vor die Hände. Deshalb gehen die Menschen auf die Strasse.

Ändert sich das nicht, dann hilft kein Sparpaket. Das gilt auch für uns.

Brände?

No problem: wird alles auf unsere Kosten wieder aufgebaut, viel schöner!

Re: Brände?

Sie meinen, die Widerstandkämpfer im Dritten Reich hätten auch nachgeben sollen, weil eh schon so viel zerstört war?

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