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Pressestimmen: ''Probleme fangen erst an''


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Neue Zürcher Zeitung

"Der Beschluss der Euro-Länder, das vom Bankrott bedrohte Griechenland mit einem zweiten Rettungspaket über 130 Milliarden Euro und einem Schuldenschnitt zu unterstützen, hat zwar Erleichterung, aber kaum Jubel ausgelöst. Die gemischten Reaktionen in Griechenland haben damit zu tun, dass das Land nun eine schärfere internationale Kontrolle hinnehmen und rasch verschiedene schmerzliche Sparmaßnahmen umsetzen muss. Gleichzeitig wird bezweifelt, dass Griechenland so zur Wettbewerbsfähigkeit zurückfinden kann. Eine neue Studie des Internationalen Währungsfonds bezeichnet die Ziele des Schuldenabbaus und der Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit als widersprüchlich."

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5 Kommentare
Gast: uki
27.06.2012 09:19
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Generation

Das wird in erster Linie ein Generationenschnitt werden.
Die älteren- sagen wir ab 45 - werden an den Rand gedrückt.Es wird ihnen mies gehen.
Die jungen Griechen werden das Land in seinen politischen ,wirtschaftlichen und auch personellen Strukturen erneuern.Wollen und Müssen.
Mit oder Ohne Euro.
Ein deja vus gabs 1990.als die DDR implotierte.Mit dem Vorteil,daß es eine Bundesrepublik gab.Das haben sie nicht-die Griechen

Gast: lollipop
25.02.2012 20:47
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Endlich Stop-Schild für die neoliberalen Ökonomen

Hätt' man mal früher auf diejenigen gehört, die nicht der reinen Ökonomie-Lehre nach Milton Friedman (Chef der Chicago-Boys) hinterherhecheln, z.B. Heiner Flassbeck, Chefökonom der UNCTAD, einer UN-Organisation in Genf, oder vielen anderen kritischen Geistern.

Statt Griechenland durch einen "Marshall-Plan" aufzuhelfen (und dabei Korruption ab- und Steuerdisziplin herzustellen) macht man das Land und die Leute mit Sparen kaputt. Irgendwie doof: wenn ich mein ganzes Geld spare, gebe ich nichts aus. Gebe ich nichts aus, kann die Wirtschaft nichts verkaufen. Kann sie nix verkaufen, muss sie ihre Arbeiter entlassen. Entlässt sie ihre Arbeiter, können die nix kaufen. Sparen können sie, wenn sie kein Geld mehr verdienen, auch nicht mehr. Idiotie im Kreislauf.

Draghi, ein frecher und dreister Hund als Chef der EZB, Goldman Sachs-Direktor des Büros in London bis 2005, Neoliberaler reinsten Wassers, hat im The Wall Street Journal schon gesagt, wohin die Reise geht: Nichtstuer können nicht mehr unterstützt werden. Das beliebte Sozialstaatsmodell in Europa ist am Ende. Runter mit den Löhnen, runter mit den Steuern. 1985, also 30 Jahre vor unsrer Zeit, hat der deutsche Ökonom Herbert Giersch, damals Direktor des weltweit bekannten Instituts für Weltwirtschaft in Kiel, gesagt: Das Staatsdefizit muss anstößig werden. Eine Politik der leeren Kassen muss organisiert werden. Erst dann werden die Menschen dem Staat nicht mehr trauen und ihre Volksheim-Mentalität aufgeben. Nun denn ....

Gast: G 2012
22.02.2012 10:40
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Die Schuldenbedienung wird zum einzigen Massstab der Athener Finanzpolitik

Der Aussage der Frankfurter Rundschau ist nicht mehr viel hinzuzufügen. Dieses Programm löst in keinem Fall die bestehenden Probleme, nämlich das Wiedererlangen der Wettbewerbsfähigkeit. Die Schulden werden noch weiter wachsen. Und es war sicher nicht das letzte Hilfspaket für (die Gläubiger). Die Entscheidung der EUro-Finanzminister weitere 130 Milliarden Euro für die "Rettung Griechenlands" frei zu geben, beruht auf falschen Annahmen,da Griechenland bis 2020 vorraussichtlich einen Finanzierungsbedarf von 220 Mia. Euro haben wird. Und die geforderte Verankerung des Primats des Schuldendienstes ist verfassungsrechtlich derzeit nicht möglich. 2. Ad Le Telegramm:"wie sollen die Griechen von Euro 586,- monatlich leben? In der Slowakei verdient eine Frau bei einem großen Autohersteller trotz voller Arbeitszeit im Schichtdienst nicht mehr als Euro 450,- (netto) Die Kinderbeihilfe beträgt monatlich Euro 20,-- . (dazu habe ich selbst die Unterlagen gesehen).

Re: Die Schuldenbedienung wird zum einzigen Massstab der Athener Finanzpolitik

Die Rating-Agentur "Fitch" hat heute Griechenland von CCC auf C herunter gestuft. Das ist jetzt gerade mal eine Stufe über dem totalen Konkurs eines Staates! Dem entsprechend hoch werden die Zinsen sein, wenn die Hellenen neues Geld auf den internionalen Finanzmärkten bekommen wollen! Also landet man auch weiterhin im Kreislauf einer unaufhaltsamen Abwärtsspirale...

Auffallend dabei ist aber auch der totale politische Realitätsverlust, wenn von einer "Gesundung" der griechischen Volkswirtschaft bis 2020 gefaselt wird, währen die Rating-Agenturen in wesentlich kürzeren Zeiträumen denken - und vor allem handeln!

Antworten Antworten Gast: elbeastoh
22.02.2012 16:09
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Re: Re: Die Schuldenbedienung wird zum einzigen Massstab der Athener Finanzpolitik

die griechen kriegen sowieso kein geld mehr von internationalen finanzmärkten; nur mehr vom iwf und eu. somit ist auch das rating von fitch völlig egal.

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