Ökonomen-Kritik: "Griechen sparen sich tot"

20.02.2012 | 11:27 |   (DiePresse.com)

Wachstumsprogramm statt Sparpaket: Renommierte US-Ökonomen, aber auch deutsche Experten, fordern von der Eurozone einen radikalen Strategiewechsel.

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Weitere Milliarden-Hilfen und ein radikales Sparpaket sollen Griechenland vor der drohenden Staatspleite retten (mehr dazu ...). Dies ist nach Einschätzung vieler Ökonomen der falsche Weg: "Die Griechen kommen so auf keinen grünen Zweig. Sie sparen sich tot", sagte etwa der deutsche Bankenexperte Wolfgang Gerke der "Passauer Neuen Presse". Die Risiken eines Staatsbankrotts und eines Euro-Austritts dürfe man zwar nicht vernachlässigen. Aber: "Es wird noch viel schlimmer kommen, wenn man die Pleite verschiebt. Der Fall Griechenland wird immer teurer werden", so Gerke. Daher brauche Griechenland einen radikalen Schnitt und eine eigene Währung.

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Auch ifo-Präsident Hans-Werner Sinn hält neue milliardenschwere Unterstützung für falsch: "Der Plan, Griechenland im Euro radikal zu sanieren, ist illusionär", sagte Sinn "Spiegel Online". Vielmehr sollten die Euro-Staaten Athen das Geld geben, um den Austritt aus der Währungsunion zu erleichtern. Das Land könnte mit dem Geld die Banken verstaatlichen und den Staat vor dem Kollaps bewahren. Das Land müsse wieder wettbewerbsfähig gemacht werden. Bedingung dafür sei der Euro-Austritt. "Weil griechische Produkte schlagartig billiger würden, würde die Nachfrage umgelenkt, weg vom Import und hin zu eigenen Waren. Die Griechen würden ihre Tomaten und ihr Olivenöl dann nicht mehr aus Holland und Italien, sondern von den eigenen Bauern kaufen." Auch durch Touristen käme wieder mehr Geld ins Land.

"Die griechische Wirtschaft brauchte von Anfang an ein Wachstumsprogramm - das sie jedoch nie bekommen hat."
Dani Rodrik (Harvard University)

Nicht nur deutsche Experten, auch US-Ökonomen kritisieren die strengen Sparauflagen: "Die griechische Wirtschaft brauchte von Anfang an ein Wachstumsprogramm - das sie jedoch nie bekommen hat", sagte etwa Dani Rodrik von der Harvard University im Gespräch mit der "Financial Times Deutschland".

Besonders den Mangel an Krediten sehen Ökonomen mit Sorgen. "Zuallererst braucht es ein Programm, das Liquidität in den kollabierten Bankensektor bringt", sagte Jeffrey Sachs von der Columbia University zur FTD. "Die deutsche Regierung fokussiert bei ihren Forderungen allein auf die Haushaltspolitik - ohne zu verstehen, dass die griechische Wirtschaft derzeit zugrunde geht, aus Mangel an Krediten für kleine und mittlere Firmen."

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Um mehr Wachstum zu schaffen seien vor allem schnelle Verbesserungen der Rahmenbedingungen nötig. "Das Land braucht an sich nicht eine bessere Infrastruktur, vielmehr muss eine effiziente öffentliche Verwaltung aufgebaut werden", so Markus Brunnermeier, Professor in Princeton. "Was Griechenland braucht, ist eine Runderneuerung seiner institutionellen Strukturen", sagte auch Thomas Mayer, Chefökonom der Deutschen Bank, der FTD. Um kurzfristig mehr Wachstum zu schaffen, sehen andere Experten aber auch Deutschland in der Pflicht. Charles Wyplosz, Professor am Graduate Institute in Genf plädiert etwa für Konsumschecks für private Haushalte.

Griechenland befindet sich laut Regierungschef Lucas Papademos in der "schlimmsten Rezession" seiner Geschichte. Im Vorjahr sank die Wirtschaftsleistung um 5,5 Prozent. 2012 wird das fünfte Jahr in Folge sein, in dem die Wirtschaft schrumpft.

>>> PRO: Nur die Drachme rettet Griechenland

>>> CONTRA: Euro-Austritt hätte fatale Folgen

Abgewirtschaftet: 10 hässliche Fakten über Griechenland & Co.

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(Ag./Red.)

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110 Kommentare
 
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Gast: mein test.
21.02.2012 11:10
4

ein bankenhilfspaket.

nichts anderes ist das.
.

1 Mio. Österreicher arm oder armutsgefährdet

Geld für alltägliche Notwendigkeiten fehlt: 313.000 Menschen können ihre Wohnung nicht angemessen heizen

rechnen wir mal anders rum

Geben wir, sagen wir mal 4 Mio 'kleinen' Griechen monatlich zusätzlich 500.- . Kostet p.a. 24 Mrd.
Kostet in 3 Jahren 72 Mrd.
Dann würden vom 130 Mrd. Rettungspaket immer noch 58 Mrd. für die ach so notleidenden Banken verbleiben.
In diesen 3 Jahren würde das Land Zeit und Gelegenheit haben und vernünftige Strukturen aufzubauen. Auch die Wirtschaft wäre nicht abgewürgt weil diese 72 Mrd. im Land verblieben und nicht direkt zur Wall Street abfließen würden.

Aber solange die unsägliche Merkozy Seilschaft die Bankenhilfspakete hinter Griechenlandhilfe versteckt wird nichts besser, im Gegenteil, es wird immer nur teurer und Griechenland wird noch mehr ruiniert als es ohnehin schon ist,

Allen jenen die immer jammern sei gesagt, auch in Österreich ist es um keinen Deut besser.
Rechnen wir mal die ausgelagerten Bundesschulden, die Schulden der Länder sowie der Kommunen hinzu, (auch diejenigen die in irgendwelchen Konstrukten versteckt sind) es schaut nicht besser aus als in Griechenland.

Der Ausspruch vom alten Kreisky, wenn ich eine Million zu verteilen habe so gebe ich 1000 Arbeitern je 1000 Schilling, weil die tragen es nicht in die Schweiz sondern beleben hier die Wirtschaft, hat noch uneingeschränkt Gültigkeit.

Das Problem ist,

daß der Verzicht auf die Rückzahlung der Schulden bei den Banken nichts anderes als die Zahlungsunfähigkeit Griechenlands ist.

Diese ist zwar de facto schon längst eingetreten, aber "weil nicht sein kann, was nicht sein darf" kämpft das "offizielle Europa" noch immer dagegen an.

Re: Das Problem ist,

Eben, das ist das Problem.

Weil immer wieder der Privathaushalt als Vergleich herangezogen wird, wenn ich überschuldet bin, soll heißen bei meiner Bank monatlich 1500.- an Raten zahlen soll, ich aber insgesamt nur 1500.- zur Verfügung habe so geht das nur so lange gut wie Onkels, Tanten, Oma und Opa als Geldgeber fungieren.

Solange mich nicht die Bank wenigstens zur Hälfte aus meinen Schulden rausläßt wird sich niemals was ändern, im Gegenteil

In genau der gleichen Situation ist Griechenland.

Gast: Menschenfreund und Philantrop
20.02.2012 21:30
3

Menschenhasser

Der menschenverachtende Zynismus vieler Poster hier im Forum ist erbärmlich.

Griechenland erlebt zur Zeit eine Wirtschaftsrezession, die sich in Stärke und Auswirkung mit jener der 30-iger Jahre in Österreich und Deutschland messen kann: Massenarbeitslosigkeit, Verelendung breiter Kreise, Verfall des Mittelstandes, Obdachlosigkeit und, man glaubt es nicht, Hunger in Europa.

Miese Spießer ...

Re: Menschenhasser

Sie haben vergessen hinzuzufügen, dass diese "menschenverachtende . . . Wirtschaftsrezession" durch das den Griechen von der EU aufgezwungene "Sparpaket" erzeugt wurde!

Antworten Gast: Konservativer
20.02.2012 22:23
4

Re: Menschenhasser

"Der menschenverachtende Zynismus"

In den ersten drei Wörtern bereits zwei linke Betroffenheitswörter.

Ich habe hier mit dem Lesen aufgehört.

"Griechen sparen sich tot"

Na gut, wenn man's nicht gewohnt ist ...

Gast: perikles d.j.
20.02.2012 19:58
3

Warum sehen die stolzen Griechen nicht, was klar auf der Hand liegt?

Die Griechen, die sich sogern selbst als "stolz" bezeichnen, sind doch erwachsene Menschen.

Warum sehen diese erwachsenen Menschen nicht ein, dass sie an ihrem Unglück ganz allein selbst schuld sind?

Niemand anderer ist schuld! Nicht die Deutschen mit der dicken Brieftasche, nicht die Banken, nicht die Kapitalisten, niemand ausser SIE SELBST. Ihre Korruption, ihre Faulheit, ihre Unfähigkeit. Da kann man noch so nett sein- das muss ihnen einmal gesagt werden!

Wir können weiterzahlen oder für notwendig Kurskorrektur kämpfen und damit die Zukunft unseres Landes absichern

Deutsche Topexperten (z. B. Sinn) und auch andere internationale Ökonomen sagen, daß Griechenland durch Umschuldungen, Schuldennachlaß, Sparpaketen nicht saniert werden kann und das derzeitige Konzept damit zum Scheitern verurteilt ist und die Hilfsgelder nur der Kreditwirtschaft und damit den Spekulanten zugute kommen. Immer mehr internationale Experten gehen davon aus, daß Griechenlands Haushalt nur durch einen Austritt aus der Eurozone und dann einer entsprechenden Abwertung gesunden kann und die Hochrisikospekulationen der Machthaber ohne nachhaltiger Wirkung nur viel Steuergeld verbrennen und somit eine Kurskorrektur notwendig ist. Da die Politik anscheinend unter allen Umständen verhindern will Fehler zuzugeben und ein Kurskorrektur einzuschlagen liegt es an der Bevölkerung eine solche zu erzwingen.

cvrkalrobertmeinte am 20.2.2012 12:14 Wir müssen für einen Bürgerentscheid kämpfen um die Steuergeldvernichtung sowie die Verpfändung der Zukunft unserer Kinder zugunsten von Spekulanten zu verhindern. Damit endlich die längst überfälligen Reformen in Österreich durchgesetzt werden und Korruption durch eine entsprechende Transparenz und Strafbestimmungen bekämpft wird, weil die Politik für solch notwendige zukunftsträchtige Entscheidungen nicht Willens oder fähig ist. Bürgermitbestimmung JETZT. 100 Leser sind auch dieser Meinung. zustimmen

Gast: Trümerfrau
20.02.2012 19:26
4

Griechen sparen sich tot

Die Griechen könnten mal zur Abwechslung mehr arbeiten und weniger streiken, dann müssten sie weniger sparen.

Ich kann mich gut erinnern, als es einmal in unserer Wohnung so kalt war, dass die Milch über Nacht gefror. Meine Eltern haben sich nicht totgespart sondern totgearbeitet. Damals kam niemand auf die Idee die eigene Armut mit Streik zu bekämpfen, man arbeitete so viel man konnte. Langsam, ganz langsam ging es bergauf.

Alt wurden meine Eltern nicht. In Griechenland soll es sehr viele über Hundertjährige geben.

Re: Griechen sparen sich tot

Was arbeiten sie denn?

Morgens ein Loch graben und abends zuschütten?

Oder wie ist das gemeint bei Arbeitslosenraten jenseits der 20%?

Oder wie ist das gemeint bei Jugendarbeitslosigkeit bei 50%?

Diesen Schwachsinn vom viel arbeiten kann ich nicht mehr hören.
Wenn sie arbeitslos sind und Hunger haben so graben Sie ein Loch und der Hunger ist weg?

Antworten Antworten Gast: Trümerfrau
21.02.2012 18:06
0

Re: Re: Griechen sparen sich tot

Nein, sie haben nicht morgens ein Loch gegraben um es abends zuzuschütten, sie waren ja keine Idioten. Sie haben morgens den Garten umgegraben und bis zum Abend Karotten, Bohnen, Erbsen, Tomaten und Kohl angebaut. Erdbeeren und Himbeeren wurden im Jungwald gepflückt. Manchmal wurde ein Bus organisiert und alle Frauen der Umgebung fuhren zum Heidelbeer-pflücken. Ein Teil der Beeren wurde verkauft, ein Teil wurde zu Marmelade gemacht. Karotten wurden für den Winter in Sand eingelegt, Tomaten gekocht und in Flaschen gefüllt, Kraut wurde zu Sauerkraut gestampft usw.
Einmal im Jahr zum Geburtstag gab es eine Tafel Bensdorp-Schokolade, die um 2 Schilling mit der Würfeleinteilung. Wenn man jeden Tag nur einen Würfel gegessen hat, reichte die Schokolade mehr als eine Woche.
Die Kleidung wurde von Kind zu Kind weitergereicht. Das Jüngste hatte Pech, es bekam immer nur alte Kleider.

Man sagt, Not macht erfinderisch. Solange aber die Erfindungen der Griechen sich im Streiken um Beleidigt sein erschöpfen, werden sie aus ihrem Loch nicht herausfinden.

Aber für ein neues U-Boot, um den Türken Angst zu machen, haben die Griechen genug Geld.

Antworten Antworten Gast: Konservativer
20.02.2012 22:26
3

Re: Re: Griechen sparen sich tot

"Diesen Schwachsinn vom viel arbeiten kann ich nicht mehr hören."

Weil Sie keine Ahnung haben.

Unsere Nachkriegsgeneration hatte gar nichts. In vielen Fällen nicht einmal ein Dach über dem Kopf!

Die haben immerhin das Wirtschaftswunder erreicht.

Wo ist also das Problem?

Zu arbeiten gibt es immer was.

Man muss nur wollen.

Re: Re: Re: Griechen sparen sich tot

Sind Sie so dumm oder stellen Sie sich nur so?

Der Unterschied zwischen unserer Nachkriegsgeneration und dem heutigen Griechenland ist Ihnen nicht bekannt.

Unsere Nachkriegsgeneration musste aufbauen weil vieles kaputt war.
Also hatten sie Arbeit.

Aber arbeiten Sie was wenn es keine gibt!

Sie gehören offenbar zu den Menschen mit der Einstellung:
G'hacklt muß was werden, auch wenn's a Blödsinn ist.

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Trümerfrau
21.02.2012 18:11
0

Re: Re: Re: Re: Griechen sparen sich tot

Wenn 10 Leute einen Salzsee verwalten den es gar nicht mehr gibt, dann ist das Hackeln natürlich ein Blödsinn.
Die Pensionen für über 100jährige die es gar nicht mehr gibt, bringen auch nichts für die Wirtschaft.
Genau dort ist das Problem, dass man in Griechenland Geld bekommt, ohne dass eine Leistung dafür geboten wird.

So etwas kann natürlich nicht auf Dauer gutgehen.

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Konservativer
21.02.2012 00:04
3

Re: Re: Re: Re: Griechen sparen sich tot

"Sind Sie so dumm oder stellen Sie sich nur so?"

Sind Sie hysterisch oder nur schlecht erzogen worden?

"Der Unterschied zwischen unserer Nachkriegsgeneration und dem heutigen Griechenland ist Ihnen nicht bekannt."

Doch. Unsere Nachkriegsgeneration arbeitete hart.

"Unsere Nachkriegsgeneration musste aufbauen weil vieles kaputt war.
Also hatten sie Arbeit."

Nullargument. In Griechenland gibt es noch vieles zu aufzuholen, um auf westeuropäisches Niveau zu kommen. Also haben die Griechen Arbeit.

"Aber arbeiten Sie was wenn es keine gibt!"

Nullargument, zudem frei erfundene Behauptung, es gäbe keine Arbeit.

"Sie gehören offenbar zu den Menschen mit der Einstellung:
G'hacklt muß was werden, auch wenn's a Blödsinn ist. "

Sie gehören offenbar zu der Sorte Mensch mit der Einstellung: Keine Ahnung, aber trotzdem mitreden.

Werden Sie erst mal erwachsen.

Dann können Sie andere belehren.

"Herr" Professor.

Re: Re: Re: Re: Re: Griechen sparen sich tot

Dieseb Blödsinn kommentiere ich nicht, er entlarvt sich von selbst.

Antworten Antworten Antworten Gast: gfhbjh
20.02.2012 23:07
3

Re: Re: Re: Griechen sparen sich tot

Deine Nachkriegsgeneration,hatte deswegen was zum aufbauen,weil sie es ja auch vorher zerstört hatte.
Wie wollen sie sonst in einem zustand wo jeder alles hat,noch irgendwas herstellen.
Also beschämen sie sich hier nicht weiter sie ahnungsloser Troll.

Gast: Pensador
20.02.2012 19:04
3

Strategieänderung: Vertrauensaufbau

Schon möglich, dass in der derzeitigen Lage Sparen allein nichts mehr nützt.
Strategieänderung kann aber nicht bedeuten, bis in alle Ewigkeit Griechenland durchzufüttern, sondern Vertrauensaufbau.
Und den machen die Griechen selbst zunichte, nämlich durch dumme nationalistische Exzesse, indem sie die Hand, die sie füttert, beissen wollen. Durch Uneinsichtigkeit, dass sie die Zahlungsunfähigkeit einzig und allein selbst verschuldet haben. Durch hysterische Dauerstreiks und durch Duldung von brutalen Zerstörungen randalierenden Mobs.
Sie sollten sich an den Iren und auch an den Portugiesen ein Beispiel nehmen. Die beschuldigen nie andere, sondern versuchen das Vertrauen wiederherzustellen.

bitte eu wir haben hunger

bitte eu help help wir haben hunger .... wir müssen noch den ZAUN fertigmachen .. bitte helfen bitte eine trockene brot

Gast: Jeck22
20.02.2012 18:43
2

Ja freilich, da kommt der Druck sicherlich von der "richtigen" Seite:

Noch mehr Schulden machen, damit man noch mehr verdienen kann beim Spekulieren und die Politiker noch zahmer werden müssen, bis mann alles vollständig in der Hand und unter Kontrolle hat.

Gast: Lesko Gans
20.02.2012 18:36
1

Keynes

Jeder Schüler in der Unterstufe Gymnasium lernt, dass bei einer Rezession eine Ausgabenkürzung des Staates prozyklisch wirkt, das heisst die Situation verschlechtert.


Antworten Gast: Konservativer
20.02.2012 20:42
2

Re: Keynes

Wer Keynes heute noch ernst nimmt, ist geistig in der Unterstufe hängen geblieben.

Bestenfalls.

Antworten Gast: Pensador
20.02.2012 19:11
4

Re: Keynes

Da sind Sie aber über die Unterstufe nicht viel hinaus gekommen mit Ihrem Wissen über Keynesianismus.
Keynes empfiehlt nämlich nur vorübergehende staatliche Ausgaben zur Schaffung von produktiven und rentablen Investionen und nicht dauernde Schuldenaufnahme für die Besoldung eines aufgeblähten Beamtenheeres und für Konsumzwecke.

 
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