Griechenland-Krise: Eurogruppe einigt sich auf Hilfspaket

21.02.2012 | 08:28 |   (Die Presse)

130 Milliarden Euro an Hilfskrediten wenden den hellenischen Staatsbankrott ab. Ein Gesetz soll Privatgläubiger dazu zwingen, auf Forderungen zu verzichten. Wirtschaftlich geheilt ist das Land damit aber noch lange nicht.

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[Brüssel] Fast vier Monate hat es gedauert, bis sich die Europäer auf ein zweites Kreditprogramm für Griechenland geeinigt haben. Die Eurogruppe hat nach einer zwölfstündigen Marathonsitzung Dienstag in den frühen Morgenstunden das zweite Griechenland-Rettungspaket doch noch beschlossen. 

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Das Paket sieht eine Privatgläubigerbeteiligung von 53,5 statt wie bisher angenommen von 50 Prozent vor. Der Internationale Bankenverband erklärte, es handle sich "um die bisher größte Umstrukturierung von Staatsschulden". Die Banken verlieren de facto 73 bis 74 Prozent, da sie neben dem Forderungsverzicht auch längere Laufzeiten und niedrigere Zinsen in Kauf nehmen müssen. Bisher war immer von 70 Prozent die Rede gewesen.

Gesetz soll Private zu Verzicht zwingen

Ganz freiwillig ist diese nicht mehr: Die Privaten sollen nämlich per Gesetz zu einem Forderungsverzicht gezwungen werden, wenn sie nicht am Schuldenschnitt teilnehmen wollen. Das Gesetz sieht gemeinsame Umschuldungsklauseln vor, mit denen eine Mehrheit der Gläubiger entscheidet, wie hoch der Forderungsverzicht ausfällt. Eine Minderheit, die damit nicht einverstanden ist, muss sich in diesem Fall dem Votum beugen. Allerdings hat die Ratingagentur S&P gedroht, eine selektive Insolvenz auszurufen, sollte Athen rückwirkend Klauseln beschließen, die die Rechte der Anleger einschränken.

Außerdem ist im Rettungspaket eine Beteiligung des öffentlichen Sektors von 4,6 Prozent enthalten. Damit kann der Schuldenstand des Landes bis 2020 auf 120,5 Prozent gedrückt werden. Insgesamt bleibt es bei der Gesamtsumme von 130 Milliarden Euro für das zweite Hilfspaket an Athen.

Teil des zweiten Hilfspakets ist auch die Einigung auf das Sonderkonto für Griechenland. Mit diesem Sperrkonto, das von der EU überwacht wird, soll Griechenland seine Schulden laufend bezahlen, damit das Geld nicht für andere Konsumzwecke ausgegeben werden kann.

Juncker: 'Hilfspaket nützt gesamter Eurozone'

Eurogruppen-Chef Jean-Claude Juncker bezeichnete das Paket als beispiellos. Damit könne Griechenland auf einen glaubwürdigen Weg zurück zur Nachhaltigkeit kommen und Wachstum und Beschäftigung sichern. Das Hilfspaket nütze nicht nur Griechenland, sondern der gesamten Eurozone.

Der Vorsitzende der Euro-Finanzminister bestätigte auch, dass die Europäische Zentralbank (EZB) bei der Rettung Griechenlands von der Staatspleite stärker mit eingebunden wird. Die EZB werde Gewinne aus griechischen Staatsanleihen an die Nationalbanken der Staaten auszahlen. Diese könnten das Geld an die nationale Regierung weitergeben - in Übereinstimmung mit den Regeln des Statuts. Das Geld werde wiederum eingesetzt, um die Gesamtverschuldung Griechenlands zu senken. Dies werde den Schuldenstand um 1,8 Prozent des Bruttoinlandsprodukts senken. Maßgeblich für die Gewinne wäre der jeweilige Anteil der Länder am EZB-Kapital. Darüber hinaus werde die Verzinsung für die Hilfskredite an Griechenland aus dem ersten Rettungspaket auf 150 Basispunkte über dem Euribor gesenkt.

Die Euro-Finanzminister haben laut Juncker auch über die Höhe der Rettungsschirme EFSF und ESM beraten. Eine Einschätzung der 500 Milliarden Euro werde beim EU-Gipfel Anfang März erfolgen. Er hoffe, dass dort eine "Erhöhung der kombinierten Ausleihkapazität" und eine Beschleunigung der Einzahlung von Kapital in den ESM bestätigt werde.

Das zweite Rettungspaket für Athen ist wichtig, da Griechenland am 20. März seine nächsten Verbindlichkeiten von 14,5 Milliarden Euro begleichen muss. Ohne Hilfe wäre das südliche Euroland pleite gewesen.

Das vor dem Bankrott stehende Griechenland wurde bisher bereits mit einem ersten Hilfspaket im Gesamtausmaß von 110 Milliarden Euro versorgt. Davon sind nach Auszahlung von 73 Milliarden noch 34,3 Milliarden Euro übrig, die in das zweite Rettungspaket einfließen sollen. Wie genau dies passiert, war zunächst nicht definiert.

Ziel 2020: Schuldenquote von 120 Prozent

Zur Erinnerung: Im Oktober vereinbarten die Chefs der Euroländer das Ziel, Griechenlands Schuldenquote bis zum Jahr 2020 von derzeit mehr als 160 Prozent auf 120 Prozent der Wirtschaftsleistung zu drücken. Diese waren verlangt worden, damit das Mittelmeer-Land sich in ferner Zukunft wieder alleine finanzieren kann und die Geldgeber damit Aussichten auf eine Tilgung der Hilfskredite haben. Allerdings zeigt der jüngste Bericht der Troika aus Vertretern von Europäischer Kommission, Europäischer Zentralbank (EZB) und Internationalem Währungsfonds (IWF), dass die Griechen im Jahr 2020 mindestens 129 Prozent Schuldenquote werden tragen müssen.

(c) DiePresse

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IWF-Anteil offen

Die EZB darf aber laut EU-Vertrag keine Schulden der Euroländer begleichen. Allerdings hat sie bereits klargemacht, dass sie auf rund 18 Milliarden Euro an Zinserträgen, die ihr aus griechischen Staatsanleihen in ihren Büchern zustehen würden, verzichten wird.

Offen ist schließlich der Anteil, den der IWF an den Krediten übernimmt. Zum ersten Hilfspaket steuerte der Fonds 30 von 110 Milliarden Euro bei. Man munkelt, dass es dieses Mal nur zehn Prozent sein könnten. IWF-Generaldirektorin Christine Lagarde sagte am Dienstag, Voraussetzung für einen "bedeutsamen" Beitrag zu den geplanten 130 Milliarden Euro seien neben Reformen in Griechenland auch "zusätzliche Maßnahmen wie zum Beispiel die korrekte Schaffung eines ordentlichen Schutzwalls". Lagarde stellte eine Entscheidung des IWF für März in Aussicht.

Preise auf türkisches Niveau

All dies lässt aber die Frage nach dem angebrachten Weg zur wirtschaftlichen Heilung Griechenlands offen. Links der politischen Mitte herrscht die Meinung vor, Griechenland werde „kaputtgespart“ und brauche ein großes staatliches Investitionsprogramm. Hannes Swoboda, Chef der Sozialdemokraten im Europaparlament, spricht für viele, wenn er die Troika als „Heuschrecken“ bezeichnet, die Griechenland „verwüsten“.

Ordoliberale Ökonomen hingegen verwerfen dies mit dem Hinweis, dass Griechenland auch im fünften Jahr seiner Rezession noch immer viel zu viel auf Kredit im Ausland konsumiert. Die Gehälter und Preise müssten um rund 31 Prozent auf türkisches Niveau sinken, damit Hellas wettbewerbsfähig ist und seine Auslandsschulden begleichen kann, sagte Hans-Werner Sinn vom Münchner IFO-Institut zur „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“. Guntram Wolff vom Brüsseler Forschungsinstitut Bruegel sieht das ähnlich: „Letztlich muss das Wachstum vom Export kommen. Niedrigere Preise werden dabei helfen, mehr Binnennachfrage nicht.

Athen: Straßenkunst in Zeiten der Euro-Krise

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(Grimm/Ag.)

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75 Kommentare
 
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Gast: Wolfgang Kasner
22.02.2012 07:42
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WAS DIE SPATZEN schon längst VON DEN DÄCHERN PFEIFFEN; WAS fast JEDER BÜRGER jeder BÜRGERIN KOMMEN SIEHT! NUN SPRECHEN AUCH POLITIKER DARÜBER: "Deutschland*) - stolpert in ein Milliardengrab"

Der FDP-Finanzexperte Frank Schäffler (BRD) warnte vor den finanziellen Risiken des Hilfspakets für Griechenland für den Bundeshaushalt. "Deutschland stolpert mit dem zweiten Hilfspaket in ein Milliardengrab", sagte der Liberale der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Indes geht Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) davon aus, dass der Bundestag dem neuen Rettungspaket über 130 Milliarden Euro zustimmt. Zudem wollen die privaten GläubigerGriechenland 53,5 Prozent seiner Schulden erlassen, also gut 107 Milliarden Euro.
Schäffler prophezeite, die Vereinbarung mit der griechischen Regierung werde "nur Wochen" halten. Die Euro-Finanzminister hatten das Hilfspaket in der Nacht zum Dienstag gebilligt.
http://nachrichten.t-online.de/griechenland-hilfe-deutschland-stolpert-in-ein-milliardengrab-/id_54177464/index

der einfluss der finanz-lobby ist atemberaubend ... ja furchteinflösend
(und die Paten Draghi/Ackermann und Juncker???) lachen sich ins Fäustchen+.
( und die Grichn dazu - wie kann man nur ..)
hahahha...

*) auch andere z.B. Österreich

Antworten Gast: Mario Juncker
22.02.2012 08:15
0 2

Re: WAS DIE SPATZEN schon längst VON DEN DÄCHERN PFEIFFEN; WAS fast JEDER BÜRGER jeder BÜRGERIN KOMMEN SIEHT! NUN SPRECHEN AUCH POLITIKER DARÜBER: "Deutschland*) - stolpert in ein Milliardengrab"

+++++
"Ich mache Dir ein Angebot, dass Du nicht ausschlagen kannst!"
+++++++++
http://www.sueddeutsche.de/kultur/spiel-der-pate-ich-mache-dir-ein-angebot-dass-du-nicht-ausschlagen-kannst-1.421319

Antworten Gast: Angela Schäubele
22.02.2012 08:01
0 2

Re: WAS DIE SPATZEN schon längst VON DEN DÄCHERN PFEIFFEN; WAS fast JEDER BÜRGER jeder BÜRGERIN KOMMEN SIEHT! NUN SPRECHEN AUCH POLITIKER DARÜBER: "Deutschland*) - stolpert in ein Milliardengrab"

Haben "DIE PATEN" den Mandataren
"ein Angebot gemacht, dass SIE nicht ablehnen konnten"?
http://de.wikipedia.org/wiki/Der_Pate_(Film)

Gast: saubersagich
21.02.2012 17:29
2 3

das ganze ist ein witz, ein sehr schlechter

also das so was möglich ist, ist einfach ungeheuerlich

130mrd € das sind bei ca.400 mill einwohnern in der eu über 337€ pro kopf und nase, also vom neugeborenen bis zum ältesten bürger

eine 4 köpfige familie müsste demnach 1350 € zahlen, aber das will man nicht erstens würden dann alle merken was da beschlossen wurde undn die zinsen und zinseszinsen würden in zukunft nicht an banken und investmentfonds gehen und es wird die 4-köpfige familie über kredit finaziert viel mehr als die 1350€ kosten

so ist es eine zahl auf einem stück papier und einem server, und eine exorbitante belastung für die staatshaushalte in zukunft

die politiker verzocken gerade unsere zukunft, wir kommen nie mehr runter von diesen schulden und es werden immer mehr, und die abhängigkeit steigt, am ende haben wir keine krankenversicherung, keine pensionsversicherung, rein gar nichts mehr und natürlich auch keine ansprüche mehr nur noch verpflichtungen

aaa jetzt weiss ich ....Lockheed Martin F-35

mein schreiben über --Lockheed Martin F-35-- hat manchen Leuten nicht gepasst zb griechische Konsulat ..... und der hat schnell tel und wurde rausgenommen ... jjjaaa jaaa jaaa ja ... die Türken haben Geld die können 116 stk Lockheed Martin F-35 kaufen die produzieren ja auch mit .... aber die Griechen können und dürfen mit hilfs Gelder so was nicht kaufen
http://de.wikipedia.org/wiki/Lockheed_Martin_F-35

Gast: Carmen Rinkler
21.02.2012 15:51
1 3

Sorge um Frieden und Demokratie

Die angeblichen "Rettungsmaßnahmen" schaffen Unfrieden in Europa, bringen Politiker und Bürger der europäischen Staaten gegeneinander auf. Griechen verbrennen deutsche Fahnen, Deutsche schimpfen auf Griechen und das alles wird erst der Anfang sein.

Zitat von der Seite http://buendnis-buergerwille.de: Am 20. Februar werden die Staats- und Regierungschefs der Eurozone den permanenten Rettungsschirm, den sog. Europäischen Stabilisierungsmechanismus (ESM) beschließen. Im März soll der Bundestag in erster Lesung dazu beraten, im Juni erfolgt die zweite und dritte Lesung. Indem der ESM-Vertrag bereits jetzt auf Regierungsebene unterzeichnet wird, wird der Bundestag unter Druck gesetzt, dem Vertrag ohne Änderungen zuzustimmen.

Fortan werden Zahlungen kaum noch von den Parlamenten zu kontrollieren sein. Das wird den Zorn in Deutschland und anderen Geberländern verstärken.

In Griechenland wurden jetzt sogar Tarifverhandlungen verboten, weil die EU Lohnsenkungen verlangt. Lohnsenkungen sind in Griechenland notwendig, aber das Verbieten von Tarifverhandlungen verstößt gegen die Grundrechte-Charta der EU. Und das Erzwingen dessen von außen hat – wie vieles andere – mit Demokratie nichts mehr zu tun.

Ich habe allergrößte Sorge um Frieden und Demokratie in Europa.

Das Bündnis Bürgerwille setzt sich für eine andere Europapolitik ein und benennt Alternativen zu den angeblichen „Rettungsschirmen“. Dort gibt es auch einen Link zur aktuellen Version des ESM-Vertrags (Kapitel Aktuelle Infos) und die Möglichkeit, einen Aufruf gegen die derzeitige „Rettungspolitik“ zu unterschreiben.

Antworten Gast: saubersagich
21.02.2012 17:32
1 2

Re: Sorge um Frieden und Demokratie

schuld an dieser entwicklung sind aber nicht die bürger europas, die man von politischer seite gegeneinander aufhetzt, sondern die korrupten politiker

wo ist meine kommentar,,,,, F 35........

Lockheed Martin F-35 so schnell weg

http://de.wikipedia.org/wiki/Lockheed_Martin_F-35

Gast: Der Bremer
21.02.2012 13:48
1 3

Griechenland-Rettung, die X-te

Tja, mal gucken, wann mit der GR-Rettung endlich Schluss ist. Für mich sieht es fast so aus, als ob dieses Mal aus allen Ecken noch einmal "die Kohle zusammengekratzt" wurde und das mit einem Hängen und Würgen, nur um den endgültigen Staatsbankrott noch einmal abzuwenden, der sich aber nicht mehr abwenden lässt. Als deutscher Steuerzahler kann ich mich erstens mit der Tatsache trösten, dass es von Mal zu Mal für die Geberländer immer schwieriger wird, die notwendigen Mittel für die -angebliche- Rettung Griechenlands bereitzustellen. Zweitens setzt sich bei immer mehr privaten Kapitalgebern und Staaten die Erkenntnis durch, dass Griechenland ein hoffnungsloser Fall ist. Fragt sich nur, wann sich diese Erkenntnis auch bei unserer Bundeskanzlerin durchsetzt. Sie hat jetzt noch ein Jahr Amtszeit vor sich und wahrscheinlich will sie nicht, dass der Zerfall des Euro in ihre Amtszeit fällt, nur damit sie dann in den Geschichtsbüchern als die große Euro-Retterin eingeht. Ihr Ziehvater wollte als großer Mann der deutschen Wiedervereinigung in die Geschichte eingehen. Zugegeben, er war damals der richtige Mann zur richtigen Zeit und ich befürworte die Wiedervereinigung nach wie vor, denn schließlich wurde damit auch der kalte Krieg beendet. Aber als Ökonom war ein ziemlicher Totalausfall. Denn schließlich haben wir ihm ja alle die ganze Euro-Sch... zu verdanken. Ich hoffe nur, dass er noch zu Lebzeiten erfährt, wie sich sein Machwerk in seine Bestandteile auflöst.

danke eu jetzt können wir wieder waffen kaufen ..wir müssen mit türken mithalten

bitte eu help help wir haben hunger .... wir müssen noch den ZAUN fertigmachen ..auserdem müssen wir waffen kaufen.. bitte helfen bitte eine trockene brot

Griechenland + EUR

zum x-ten mal, "endgültig" gerettet. Mangels Plan "B" wieder einmal "alternativlos".

Der Preis: Nochmals 130 Milliarden, der "freiwillige" Schuldenverzicht wird nun, langsam aber doch, zu einem (vorerst teilweise) erzwungenen, und die Einzahlungen in einen gemeinsamen Schuldentopf werden höher werden und müssen schneller erfolgen.

Es erstaunt und verbittert nur immer wieder, mit welcher Leichtigkeit hier Abermilliarden an fremden Geld, nämlich das von Steuerzahlern, welches er für andere Zwecke(!) abliefert, auf die Reise geschickt wird.

GR hat dafür aber nichts anderes bekommen, als eine Verschiebung des "offiziellen Staatsbankrotts", erkauft zu Lasten der Bevölkerung, dort wie in den restlichen EUR-Ländern.

der klinisch tote patient wird zur aufrechterhaltung des scheins

weiter künstlich beatmet!

schaltet doch endlich die maschinen ab!

Gast: weinberg63
21.02.2012 10:10
3 5

OENB

Unsere österreichische Nationalbank kann wieder Geld drucken und dieses der EZB zur Verfügung stellen wie in diversen EU Verträgen vereinbart.

Die Staatsschulden Österreichs steigen erneut.

Ich gebe unseren politischen Eliten ein Nicht-Genügend und verordne ein Strafgeld in der Höhe von 30.000.000.000.000 für das geistige und wirtschafliche Fernbleiben von der Schule Österreich.

Gleichzeitig fordere ich auch deren Nachholen/Nachsitzen in Mathematik, BWL, etc., weil so dumme Menschen die Geschicke unserer Republik lenken.

...und ich watsche mich ab, weil ich so ein Trottel bin solche Leute jemals gewählt zu haben.

Neue griechische Nationalhymne

Heissa, heissa tralala
die Gelder sind jetzt wieder da!
Des Schwindels Lohn-er zahlt sich aus
bringt sicher er doch Geld ins Haus!
Und jetzt will Deutschland überwachen?
Das bringt uns nur in helles Lachen!
Die Zinkmaschine läuft schon heiss
Europa das nur nicht schon weiss!
Zur Drachme sollen wir zurück?
Das wäre ein gar grausam Stück!
Warum denn auch? Fortuna winkt doch schon
am Horizonte mit dem nächsten Hilfsballon!

(Vertonung noch offen-jedenfalls Dur nicht Moll)


Antworten Gast: Mario-Draghi-i_am-a-Pate?
21.02.2012 11:26
1 4

Re: Irrsinn Exportüberschuss Wir haben unsere Autos und Maschinen verschenkt!...

Die Deutschen feieren ihre Exportstärke.

Doch Abnehmer-Länder wie Griechenland, Portugal und Co. werden ihre Rechnungen nie bezahlen können:

Die deutschen Firmen müssen Milliarden abschreiben, die Steuerzahler die Zeche zahlen....
Irrsinn Exportüberschuss: Wir haben unsere Autos und Maschinen verschenkt! - weiter lesen auf FOCUS Online: http://www.focus.de/finanzen/doenchkolumne/irrsinn-exportueberschuss-wir-haben-unsere-autos-und-maschinen-verschenkt_aid_713834.html

UND UNSERE GRANDEN SPIELEN UNS WEITER POSSEN VOR!
D A A S
WIRD SICH
R Ä Ä C H E N

freunderl !!!!

wetten!!!

0 0

Re: Re: Irrsinn Exportüberschuss Wir haben unsere Autos und Maschinen verschenkt!...

Und Sie glauben auch das Märchen, dass die griechische Regierung den Mercedes oder Audi oder sonst ein deutsches, österreichisches Exportgut bezahlt?

Den Mercedes, Audi oder sonst was bezahlt der griechische Importeur und letzten Endes der Käufer, aber ganz sicher nicht die griechische Regierung!

Gast: nandini
21.02.2012 09:43
1 5

Dunkle Wolken...

Es war vorauszusehen was dabei herauskommt wenn eine entfesselte Horde "Raubtierkapitalisten" am Werk sind. Daher war ich von Anfang an ein EU Gegner. Es steht uns eine große menschliche Tragödie befor.Wenn alles vorbei ist, ist es die Aufgabe der echten Linken dieses finstere Kapitel der Geschichte lückenlos aufzuarbeiten. Nach der Revolution wird kein Stein auf den anderen bleiben!

Antworten Gast: Zangerl
21.02.2012 10:39
4 0

Re: Dunkle Wolken...

Genau auf solche wie Sie können wir jetzt und besonders in Zukunft verzichten...ihr Linken seid die selben Blutsauger wie dieser Polit-Bankenkomplex!

Gast: Irreversible
21.02.2012 09:41
6 4

Es war einmal ein Land...

... welches sich ein sinnloses Wettrüsten mit seinen Nachbarn lieferte, welches Steuerhinterzieher unzulänglich verfolgte, welches seinen Zenit vor Jahrtausenden überschritten hat.

Wir haben uns entschlossen diesem Land zu helfen. Trotz mahnender Stimmen diverser Experten haben wir uns entschlossen, dieses Land nicht in den Bankrott schlittern zu lassen.

Wir haben nicht darüber nachgedacht, ob eine Umstrukturierung nach dem Aufschlag am harten Boden der Realität einfacher und sinnvoller für dieses kleine Land wäre.

Was dieses Land jetzt tun muss ist menschenunwürdig. Seine Mütter geben ihre Kinder vor SOS-Kinderdörfern ab weil sie sie nicht ernähren können. Seine Väter sind nicht mehr in der Lage, die nötige Kaufkraft für eine funktionierende Wirtschaft aufzubringen. Seine Kinder sehen einer Zukunft entgegen in der es weder Arbeit noch Sozialleistungen gibt, in der sie die Altlasten ihrer Eltern zu tragen haben.

Hier zu zahlen hat dieses Volk unter ein Joch gezwungen, von dem es sich trotz zahlreicher Proteste nicht befreien kann, unter dem es entweder zerbrochen oder gehärtet wird.

Welche dieser beiden Optionen der EU lieber ist wage ich nicht zu sagen.

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Re: Es war einmal ein Land...

"...Hier zu zahlen hat dieses Volk unter ein Joch gezwungen,..."

Sie unterliegen aber einem fundamentalen Irrtum. Nicht die EU-Hilfen haben Griechenland unter ein Joch gezwungen, sondern nur die eigene Schuldenpolitik, die nur ein bisschen maßloser war, als die vom österreichischen Wähler seit 40 Jahren goutierte und belohnte Schuldenmacherei.

Wenn heute angeblich Mütter ihre Kinder nicht mehr ernähren können, dann ist das in Europa ja nichts Neues. Das haben die sogenannten National-Staaten, ganz OHNE EU und OHNE EURO 1918 und 1945 in GANZ Europa -und nicht nur in Griechenland- mit wesentlich verheerenden und unvergleichbaren Ergebnissen- bereits zusammengebracht.

Und genau die geistigen Nachfahren dieser Verbrecher wollen jetzt Ihre bereits 2 mal gescheiterten "Erfolgsmodelle" neu propagieren!

ES REICHT !

2013 wähle ich fpö !

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Re: ES REICHT !

Ja, es reicht - mir nämlich die HypoAA aus dem Dunstkreis dieser Leute! Das kostet uns 5 x so viel wie Griechenland!

Dass FPÖBZÖ nicht wirtschaften können, haben sie hinlänglich bewiesen.

Re: Re: ES REICHT !

ich wähle nicht die fpö als überzeugung , sondern aus protest ! ich bin sauer auf die övp . die schicken den gaunern ( griechenland ) einfach so das geld nach . die sagen nicht warum griechenland so viele schulden hat . übrigens , am schlimmsten ist immer noch die spö , überall wo sozialismus ist ist auch chaos ( bawag , konsum , arbeiter zeitung , öbb , orf ... ) . sozialismus ist verwandt mit dem kommunismus . sozialismus kann nicht wirtschaften . die schulden die wir haben , die haben wir populistischen politikern ( kreisky spö , gusenbauer spö , faymann spö usw. ) zu verdanken . das das ewige austeilen und schuldenmachen nicht lange gut gehen kann war klar . eine reichensteuer zu fordern ist einfach nur populismus . soll man die strafen die gespart haben und sich etwas geschafft haben , in sinnvolle dinge investiert haben und sich somit noch mehr geld sparen während andere ihr geld für sinnlose dinge wie urlaub usw. ausgeben ? naja , nach gusenbauer kam dann der faymann , was der faymann auch alles versprochen hat . die wähler sind dumm genug . sie wählen immer wieder die schulden partei österreichs ! die spö hat ja selbst einen schuldenberg von 5 millionen euro !!!

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Re: ES REICHT !

Fein, dann werden WIR das nächste Griechenland sein, mit dem "Kärntner Weg".
Die Hypo Alpe Adria FPÖ-Pleite kostet uns jetzt schon mehr, als die Griechenland Hilfe von derzeit 1,6 Milliarden EURO. Unsere Haftungen für Griechenland von 20 Milliarden EURO sind ungefähr gleich hoch, wie die Haftungen des FPÖ-Paradieses Kärnten für das FPÖ-Desaster Hypo Alpe Adria von derzeit ca 19 Milliarden EURO.

Aber genau die FPÖ-Verantwortlichen für dieses Wirtschaftsfiasko Hypo Alpe Adria haben ihr Großmaul ständig mit "Empfehlungen" offen.

Re: ES REICHT !

Können Sie mir auch erklären, wozu genau das in der Causa Griechenland gut sein soll?

Wenn Proteste von wirtschaftlich wichtigeren Ländern wie Groß Britannien nicht fruchten wird wohl auch ein - sicherlich rethorisch hervorragender - Protest seitens Papaschlumpf Strache nichts bringen.

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Seit Monaten pfuschen die Spitzen der EU Politiker herum

verschlimmern die Sie
Es wird in Zukunft nicht besser werden, jeder Cent den Ihr hergebt, ist verloren.
Am Sonntag meinte Fekter wieder mal, dass ein Austritt Griechenlands aus der Eu-Zone so viel kosten würde.....ohne auch nur eine Gegenüberstellung zu bringen.
Ich will endlich von einem Politiker, besser noch aber von einem Fachmann wissen wie hoch ein Austritt gegenüber des Verbleibes ausmachen würde, samt den Milliarden und aber Milliarden die hier noch fließen werden müssen.

nach dem Motto, "schluck ma die Kort´"
oder
wenn die Kuah hinich is, soll´s Kaib´l a hinich sei."

Denn nicht Griechenland zieht Europa in ihren Strudel hinein, sondern unsere Politiker sind es, die mittlerweile dieses Dilemma zu verantworten haben.

 
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