EU-Sozialkommissar Laszlo Andor hat die Lage in Griechenland als "Katastrophe" bezeichnet. Bei einer Pressekonferenz zur Pensionsfrage sagte Andor am Donnerstag in Brüssel: "Die Situation in Griechenland hat sich nicht etwas verschlechtert, das ist eine Katastrophe." Die Arbeitslosenrate für die Jugend liege bei fast 50 Prozent "und das ist wirklich keine Situation, wo man keine Euphemismen verwenden sollte".
Statt Schönreden müsse man sich die ernste Lage anschauen. Die Tendenz müsse sich insgesamt umkehren. Hoffnung setzt Andor auf das nun vor der Tür stehende neue Rettungspaket, "das letztlich gewisse Erleichterungen bringen kann, einen Schuldenerlass und wieder einen Aufschwung". Wesentlich sei, das Wachstum in Griechenland zurückzuholen, damit sich das Land wieder erholen könne. Mehr Arbeitslosigkeit führe dagegen auch zu mehr Auswanderung. Dies stehe aber auch einer Stabilisierung Griechenlands im Weg.
(APA)
Athen: Straßenkunst in Zeiten der Euro-Krise
Griechen: Zorn gegen Deutsche mit ''dickem Portemonnaie''
Athen: Straßenschlachten und brennende Häuser
''Sieg oder Tod'': Griechen verbrennen deutsche Flagge




Inflation, Hyperinflation oder Deflation?Mag. Zareh Mossessian, Trainer der Wiener Börse Akademie
AAA bis RamschSo kreditwürdig sind EU-Länder und USA