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Athen und Private offenbar über Schuldenschnitt einig

13.02.2012 | 14:52 |   (DiePresse.com)

Die Einigung soll Mittwoch mitgeteilt werden. Die Gläubiger müssen vermutlich einen Abschlag von 70 Prozent im Rahmen eines freiwilligen Anleihentausches hinnehmen.

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Griechenland hat sich mit seinen privaten Gläubigern offenbar über deren Beitrag zur Rettung des pleitebedrohten Landes geeinigt. Die Einigung solle vermutlich nach dem Treffen der Euro-Gruppe am Mittwoch verkündet werden, sagten mehrere mit den Verhandlungen vertraute Personen am Montag der Nachrichtenagentur Reuters. Dies gelte unter der Annahme, dass es keine überraschenden Rückschläge mehr gebe. Im Rahmen eines freiwilligen Anleihentausches müssten die Gläubiger vermutlich Belastungen von 70 Prozent auf ihre griechischen Bonds verkraften, sagte ein mit dem Vorgang vertrauter Banker.

Die neuen Bonds sollten eine durchschnittliche Verzinsung von 3,5 Prozent haben und eine zusätzliche Vereinbarung in Abhängigkeit vom griechischen Wachstum. Die Gläubiger sollen durch diese Klausel davon profitieren können, wenn sich die Lage der griechischen Wirtschaft verbessert. Die Regierung in Athen verhandelt seit Monaten mit dem internationalen Bankenverband IIF über einen Forderungsverzicht der privaten Gläubiger.

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14 Kommentare
Gast: Bärenfalle...
13.02.2012 17:55
1 0

Dies bedeutet wohl ..

die vielen Kreditausfallversicherungen, verkauft von den "eh bekannten" Bankhäusern in Amiland werden nicht fällig da ja ein "freiwilliger" Schuldenverzicht stattfindet.

Die US Banken sparen sich so viele Milliarden und die Anleger und Anleihenhalter werden geschoren.

Respekt, was mit einem GS-Mann an der Staatsspitze Griechenlands alles möglich ist.


Der Schärdinger

Alles in ein paar Wochen wieder von vorne, oder glaubt ihr wirklich, dass die Griechen das Vorhergesagte umsetzen. Nichts wird geschehen. Jetzt einige Zusagen bis Geld fließt und dann?
GR hat keine Wirtschaft, die Reichen zahlen keine Steuern, noch immer nicht.
Aus, jedes Geschreibsel erübrigt sich!!!!!!!!!!!


Gast: africano
13.02.2012 17:28
3 0

Nicht einmal 30% werden sie zurück zahlen,

die schlauen Griechen.

Re: Nicht einmal 30% werden sie zurück zahlen,

Nicht umsonst heißt es "griechisch" !

Gast: Hemingway
13.02.2012 17:21
3 0

Die Griechen werden scheinheiligerweise für alles zustimmen und wenn sie dann das Geld haben, geht es weiter, wie zu vor.

Nur mit dem Unterschied, dass dann z.B. auch die Geberländer wie Österreich pleite sind.

Re: Die Griechen werden scheinheiligerweise für alles zustimmen und wenn sie dann das Geld haben, geht es weiter, wie zu vor.

Nach privatwirtschaftlichen Gesetzmäßigkeiten wäre Österreich schon längst bankrott bzw. im Konkurs ! (Überschuldung ca. das 2,5 fache an Staatseinnahmen)

Gast: wie bitte?
13.02.2012 16:56
1 0

alles palletti, oder?

griechenland, portugal sind wertschöpfungsmäßig absolute nullnummern und werden niemals exportnationen werden (außer oliven, schafkäse und korkstoppeln) - werden uns also bis zum jüngesten gericht auf der tasche liegen...

Re: alles palletti, oder?

wenn man bei uns den Tourismus wegrechnet bleibt leider auch fast nur noch staatliche Geldverbrennung über. So gesehen sind wir wahscheinlich bald selbst nicht mehr in der Lage irgendwem zu helfen.

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Gibt es jetzt 70% weniger,

oder neue langlaufenden Anleihen?

Warum kann man das nicht besser erklären?

neue Anleihen und Cash

die Anteile sind eben Gegenstand der Verhandlung, der EFSF soll aber kolportierte 30 Mrd. in Cash aufwenden, um den Gläubigern den Schuldenschnitt mit einer Einmalzahlung zu versüßen.

Weiterhin war es Ziel von Dallara, daß die neuen Bonds unter britischem Recht begeben werden. Dann könnte GR nicht mehr nachträglich CACs in die Bonds einfügen. Das bedeutet dann zwar nicht, daß diese Bonds absolut sicher sind, aber zumindest nicht mehr von politischer Willkür abhängig. Wie weit das Verhandlungsergebnis dem entspricht, wird man sehen.

Gast: denker!!!
13.02.2012 16:04
0 0

wie Argentinien 2001

wenn man kurz vor der Umschuldung kauft, kann man einen guten Schnitt machen.

der BIP-bond wird wie der von Argentinien (A0DUDM) zur Renditekanone!!

Gast: zensuriert doch mal wen anderen
13.02.2012 16:03
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EZB

zählt zu diesen "privaten" Gläubigern eigentlich auch die EZB?

Gast: Hans im Glück
13.02.2012 15:54
5 0

Private verzichten freiwillig auf 70%???

Alles nur um das Wort Pleite zu vermeiden?

Was ist mit den ganzen Kreditausfallsversicherungen? Die sind natürlich wirkungslos, also wertlos.

Diese Privaten sind sicher Banken die den Verlust bei den Kunden abgenickt haben.

DANKE!!!

Soviel zu Fondssparen.

Manches Geschriebene ist einfach skurril.

"...und eine zusätzliche Vereinbarung in Abhängigkeit vom griechischen Wachstum. Die Gläubiger sollen durch diese Klausel davon profitieren können, wenn sich die Lage der griechischen Wirtschaft verbessert...."
Die Griechische Wirtschaft ist nach diesen Belastungspaketen auf Jahrzehnte ruiniert, die Menschen verarmt. Und das ist erst der Anfang, in 10 Jahren sieht es so im gesamten Europa aus. Weil "die Märkte" es so bestimmen (und die Politik versagt). Die beiden massiven Belastungspakete der letzten beiden Jahre sprechen eine beredte Sprache.

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