Juncker schließt drittes Griechenland-Paket nicht aus

25.02.2012 | 10:00 |   (DiePresse.com)

Während sich das zweite Rettungspaket für Griechenland gerade in Umsetzung befindet, wird bereits über ein drittes gesprochen.

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Nach dem deutschen Finanzminister Wolfgang Schäuble schließt auch Eurogruppenchef Jean-Claude Juncker ein drittes Rettungspaket für das hoch verschuldete Griechenland nicht aus. Man solle allerdings keine Diskussion über ein weiteres Programm führen, sagte der luxemburgische Ministerpräsident am Freitag im Fernsehsender Al Jazeera. Das zweite Rettungspaket müsse jetzt umgesetzt werden. Schäuble hatte in einem Brief an Bundestagsabgeordnete eingeräumt, es gebe keine Erfolgsgarantien.

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Die Finanzminister der Eurozone einigten sich am Dienstag auf ein weiteres Hilfsprogramm für Griechenland mit einem Umfang von 130 Milliarden Euro. Damit wendeten sie eine Staatspleite ab. Private Investoren wie Banken, Versicherungen oder Fonds sollen auf einen großen Teil ihrer Forderungen verzichten. Unklar ist, in welchem Umfang sich der Internationale Währungsfonds an den neuen Hilfen beteiligt.

 

(APA)

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90 Kommentare
 
12 3

Damit handelt sich Jean-Claude Junker ein hartes Lager und eine Fastenwoche vierteljährlich...


zu den 3.500 Jahren schweren verschärften Kerkers ein, die er aufgebrummt bekommen wird, sobald ruchbar wird, wie sehr er die Allgemeinheit mit einem ponzi scheme betrogen hat.
Als Schachpartner könnte man seinen Berufskollegen Bernard Madoff dazuspannen - der sitzt für ein weit mindereres Vergehen, mit vergleichsweise bedeutungslosem finanziellem Schaden, auch auch noch eine vergleichbare Zeitspanne.

Gast: from another point of view
27.02.2012 00:05
2

Geldverschiebung

... möglicherweise eine der grössten Geldverschiebungsaktionen aller Zeiten?!
Den Transfer und die Vewaltung bzw. Umverteilung dieser Riesensumme kann niemand erfolgreich steuern und überwachen. Dazu gibts keine Mechanismen!
Da könnt mans gleich in Amsterdam ins Meer kippen und hoffen, dass die Kohle nach GR schwimmt!
NUR so kann man starke Länder wie D schwächen! Absicht!??

Gast: Gruftmaus
26.02.2012 21:06
0

und...??

Schmähstad geworden?
Nachgedacht?
Maillust vergangen?

Gast: Überbringer guter Nachrichten
26.02.2012 19:45
1

Sekt saufen und Wasser predigen

Wußten Sie eigentlich, daß Jean-Claude Juncker Ministerpräsident eines Offshore-Gebietes ist und in dieselbe Kategorie (1) eingestuft ist wie die Schweiz?
Daß in der Schweiz rund 130.000.000.000 Euro dt. Schwarzgeld gebunkert sind und etliche Milliarden aus Österreich?
Daß Nicolas Sarkozy von Amts wegen Kofürst des Offshore-Gebietes Andorra ist mit umfangreichen Veto-Rechten ausgestattet, und Andorra der Kategorie 2 angehört?
Von wegen Transparenz, denn der zweite Kofürst ist ein katholischer Bischoff, wobei auch der Vatikanstaat als Steuerhinterzieherparadies gilt.
Oder daß dir britische Krone ihr privates Steuerparadies im Ärmelkanal betreibt und auf den Kaiman-Inseln, die unter britischem Hoheitsrecht stehen, 40% aller Hedge Fonds sind?
Und daß man weder in den Medien noch in Brüssel irgendwas davon erfährt?
Dabei sind diese üblen Dinge nicht mal geheim!

Antworten Gast: Gruftmaus
26.02.2012 21:13
1

Re: Sekt saufen und Wasser predigen

Punkto Schweiz hätte ich eine Potenz zu tief geraten.....
Allen anderen Punkten stimme ich durch Recherchen bestätigt...zu.
Egal...Wahnsinn bleibt Wahnsinn.
Gruß und Salz auf Brot und Fleiß.
...immer wieder nach dem crash...

Gast: Gruft...ratte
26.02.2012 18:00
1

es wird heavvy

Vielleicht sollten die Ideengeber einfach mal Henry Kissinger um Rat fragen, der anlässlich einer 1974 in Washington gehaltenen Rede vor Geschäftsleuten ausführte:

"Das griechische Volk ist anarchistisch und schwer zu bändigen. Deshalb müssen wir tief in ihre kulturellen Wurzeln stossen. Vielleicht können wir sie dann zur Konformität zwingen.
Ich meine natürlich in ihre Sprache, ihre Religion, ihrer Kultur und historischen Reserven stossen, damit wir ihre Fähigkeit sich zu entwickeln neutralisieren können, um sich zu unterscheiden, oder sich zu erhalten, um sie damit als Hindernis bei unseren strategisch wichtigen Plänen im Balkan, im Mittelmeer und im Nahen Osten zu entfernen."

http://www.fortunanetz.de/dev/sprueche/sprueche.php

Das ist nat. auf Österreich 1 zu 1 umgesetzt worden..inzwischen.


Das Problem ist nur ganz klein!

Im Jahre 2008 hieß es noch, Griechenland benötige maximal 28 Mrd Euro kurzzeitige Hilfe. Und das vermutlich nicht einmal. Das Problem Griechenland sei nur ganz klein.

Es ist schon unglaublich wie der Bürger angelogen wird.

130 Milliarden ist ja wirklich wenig

da muß dringend nachgebessert werden.
Vorschlag zur nächsten GR-Hilfe:
ein Konto eröffnen und bekanntmachen, dann soll Jeder EU-bürger einzahlen, was er für richtig hält. Da kommen sicher viele Milliarden zusammen. Und die Onassis & Co können weiterhin von den Hilfspaketen abzweigen was sie brauchen.

Gast: Messalina-X
26.02.2012 10:01
2

Das EU-prinzip, erklärt von Jean-Claude Juncker:

'Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter - Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt.'

wenn die junkers

aus athen abreisen, dann klopfen sich die griechen unter schallendem gelächter auf ihre schenkel.

Wenn

es nicht so traurig wäre, wie man uns verarscht, wär es direkt zum Lachen

Bezahlt

ER das oder werden wieder die Steuerzahler mit Sparpaketen malträtiert?

Gast: Paralia
26.02.2012 00:40
4

... der Mann schon dement ? Er meinte wohl ein 4. Griechenlandpaket.

2010 € 95 Mia

2011 € 110 Mia

2012 € 130 Mia

KEINE ERFOLGSGARANTIE



warum entlässt man die griechen dann nicht?

kann das jemand plausibel erklären??????

Rettungspaket

Wenn Griechenland in der Eurozone bleibt, wird es laufend "Rettungspakete" für das Land geben.

Gast: b754
25.02.2012 17:57
3

das istniemandem mehr zu vermitteln dass griechenland weiter in der eurozone bleiben soll


Juncker hat seit 2005 nur zugesehen ...

H.Juncker ist Euro Gruppen Chef. Im Grunde ist er derjenige, der den Gruppenmitgliedern auf die Finger hätte schauen müssen und Griechenlands Verschuldung von insgesamt hunderten Milliarden Euro, großenteils nach 2004, nicht tatenlos zusehen dürfen.
Seit 2005 hat er nichts wirksames unternommen, ausser dass er 2010 das erste Griechenland-Bailout, nun das 2 Bailout mit Steuergeldern der E Länder betreibt und jetzt schon das nächste ankündigt.

Antworten Gast: Vogel Strauss
26.02.2012 08:04
2

Re: Juncker hat seit 2005 nur zugesehen ...

Er hat nicht nur zugesehen, sondern er war sehr eifrig dabei, als die Gemeinschaftswährung ausgeheckt wurde, z.B. hat er den Vertrag von Maastricht (angeblich!) tlw. selbst geschrieben. Er ist der einzige noch aktive Politiker, der das Dilemma mitzuverantworten hat ...

Antworten Gast: Bärenfalle...
25.02.2012 18:13
1

Re: Juncker hat seit 2005 nur zugesehen ...

Der größte Raubzug der Menschheitsgeschichte.

Bis das Ding erledigt und der Euro tot ist wird noch sämtlicher, seit dem WK II erworbener, Wohlstand umverteilt.

Juncker guckt dabei nicht zu .. der ist mit den Räubern unter einer Decke.

Fakten ?

Jeder 6 EU-Bürger ist von Armut bedroht.
Jeder 11 EU-Bürger kann sich keine vollwertige Ernährung leisten.
Jeder 10 EU-Bürger hat Schwierigkeiten seine Räumlichkeiten zu beheizen.
17% aller EU-Bürger sind arm.

Die Zahlen sind übrigens von der EU.... und dürften entsprechend geschönt sein schließlich wollen die uns das Friedens- und Wohlstandsprojekt ja verkaufen.


Wenn die Griechen dem Juncker 50 Millionen hineinschmieren...

und er holt für sie dann ein Geschenk von 130 Milliarden heraus, dann war das ein perfektes Geschäft.
Schön langsam glaube ich, dass die Milliarden, die angeblich nach Griechenland fließen, allesamt in den Taschen der beteiligten Politiker (EU und Griechen) landen.
Die haben das finanzielle Perpetuum Mobile erfunden.

Antworten Gast: Bärenfalle...
25.02.2012 18:04
2

Re: Wenn die Griechen dem Juncker 50 Millionen hineinschmieren...

Raten Sie mal in welcher europäischen Briefkastenfirmen- und Steueroase der ESM (gerne auch "Ermächtigungsfonds" genannt) seinen Sitz hat ?

Luxemburg.

Sicherlich nur Zufall das jenes schwarze Loch in dem in Zukunft unsere Steuergelder verschwinden werden (bitte die erschreckenden Fakten zum ESM ergoogeln) in Junkers Heimat sitzt.

Gast: freund?
25.02.2012 17:30
2

der oberbürgermeister von luxemburg regiert



'europa'. lächerlicher geht es nicht, schädlicher auch nicht.

alle pro-EULER sollten lebenslanges politikverbot bekommen, dann geht ein neuanfang.

Gast: Ray899
25.02.2012 16:49
6

sehr gerne meine Herren

Junker und Schäuble, aber bitte aus der eigenen Tasche! Denn die Regierung in Griechenland ist keinen Cent wert, dort werden nur die Kleinverdiener ausgenommen und das wird sich nie rechnen! Wenn sich nicht bald Experten statt Politiker der Sache annehmen, wird noch ganz Europa Pleite gehen! (vermutlich wollen Einige nenau dass!)

Gast: freund?
25.02.2012 16:33
3

die ÄÄUU ist eine verschwörung gegen



die tüchtigen und wohlhabenden länder .

also, raus mit uns, und raus mit allem, was keine miete zahlt, wie man so schön sagt !

Gast: Pensador
25.02.2012 16:23
3

Wer zahlt schafft an

Was will dieser wichtigtuerische Halbfranze nicht ausschliessen?
Noch schaffen die an, die zahlen und nicht er.
Und die werden kaum noch weiter zahlen.
Erstens weil sie nicht mehr wollen, und zweitens weil sie es sich nicht mehr leisten können.

So ein Eurogruppenchef wie Juncker ist nur

noch als Totengräber für den EURO brauchbar!
Alle jene großen Europäer die vor mehr als zen Jahren den EURO aus der Taufe hoben, sind verschwunden. Leider hatten weder Mitterand, noch Kohl, noch alle die anderen glühenden Anhänger wirklich eine Ahnung, was eine gemeinsame europäische Währung bedeutet, wenn alle Teilnehmer in dieser Gruppe weiter ihre heterogene und egoistische Wirtschaftspolitik weiter völlig unabhängig verfolgen wollen!. Für eine Rettung aller Eurokrisenstaaten sind noch zehn Rettungsschirme notwendig, was das für die Steuerzahler der die Spielregeln einhalten wollenden Eurostaaten bedeutet, ist nicht einschätzbar oder irrational. Irrational ist auch der Glauibe an den EURO!!

 
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