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Griechenland will Pensionen erneut kürzen

18.02.2012 | 09:07 |   (DiePresse.com)

Die Eurogruppe fordert Einsparungen von 325 Millionen Euro. Die Kürzung der Pensionen soll sogar noch mehr bringen.

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Griechenland will offenbar staatliche Pensionen kürzen, um von der Eurogruppe geforderte neuen Einsparungen in Höhe von 325 Millionen Euro in diesem Jahr aufzubringen. Pensionen von mehr als 1300 Euro pro Monat sollten um zwölf Prozent gekürzt werden, hieß es am Freitag aus dem griechischen Arbeitsministerium. Sie waren 2010 bereits um zehn Prozent gekürzt worden. Zusatz-Pensionen von über 200 Euro monatlich sollen ebenfalls gekürzt werden. Die Regierung erhofft sich von den Maßnahmen Einsparungen in Höhe von 400 Millionen Euro, also mehr als die geforderten 325 Millionen Euro.

Die Eurogruppe kommt am Montag in Brüssel zusammen, um über die Rettung Griechenlands vor der Staatspleite zu beraten. Als Voraussetzung muss Griechenland unter anderem neue Einsparungen in Höhe von 325 Millionen Euro vorweisen. Zudem sollen die privaten Gläubiger des hochverschuldeten Landes freiwillig auf Forderungen in Höhe von 100 Milliarden Euro verzichten. Dieser Schuldenschnitt ist die Voraussetzung dafür, dass die Euro-Länder ein zweites Hilfspaket in Höhe von insgesamt 130 Milliarden Euro beschließen.

(Ag.)

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25 Kommentare
 
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http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/im-gespraech-oekonom-hans-werner-sinn-wir-sitzen-in-der-falle-11653095.html#comments




Gast: Brennstein2
19.02.2012 07:02
0 0

Griechische Pensionen

Warum nur die Griechen?? auch bei uns gehören alle über ASVG massiv gekürzt.

Gast: c8
18.02.2012 19:40
2 1

Nur für die toten Pensionisten?

Gilt diese Reduktion für alle, oder nur für die toten Pensionisten. Bei den Griechen kann man sich ja nicht so sicher sein.
Geld spielt in diesem Staat bekanntlich keine Rolle, weil ja die anderen Euro-Staaten mitzahlen.

Müssen halt unsere Pensionisten wieder ein wenig zurückstecken - das ist Faymann (SPÖ), Fekter (ÖVP) und Co (Grüne) das Friendensprojekt EU allemall wert.

2 1

Super

Die ihr Leben lang eingezahlt haben bekommen jetzt weniger.

Das wird so nicht stimmen ..

... denn sie werden zuwenig einbezahlt und zuviel herausgenommen haben (wie wir mir unserer Schuldenpolitik auch).
Und jedem, der nur die Grundrechnungsarten beherrscht muss klar sein, dass der Zahltag kommt. Bei einige früher, bei anderen später.
Ärgerlich ist, dass der "fortschrittliche" Bürger, die sogenannten "kleinkarierten" Bürger in seinen Verschuldensstrudel hineingerissen hat. Ich habe die widerlichen Kommentare der "Intellektuellen" noch im Ohr, als sich Menschen wie ich unter Kreisky über die Staatsverschuldung aufregten.
Aber es trifft ja keine Falschen.
Unsere Generation (die jetzigen Pensionisten) hat die Gesellschaft da hineingerissen, also sollen sie auch zahlen.
Wenn der Knecht Herr sein will soll er auch haften. Daher: kein Mitleid mit dem "kleinen Mann".

Die Politik der EU gegenüber Groechenland ist völlig verrückt und sinnlos!

Die "Hilfsgelder für Griechenland" helfen den Griechen überhaupt gar nichts! Dieses Geld bekommen nur die - hauptsächlich französischen - Banken, die sich mit griechischen Staatspapieren verzockt haben. Mit diesem Geld wird eine Zahlungsfähigkeit Griechenlands vorgetäuscht, die es nicht gibt und auch nie geben wird. Es bietet aber den EU-Banken außerhalb Griechenlands die Möglichkeit, die griechischen Papiere nicht abzuwerten, sondern mit ihrem vollen Wert in der Bilanz stehen zu lassen. Das kann aber nicht ewig so weitergehen, irgendwann muss die EU zugeben, dass Griechenland längst zahlungsunfähig ist und die griechischen Staatspapiere wertlos sind. Das bis dahin unter dem Titel "Rettungsschirm" den Banken zugesteckte Geld ist hinausgeschmissen und bringt die anderen EU-Staaten, die sich das Geld dafür ausborgen mussten, selbst an den Rand der Zahlungsunfähigkeit!

Die den Griechen von der EU aufgezwungenen Sparmaßnahmen könnten verrückter nicht sein! Da wird praktisch nur das Einkommen der Bürger massiv verringert, was diese nicht nur in schwere Not gebracht hat, sondern auch die Kaufkraft, von der die ohnehin schwache griechische Wirtschaft bisher schlecht und recht gelebt hat, zusammenbrechen lässt. Anstatt das Wirtschaftswachstum anzukurbeln, damit die Griechen wieder zahlungsfähig werden, stürzt man das Land ohne Sinn und Zweck ins Elend. Die Folge ist, dass die Griechen heute in der Not mehr neue Schulden machen müssen als vorher!

Es ist der reine EU-Wahnsinn!

Re: Die Politik der EU gegenüber Groechenland ist völlig verrückt und sinnlos!

Den Griechen vorzuwerfen, dass sie sich den Euro mit Falschmeldungen erschlichen hätten, ist lächerlich. Jeder Wirtschaftsforscher sieht sofort, ob die gemeldeten Wirtschaftsdaten plausibel sind oder nicht. Es ist völlig undenkbar, dass die EU-Kommission nicht gewusst hätte, dass die gemeldeten Daten nicht stimmen können!
Aber die waren ja völlig besessen davon, den Euroraum über alle Maßen auszudehnen, um sich so richtig mächtig fühlen zu können!

Es würde mich gar nicht überraschen, wenn sich herausstellen sollte, dass die Griechen von der EU angestiftet wurden, falsche Zahlen zu liefern, damit man sie mit dem Euro beglücken kann. Vielleicht hat man ihnen den Euro auch mit dem Argument schmackhaft gemacht, dass sie mit ihm viel mehr und viel leichter Schulden machen können als mit der Drachme, denn für den Euro haften ja alle, das gibt den Gläubigern eine Sicherheit, die die Drachme niemals hätte bieten können!

P.S.: Auch die Spanier haben dasselbe wie die Griechen gemacht und mit dem Euro einen Schuldenberg angehäuft, der mit der alten Währung unerreichbar gewesen wäre. Allerdings ist Spanien größer und deshalb noch nicht so weit wie die Griechen heute!


Gast: ajoux
18.02.2012 16:37
4 1

es gibt noch pensionen über 1300 euro?

wieso das denn?
wie ist das möglich?

bei uns haben die meisten auch nicht mehr als das und müssen teurer einkaufen und heizen auch noch.

Pensions-Schlaraffenland Griechenland. Passend dazu...Sprüche über Griechen, eines griech. Autors (N.Dimou) u. Interlektuellen:

Der Grieche lebt im entweder - oder , das heißt: entweder himmelhoch jauchzend oder zu Tode betrübt. Eine der Folgen: die absolute Unfähigkeit zur Selbstkritik und Selbsterkenntnis.

Das Parkinsonsche Gesetz auf Griechisch: Zwei Griechen schaffen in zwei Stunden (wegen Streitigkeiten), was ein Grieche in einer Stunde schafft.

Ein Grieche nimmt die Realität prinzipiell nicht zur Kenntnis. Er lebt über seine Verhältnisse. Er verspricht das Dreifache von dem, was erhalten kann. Er weiß viermal so viel wie das , was er tatsächlich gelernt hat. Er zeigt seine Gefühle fünfmal stärker , als er sie wirklich empfindet.

M.M.n...Na ja die Südländer neigen ja gerne zur Grandezza u.Auffälligkeiten (auf Kosten anderer).

Re: Pensions-Schlaraffenland Griechenland. Passend dazu...Sprüche über Griechen, eines griech. Autors (N.Dimou) u. Interlektuellen:

Korrektur ... ein r zuviel

1 2

nicht zu wundern, dass die Privilegien- und Pfründewirtschaft mit dem Schuldenberg die Länder unlösbare Probleme brachte

. . . es ist die Inkompetenz der gleichen Politiker, welche nun alle Einkommen schmälern, Arbeiter auf die Strasse setzen und damit die Wirtschaft nur mehr abwürgen.
Das sozialste und wirtschaftlich fortschrittlichste Europa sollte in dem kleinen Land Griechenland "soziale Gerechtigkeit" verwirklichen:
Investitionen fördern. Mindesteinkommen gleich einem Vorsteuerrabatt für alle Bürger - was eine nachhaltige Vollbeschäftigung brächte.
Für Pensionen soll erst ein Mindeststandard mit dem etwa doppelten Mindesteinkommen geschaffen werden.
Obwohl ein ausgeglichenes Budget Bedingung ist, kann der Schuldenberg nur mit Steuern am gesamteuropäischen Finanzmarkt abgetragen werden.

levantinische Theatralik

Bei Steuerschulden von Einzelpersonen jenseits der 1 Milliarden Euro ist das alles nur Augenauswischerei und heisse Luft.

So wie die auf die Tränendrüse drückenden Berichte über die Ausspeisungen unterernährter Kinder.


Gast: Vogel Strauss
18.02.2012 14:28
2 0

Jaja, die Eurogruppe fordert und GR kürzt irgendwas

Papier ist geduldig ... und die EU-Bürger anscheinend auch!

3 1

Bei uns wäre das auch dringend erforderlich,

besonders bei Politiker- und (hohen) Beamtenpensionen.

Diese hohen Pensionen sind ganz simpel in Zeiten der drohenden Staatspleite NICHT mehr leistbar!
Wann reagieren die Politiker in Österreich?
ODER warten die auch nur mehr auf ihre Top- Pension udn verteidigen diese mit allen Mitteln - bis zur totalen Pleite?


Wenn sie es schaffen,

die Pensionen nur mehr an Lebende auszuzahlen, dann würde das wohl noch mehr Einsparung bringen... ;-)

7 0

Griechenland will offenbar staatliche Pensionen kürzen

soetwas wäre auch bei uns an der Zeit, denn es kann doch nicht sein das zB Altpolitiker nicht nur eine fette Pense von Staat beziehen und zudem weterhin in etlichen Funktionen tätig sein dürfen !

Bei uns kürzt man auch besonders gern die kleinen Pensionisten, statt jene, welche wohl sehr oft nicht zurecht anerkannt und zudem viel zu hoch ausfallen.

5 3

natürlich nocheinmal die pensionen

und die milliarden in der schweiz werden geschützt

da wundern sich dann die herrschaften wenn die strasse brennt!


Re: natürlich nocheinmal die pensionen


Das Geld gehört sowieso nicht Dir oder dem Rest des SPÖ-Packs!

Also nicht aufregen!

Außerdem ist die tatsächliche Höhe des Betrages sehr fraglich!


2 1

Re: Re: natürlich nocheinmal die pensionen

schon wieder einer der sich nicht benehmen kann!

Gast: Halbwissen
18.02.2012 10:54
7 3

Früher uder später geht es so jedem Volk das in die Frühpension drängt !


Ja, ja die Griechen könnten die Milliarden in der

Schweiz gut brauchen. Aber das kümmert die EU-Elite natürlich nicht im mindesten.

Antworten Gast: Halbwissen
18.02.2012 10:52
5 5

Re: Ja, ja die Griechen könnten die Milliarden in der

Nach Ihrer Rechtsauffassung müsste jeder sein verdientes Geld zurückgeben !

Selbst die Putzfrauen in den Villen, da sie ja annehmen müssen, das die Reichen das Geld gestohlen haben, weil ja alle Reiche Diebe sind. Und der Händler wo die Putzfrau einkaufen geht natürlich auch.
Niemand kann sagen das er im guten Glauben gehandelt hat. Daher muss jedes verdiente Geld auf dieser verdammten Welt zurückgegeben werden.

Antworten Antworten Gast: Brüderleinfein
18.02.2012 14:11
6 0

Re: Re: Ja, ja die Griechen könnten die Milliarden in der

Lieber Herr Halbwissen, Sie sollten das nicht so schwarz-weiß sehen. Wenn das verdiente Geld angemessen versteuert wird (grob gesagt, sollte die Putzfrau %uell event-uell doch etwas weniger Steuern zahlen als der Villenbesitzer) .. also wenn das angemessen besteuert wird, dann steht diese von Ihnen so verdammte Finanz-Welt auch noch ein wenig länger.

Andernfalls wir aber doch noch eine Revolution erleben werden - nicht wahr?

Antworten Antworten Antworten Gast: Halbwissen
18.02.2012 15:49
0 1

Re: Re: Re: Ja, ja die Griechen könnten die Milliarden in der

Also wenn jemand Diebesgut annimmt und es versteuert kann er es behalten ?

Re: Re: Ja, ja die Griechen könnten die Milliarden in der

Kann das jemand übersetzen?

 
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