Griechen-Rettung: IWF stellt weitere Bedingungen

21.02.2012 | 09:14 |   (DiePresse.com)

IWF-Chefin Lagarde fordert für eine Zustimmung zur Griechen-Rettung einen stärkeren Schutzwall der EU.

Drucken Versenden AAA
Schriftgröße
Kommentieren

Mehr zum Thema:

Der Internationale Währungsfonds (IWF) lässt seinen Anteil am zweiten Hilfspaket für Griechenland noch offen und stellt dafür Bedingungen. Voraussetzung für einen "bedeutsamen" Beitrag zu den geplanten 130 Milliarden Euro seien neben Reformen in Griechenland auch "zusätzliche Maßnahmen wie zum Beispiel die korrekte Schaffung eines ordentlichen Schutzwalls", sagte IWF-Chefin Christine Lagarde am Dienstag in der Früh in Brüssel.

Mehr zum Thema:

Damit wiederholte Lagarde ihre Forderung, dass die Europäer den Euro-Krisenfonds aufstocken müssen. Aus Sicht der Amerikaner reicht das Volumen nicht aus, um die Schuldenkrise nachhaltig zu lösen. In dem derzeit laufenden Rettungsfonds EFSF sind von den 440 noch 250 Milliarden Euro Restmittel übrig. Er wird im Sommer vom ständigen Krisenmechanismus ESM abgelöst, der 500 Milliarden Euro umfasst. Die Staats- und Regierungschefs wollen beim EU-Gipfel am 1. und 2. März über eine Aufstockung beraten.

Entscheidung im März

Am ersten Paket für Athen hatte sich der IWF zu etwa einem Drittel beteiligt. Lagarde stellte eine Entscheidung des IWF für März in Aussicht.

Auch Eurogruppenchef Jean-Claude Juncker sprach sich für eine Aufstockung des Krisenfonds ESM aus. "Ich gehe davon aus, dass die Regierungen vereinbaren werden, die Kapazität auszuweiten", sagte Juncker. Deutschland lehnt dies bisher strikt ab.

Athen: Straßenkunst in Zeiten der Euro-Krise

Alle 13 Bilder der Galerie »

(APA)

Testen Sie "Die Presse" 3 Wochen lang gratis: diepresse.com/testabo

Lesen Sie hier weiter zum Thema:

Mehr aus dem Web

61 Kommentare
 
12
Gast: Saiffenstayn
21.02.2012 19:42
0

wer brauch den IWF ???

wem außer den Banken hilft der IWF ??

Wer hinder Nationalstaaten sich bei der eigenen Nationalbak Geld auszuborgen ??????

Nein, man will aus ideologischen Gründen den Banken etwas verdienen lassen,
oder man tut ideologisch und will doch nur "mitverdienen"

Gast: Schuhputzer
21.02.2012 18:19
1

Das ganze ist eine betrügerische Krida

Jeder normale Unternehmer käme dafür ins Gefängnis samt dem Bankdirektor.

Solange

Solange der Dow Jones die 13.000 in den nächsten min bzw stunden wieder erreicht mach ich mir keine sorgen ;)

Gast: mysterium
21.02.2012 17:29
3

Die Lagarde und der Juncker sind beste Freunde und

helfen sich gegenseitig.

Eine Frechheit diese Befangenheit und das alles ungestraft.

Die beiden schauen nur auf ihren Vorteil.

Antworten Gast: Rosenresli
21.02.2012 18:14
0

Re: Die Lagarde und der Juncker sind beste Freunde und

Kennen Sie irgendjemand, der nicht auf seinen Vorteil schaut?

Die Milliarden sind gut gemeint, aber nutzlos!

siehe Artikel auf www.welt.de

Gast: walter g
21.02.2012 16:48
1

Vergesst doch Griechenland ,es ist doch alles für die Fisch.

Meine Empfehlung : streicht die Schulden und werft sie raus.
Griechenland ist ein Hoffnungsloser Fall.

Gast: Henry64
21.02.2012 16:39
4

Aus Sicht der Amerikaner reicht das Volumen nicht aus

Was bitte geht das die Amerikaner an?

Die sollen doch erst mal ihre Schulden weltweit bezahlen!

Re: Aus Sicht der Amerikaner reicht das Volumen nicht aus

Was glaubst wem die Gelder der IWF gehören? Es gehören 183 Laendern! Amerikaner besitzen davon 1/4!

Der Schärdinger

Genaue Überwachung wurde vereinbart.
Was wird überwacht, dass die Gelder ja zu den Banken und der Rüstungsindustrie fließen ?
Wo gehen denn die Gelder hin, zum Volk sicherlich nicht!!!!!!!!!?

Gast: Medienfeind
21.02.2012 15:57
1

Eine Erfolgsstory

Alle sind Pleite und haben Schulden wie ein Hund Flöhe, aber sie bilden einen Rettungsschirm 440 Milliarden, fast die Hälfte der 440 Milliarden die niemand hat ist schon weg. Weil der Rettungsschirm schon so ausgelutscht ist, kommt jetzt ein Schutzwall mit 500 Milliarden, die auch keiner hat.
Unsere liebe Frau Fekter meint, die EZB die auch kein Geld hat, hat Geld in Griechenland verdient, die auch kein Geld haben und dieses Geld wird jetzt an die Nationalbanken ausbezahlt.
Würden wir Steuerzahler in der Folge auch etwas davon bekommen, wäre es wahrscheinlich ein ungedeckter Scheck.

Antworten Gast: Genial!
21.02.2012 16:22
1

Re: Eine Erfolgsstory

Genau auf den Punkt gebracht!
Mit den Steuererhöhungen werden einfach die Euroscheine durch höhere Steuern aus dem Umlauf gebracht, damit die Währung nicht an Wert verliert. (Versteckte Enteignung)
Es ist im endefeckt e nur Papier, da es durch keinen Rohstoff(Gold, Silber) gedeckt ist.
Eine Währung war bereits zum Teil durch Gold gedeckt. Nachdem ein Präsident erschossen wurde, kam ein anderer und stellte das Gesetz ab..

Gast: Mayerz
21.02.2012 15:46
2

Der Bürgermeister einer griechischen Stadt

besuchte eine italienische Stadt und dinierte im Haus des dortigen Bürgermeisters
Der Grieche war sehr erstaunt über das prachtvolle Haus, das der italienische Kollege besaß und fragte, wie er sich so ein Haus habe leisten können von seinem Gehalt. Der Italiener zeigte aus dem Fenster, und sagte: "Siehst Du die Brücke da
drüben? Die EU hat Geld für eine zweispurige Brücke gegeben. Wir haben die auf eine Bahn verengt und eine Ampel dazu gebaut. Damit konnte ich mir das Haus leisten."
Im folgenden Jahr besuchte der Italiener den Griechen und staunte nicht schlecht über sein Landhaus mit goldenen Wasserhähnen und Marmorböden . Natürlich stellte der italienische Kollege die Frage: "Wie hast Du denn das geschafft?" Der Grieche zeigte aus dem Fenster und sagte:
"Siehst Du die Brücke da drüben?"

"nein.."

Re: Der Bürgermeister einer griechischen Stadt

Bitte, die Auflösung - ich check die Pointe net

Antworten Antworten Gast: Korrupt, noch Korrupter
21.02.2012 16:15
1

Re: Re: Der Bürgermeister einer griechischen Stadt

Italiener bekommt Geld für 2 Spuren Brücke!
Baut aber nur eine Spur und der Rest verschwindet für seinen persönlichen WOhlstand!
Der Grieche bekommt Geld von der EU für eine Brücke!
Er baut überhaupt keine sondern der Finanzverantwortliche (Politiker) baut sich nur sein eigenes Haus.

:-)


Re: Re: Re: Der Bürgermeister einer griechischen Stadt

aha - DANKE!

Gast: b754
21.02.2012 15:26
0

200milliarden euro

wurden von den reichen griechen ausser landes geschafft und das volk soll bluten und wir dürfen dafür zahlen das ist neoliberalismus

Re: 200milliarden euro

nein, das ist realer Sozialismus !

Antworten Gast: Was kostet ein Gesetz ?
21.02.2012 16:10
0

Re: 200milliarden euro

Der Film The International ist zu empfehlen!

Was meint die Frau mit Schutzwall?

So eine Mauer z.B Rund um Österreich, das wärs!

Gast: Es schaudert
21.02.2012 14:59
0

Na is er net liab

Er ist so zufrieden, das die Griechen jetzt unser Geld haben. Ja,ja wir wissen es schon, es ist nur geborgt. Wir haben doch nichts zu verschenken, da sind Fayg und Schwindel ganz knallhart.

http://www.krone.at/Oesterreich/Faymann_Keine_Geschenke_fuer_Pleite-Griechen-Zweites_Hilfspaket-Story-312427

http://www.deutsche-mittelstands-nachrichten.de/

Nach diesem Hilfspaket

....wird Frau Fekter im Parlament keine drittes mehr durchbringen, da die Gefahr dass Ö eine neuerliche Rating Verschlechterung davon trägt sehr hoch ist, zudem einige Banken noch gerettet. Plus ESM... was bildet sich Lagarde denn ein?

Re: Nach diesem Hilfspaket


Derzeit geht im Parlament leider alles durch, was Herr Faymann will.

Dass gegen den Herrn wegen des Verdachtes, ein Vermögensdelikt begangen zu haben, von der STA ermittelt wird, macht die Sache besonders g'schmackig.

Gast: 1. Parteiloser
21.02.2012 13:52
1

Es wird ein tolles Geschenk, aber viele offene Fragen!

Es sollen nun ja 130 Mrd. werden, viel Geld ist schon geflossen und es wird noch mehr gebraucht werden. Auch wenn es als Kredite getarnt ist, es werden eher Geschenke sein. Momentan wird ein Verzicht von 100 Mrd. diskutiert, das wird aber auch mehr werden, egal wo dieses Geschenk dann auch versteckt wird (Geldschöpfung?).

Das gesamte Geschenk wird wohl min 2/3 der gut 350 Mrd. Euro umfassen müssen. Es geht also um ein Geschenk an Griechenland in der Höhe von irren 230 Mrd. Euro.

Wie unglaublich die Summe ist, das sieht man, wenn man dieses Geschenk auf die Griechischen Haushalte umlegt. Es sind ca. 60.000.- Euro pro Griechischen Haushalt!

Leider haben (die meisten) Haushalte von diesem Geschenk gar nichts. Die müssen eigentlich erhebliche Einkommensverluste verkraften, werden also auch abkassiert. Ich würde auch meinen, dass die meisten Griechischen Haushalte auch schon früher nur wenig vom irren Schuldenmachen hatten. Das Geschenk kommt also nicht bei den Griechen der Realwirtschaft an!

Wer bekommt das Geschenk?

Eigentlich wurden die Geldgeber (die anderen Europäer, weil es ja durch Umverteilung kommt!) zu diesem Geschenk gezwungen. Das Geschenk ist also schon früher bei dem Beschenkten (Nehmer?) angekommen.

Wo sind diese Nehmer?
Wer kümmert sich um die Rückführung der Gelder (nicht alles) an das Volk?
Wer zieht die Nehmer der Gelder zur Verantwortung?

Ohne brauchbare Beantwortung dieser Fragen wird es wohl keine Heilung der Gesellschaft geben könn

Antworten Gast: daswars
21.02.2012 17:42
0

Re: Es wird ein tolles Geschenk, aber viele offene Fragen!

Na ja, dazu waere zu sagen, dass ca. 100 Milliarden tatsaechlich ein "Geschenk" sind und daher zu 100% dem griechischen Volk zugutekommen. Sie brauchen diese 100 Milliarden nicht zurueckzahlen, obwohl sie sie ausgegeben haben. Allerdings wurden nicht alle Anleihen zu 100% gekauft. Wenn Anleihen - wie geschehen zu nur 25% gekauft wurden, ist es noch immer ein gutes Geschaeft.

130 Milliarden werden als neues Darlehen gegeben, die die alten Darlehen ersetzen. Aber die Rueckzahlung soll ueber einen viel laengeren Zeitraum erfolgen und zu niedrigeren Zinsen. Die alten Darlehen des 1. Mnimoniums zu 1,% und die neuen 2 - 4%.

Griechenland erspart sich auch davon Milliarden an Zinsen.
Eine "Rueckfuehrung" der Gelder - wie meinen Sie das? Diese Gelder wurden doch die letzten 30 Jahre ausgegeben. Und da hat auch "das Volk" teilgenommen durch die grobe Diskrepanz azwischen Einkommen und Produktion. Der Loewenanteil ist natuerlich sonstwo, aber der gelernte Oesterreicher weiss oder ahnt, wo auch in Oesterreich viele Gelder "versickern". Siehe Beanstandungen und Vorschlaege des Rechnungshofes.

Heilung gibt es, wenn GR sich am Riemen reisst und durch Erhoehung der Produktion, Umstrukturierung des Staates - weg von Korruption und Politsumpf - imstande ist, die verbleibenden Schulden zurueckzuzahlen.


Der IWF und die EZB....

kniet vor unseren neuen Herren!

 
12

» Jetzt unter mehr als 6.000 Jobs
die perfekte Stelle finden.

AnmeldenAnmelden