Leitl: "Griechen könnten unbewohnte Inseln verkaufen"

14.02.2012 | 10:36 |   (DiePresse.com)

Wirtschaftskammer-Chef Leitl fordert von Athen Zeichen, um erfolgreich gegen antigriechische und "demagogische Stimmung" zu sein.

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Wirtschaftskammer-Präsident Christoph Leitl plädiert angesichts der Griechenland-Krise für die Einführung von Eurobonds in der EU. Würden diese mit einem geringeren, aber differenzierten Zinssatz für die Euro-Länder gestaltet, hätte die Gemeinschaft "nach innen ein besseres Steuerungsinstrument, nach außen bessere Verteidigung gegenüber Spekulanten", sagte Leitl am Dienstag.

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Aufhorchen ließ Leitl mit dem Vorschlag, Griechenland könnte von sich aus "ein paar abgelegene, unbewohnte Inseln verkaufen". Eine solche "symbolische Geste" würde "den Griechen sehr gut anstehen" und würde die Stimmung für Athen in Europa positiv beeinflussen.

Euro-Austritt der Griechen keine Alternative

Einer Staatspleite oder einem Austritt Griechenlands aus der Eurozone erteilte Leitl eine Absage. "Kein Experte ist zu dem Ergebnis gekommen, dass das eine sinnvolle Alternative gewesen wäre." Die psychologischen Folgewirkungen der damit verbundenen Unsicherheit seien volkswirtschaftlich auch nicht berechenbar. Griechenland brauche Investitionen in Innovation, Bildung und Forschung und eine Zukunftsperspektive für die junge Generation. "Wenn nur gespart wird, stirbt uns der Patient während der Operation", so der WKÖ-Chef. "Denn das eigentliche Problem Griechenlands ist der Verlust seiner Wettbewerbsfähigkeit gegenüber der Türkei, gegenüber Rumänien, Bulgarien."

Eurobonds würden den Euro-Ländern einen gemeinsamen Zinssatz von zwei Prozent bescheren, argumentierte Leitl. "Wenn Griechenland 30 oder 35 Prozent für Anleihen zahlt, weiß jeder: Das kann Griechenland nicht zahlen. Wer hat es dann zu zahlen? Wir als Gemeinschaft", sagte der Wirtschaftskammer-Präsident.

Vorschlag für Zinsweiterverrechnung

Auch Kalifornien wäre im Gegensatz zu den Vereinigten Staaten in einer ähnlich ungünstigen Lage, wenn es selbst Anleihen begeben müsste. Für Euro-Anleihen sollten intern strikte Regeln gelten, plädierte Leitl. "Geld kriegt nur derjenige, der sich an gewisse interne, fiskale Regelungen hält. Eine zweite Steuerung kann ich machen, indem ich eine differenzierte Zinsweiterverrechnung mache: Die Triple-A-Länder bekommen ein Prozent in der Zinsweiterverrechnung, die mittleren zahlen drei Prozent, die schlechteren fünf Prozent. Da hat jeder den Anreiz hinaufzukommen."

Leitl betonte, gerade weil er deutsche Argumente, wonach die Eurobonds nicht notwendige Reformen verhindern dürften, ernst nehme, wolle er sie als zusätzliches internes Steuerungsinstrument sehen.

Leitl geht es um Signal der Bereitschaft

Griechenland selbst sollte sich fragen, welche Eigenleistung es zu geben bereit sei. "Kann man vielleicht politisch irgendein Geschäft machen, was Zypern betrifft? Kann man vielleicht ein paar abgelegene, unbewohnte Inseln verkaufen, die viel Geld bringen? Da geht es jetzt gar nicht um das Geld an sich, sondern da geht es um ein Signal, dass man bereit ist, in dieser Situation nicht nur Hilfe von außen anzufordern, sondern auch selbst mögliche Beiträge zu leisten."

Die Einnahmen könnten in die Privatisierungserlöse fließen. Leitl warnte, dass der nächste Wahlkampf mit Slogans wie "haut die Reichen und haut die Griechen" geführt werde. "Ich könnte mir vorstellen, dass durch einen solchen Beitrag, der den Griechen sicherlich nicht leichtfällt, die feststellbare demagogische Stimmung gegen die Griechen in Europa doch deutlich abgemildert wird, und dass die Freunde Griechenlands ein ganz gewichtiges Argument haben."

Für Alleingang bei Finanztransaktionssteuer

Der WKÖ-Chef plädierte notfalls für einen Alleingang der Euro-Länder zur Einführung einer Finanztransaktionssteuer, räumte aber ein, dass auch im Dachverband der europäischen Wirtschaftskammern Eurochambres nur ein Drittel der Mitglieder dafür sei. Mit Deutschland, Frankreich, Italien und Österreich wäre schon ein "erheblicher Kern der Eurozone mit dabei", hier sei ein Umdenken spürbar. "Ich glaube, dass die Eurozone sehr wohl vorangehen könnte. Sie hat sich zu einer gemeinsamen Währung bekannt und sie hat daher geradezu die Verpflichtung, alles zu tun, was diese gemeinsame Währung stärkt und absichert."

Die Finanztransaktionssteuer müsste mit einem moderaten Promillesatz beginnen und dann wären Erfahrungen zu sammeln. "Vom Theoretisieren kommen wir nicht mehr weiter." Leitl verwies darauf, dass selbst Großbritannien, das der Finanztransaktionssteuer so skeptisch gegenübersteht, mit der "stamp tax" eine Art Börsenumsatzsteuer habe. Jede Steuer wirke wachstumsdämpfend, sagte Leitl. Wenn die Staaten aber zum Abbau der Verschuldung Steuern bräuchten, hätte es mehr negative Effekte, wenn die Realwirtschaft und die Kaufkraft belastet würden.

(APA)

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162 Kommentare
Antworten Gast: Altkater1
14.02.2012 14:52
2 0

Re: Solche Politiker

Wien wär besser, da wären wir für die nächsten 20 Jahre schuldenfrei!

Antworten Antworten Gast: Deutscher Staatsbürger
14.02.2012 15:25
2 0

Re: Re: Solche Politiker

Und wir verkaufen Berlin. Hauptsache, das Monster will jemand haben?
Ich persönlich würd's auch verschenken.


Gast: Der Notar
14.02.2012 14:25
14 0

Dieser Vorschlag

sollte in allen Aspekten durch- und beleuchtet werden, erst dann sieht man die wahre Schönheit und Sinnhaftigkeit. Themenwechsel: warum hat Österreich so hohe Schulden, ein total verrottetes System (Bildung, Uni, Sicherheit, Justiz, Effektivität usw. usf.) und was haben die Sozialpartner damit zu tun? Was haben Foglar und Leitl für eine Rolle in dieser Tragödie. So und nun Themenwechsel zurück: mit einem derart blunzendeppaten Vorschlag an die Öffentlichkeit zu gehen und REPRÄSENTANT der österreichischen Wirtschaft zu sein, zeugt von wahrem Mannemut.

3 0

Bitte nicht die Blunze beleidigen!

Wahrscheinlich will Leitl eine griechische Insel haben, weil auf der Böhlerinsel im Attersee hat seine Schwester das Sagen.

Gast: Hans im Glück
14.02.2012 14:23
2 0

Herr Leitl sie haben Herr Richard Sulik auf ZDF nicht gesehen...

Warum sollten die Griechen oder die Italiäner etwas verkaufen wenn die Privaten 70% der Schulden ihnen freiwillig erlassen oder die EZB alle Anleihen zu 100 ihnen abkauft.

In dieser Papierwirtschaft handfeste Vermögensgegenstände zu verhökern ist keine Alternative.

Gast: Teuferl
14.02.2012 14:22
1 1

Gute Idee! Vielleicht an Russland?

Mit dem Baurecht für einen Kriegshafen.....

Dann könnte sich Russland aus Syrien zurückziehen.....

Eine win-win-win-Situation für alle drei und für uns alle!

Gast: Pensador
14.02.2012 14:19
5 0

Vorschläge eines Dilettanten

Die "Experten" meinen, dass die Unsicherheiten bei einem Griechenland-Austritt
nicht abschätzbar sind?
Nun, und was ist denn abschätzbar, wenn GR
weiterhin in der €-Zone bleibt? Vielleicht, dass ewig Milliarden von den anderen Staaten lockergemacht werden müssen, mehr aber nicht.
Und die angeblich "demagogische Stimmung" gegen GR? Man ist es ja schon gewohnt, dass alles was wahr ist und ausgesprochen wird, "demagogisch" ist. Nur die grösste aller Demagogien, nämlich welch toller Erfolg dieser EURO angeblich ist, das darf nicht als solche bezeichnet werden.
Im übrigen kann einen solchen hanebüchenen Vorschlag, die Griechen sollten Inseln verkaufen, nur jemand machen, dem jedes Gespür für nationale Befindlichkeiten abgeht.
Nicht umsonst war und ist allen Völkern ihr Territorium heilig, ob es nun brauchbar oder Wüste ist oder sonstwas. Und aus seinen evolutionären Anlagen kann auch der Mensch nicht aussteigen, gleich was Menscheitsverbesserer faseln. Jedes Lebewesen markiert und verteidigt sein Territorium und beim Menschen ists nicht anders.

Selten

so einen Unsinn gelesen. Am besten die Griechen verkaufen die Ägäis samt Schürfrechten gleich an die Türken, und als Draufgabe schenken sie ihnen noch die U-Boote.

Gast: Leitl Island
14.02.2012 14:07
1 0

Der ist

wie man im Volksmund richtig sagt, ein so genannter typischer INSELMENSCH.

Gast: ohgott ohgott
14.02.2012 14:05
1 0

Hat herr leitl in letzter zeit zeitung gelesen?

die meisten seiner vorschläge sind entweder absolut dummm oder bereits umgesetzt - wie kann man denn bitte so einen stuss reden. hat der denn überhaupt vom aktuellen geschehen etwas mitbekommen. der verkauf der inseln war schon längst angedacht, scheitert aber an der zahl der interessenten usw usw...

Na ja, wenn der Leitl so eine Insel kauft

dann kann er auch gleich seine geistigen Spezi, den Wulff nebst Gattin einladen.

Die kommen sicher! Wo immer ein freies Bett ist, welches nichts kostet, der Wulff nimmt es dankbar an, solange es nicht in Hannover steht.

Denn dort hat er ja ein eigenes. Ein Klinkerbett.

Gast: Tutenchamun
14.02.2012 13:52
2 0

Leitl, Sie Gierhals!

Die Griechen werden bald das reichste Land in Europa sein. Diese unbewohnten Inseln werden ganz Europa mit Öko-Solarstrom versorgen. Schulden müssen sie ja auch keine mehr bezahlen.

6 0

Der Verkauf von Land ohne Volksabstimmung wäre ein Landesverrat der nur einem Politiker in den Sinn kommen kann.


10 1

Gegenvorschlag

Die österreichischen Steuerzahler gründen einen Verein und der kauft eine griechische Insel ,mit der Auflage das dort unsere Politiker ihren Zwangssitz haben,von der Luft aus erfolgt die Versorgung mit dem nötigsten durch Abwurf.
Aufenthaltsdauer 5 Jahre!!

Re: Gegenvorschlag

Versorgung aus der Luft...? Nei, nein, die sollen gefälligst gesund leben, Beeren und Wurzeln sammeln, od. sich eine Maus fangen. :-)))

Re: Re: Gegenvorschlag

Schierling soll dort auch recht bekömmlich sein

8 0

...der Alte spricht im Fieber...

Es ist gigantisch, welche Wortspenden unsere Polikiter zum Besten geben. Diese seelischen Blähungen sind manchmal wirklich nicht mehr zu ertragen.Wer würde dann die Inseln kaufen? Ja, die wieder Geld und Schwarzgeld anlegen! Wie Onasis auf Skorpio! Dort ist das Anlanden und Baden verboten...
SO wie in Kärnten! Alle Grundstücke sind am Strand verkauft und die "normalen" Badegäste werden in öffentlichen Bäder zusammen gepfercht!! Wald und Wasser sind Allgemeingut und nicht für Privilegierte alleine. Oder?

5 0

und warum verkaufen wir nicht den Großglockner?

Ich weiß nicht mehr um welche Gipfel es genau gegangen ist, aber der Aufschrei war gewaltig!

3 0

Wirtschaftskammer-Chef Leitl fordert von Griechenland Zeichen

und die griechen fragen sich WTF!!! WHO the F*CK is this guy??? The next "Expert für eh ois?!..."

Leitl: Mind your own business!!!

Gast: Leitl: "Griechen könnten unbewohnte Inseln verkaufen"
14.02.2012 13:07
3 1

matt03

Ja an uns,und wir könnten dann sie Prof.Marin und ähnliche Idioten dort aussetzen.

Gast: c4
14.02.2012 13:04
2 0

Insel statt Leistung

Das wird die österreichischen Steuerzahler sicher freuen - staatliche Leistungen werden weiter gekürzt, die Steuern erhöht - aber dafür sind wir jetzt Besitzer von (unbewohnten) griechischen Inseln.


1 0

Re: Insel statt Leistung

Das wäre ja nicht schlecht. Wir könnten alle für diese Misere verantwortlichen Politiker, die noch leben, dorthin verbannen.

0 0

zum begrünen könnte man ja gewisse politikerINNEN dort ansässig machen ...


1 1

why not? -

die russen haben ja auch alaska an die amis verkauft, als sie seinerzeit kein geld mehr hatten ...

Re: why not? -

und Österreich hat Südtirol an die Italiener verkauft

6 0

Re: Re: why not? -

Warum nicht Südtirol wieder zurückkaufen. Besser als den Italienern Geld zu schenken, oder?

Gast: DI
14.02.2012 12:45
3 6

Hübsch wie ihr auf den Leitl einprügelt

Hat einer keine Idee, schreien alle, hat einer eine Idee, schreien alle. Allen recht machen kann man sowieso nicht. Die Sache mit den Banken, Managern, Spekulanten usw. ist auch so eine Geschichte, die könnten auch was abdrücken. Andererseits hat keiner den Griechen gesagt, sie sollen sich durch Lug und Trug in den Euro schwindeln. Warum wurde eigentlich die Rating - Agentur noch nicht verklagt? Für den Schwindel sind die Griechen selbst verantwortlich. Wenn im Ausland Vermögen vorhanden ist, sollte die griechische Finanz tätig werden. Die bringt aber nichts zustande. Somit beißt sich die Katze wieder in den Schwanz. Jedenfalls eins ist sicher, wenn ein Österreicher sein Hauskredit nicht mehr bezahlen kann, steht er auf innerhalb kurzer Zeit auf der Straße. Da wird dann auch nicht gefragt, ob es ihm recht ist oder nicht.

Gast: sisp
14.02.2012 12:40
3 4

Zmindest eine sollen die Griechen verkaufen.

Dann könnte man die beiden oberösterreichischen Exportpeinlichkeiten auf der Insel internieren. Die Schottermitzi (Fekter) aus Attnang und den Kesselflicker (Leitl) aus Leonding.
p.s bin Oberösterreicher - also keine Bundesländerfeindlichkeit von mir.

2 2

Wer kauft?

Na klar, gute Idee.

Warum verkaufen wir nicht einfach alle unseren Grund und Boden? Wir sind doch auch hoch verschuldet, wir könnten doch auch einfach Teile vom Burgenland an den Orban verscherbeln. Oder Teile Kärntens zurueck an die Slovenen. Für das Waldviertel interessiert sich auch keiner so richtig, den dort ansässigen Hinterwäldlern würd das eh nicht auffallen.

Wenn wir schon dabei sind koennen wir gleich ein bissl mehr verkaufen und fuer das Geld noch die Abfangjaegerstaffel aufruesten.

Dann sollte man sich einmal die Käufer genau ansehen da sind sicher einige "Krisenmacher" dabei, die jetzt "Beute" machen!

Wann verkaufen wir Bundesländer Herr Leitl?

Aufhorchen ließ Leitl mit dem Vorschlag, Griechenland könnte von sich aus "ein paar abgelegene, unbewohnte Inseln verkaufen". Eine solche "symbolische Geste" würde "den Griechen sehr gut anstehen" und würde die Stimmung für Athen in Europa positiv beeinflussen.

Wen genau würde in Europa ein derart sinnbefreiter Inselverkauf "positiv beeinflussen" ?

Wieviel wird man wohl für eine unbewohnte Insel ohne Verkehrsanbindung bekommen ?

Wen könnte das interessieren - ausser vielleicht reiche Kriminelle ? (Es hat ja wohl seinen Grund, wenn auf einer Insel niemand wohnt.)

Wer braucht in einer derartigen Notlage "symbolische Gesten" ???

Dieser Vorschlag ist ein echter Kandidat für den sinnlosesten verbalen Beitrag zur Griechenlandkrise.

2 1

Re: Aufhorchen ließ Leitl mit dem Vorschlag, Griechenland könnte von sich aus "ein paar abgelegene, unbewohnte Inseln verkaufen". Eine solche "symbolische Geste" würde "den Griechen sehr gut anstehen" und würde die Stimmung für Athen in Europa positiv beeinflussen.

Natürlich macht es keinen Sinn unbewohnte Inseln zu kaufen!

Der nächste Schritt wäre dann aber, dass man bewohnte Provinzen übernehmen könnte. Ich denke, dass Österreich oder Deutschland eine solche besser verwalten könnte, als Griechenland.

Gut Österreich würde ich wieder wegstreichen.


Gast: Zuckerbrot
14.02.2012 12:32
2 0

Der Leitl!

... plaudert ins Blaue hinein wie beim Wirtn, nur dass das dann veröffentlicht wird. Eine schöne "Elite" haben wir! Soll er sie doch haben seine einsame Insel! Weit weg außer Hörweite.

0 0

Eher die Bewohnten!


"Kein Experte für Euro-Austritt"


Stimmt für seine "Experten" von ÖGB und WiFo.

Andere schon:

www.finanzen.net/nachricht/aktien/Bosch-Chef-fordert-Griechenlands-Ausstieg-aus-Euroraum-1649394

Gast: hodeldodel
14.02.2012 12:25
4 0

so, so,

er lässt aufhorchen,also ehrlich, geistig bescheidener gehts kaum mehr.
Eine traurige Gesellschaft,die bei uns da oben
sitzt, er lässt aufhorchen.

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Inseln zu

verkaufen!
Lustige Ideen die unsere Politiker haben.

Wahrscheinlich werden sich die Türken sofort dafür interessieren.
Aber eigentlich könnten wir ja Griechenland sofort gegen die Türkei austauschen oder an diese verkaufen. Den dann müßten wir Griechenland nicht mit unseren Steuergeldern retten.

Re: Inseln zu

vielleicht könnte man die Türkei dazu überreden, ganz Griechenland zu übernehmen, für einen symbolischen Euro ?

Re: Inseln zu

Und wenn Österreich dann pleite ist, verkaufen wir Wien :-)

3 0

und? - wer wäre so bescheuert, gerade wien zu kaufen ?


Der ist so hohl, der schwimmt sogar in Milch

Inseln verkaufen, Eurobonds ! Von einem hochrangigen Wirtschaftsfunktionär müsste man doch eigentlich mehr erwarten können, als dummen und billigen Populismus. Nur einmal davon abgesehen : wer sollte denn einen unbewohnten Steinhaufen kaufen wollen ?

Leitl hat sich in der Vergangenheit schon oft selbst disqualifiziert, aber das schlägt dem Fass wirklich den Boden aus. Aber mit der Pflichtmitgliedschaft hat man ja leider keine Möglichkeit, durch Austritt aus der WKO zu protestieren.

4 0

Hilflosigkeit

Es kann nichts schlimmer sein als das was jetzt ist. Ohne Austritt aus dem Euro bleibt GR eine Dauerbelastung für alle. Eurobonds würden bedeuten, daß innerhalb von 2 Jahren alle auf B kommen. Wie ein Mann der von der Wirtschaft was versteht das sagen kann ist mir schleierhaft.

Antworten Gast: ido
14.02.2012 12:18
0 0

Re: Hilflosigkeit

...und warum sollte man annehmen, das Bricop im Presseforum mehr Ahnung davon hat, als ein Leitl?

Gast: I bins, dei Präsident
14.02.2012 12:05
4 0

Herr Leitl

ich habe einen noch blöderen Vorschlag als den ihren. Die Griechen könnten doch die fünf Olympischen Ringe verkaufen. Mit dieser grandiosen Idee bewerbe ich mich jetzt als Wirtschaftskammer Präsident.

UND DIESES "GENIE" LEITET DIE WIRTSCHAFTSKAMMER.... (Könnte man da einen Zusammenhang zu REALWIRTSCHAFT "ableitln"?)

"Eurobonds mit GERINGEREM Zinssatz" (= WIR ZAHLEN DANN DOPPELT SO HOHE ZINSEN) - köstlich!?!

"Als besseren Verteidigung gegen Spekulanten" (= GESUNDE SYSTEME brauchen sich vor "Shorts/Puts" der "Spekulanten" nicht zu fürchten!!! Sogar Investmentbanker im Inland zählen zu diesen "Spekulanten".......)

"Ein paar abgelegene, unbewohnte Inseln verkaufen". Eine solche "symbolische Geste" würde "den Griechen sehr gut anstehen" und würde die Stimmung für Athen in Europa positiv beeinflussen!?! (Der Mann hätte Kabarettist werden sollen!!! Die Griechen schlügen in diesem Fall alles kurz und klein - "stimmungsvoll" vermutlich!!!)

"Notfalls ein Alleingang bei der Finanztransaktionssteuer!?" (= BINNEN 2 MINUTEN WERDEN X-MILLIARDEN VIA MAUSKLICK VERSCHOBEN!!!)

IN WELCHER WELT LEBT DIESER BURSCHE? WÄHREND DRAGHI BEREITS ÜBER 2000 MILLIARDEN NACHGEDRUCKT HAT, TRÄUMT LEITL NOCH VON "EUROBONDS"? (Dieser Mann versteht von Wirtschaft in etwa so viel, wie ich von burmesischen Nachtfaltern......)

Re: UND DIESES "GENIE" LEITET DIE WIRTSCHAFTSKAMMER.... (Könnte man da einen Zusammenhang zu REALWIRTSCHAFT "ableitln"?)

Dieser Leitl und der demente Marin sollten
einmal selbst etwas arbeiten,statt uns mit ihren Bezügen zur Last zu fallen.

Gast: Schreiberling
14.02.2012 11:59
4 0

Speakers Corner für alle

..wieso bekommen Politiker automatisch immer Plattformen für jeden "Pf..." den sie von sich geben?!?! Einmal im "inneren Kreis" und man hat wohl jegliches Recht für geistlose oder sinnreiche geistige Ergüsse! Die Bandbreite ist gross, aber meist leider doch sehr klein! Dafür bekommen die alle noch Gehälter, Ehrungen, Orden etc. .. nicht zu vergessen FÜR UNSER GELD! Ja genau, spielen wir ein bissal Monopoly, halt nur weltweit! Und am besten wir verkaufen auch gleich, was noch übrig ist von Österreich, in Bausch und Bogen an China und hoffen, dass die polititschen Heissföhner gleich mitgehen!

Gast: Frage an Radio Eriwan
14.02.2012 11:54
5 0

Ist der volldep@pert oder ein Ga@uner?

Ich fürchte das können nicht einmal die beantworten.
:-)

Sind Herr Leitl und KOnsorten

schon so geistig degeneriert, dass sie allen ernstes verlangen, ein staat solle doch hoheitsgebiet verkaufen, damit sich ein haufen hirn- und realitätssinnloser eu politiker die taschen vollstopfen können????

peinlicher gehts nimmer.

ganz im gegenteil sollte man alle jetzt agierenden politiker strafrechtlich verfolgen, wegen diverser völkerrrechtsvergehen, die im rahmen der ""sparpakete"" angerichtet werden.

3 2

Re: Sind Herr Leitl und KOnsorten

Wenn Sie ein Grundstück in Österreich kaufen, tritt Österreich Ihnen ja auch keine Hoheitsrechte ab. So ein Unfug. Das ist nichts anderes als würden die Bundesforste einen Wald verkaufen.

Es ist den Griechen zumutbar, sich etwas einfallen zu lassen um ihre Schulden zu bezahlen. Letztlich ist das auch unser Steuergeld.

Gast: Nachbaryyyy
14.02.2012 11:51
2 0

Nur eine Frage

Wieviel Milliarden Euro haben die reichen Griechen ins Ausland geschafft? Wenn die davon was abgeben würden, bräuchten die Armen keine Kostersuppe essen!

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