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Griechische Wirtschaft schrumpft um sieben Prozent

14.02.2012 | 11:56 |   (DiePresse.com)

Die griechische Wirtschaft ist auch im letzten Quartal 2011 geschrumpft. Über das Jahr gesehen ging sie um 5,5 Prozent zurück.

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Im von der Schuldenkrise gebeutelten Griechenland ist kein Ende der Rezession in Sicht. Die Wirtschaftsleistung des Euro-Landes schrumpfte im letzten Quartal 2011 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um sieben Prozent, wie die griechische Statistikbehörde am Dienstag unter Berufung auf eine erste Schätzung mitteilte. Für das Gesamtjahr 2011 rechnet Athen laut aktuellem Haushaltsentwurf mit einem Wachstumsrückgang um 5,5 Prozent.

Experten gehen nach massiven Lohnkürzungen und Steuererhöhungen wegen der Schuldenkrise aber inzwischen mit einem stärkeren Rückgang aus. Für das laufende Jahr erwartet Athen bisher noch einen Rückgang des Bruttoinlandsproduktes um 2,8 Prozent. Griechenland würde sich damit im fünften Jahr in Folge in der Rezession befinden.

Athen droht wegen der Schuldenkrise ohne erneute Unterstützung von außen im kommenden Monat die Staatspleite. Das griechische Parlament hatte deshalb in der Nacht zum Montag einem umfangreichen Sparpaket zugestimmt, das Voraussetzung für ein neues Hilfspaket der EU, der Europäischen Zentralbank und des Internationalen Währungsfonds (IWF) ist. Die Finanzminister der Eurozone wollen am Mittwoch über das Hilfsprogramm im Umfang von 130 Mrd. Euro befinden.

 

(APA)

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2 Kommentare
Gast: Hans-Peter Lüdeke
14.02.2012 17:50
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Griechenland ist bankrot und gefährdet auch Den NORDEN DER EU!!

Der Vorsitzende von
>>ROBERT-BOSCH<< Franz Fehrenbach fordert den Ausschluss Griechenlands aus der Eurozone...
„Die neuen Einsparmöglichkeiten, um die Auflagen der Eurostaaten zu erfüllen sind alle umsonst."
"Ich sehe keine Chance mehr für dieses Land. Griechenland muss aus der EUROZONE!“

Auch Bundespräsident Christian Wulff warnt bei den Hilfen für angeschlagene Euro-Länder vor einer Überforderung wirtschaftlich starker Staaten.
„Ich bin nicht überzeugt davon, Rettungsschirme Mal um Mal zu vergrößern und Finanzmittel und Garantien schier unbegrenzt bereitzustellen, bis auch starke Staaten an ihre finanziellen Grenzen stoßen“,
sagte Wulff am Dienstag vor Studenten der Mailänder Universität Bocconi.
Die Logik derer, die dies verlangten, könne er nicht teilen. Immer größere vermeintliche Schutzwälle taugten nicht, wenn die Gefahr von innen komme. Wulff würdigte in diesem Zusammenhang den von den meisten EU-Ländern vereinbarten Fiskalpakt....

http://de.wikipedia.org/wiki/Franz_Fehrenbach
http://www.focus.de/finanzen/news/staatsverschuldung/tid-25031/-liveticher-griechenlandkrise-xxx_aid_713469.html
http://de.wikipedia.org/wiki/Robert_Bosch_GmbH

Wenn jetzt von Seiten der Politik immer noch nicht die Notbreme gezogen wird - dann heisst das für mich, dass man in der EU eine Transfer-Union
-mit verheerendenFolgen für unsSteuerzahler!-
anstrebt!

Gast: Sabrina Sonja Huber
14.02.2012 14:35
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-5,5 ist noch zuwenig

beim Ausverkauf - SALE gibt es -20%, -30%, oder -50% da ist Griechenland noch weit entfernt.
Aber irgendwo nach 3, 4 Jahren Rezession werden es sumasumarum sicher auch - 20% bei Wirtschaftsleistung, Wohlstand und Konsum!

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