Finnen-Pfand: Griechen-Banken springen für Staat ein

15.02.2012 | 15:53 |   (DiePresse.com)

Mit dieser Vorgangsweise wird eine "bevorzugte Behandlung" für Finnland vermieden. 880 Mio. Euro stellen die Bank in Bargeld und Vermögen bereit.

Drucken Versenden AAA
Schriftgröße
Kommentieren

Mehr zum Thema:

Die vier größten griechischen Banken erfüllen mit der Bereitstellung von Sicherheiten die Bedingung für eine Teilnahme Finnlands an einem neuen Rettungspaket. Wie ranghohe Banker der Nachrichtenagentur Reuters am Mittwoch mitteilte, stellen die National Bank, Alpha, Eurobank und das Institut Piraeus insgesamt 880 Millionen Euro in Form von Barmitteln und anderen hochwertigen Vermögenswerten bereit. Ein finnischer Regierungsmitarbeiter bestätigte die Einigung, während sich die Banken selbst hierzu nicht offiziell äußern wollten.

Mehr zum Thema:

Nach Angaben der Banker stellen die Geldhäuser das Pfand bereit, damit der griechische Staat dies nicht tun muss. Ansonsten käme die Frage auf, warum Griechenland einigen Geldgebern eine bevorzugte Behandlung einräumt, hieß es. Finnland hatte Garantien zur Bedingung für seine Teilnahme an einem zweiten Rettungspaket für das hoch verschuldete Griechenland gemacht.

(APA/Ag.)

Testen Sie "Die Presse" 3 Wochen lang gratis: diepresse.com/testabo

Lesen Sie hier weiter zum Thema:

Mehr aus dem Web

Umfrage

  • Sollen in Wien Tourismuszonen für den Handel eingerichtet werden?
  • Ja
  • Nein
  • Ist mir egal
AnmeldenAnmelden