Fekter schließt zusätzliche Kosten für Österreich aus

21.02.2012 | 18:24 |   (Die Presse)

Die EU-Finanzminister zeigten sich über das Paket erleichtert. Finanzministerin Maria Fekter (V) sieht durch das zweite Griechenland-Rettungspaket „keine Zusatzkosten für Österreich“.

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Brüssel/Ag. Nach der nächtlichen Einigung über das zweite Griechenland-Hilfspaket in der Höhe von 130 Milliarden Euro, machte sich unter den EU-Finanzministern Erleichterung breit. Euro-Gruppenchef Jean-Claude Juncker sprach von einer „beispiellosen“ Aktion. Die Minister hatten 13 Stunden lang verhandelt. Auch Deutschlands Finanzminister Wolfgang Schäuble zeigte sich optimistisch, betonte aber, dass noch nicht geklärt sei, ob sich ausreichend private Gläubiger am freiwilligen Schuldenschnitt beteiligten.

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Finanzministerin Maria Fekter (V) sieht durch das zweite Griechenland-Rettungspaket „keine Zusatzkosten für Österreich“. Es könnte sogar zu einem Gewinn führen, sollten die Renditen der EZB den Mitgliedstaaten ausbezahlt werden. „Das ist ein großes Volumen von mehreren hundert Millionen für Österreich“, dem stünden lediglich Zinsverluste von 1,5 Millionen Euro gegenüber, so Fekter. Bundeskanzler Werner Faymann wies nach dem Ministerrat darauf hin, dass es sich auch beim zweiten Griechenland-Paket um Kredite und um keine Geschenke handle. Experten warnen allerdings davor, dass Österreich nur so lange unbeschadet bleibe, als Griechenland keine Zahlungsausfälle aufweist.

FPÖ und BZÖ kritisierten den Pakt als Fehler. Die Freiheitlichen treten für einen Austritt Griechenlands aus dem Euro ein.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 22.02.2012)

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15 Kommentare
Gast: Fekterismus
25.02.2012 11:29
0

Finanzministerin Maria Fekter (V) sieht durch das zweite Griechenland-Rettungspaket „keine Zusatzkosten für Österreich“.

Während sich das zweite Rettungspaket für Griechenland gerade in Umsetzung befindet, wird bereits über ein lukratives drittes gesprochen.

So viel Unsinn daherreden ist schon eine Kunst

Zum X-ten mal verspricht die Fekter Mizi das uns das GR Bailout nichts kostet. Unsere Regierung glaubt alle fuer dumm verkaufen zu können. Wenigstens bei den Ratingagenturen zieht der Schmäh nicht.

Lasst uns finnische Politiker leasen,

unsere könnens nicht und führen uns in den finanziellen Abgrund!

Gast: 08121944
22.02.2012 12:32
0

griechenrettung

Die Gelder der Steuerflüchtigen Milliardere einfrieren,die Steuerschulden nach Griechenland überweisen.Wenn das geschehen istkann man die Bevölkerung belasten.Leider sind diese Steuerflüchtlinge von allen Staaten geschützt.Gauner schützen Gauner.

In der Euro-Pleitezone geht es um alles

Wirtschaftskriminalität als Erfolgsmodell - Man sagt, Griechenland werde gerettet. Was für eine Rettung, wenn man die Griechen ihrer Souveränität und ihres Wohlstandes beraubt? Die Bevölkerung kämpft ums nackte Überleben, die Wirtschaft hat man in die Depression getrieben. Tatsächlich haben sich die EU-Politiker inklusive Bankenmafia wiedermal nur selbst gerettet. Auf kosten der Bevölkerung - Nationen werden vernichtet und beraubt. Die EU-Konkursverschleppung nimmt ihren lauf. Aber noch schaut der Großteil der Europäer nur ratlos drauf und steht nicht auf.

Gast: ssg
22.02.2012 09:40
3

Schweigt endlich!!!

Einfach Unsinn.

„KA Finanz erhielt dreimal so viel Staatsgeld wie Hypo“ - Der österreichische Staat steckt mittlerweile mit 4,65 Milliarden Euro in der KA Finanz, der Bad Bank der Kommunalkredit.
„Die Presse“ 8.02.2012

„KA Finanz“: Nein zu Griechen Hilfe. – Möglicher Gesellschafter-Zuschuss vom Staat: 609 Mio.€
„Die Presse“ 22.02.2012

Besser wäre es für unsere Politiker einfach zu schweigen an Stelle einfach alle ununterbrochen wider besseres Wissen anzulügen.

sagt si auf dem photo GEH mit verzerrtem gesicht



oder ist sie zustimmend zum paket?
sein scherzphoto zum faschingsausklang

Gast: Lukas
21.02.2012 23:30
3

für Fekter ist es noch immer ein gutes Geschäft

sie kassiert ihr Ministergehalt - die Österreicher werden mit Garantie das Geld für Griechenland als Geschenk abschreiben müssen. Das weiß auch Fekter...

Gast: Wahrheit123
21.02.2012 23:03
3

Gutes Geschäft - na klar!

Ich darf annehmen Frau Fekter, dass sie bei diesem guten Geschäft kein Problem haben mit ihrem Privatvermögen zu haften, oder?

kostet uns nichts und ist ein GUTES GESCHÄFT

Ha Ha Ha
in Deutschland sagt man inzwischen offen das Griechenland das nie zurückzahlen wird.
Aber uns in Österreich gerade mal so Leben lassen, während die Parteien und Politiker auf nichts verzichten.
Guter Nährboden für Anarchie.

wieder einmal


Gast: unbeteiligter
21.02.2012 21:27
3

Bis vor kurzen war die griechenrettung....-

laut fekter ja ein geschäft für uns- jetzt redet man schon über Mehrkosten.

Lügnerin und verfassungsbruch !

Gast: saubersagich
21.02.2012 21:02
2

wie oft hat sie das schon gesagt und es ist dann ganz anders gekommen??


Gast: saubersagich
21.02.2012 21:02
3

wie oft hat sie das schon gesagt und es ist dann ganz anders gekommen??


Gast: Der Notar
21.02.2012 20:34
1

Abziehbilder-Gewäsch

andere waren viel, viel klüger! http://www.youtube.com/watch?v=U2f8nYMCO2I&feature=related

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