25.05.2013 03:31 Merkliste 0

Griechenland-Krise: Eurogruppe einigt sich auf Hilfspaket

21.02.2012 | 08:28 |   (Die Presse)

130 Milliarden Euro an Hilfskrediten wenden den hellenischen Staatsbankrott ab. Ein Gesetz soll Privatgläubiger dazu zwingen, auf Forderungen zu verzichten. Wirtschaftlich geheilt ist das Land damit aber noch lange nicht.

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[Brüssel] Fast vier Monate hat es gedauert, bis sich die Europäer auf ein zweites Kreditprogramm für Griechenland geeinigt haben. Die Eurogruppe hat nach einer zwölfstündigen Marathonsitzung Dienstag in den frühen Morgenstunden das zweite Griechenland-Rettungspaket doch noch beschlossen. 

Das Paket sieht eine Privatgläubigerbeteiligung von 53,5 statt wie bisher angenommen von 50 Prozent vor. Der Internationale Bankenverband erklärte, es handle sich "um die bisher größte Umstrukturierung von Staatsschulden". Die Banken verlieren de facto 73 bis 74 Prozent, da sie neben dem Forderungsverzicht auch längere Laufzeiten und niedrigere Zinsen in Kauf nehmen müssen. Bisher war immer von 70 Prozent die Rede gewesen.

Gesetz soll Private zu Verzicht zwingen

Ganz freiwillig ist diese nicht mehr: Die Privaten sollen nämlich per Gesetz zu einem Forderungsverzicht gezwungen werden, wenn sie nicht am Schuldenschnitt teilnehmen wollen. Das Gesetz sieht gemeinsame Umschuldungsklauseln vor, mit denen eine Mehrheit der Gläubiger entscheidet, wie hoch der Forderungsverzicht ausfällt. Eine Minderheit, die damit nicht einverstanden ist, muss sich in diesem Fall dem Votum beugen. Allerdings hat die Ratingagentur S&P gedroht, eine selektive Insolvenz auszurufen, sollte Athen rückwirkend Klauseln beschließen, die die Rechte der Anleger einschränken.

Außerdem ist im Rettungspaket eine Beteiligung des öffentlichen Sektors von 4,6 Prozent enthalten. Damit kann der Schuldenstand des Landes bis 2020 auf 120,5 Prozent gedrückt werden. Insgesamt bleibt es bei der Gesamtsumme von 130 Milliarden Euro für das zweite Hilfspaket an Athen.

Teil des zweiten Hilfspakets ist auch die Einigung auf das Sonderkonto für Griechenland. Mit diesem Sperrkonto, das von der EU überwacht wird, soll Griechenland seine Schulden laufend bezahlen, damit das Geld nicht für andere Konsumzwecke ausgegeben werden kann.

Juncker: 'Hilfspaket nützt gesamter Eurozone'

Eurogruppen-Chef Jean-Claude Juncker bezeichnete das Paket als beispiellos. Damit könne Griechenland auf einen glaubwürdigen Weg zurück zur Nachhaltigkeit kommen und Wachstum und Beschäftigung sichern. Das Hilfspaket nütze nicht nur Griechenland, sondern der gesamten Eurozone.

Der Vorsitzende der Euro-Finanzminister bestätigte auch, dass die Europäische Zentralbank (EZB) bei der Rettung Griechenlands von der Staatspleite stärker mit eingebunden wird. Die EZB werde Gewinne aus griechischen Staatsanleihen an die Nationalbanken der Staaten auszahlen. Diese könnten das Geld an die nationale Regierung weitergeben - in Übereinstimmung mit den Regeln des Statuts. Das Geld werde wiederum eingesetzt, um die Gesamtverschuldung Griechenlands zu senken. Dies werde den Schuldenstand um 1,8 Prozent des Bruttoinlandsprodukts senken. Maßgeblich für die Gewinne wäre der jeweilige Anteil der Länder am EZB-Kapital. Darüber hinaus werde die Verzinsung für die Hilfskredite an Griechenland aus dem ersten Rettungspaket auf 150 Basispunkte über dem Euribor gesenkt.

Die Euro-Finanzminister haben laut Juncker auch über die Höhe der Rettungsschirme EFSF und ESM beraten. Eine Einschätzung der 500 Milliarden Euro werde beim EU-Gipfel Anfang März erfolgen. Er hoffe, dass dort eine "Erhöhung der kombinierten Ausleihkapazität" und eine Beschleunigung der Einzahlung von Kapital in den ESM bestätigt werde.

Das zweite Rettungspaket für Athen ist wichtig, da Griechenland am 20. März seine nächsten Verbindlichkeiten von 14,5 Milliarden Euro begleichen muss. Ohne Hilfe wäre das südliche Euroland pleite gewesen.

Das vor dem Bankrott stehende Griechenland wurde bisher bereits mit einem ersten Hilfspaket im Gesamtausmaß von 110 Milliarden Euro versorgt. Davon sind nach Auszahlung von 73 Milliarden noch 34,3 Milliarden Euro übrig, die in das zweite Rettungspaket einfließen sollen. Wie genau dies passiert, war zunächst nicht definiert.

Ziel 2020: Schuldenquote von 120 Prozent

Zur Erinnerung: Im Oktober vereinbarten die Chefs der Euroländer das Ziel, Griechenlands Schuldenquote bis zum Jahr 2020 von derzeit mehr als 160 Prozent auf 120 Prozent der Wirtschaftsleistung zu drücken. Diese waren verlangt worden, damit das Mittelmeer-Land sich in ferner Zukunft wieder alleine finanzieren kann und die Geldgeber damit Aussichten auf eine Tilgung der Hilfskredite haben. Allerdings zeigt der jüngste Bericht der Troika aus Vertretern von Europäischer Kommission, Europäischer Zentralbank (EZB) und Internationalem Währungsfonds (IWF), dass die Griechen im Jahr 2020 mindestens 129 Prozent Schuldenquote werden tragen müssen.

(c) DiePresse

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IWF-Anteil offen

Die EZB darf aber laut EU-Vertrag keine Schulden der Euroländer begleichen. Allerdings hat sie bereits klargemacht, dass sie auf rund 18 Milliarden Euro an Zinserträgen, die ihr aus griechischen Staatsanleihen in ihren Büchern zustehen würden, verzichten wird.

Offen ist schließlich der Anteil, den der IWF an den Krediten übernimmt. Zum ersten Hilfspaket steuerte der Fonds 30 von 110 Milliarden Euro bei. Man munkelt, dass es dieses Mal nur zehn Prozent sein könnten. IWF-Generaldirektorin Christine Lagarde sagte am Dienstag, Voraussetzung für einen "bedeutsamen" Beitrag zu den geplanten 130 Milliarden Euro seien neben Reformen in Griechenland auch "zusätzliche Maßnahmen wie zum Beispiel die korrekte Schaffung eines ordentlichen Schutzwalls". Lagarde stellte eine Entscheidung des IWF für März in Aussicht.

Preise auf türkisches Niveau

All dies lässt aber die Frage nach dem angebrachten Weg zur wirtschaftlichen Heilung Griechenlands offen. Links der politischen Mitte herrscht die Meinung vor, Griechenland werde „kaputtgespart“ und brauche ein großes staatliches Investitionsprogramm. Hannes Swoboda, Chef der Sozialdemokraten im Europaparlament, spricht für viele, wenn er die Troika als „Heuschrecken“ bezeichnet, die Griechenland „verwüsten“.

Ordoliberale Ökonomen hingegen verwerfen dies mit dem Hinweis, dass Griechenland auch im fünften Jahr seiner Rezession noch immer viel zu viel auf Kredit im Ausland konsumiert. Die Gehälter und Preise müssten um rund 31 Prozent auf türkisches Niveau sinken, damit Hellas wettbewerbsfähig ist und seine Auslandsschulden begleichen kann, sagte Hans-Werner Sinn vom Münchner IFO-Institut zur „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“. Guntram Wolff vom Brüsseler Forschungsinstitut Bruegel sieht das ähnlich: „Letztlich muss das Wachstum vom Export kommen. Niedrigere Preise werden dabei helfen, mehr Binnennachfrage nicht.

Athen: Straßenkunst in Zeiten der Euro-Krise

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(Grimm/Ag.)

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75 Kommentare
8 3

Seit Monaten pfuschen die Spitzen der EU Politiker herum

verschlimmern die Sie
Es wird in Zukunft nicht besser werden, jeder Cent den Ihr hergebt, ist verloren.
Am Sonntag meinte Fekter wieder mal, dass ein Austritt Griechenlands aus der Eu-Zone so viel kosten würde.....ohne auch nur eine Gegenüberstellung zu bringen.
Ich will endlich von einem Politiker, besser noch aber von einem Fachmann wissen wie hoch ein Austritt gegenüber des Verbleibes ausmachen würde, samt den Milliarden und aber Milliarden die hier noch fließen werden müssen.

nach dem Motto, "schluck ma die Kort´"
oder
wenn die Kuah hinich is, soll´s Kaib´l a hinich sei."

Denn nicht Griechenland zieht Europa in ihren Strudel hinein, sondern unsere Politiker sind es, die mittlerweile dieses Dilemma zu verantworten haben.

Re: Seit Monaten pfuschen die Spitzen der EU Politiker herum

Hallihallo :)
Ich hatte zunächst viel Äger mit der 10si-Q - aber jetzt hat sie sich wieder etwas beruhigt. Bloß dort, wo alles auf Freigabe wartet, komme ich prinzipiell nicht durch. Ich weiß aber eh, warum. Weil ich den butcher so mag... ;)

0 0

Re: Re: Seit Monaten pfuschen die Spitzen der EU Politiker herum

Bei mir ist die zenzi nicht Schuld, sondern die liebe Arbeit und dann noch der Sohn der bei mir wohnt. Da bleiben leider oft Kommentare auf der Strecke die ich ansonsten gerne veröffentlichen würde.ansonsten freue ich mich ehrlich wieder von meiner lieblingskommentatorin zu lesen ;) vielleicht geht es auch unter Thomas(ät)Krato(Punkt)cc

Re: Seit Monaten pfuschen die Spitzen der EU Politiker herum

Ich versuche es mal vereinfacht:

Die Pleite GR hätte den anderen Ländern, über die Bankenstützungen, fast 100% der GR-Schulden gekostete.

Die Pleite-Verschiebung GR kostet genau so viel, jedoch PLUS laufende Zinsen PLUS neu aufgenommene Schulden. Es läuft ja alles weiter.

Das Kernproblem ist, dass GR keine Möglichkeit hat, mit dem EUR an Stelle einer eigenen Währung, durch eine andere Währungs-Eigenbewertung seine Wettbewerbsmöglichkeiten zu verändern. Also versucht man, erstmalig, dieses Manko durch Lohnsenkungen, Kündigungen, etc. zu "kompensieren".

Was bei einer Staatspleite mit Abwertung herauskommt, weiß man. Was bei diesem Experiment, an und mit der Bevölkerung GR und der Steuerzahler der Geberländer herauskommen wird ist ungewiß. Die ersten Anzeichen sind jedoch bereits zu sehen (Armut, Extremismus, ...) und verheißen noch weniger gutes.

Gast: Ausgeraubter
21.02.2012 09:11
7 2

Und jetzt ...

... möchte ich all die Verbrecher aus Politik und Wirtschaft aus EU und GR, die Griechenland in die EU gebracht haben, an der Wand sehen, dazu die "Experten", die das zugelassen haben, dazu die EU-Propagandisten, die das alles immer noch schönreden wollen. Alle.

Gast: de_nada
21.02.2012 09:05
0 0

Alles im Griff auf dem sinkenden Schiff!

http://www.youtube.com/watch?v=t0MmUFdaGZA
man beachte das Puplikum!

Gast: Reflector
21.02.2012 08:55
7 3

Überschrift falsch

Nicht GR sondern die Gläubigerbanken bekommen das meiste Geld, ca. 80%, damit die nicht abnippeln und kein damit verbundener Dominoeffekt ausgelöst wird.

Dieses Geld dient nur dem Zeitgewinn für unsere Eurokratelrn damit ihr Kartenhaussystem nicht kollabiert und sie noch länger auf den warmen Sesseln Luft abscheiden können und sich wichtig fühlen dürfen.

Strukturell bringt dieses Geld rein gar nichts, ganz im Gegenteil, es wird die Sache letzlich nur verschlimmern, sowohl für die Geber = Gläubiger = Steuerzahler als auch für die GR Bevölkerung.

Einzig für das Filzsystem aus Banken und angehängten, nutzniessenden aber unfähigen Politikern und Eurokraten wird damit ein wenig mehr Zeit bis zum Kollaps erkauft.

Hilfspacket für

800.000 griechische Beamte bei einer Einwohnerzahl von 10. Mill.
Das Einkommen der griechischen Beamten hat sich seit Einführung des Euro verdoppelt.
Ich sag nichts mehr denn da ist jedes Reden umsonst. Raus aus diesem Sauhaufen bevor wir noch alle den Bach runtergehn!

3 0

Bei uns sind die Relationen haargenau gleich


Wir haben in Österreich mehr als 630.000 öffentlich Bedienstete. Bei 8,3 Mio Einwohnern ist der Unterschied zu Griechenland marginal.

Allerdings verstecken wir diese Tatsache in den Statistiken. Die Tabelle "Unselbständig Erwerbstätige nach beruflicher Stellung seit 1995" der Statistik Austria weist nämlich im Jahr 2004 einen mehr als bemerkenswerten Sprung nach unten auf.

2003 639.200 öffentlich Bedienstete
2004 416.800

2003 auf 2004 sind also mit einem Schlag mehr als 220.000 öffentliche Bedienstete "verschwunden".

Jetzt stehen wir natürlich ganz toll da mit unserer angeblich so effizienten Verwaltung. Und dürfen mit stolzgeschwellter Brust über Griechenland herziehen.

Die Einkommen unserer öffentlich Bediensteten und vor allem die Ruhensgenüsse sind jedoch dramatisch höher, als jene in Griechenland.

Und Strukturreformen, wie man sie jetzt von den Griechen verlangt, werden bei uns seit Jahrzehnten von den Nutznießern diverser Monopole und Privilegien blockiert; zum Schaden des Landes.


3 2

Gestern in einer Faschingssendung im D Lokalfernsehen:

Wie funktioniert Griechenland - Hilfe?

Du gehst in GR in ein Hotel, willst Zimmer besichtigen. Hotelbesitzer verlangt 100€ Kaution. Legst Du hin, gehst hinauf.
Hotelbesitzer geht zum Fleischhauer, zahlt 100€ Schulden. Fleischhauer geht zum Mechaniker, zahlt 100€ Schulden. Mechaniker geht zum Friseur, zahlt 100€ Schulden... usw usw,(wie bei Schnitzlers Reigen) ... der letzte zahlt seine 100€ Schulden beim Hotelbesitzer. Nicht zu früh, Due kommst von der Besichtigung zurück, nimmst Deine 100€ und gehst wieder.

Viele haben ihre Schulden bezahlt, keiner hat etwas verloren.

Bitte nicht lachen. Wenn Sie genau hinhören, funktioniert das mit GR, den Banken, der EZB und dem IWF ganz genau so.
Die Banken verzichten auf 53 %. Kriegen aber kein Geld, nur andere Anleihen mit anderen Zinsen und anderen LAufzeiten. Die EZB zahlt wieder an die Staaten, was sie an griechischen Zinsen verdient hat.
Und am Ende zahlt die Merkel ihre Schulden beim Hotelbesitzer.

HEUTE IST FASCHINGDIENSTAG!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

10 7

Ob Herr Karas Leserbriefe noch liest?

Ich nehme an daß in Brüssel schon bekannt ist, daß die Anti EU Stimmung sich ausbreitet. Ohne ein Wahrsager zu sein, Ihre Partei wird wenn sie nicht sofort einlenkt massiv verlieren.
Schlechter als dieses Schrecken ohne Ende ist fast nichts.
Die Menschen wollen daß diese Sachen zumindest diskutiert werden, wenn sie es schon als kleines Österreich nicht beeinflussen können. Es ist eine Katastrophe wie die Wähler hier behandelt werden. Le Pen und so hat jede Stimme verdient.

6 9

Haben Sie schon EIN Mal wirklich darüber nachgedacht,

wie es heute OHNE EU wäre?

Nein. Sonst würden Sie nicht so schreiben.

Re: Haben Sie schon EIN Mal wirklich darüber nachgedacht,

wie es heute OHNE EU wäre?

Darüber braucht man nicht nachdenken! Denn es geht nicht um die EU, sondern um den EUR-Länderverbund, welchem NICHT ALLE EU-Staaten ANGEHÖREN.

Sie werfen hier, wie alle Politiker, EU-Nebelgranaten, als Rechtfertigung für eine "EU-Rettung", welche bestenfalls eine EUR-Geldvernichtungsaktion darstellt, und gleichzeitig, über falsche Propaganda, Anti-EU-Stimmung schürrt.

"wie es heute OHNE EU wäre?"

Besser. Sehr viel besser. Sie sind wohl auch einer aus der Post-Euro-Generation, dem man eingeredet hat, daß der Krieg bis zum EU-Beitritt gedauert hat.

3 3

Fritz hat Ihnen schon teilweise geantwortet.

Sie sollten uns sagen, WAS Ihrer Meinung nach besser wäre.
Wenn Sie seit 1995 auch nur am Rande mit der wirtschaft in Berührung gekommen sind (ich war von 73 - 2010 berufstätig und viel in Europa und Asien unterwegs), dann wissen Sie, wie der Aussenhandel VOR und NACH 95 sich abgespielt hat. Wenn Sie sich entlang unserer Grenzen, vor allem zum ehem. Ostblock umhören, dann sehen Sie den Unterschied.

Aber Sie werden uns jetzt 3 Dinge sagen, die vor 95 besser waren. Wirklich besser. Ich warte mit Spannung.

4 3

Re: "wie es heute OHNE EU wäre?"

Der "Wirtschaftskrieg" bzw die Diskriminierung der österreichischen Waren auf unseren wichtigsten Märkten hat sehr wohl bis zum EU Beitritt gedauert.

Haben Sie schon einmal was von "Protektionismus" gehört, den es bis 1995 gegeben hat?
So bezeichnet man den Schutz inländischer Produzenten vor ausländischer Konkurrenz mit Hilfe von 1) Verboten, 2) mengenmäßigen Beschränkungen (Quotierung, Kontingentierung), 3) (Handels-)Zöllen oder 4) Auflagen (sog. nicht-tarifäre Handelshemmnisse wie z.B. spezielle Standards, Schutzvorschriften oder Genehmigungsverfahren). P. steht im Gegensatz zum Freihandel. Das war früher das tägliche Brot.

Erst die Montan-Union, die EWG, die EG und schließlich die EU haben mit diesem Unsinn unter großen Schwierigkeiten aufgeräumt!

Vergleichen Sie die wirtschaftl. Entwicklung VOR und NACH dem EU Beitritt, dann können Sie erkennen, dass es uns OHNE EU schlechter gehen würde!

Antworten Antworten Gast: Reflector
21.02.2012 09:02
5 6

Re: Haben Sie schon EIN Mal wirklich darüber nachgedacht,

Die EU ist nicht Europa.

Es gab auch menschenwürdiges Leben vor der EU in Europa und es war absolut gut, in etwa so wie in der heute ach so darbenden, nicht zur EU gehörenden CH.

Wer hat da nun nicht nachgedacht?

Schweiz

es gehört schon viel Ignoranz dazu, Österreich mit dem Finazplatz Schweiz ökonomisch zu vergleichen und daraus den Schluss zu ziehen, dass Ö ohne EU so dastehen würde,

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Reflector
21.02.2012 18:06
0 1

Re: Schweiz

Den Erfolg eines Staates lediglich auf die Finanzindustrie zu reduzieren ist nicht nur ignorant sondern auch linearer einfältig.

Es zeugt von mangelndem Selbstvertrauen wenn man Vergleiche scheut. EUphoriker heben daher gerne die immer vorhandenen Unterschiede hervor um sich ja nicht der Realität des Versagens des EU Modells stellen zu müssen.

Die Schweiz hat ja auch höhere Berge als Österreich.

Im Übrigen hat die Durchlöcherung des Ö Bankgeheimnisses durch den EU Beitritt begonnen. Mit der quasi Veröffentlichung von Bankkundendaten aber wie sie von EU Bürokraten mit vorauseilendem Eifer vorangetrieben wurde, braucht man erst gar nicht versuchen einen Bankenfinanzplatz aufzubauen oder zu sichern.

Die Ignoranz der Tatsachen ist daher eher auf EUphoriker Seite zu finden.

0 0

Re: Re: Schweiz

"...hat die Durchlöcherung des Ö Bankgeheimnisses durch den EU Beitritt begonnen."

Das Schweizer Bankgeheimnis wurde sogar OHNE EU-Beitritt durchlöchert.
Das scheinen Sie aber nicht zu wissen!

"...nicht der Realität des Versagens des EU Modells stellen zu müssen."

Wo hat das EU-Modell (?) versagt?

Die EU ist nach wie vor weltweit der stärkste Wirtschaftsraum ! Auch das scheinen Sie nicht zu wissen.

Die Ignoranz der Tatsachen ist daher bei Ihnen und den selbsternannten FPÖkonomieräten und EU-Pessimisten zu finden!

und vice versa

Die Schweiz nicht auf Ihre Finanzindustrie zu "reduzieren" ist die Realität beiseite zu schieben. Es gibt genug Literatur zu diesem Thema, scheuen Sie sich also nicht, sich zu informieren. Und Ö war auch vor EU-Zeiten (aus versch. Gründen) nicht in der Lage, eine ähnl. Finazindustrie auf die Beine zu stellen (wobei es aus der Sicht der Moral wahrscheinlich auch gut so ist), das hat mit EU-bedingter Durchlöcherung des Bankgeheimnisses nichts zu tun.

Re: Haben Sie schon EIN Mal wirklich darüber nachgedacht,

Leider beten Tumbe nach, was Politiker aus selbstsüchtigen Motiven fordern. Das Nachdenken ist da ja weder geübte Praxis noch gefordert.

1 2

Re: Re: Haben Sie schon EIN Mal wirklich darüber nachgedacht,

Ich habe nichts davon geschrieben, dass es ohne EU nicht menschenwürdig sei.
Aber besser, und zwar in jeder Beziehung (wirtschaftlich und friedenspolitisch sowieseo), ist es allemal.
Aber Sie werden mir auch drei konkrete Dinge nennen, die VOR 95 besser waren.
Sonst ist Ihr Posting automatisch nichts wert.

0 1

TUMB ist das richtige Wort!


Gast: DerWutbürger
21.02.2012 08:29
13 7

Werte Regierung!

Es war zu erwarten, dass Ihr wiederholt gegen den Willen des Volkes unser Geld an marode Länder verschenkt, während Ihr dem eigenen Volk harte Belastungen zu Gunsten von euch selbst, eurer Mitnascher, der Mächtigen, der Lobbyisten, Medien und des Geldadels zumutet.

Ihr seid nichts anderes, als „korrupte, verwöhnte Zöglinge“ eines Parteiensystems, die sich noch nie mit ehrlicher Arbeit die Hände schmutzig gemacht haben.

Ihr seid „die Zecken“, die dem arbeitenden Mittelstand seine letzten finanziellen Mittel aussaugen und uns ruinieren. Leistung wird bestraft und nicht belohnt.

Ihr seid ein „arrogantes, machtgieriges, unfähiges, verlogenes Pack“, die „wahren Ausbeuter des Volkes“ und eure Ideologie ist derzeit die größte Bedrohung von Freiheit, Frieden, Demokratie, Rechtsstaat und Wohlstand in unserem Land seit dem 2. Weltkrieg.

Wer euch wählt, lässt sich blenden, macht sich mitschuldig an diesem ungerechten System!
Er macht sich Mitschuldig, am Verrat, an dem, was unser Väter aufgebaut haben und am Verrat an den zukünftigen Generationen.

Lösung: Einführung der direkten Demokratie auf Bundes-, Landes-, und Gemeindeebene. (§1 der Verfassung: „Das Recht geht vom Volk aus“) und die „derzeitige Parteidiktatur“ mit seinen „Marionetten“ ist Geschichte. Doch dieses Recht wollt Ihr uns, den Bürgern, verwehren. Aber früher oder später werden wir uns dieses Recht wieder holen, auch gegen Euren Willen!
Bg ein Wutbürger

1 3

Re: Werte Regierung!

Hören´s auf mit der ewig faden Lamentiererei! Dass Österreich heute so gut dasteht, verdanken wir unter anderem dem Fakt, dass auch wir Österreicher 1922 bankrott waren und 800 Millionen Goldkronen und 1932 noch einmal 200 Millionen vom Völkerbund als Kredit erhalten haben, die wir erst 1980 (!) zur Gänze zurückbezahlt haben.
Auch dass wir nach 1945 Hilfen in Milliardenhöhen von den Siegern erhalten haben, deren Gelder auch heute noch im ERP-Fonds mit über 2 Milliarden EURO zirkulieren!

Sparen Sie sich Ihren Ruf nach der direkten Demokratie! Der Wähler hat in den letzten 40 Jahren immer nur die gewählt, die die höchsten Geldgeschenke als Sozialleistungen versprochen haben. Warum sollte der Wähler bei einer Direkt-Demokratie anders entscheiden?

Re: Re: Werte Regierung!

Kein Einwand. Der Unterschied ist nur jener, dass Österreich damals eine eigene Währung besaß und damit wesentlich mehr Spielraum hatte, als GR heute.

Wenn Sie seriöse, kritische Kommentare, von Zeitungen bis Interviews aufmerksam lesen, geht es hier auch weniger um prinzipielles "nicht helfen", sondern um die Art der Hilfe. Welche in der augenblicklichen Form jedoch mehr als ein Schrecken ohne Ende gesehen wird.

0 0

Re: Re: Re: Werte Regierung!

Eine eigene Währung ist bereits seit dem Europäischen Währungssystem, dem Griechenland 1998 und Österreich 1995 beigetreten sind, nicht mehr DER Vorteil, der das früher war.
Das Hauptziel des EWS war die Einführung im Grunde fester Wechselkurse, die bereits vor dem EURO eine Währungsstabilität herbeigeführt haben.
Es gibt heute -Gott sei Dank- keine "Tricks" mehr, wodurch Griechenland seine Schulden los sein wird und alle anderen Partner haben deswegen eine Riesenfreude.
Schulden werden IMMER bezahlt:
Entweder durch den Schuldner selber, durch seinen Bürgen oder Garanten, oder durch den Gläubiger!

Es gibt genug medizinische Fälle, wo ein Teil der Ärzte die Therapie A empfehlen, die anderen die Therapie B. Keiner kann sagen, was richtig sein wird, weil es solche Fälle eben nicht alle Tage gibt und Erfahrungen komplett fehlen.
Nur unsere FPÖ-Dodeln sind sich sicher und sind die Einzigen, die hier vorgeben alles zu wissen!

Re: Re: Re: Re: Werte Regierung!

Eine eigene Währung wäre zumindest so lange ein Vorteil (zum "tricksen, wie Sie es nennen), so lange man keine fixen Umrechnungskurse mit anderen vereinbart.

Zum Ärzte-Teil:
Hier gibt's, so weit ich Zeitungen und Berichte (aus In-, jedoch mehr Ausland) verfolge, doch einen wesentlichen Unterschied zu Ihrem Vergleich.

Von den "Therapie A"-Befürwortern (Rettungsschirme) kommt praktisch nur pauschal und nicht argumentiert "alternativlos". Und das ganze ergänzt mit der falschen Behauptung EU-Rettung, wobei es jedoch um den EURO geht; ein Teilnehmerbereich, welcher nicht mit der EU ident ist.

Von den "Therapie B"-Befürwortern kommen jedoch sehr wohl viele, und großteils nachvollziehbare Argumente für "B", und auch gegen "A".

Niemand kann wirklich voraussagen, ob diese Argumente auch tatsächlich alle so zutreffen werden. Nur bis dato war das (leider) ziemlich genau der Fall, nämlich betreffend der Prognosen zum Ergebnis der "Therapie A".

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Re: Re: Re: Re: Re: Werte Regierung!

"...so lange man keine fixen Umrechnungskurse mit anderen vereinbart."

Diese Vereinbarung gibt es aber durch denWechselkursmechanismus I und II:
Ich habe Sie schon auf das Europäische Währungssystem (EWS) hingewiesen, dem Griechenland seit 1998 angehört. Das EWS WKM I bestimmte eine Schwankungsbreite der Währungen von 2,25 % nach unten bzw nach oben, eine Gesamtschwankung von insgesamt 4,5 %. Überschritt der Wechselkurs zwischen 2 Ländern diese zulässige Bandbreite waren die Zentralbanken verpflichtet durch An- und Verkauf von Devisen zu intervenieren bis der Kurs wieder in der Bandbreite lag. Also, wenn Griechenland nicht in der EURO-Zone wäre, würde der Wechselkursmechanismus II, jetzt bei +/- 15 % gelten und die Drachme könnte nicht so mir nichts Dir nichts abwerten, wie das hier einige FP-affine User weismachen wollen.

Es war nicht meine Absicht wirtschaftliche mit medizinischen Problemen zu vergleichen. Ich wollte nur aufzeigen, dass es viele Sachgebiete gibt, wo Experten einander widersprechen und erst die Ergebnisse richtige Antworten liefern. Ergebnisse werden aber bei Volkswirtschaften in Jahren ersichtlich. Bestes Beispiel ist Österreich, die 1. Republik war nach 1918 pleite und erhielt 1922 UND 1932 (10 Jahre später!) Kredite vom Völkerbund mit Garantien durch andere Staaten.
Aber abgesehen davon, ein Schuldenabbau durch Abwertung der Drachme würde ebenso bei den Gläubigern der Staatsanleihen, also bei uns hängen bleiben und ein Staatsbankrott Griechenlands

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Re: Re: Re: Re: Re: Re: Werte Regierung!

FORTSETZUNG:
und ein Staatsbankrott Griechenlands würde uns auch die größten Probleme, allein schon durch "Wirtschaftsflüchtlinge" bereiten.

Wer nur einigermaßen Wirtschaftsgeschichte kennt, der weiß auch, dass das Herausbrechen aus einem Markt oder aus einem Währungsraum mit den größten Schwierigkeiten verbunden ist. Wieder bestes Beispiel Österreich, das 1918 aus seinem traditionellen Wirtschafts- und Währungsraum herausgerissen wurde und dieser einstige Wirtschafts- und Währungsraum in verschiedene Einheiten und Währungen filetiert wurde. Ein Fakt, das jedem der Nachfolgestaaten größte Probleme gebracht hat.
Dasselbe war nach dem Zerbrechen der Sowjetunion und des COMECON zu beobachten. Erst die Neuorientierung der osteuropäischen COMECON Staaten auf die EU hat deren wirtschaftliche Probleme verbessert.


Gast: Gast 8
21.02.2012 08:12
4 2

Die ganzen Rechnungen sind falsch

Um Kosten zu vergleichen wird immer angenommen, daß Griechenland irgendwann ihre (Rest) Schulden bezahlen kann. So ist natürlich die Rettung billiger als die Pleite mit oder ohne Rausschmiß. Da GR aber nie soweit sein wird, ist der erste Schritt das Raus aus der Eurozone und Schuldenerlaß, damit wir als EU Bürger nicht bis in alle Ewigkeit die Griechen erhalten müssen.
Wer Recht hat werden wir sehen , bisher waren aber alle pessimistischen Aussagen richtig!

10 1

Das ist nur ein Hinauszöger!!!!

Die Lösung sowohl für den Euro als auch für Griechenland ist der Drachme...

Gast: herbst9
21.02.2012 07:37
9 1

Die Politiker sind weder dumm, noch feig und blöd !

Griechenland ist ein 1:1 Experimentierfeld für zukünftige Belastungen der Menschen in der Rest-EU.

Re: Die Politiker sind weder dumm, noch feig und blöd !

In diesem Fall wäre aber zu hoffen, dass Politiker einfach doch "nur dumm" sind?

Jetzt brauchen die Griechen die Schwarzgeldmilliarden

in der Schweiz nicht mehr.
Jeder der verantwortlichen Politiker müsste persönlich haften.

22 2

Wütend!

Jeder wusste, dass unsere dummen, feiegen und verblödeten Politiker das Paket absegnen werden.

Glaubt ihr wirklich, dass wir von dem Geld nochmals was sehen?

Die meisten Politiker sind Wirtschaftskriminelle, die sofort eingesperrt gehören.
Könnt mich schon wieder so dermaßen über all das aufregen ...

Eurogruppe einigt sich in Wahrheit auf ...

Totalplünderung und Ausbeutung - erst zum Schluss, wenn alles Vermögen konfisziert und der Soziale Boden des Landes ruiniert ist, wird ein "Schuldenschnitt" dem Raubzug ein Ende bereiten; am sogen. "Staatsbankrott" führt kein Weg vorbei und er ist auch gangbar, wie es auch historisch belegbar ist!
.
http://de.wikipedia.org/wiki/Griechischer_Staatsbankrott_von_1893

15 1

Was soll das Theater? Jeder wusste, dass das durchgehen würde !

In spätestens einem halben Jahr sind wir wieder so weit,obwohl Fr. Fekter meint, wir seien jetzt am Limit.
Das geht so weiter, bis ALLE pleite sind-und dann haben wir endlich das Angestrebte: das Armenhaus Europa.

Das Land bekommt seit Jahrzehnten

Entwicklungshilfe im Form von Milliardensubventionen. Das Land ist daher ein unmündiger Hilfsgeldjunkie. Jetzt am Ende bekommt es immer höhere Dosen, den goldenen Schuss quasi... und wer zahlt's? Wir alle. Wen schon nicht die div. Steuererhöhungen treffen, der leidet doch zumind. unter der Inflation. Wann werdet ihr endlich kapieren, wie unsozial der Sozialismus ist? Zuerst werden alle verpapperlt und entmündigt, dann enteignet gegeneinander aufgehetzt - eine D i k t a t u r wird aufgezogen. Schließlich herrschen Not und Pestilenz.

Die Speckmaden indes bringen ihre Beute in Sicherheit und setzen sich rechtzeitig ab...

Antworten Gast: Bärenfalle...
21.02.2012 06:51
7 1

Re: Das Land bekommt seit Jahrzehnten

Und ?

Die Leute wollten das doch so.

Wer "Ja zur EU" gesagt hat der muss auch in Zukunft bis 70 hackeln, der Entwertung seiner Ersparnisse aka. kalte Enteignung zusehen und mehr Steuern abdrücken.

Das ist halt der Preis wenn man seine Freiheit aufgibt und sich (ohne Not wohlgemerkt) einer neo-bolschewistischen Diktatur unterwirft.

Die Entwicklung war vollkommen absehbar und wurde auch abseits des Mainstreams hinlänglich prognostiziert.

Wer sich entsprechend positioniert hat der hat nicht nur seine Schäfchen im Trockenem sondern dürfte in nächster Zeit massiv Reibach einfahren.

Wer den Ärschen gefolgt und mit der Herde gelaufen ist der wird geschoren.

War immer so.


3 1

Re: Re: Das Land bekommt seit Jahrzehnten

Sie können mir glauben, wie sehr ich es bedaure ja zur eu gesagt zu haben.

12 2

1 Mio. Österreicher arm oder armutsgefährdet

Geld für alltägliche Notwendigkeiten fehlt: 313.000 Menschen können ihre Wohnung nicht angemessen heizen

Antworten Gast: Bärenfalle...
21.02.2012 06:52
1 0

Re: 1 Mio. Österreicher arm oder armutsgefährdet

Och, wie sollen wir diese Menschengruppe nennen.

EU-Profiteure ?

Re: Re: 1 Mio. Österreicher arm oder armutsgefährdet


EU -Profiteure sind wir doch alle!!

Das haben uns doch die Gitti Ederer und der Herr Mock versprochen !!

1 Mio. Österreicher arm oder armutsgefährdet

1 Mio. Österreicher arm oder armutsgefährdet
Geld für alltägliche Notwendigkeiten fehlt: 313.000 Menschen können ihre Wohnung nicht angemessen heizen.

Gast: Stusie
20.02.2012 23:57
12 0

Viel heisse Luft

und am Ende wie immer das gleiche Ergebnis. Man, werden wir alle verar***t!
(Ja, auch das Griechische Volk).

Gast: GastA
20.02.2012 23:45
9 0

Ohne Euro

würde durch den Sturz der Drachme das Einkommen der Leute um wesentlich mehr als 31 Prozent sinken. Dann wären sie vielleicht wettbewerbsfähiger, aber wüßten nicht mehr, warum sie gegen die Menschen, die ihnen Geld schenken, demonstrieren sollten...

1 0

Re: Ohne Euro

Tatsache ist, daß sie am besten zureckkommen wenn man sie allein läßt.
Machen halt alle 30 Jahre Pleite wie bisher, bekommen aber kaum noch Kredite die sie gleich in den Konsum stecken. Keine Ahnung ob die Merkozys wissen wieviele Feinde die EU schon hat.
Auf die Wahl im April darf man gespannt sein, ich vermute daß in Europa zum ersten mal in der Geschichte eine Wahlfälschung geben wird. Jedenfalls werden die Griechen massiv erpresst werden.

"daß in Europa zum ersten mal in der Geschichte eine Wahlfälschung geben wird"

Zum ersten Mal? Das glaube ich nicht.

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