21.05.2013 21:03 Merkliste 0

Schieder: "Griechen sollten ein paar Burgenländer holen"

27.02.2012 | 12:35 |  von Nikolaus Jilch (Die Presse)

SP-Staatssekretär Andreas Schieder sieht das Burgenland als Vorbild für Athen und findet, dass die Europäische Zentralbank mehr wie die amerikanische Fed handeln sollte. Ein "Presse"-Interview.

Artikel drucken Drucken Artikel versenden Senden Merken AAA Textgröße Artikel kommentieren Kommentieren

Mehr zum Thema:

Die Presse: Der Chef der Europäischen Zentralbank Mario Draghi hat kürzlich gemeint, das europäische Sozialstaatsmodell sei tot. Ist es das?

Andreas Schieder: Meiner Meinung nach überhaupt nicht. Das europäische Modell von Gemeinwohlwirtschaft ist der Grund, warum es sich lohnt für den Erhalt der Europäischen Union und die Überwindung der Schwierigkeiten zu kämpfen.

 

Aber wir hatten doch schon vor dem Beitritt zur Europäischen Union einen Sozialstaat in Österreich.

Wenn man aus der Sicht der USA nach Europa blickt, dann sieht man: Europa hat viele Vorteile gegenüber dem amerikanischen Way of Life. Etwa im Bereich der sozialen Sicherheit oder bei Schutzmaßnahmen für Konsumenten und Arbeitnehmern: All dies führt zu einer höheren Lebensqualität in Europa. Es ist nicht notwendig, das europäische Sozialmodell totzureden. Und ich ärgere mich sehr, dass das EZB-Chef Draghi macht. Es ist nicht die Aufgabe der EZB, gesellschaftspolitische Fragestellungen zu beantworten und über alles und jedes mit zu philosophieren – sondern, Geldwertstabilität sicherzustellen.

 

Warum hat sich Zentralbankchef Draghi dann überhaupt zu diesem Thema geäußert?

Heutzutage haben wir das öfters, dass Zentralbankchefs auch über Dinge reden, die eigentlich nicht ihre Angelegenheit sind. Ich weiß nicht, warum er sich geäußert hat. Ich bin nur nicht seiner Meinung. Wir müssen in Europa auch ganz klar und offen darüber diskutieren: Welche Rolle hat die Europäische Zentralbank in Zukunft? In der Bewältigung der Krise könnte die Zentralbank eine wesentlich aktivere Rolle einnehmen. Da finde ich die amerikanische Federal Reserve besser organisiert als die EZB.

 

Soll die EZB Staatsanleihen direkt kaufen und die Notenpresse anwerfen, so wie das die US-Notenbank Fed tut?

Ich halte die Diskussion darüber für richtig und notwendig. Was ist eine aktive EZB? Was sagen wir zum Thema Eurobonds? Jetzt wird die Diskussion abgewürgt, bevor man alle Argumente auf den Tisch gelegt hat.

 

Aber ist nicht der Zweck einer unabhängigen Zentralbank der, dass eben nicht über Staatsfinanzierung durch die Notenpresse diskutiert wird?

Eine unabhängige Zentralbank heißt, dass sie unabhängig von der Tagespolitik die mittelfristige Stabilität des Währungssystems gewährleistet. Aber der Rest ist Definitionssache. Die EZB hat leider nur die Geldwertstabilität verankert, während die Fed ein breiteres Mandat hat. Ich bin ein großer Verfechter der Unabhängigkeit der Notenbanken, weil sie diese Unabhängigkeit brauchen. Aber wenn ein EZB-Gouverneur das gesamte europäische Sozialmodell infrage stellt, dann wird man diese Diskussion auch aufgreifen.

 

Auch Ewald Nowotny, der Chef der österreichischen Nationalbank, hat sich zur Notwendigkeit des Sparens geäußert. Überschreitet er damit auch sein Mandat?

Ich finde die Frage irrelevant. Wir haben ja bereits ein Konsolidierungspaket vorgelegt. Wenn die Nationalbank nochmals die Sparnotwendigkeit unterstreicht, sehe ich das als Unterstützung der Arbeit der Regierung. Jener Arbeit, die wir bereits erledigt haben.

Wird es ein drittes Hilfspaket für Griechenland geben, wie der deutsche Finanzminister angedeutet hat?

Es ist jetzt einmal ein zweites geschnürt – obwohl noch nicht einmal alle Mittel aus dem ersten abgerufen wurden. Hier sieht man, dass noch das Auslangen gefunden wird. Das ist wichtig, denn es sind alle Hilfspakete in einem Ausmaß, das für die Helferstaaten politisch sehr schwer verdaubar ist.

 

Muss Griechenland aus dem Euro austreten, um wieder auf die Beine zu kommen?

Der Euroaustritt ist keine nachhaltige Lösung des Problems, das in den Ungleichgewichten in Europa liegt – aber auch in Griechenland selbst: ein denkbar schlecht organisierter Staat, ein politisches System, das nicht dazu geeignet ist, die Probleme zu überwinden. Ein Zurück in die alte Währung würde nur heißen, dass die Schulden im Euro bleiben und dann mit einer abgewerteten Währung doppelt so hoch sind.

Die Staatsschulden sind zu mehr als 90Prozent nach griechischem Recht vergeben. Es wäre also kein Problem für die griechische Regierung, die Staatsschulden auf die alte Währung Drachmen umzuschreiben.

Es gibt verschiedenste Sichtweisen dazu, ob das der gangbare Weg ist. Es gibt jedenfalls keinen einfachen Weg aus der Misere. Ein Währungswechsel klingt so bestechend, aber Griechenland wird nichts anderes übrig bleiben, als den Schuldenberg abzubauen und eine Wachstumsstrategie zu entwerfen, egal in welcher Währung man sich befindet. Und daher glaube ich, dass der Austritt aus dem Euro nicht das Vordringlichste ist.

 

Was soll Griechenland dann machen?

Es braucht in Griechenland dringend Reformen. Aber Reformen, die auch das Wirtschaftswachstum wieder ankurbeln. Es braucht auch harte Einschnitte in der griechischen Gesellschaft. Wir müssen uns nicht nur fragen, ob wir genug Mittel bereitstellen, sondern auch, warum Änderungen in Griechenland nicht funktionieren. Gehen Sie ins Burgenland! Dort sieht man, wie man EU-Mittel mustergültig richtig einsetzt.

 

Die Griechen laden sich jetzt deutsche Steuerexperten ein.

Das halte ich auch für wichtig. Auch das österreichische Finanzministerium hat schon Steuerexperten und Steuereintreiber angeboten. Aber die Griechen sollten sich auch ein paar Burgenländer holen.

Zur Person

Andreas Schieder (42) ist seit Dezember 2008 SPÖ-Staatssekretär im Finanzministerium. Der Wiener hat Volkswirtschaft studiert und zog 2006 in den Nationalrat ein. Schon seit 2002 ist er SPÖ-Vorsitzender im 14. Wiener Gemeindebezirk Penzing. Schieder lebt in einer Lebensgemeinschaft und hat einen Sohn.

Ziel 1-Förderung
Seit dem EU-Beitritt Österreichs 1995 sind mehr als 985 Millionen Euro an Ziel 1-Förderungen für das Burgenland vergeben worden. Diese Fördermittel wurden gemeinsam von EU, Bund und Land zur Verfügung gestellt. Das Burgenland hat sich laut Statistik Austria in der Folge zum wachstumsstärksten Bundesland Österreichs seit dem EU-Beitritt entwickelt. 1995 gab es eine Bruttowertschöpfung von rund 3,5 Milliarden Euro, 2003 stieg diese bereits auf rund 5,4 Milliarden Euro.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 27.02.2012)

Testen Sie "Die Presse" 3 Wochen lang gratis: diepresse.com/testabo

Mehr zum Thema:

Mehr aus dem Web

Mehr auf DiePresse.com

142 Kommentare
Gast: powidl
27.02.2012 12:34
11 0

Schieder?


vielleicht könnten die Griechen uns den Schieder abnehmen?

aus Dankbarkeit kommen wir dann im Sommer auch alle brav auf Urlaub ...

7 0

"Griechen sollten ein paar Burgenländer holen"

Ich schlage Norbert Darabos vor.

Antworten Gast: Deutschprachiger Pannonier
27.02.2012 13:47
3 0

Re: "Griechen sollten ein paar Burgenländer holen"

Sehr gute Idee , den kann im Burgenland niemand brauchen!

LÖSUNG

Die Griechen sollen sich ein paar Auftragskiller holen, damit ihre Politiker und Banker entsorgt werden.
Anschliessend gleich zu uns schicken.

Ich bin noch immer schockiert über soviel Inkompetenz...


....haut doch die EZB billiges (1%)Geld den Banken nach, die kaufen dann wesentlich höher verzinste Staatsanleihen und machen einen unwahrscheinlichen Gewinn.

Wer zahlts´s und wer haftet bei Zahlungsausfällen....die Steuerzahler, auch der Österreichische.

Aber was tut der Schieder? Er labert sinnlos daher.

Aber mit Politikern wie Schieder-und die gibt´s zu Hauf-können die Banken ungeniert in unsere Taschen greifen.

Die EU-Kaste ist nicht lernfähig, da sie einfach intellektuell überfordert ist.

Antworten Gast: Die Mistgabel
27.02.2012 12:50
0 15

Re: Ich bin noch immer schockiert über soviel Inkompetenz...

Ihr Name deutet wohl darauf hin, dass Sie ein Clown sind.

Wäre im Namen nicht notwendig gewesen - erkennt man auch an Ihrem Kommentar.

herumstänkern, aber inhaltlich absolute Null...


....halt wieder ein typ. Sozi-Kampfposter vom Rudas-Dilettanten-Verein.


Das Problem Griechenland wird man nicht

von heute auf morgen lösen können. Die Regierung in Griechenland war und ist korrupt und wenn sie die, von der EU erzwungenen Sparmaßnahmen und Reformen gegen ihr verarmendes Volk durchsetzen will, dann wird sie noch mehr gehasst und wird auch noch mehr Protest gegen sie um sich greifen. Ein Bürgerkrieg könnte dann die Folge sein. Der Wahnsinn liegt darin, dass die vielen Milliarden an Hilfsgeldern nicht dem Volk, sondern den Banken zugute kommen. Dr. Erich von Weizsäcker sagte schon in den 80er-Jahren: "Die ergebenen Handlanger dieses Geldadels sind die korrupten Politiker".

Die Griechen sollten ...

... statt den Burgenländern lieber ein paar Steirer holen! Die haben Reformwillen bewiesen, nicht die Burgenländer welche zu viele Bezirke, zu viele Gemeinden und einen zu großen Landtag haben!

Ost-Österreich ist allgemein nie ein gutes Vorbild. Weder bei der Bildung, noch bei der Arbeit und schon garnicht beim Sparen!

Antworten Gast: Pannonier
27.02.2012 13:49
1 0

Re: Die Griechen sollten ...

Steirer als Vorbild????? Du bist ein kleiner Witzbold!!!

Das europäische Modell von Gemeinwohlwirtschaft ist der Grund, warum es sich lohnt für den Erhalt der Europäischen Union und die Überwindung der Schwierigkeiten zu kämpfen.

Gern, Herrn Schieder würde ich Ihnen zustimmen. Allein, spätestens seit Schüssel hat diese Gemeinwohlwirtschaft sehr gelitten. Prekariate, Mehrfachjobs zum Überleben, Teilzeitarbeit, unterbezahlte Frauenarbeit, steigende Arbeitslosigkeit und Jungen und Alten usw. Auch die Reichen, die sich auf Kosten der Übrigen im letzten Jahrzehnt ums Unermessliche bereichern konnten? Nein, das ist nicht mehr der Sozialstaat, wie er ihn sich zuletzt Kreisky gewünscht hat. Leider bleibt uns die SPÖ Antworten auf diese brennenden Fragen schuldig.

Re: Das europäische Modell von Gemeinwohlwirtschaft ist der Grund, warum es sich lohnt für den Erhalt der Europäischen Union und die Überwindung der Schwierigkeiten zu kämpfen.

Wo ist das europäische Modell von Gemeinwohlwirtschaft? Ich sehe keines. Die Schere zwischen Arm und Reich geht immer weiter auf und allein im EU-Musterland Österreich sind eine Million Familien von Armut gefährdet. Die Schwarzen wollen die Sozialkosten drastisch senken und die Roten und Grünen wollen immer noch mehr Geld ausgeben, als was zur Verfügung steht. Dazu hätte es nicht einer EU bedurft, die uns letztendlich als Nettozahler auch noch viel Geld kostet. Der wahre EU-Gewinner ist das Kapital, die Verlierer sind die Menschen, denen der Staat auch noch das Letzte nimmt um es an die Reichen wieterzuleiten, siehe eben jene Hilfsgelder für Griechenland, die nicht dem Volk, sondern den Banken zugute kommen werden.

Gast: Sozialist
27.02.2012 11:36
3 0

Umverteilung

Im Burgenland hat der arem Süden massgeblich dazu beigetragen, dass das gesamte Bundesland zum Ziel 1 Gebiet mit großzügigen EU Förderungen deklariert wurde.

Nur haben die roten Freund von Dr. Schieder dafür gesorgt, dass der rote Norden bestens versorgt wurde, der schwarze Süden hingegen wenig aus den Fördertöpfen bekommen hat.

Re: Umverteilung

Die Rechnung hat der Süden schon bekommen.
Die Eisenbahnlinie wurde deswegen ja nie ausgebaut und jetzt eingestellt.
Soviel zur roten Pendleroffensive.
Der Güterverkehr blieb noch aufrecht, hat es jetzt auch leichter, da er auf den Personenverkehr keine Rücksicht nehmen muss.
Detail am Rande - die graue Eminenz Südburgenlands Erwin Kaipel, Nationalrat, wurde 60. Beim Sautanz (das Essen - nicht die Veranstaltung) zu seinem Geburtstag hat der Herr Landeshauptmann vor allem die gute Zusammenarbeit gelobt.

Unfähigkeit allein reicht nicht

man muss auch in die politik gehen

(I Stangl)

Ich bin der inkompetente Schieder und....


....und bin trotzdem Staatssekretär.

Beispiel: EZB soll Stabilität wahren, die EZB soll aktivere Rolle in Kriesenbewältigung übernehmen, die FED ist besser organisiert.

Also was soll nun die EZB machen????

Der Mann widerspricht sich derart diletantisch, ist absolut inkompetent und soll österr. Interessen vertreten.

Da braucht man sich nicht wundern, daß wir in der EU ständig über den Tisch gezogen werden.


4 0

"Griechen sollten ein paar Burgenländer holen"


so eine knallrote Parteiendikdatur, Ansammlung von Konkurslern und Defraudantenstaldl wie im Burgenland haben sich die geprüften Griechen nun wirklich nicht verdient.

Antworten Gast: Kein Pauschalierer
27.02.2012 13:52
0 4

Re: "Griechen sollten ein paar Burgenländer holen"

Einen engstirnigen und primitiv pauschalierenden, wie du einer bist, hat Österreich nicht verdient!!

0 0

Was heißt pauschalierend


1 0

Re: Was heißt pauschalierend

Ist es pauschalierend einen Puff als besetzt von leichten Damen zu bezeichenen?
Oder ist es auch pauschalierend ein Altersheim nicht als Kindgarten zu bezeichnen?
Die Korruption im Burgenland bis in die kleinsten Verästelungen des privatwirtschaftlenen Bereiches ist sein langem nicht nur dokumentiertes Faktum, sondern, was noch wesentlich mehr zum Wahrheitsgehalt beiträgt, auch in unzähligen burgenländischen Mutterwitzen fein verarbeitet.
Also was wollen Sie? Aus einer Hure eine Nonne machen nur weil es eine per:verse politische correctness fordert?
Das einzige was Sie fordern können währe ein Vergleich mit Wien - und da schaut es tatsächlich nach einem Kopf an Kopf Rennen aus - wer zum beschämenden Platz 16 in der internationalen Korruptionsskala (in Ihren Augen sicher auch menshenverachtend & pauschalierend) mehr beiträgt.

Gast: praktikum
27.02.2012 10:58
10 1

Griechenland könnte unsere ganze SPÖVP haben?

samt

Schieder-Vater, Schieder-Sohn,

Pröll-Onkel, Pröll-Neffe,

Häupl-Vater, Häupl-Sohn,

Herrn und Frau Tumpel,

Oxonitsch, Sima und dem gemeinsamen Kind,

Herrn und Frau Meischberger,

MichaelLudwig - MartinaLudwigFaymann - WernerFaymann,

Öko-Glawischnig und ihr schönes Auto,

Grassifico-Hochegger-Mensdorffpulli-Blech-Karl-Spindellecker und alle anderen.

Antworten Gast: TT1
27.02.2012 11:43
5 1

Re: Griechenland könnte unsere ganze SPÖVP haben?

DAS wäre ein schnelles, schmerzvolles Ende für Griechenland.

ab nach griechenland


den gesamten bgld landtag, inklusive landtagspresidenten kan man getrost nach griechenland verfrachten. es is nicht wirklich wichtig was die tun.

landesvize steindl besucht mit dienstwagen und schöfför wie ein besessener alle gemeinden bis auf 5 erzrote und glaubt das bringt was. landtagsverkleinerungen sind für ihn terroranschläge gegen die demokratie.

indes gibt niessl den sonnenkönig und is in jedem bgld printmedium jedes mal gefühlte 20 mal abgelichtet.

will man einen kranken im spital besuchen muss man heftig fürs parken bezahlen. das sind die nachwehen der bank burgenland pleite.

landeseigene dies und landeseigene das, hauptsache die posten werden an die rot-schwarze klientel verteilt.

die Schnellstrasse S31 hams seinerzeit eng und ohne mittelleitschienen bauen lassen. es gibt daher tödliche unfälle deswegen. hätte das bgld von anfang an z.b. nur 19 landtagsabgeordnete gehabt, hätte man sich die mittelleitschienen leisten können, aber dann hätte man weniger klientel durchfüttern können.

Gast: Holmes
27.02.2012 10:51
4 0

Wenn sich Politiker als Währungshüter versuchen,

dann haben die professionellen Währungshüter auch das Recht, sich gesellschaftspolitisch zu äußern. Letztendlich müssen diese manchen Schwachsinn der Politiker finanzieren, z. B. den zum Kauf von Wählerstimmen ausufernden Sozialstaat.

Re: Wenn sich Politiker als Währungshüter versuchen,

Aber geh, seit wann haben Währungshüter das Wohl des Volkes im Auge? Die kämpfen nur für das Kapital und das GEGEN das Volk!

guthabenkrise

warum sagt keiner guthabenkrise, statt schuldenkrise.

weil man keinen run on the banks haben will?

jauch eder der ein sparbuch hat is mitten drin in der schuldenkrise.

passend

Klassisches Beispiel eines Eurokraten, der Österreichs Interessen jeden Tag verrät. Passend zu seinen WählerInnen.

Gast: Lutz Berger
27.02.2012 10:33
3 0

Machtübernahme in Griechenland

Die Demokratie-Farce in Griechenland wird wohl bald vorbei sein.
Das griechische Militär ist zur Machtübernahme bereit, um dem Land die "Würde" zurückzugeben.
Hier ein Link :http://www.examiner.com/international-trade-in-national/greek-military-ready-to-intervene-and-take-over-greek-parliament

Griechenland

sollte sich in Osteuropa nach Beispielen umschauen.
In Ländern die sich, trotz ihrem im Vergleich zu GR niedrigeren BIP, an dem Eurorettungsschirm beteiligen und Bares nach Griechenland schicken.

Gast: DI
27.02.2012 10:24
5 1

SP-Staatssekretär Andreas Schieder

lebt vom Steuerzahler und ist Mitglied einer der Totengräber-Parteien Österreichs. Was soll man von seiner Meinung halten?

Gast: Roter Baron
27.02.2012 10:19
4 0

Schieder und die Burgenländer-Witze

Schieders Burgenländer-Komplex ist vielen bekannt. Ich kann seine Burgenländer-Witze nicht mehr hören!
Der Neusiedlersee vergleicht sich nun einmal nicht mit dem Mittelmeer.

6 0

So hart sollt man die Griechen nicht strafen...

Es reicht wenn man Ihnen den Häupl & seine Vasilinu schickt.

Re: So hart sollt man die Griechen nicht strafen...

Nicht vergessen den Burgenländer Darabos!
Er wird das griechische Militär reformieren. Als Wehrdienstverweigerer kein Problem.

Leichter wird es für ihn, so er auch Nichtschwimmer sein sollte, denn dann kann er auch die Marine "umbauen".

5 0

"mittelfristige" Geldwertstabilität

Es ist zum Weinen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Schieder wirklich so ignorant ist. Ich glaube ,der weiß schon, was für Folgen es hat, wenn er die EZB auffordert wie die FED zu handeln. Schieder spricht davon, dass die EZB "mittelfristig" Geldwertstabilität herstellen soll. "Langfristig" etwa nicht Hr. Volkswirt Schieder??? Das ist genau das was alle Sozen wollen. Hohe Inflation, weil die schröpft die Reichen. Die Mittelschicht, die sich ihr mühsam Erspartes für das Alter zur Seite gelegt hat, wird einfach geschröpft. Wenn das Geld weg ist, können die Sozen endlich wieder Ihre Mietwohnungen und sonsigen Wohlfahrtsleistungen wieder verteilen. und die Paddei ist wieder wer!!

Die Freimaurer-Connection: Großmeister der Skandale

Causa Hochegger bringt die Freimauer unter Druck.

http://www.format.at/articles/1208/525/320164/die-freimaurer-connection-grossmeister-skandale

Wieder einmal starte ich gut unterhalten in den Montag...

...und frage mich, ob Politiker generell erst nachdenkt, nachdem sie etwas gesagt haben.

"Aber Reformen, die auch das Wirtschaftswachstum wieder ankurbeln. Es braucht auch harte Einschnitte in der griechischen Gesellschaft."

Guter Mann, wie soll Wirtschaftswachstum ohne entsprechnde Kaufkraft Bestand haben? Wollen Sie denn die Griechen von Exportgütern abhängig machen? Á la dritte Welt? Und wenn ja von welchen? Feta-Käse? Absurd.

"Ich finde die Frage irrelevant."

Soso man sucht sich also heutzutage in der Politik aus, was relevant ist und was nicht? Dass der liebe Herr Nowotny in diesem Fall seine Kompetenzen überschreitet ist unerheblich, weil Sie die von ihm verlangt Arbeit bereits (mehr schlecht als recht) getan haben?

"Da finde ich die amerikanische Federal Reserve besser organisiert als die EZB."

Die EZB soll sich aso die Fed zum Vorbild nehmen? Damit Geld gedruckt und damit nichts als die Inflation angekurbelt wird?

Darf man fragen, warum Sie in die Politik gegangen sind Herr Schieder?

Re: Wieder einmal starte ich gut unterhalten in den Montag...

Um ohne Sachverstand und Moral viel Geld ohne Verantwortung und Leistung scheffeln zu können. Wie die meisten seiner KollegInnen...

Re: Re: Wieder einmal starte ich gut unterhalten in den Montag...

Man möge mich altmodisch nennen, aber sollten Politiker nicht eigentlich nach besten Wissen und Gewissen ihr Volk regieren, für es eintreten und es vor Ausbeutung und Unmündigkeit schützen?

Ist es nicht die Aufgabe der vom Volk gewählten Vertreter, welche ideologische Gesinnung sie auch immer haben mögen, seine sie rechts, links, oben, unten oder von mir aus auch "mittig" angesiedelt, zuallererst im Sinne des Staates und der darin lebenden Menschen zu handeln? Die Staatsgeschäfte sollen zu Gunsten derjenigen geführt werden, die ihnene anvertraut sind, und nicht zu Gunsten derjeniger, denen sie anvertraut sind.

Um es mit den Worten Sigmund Graffs zu sagen:

"Der Arzt, der Prediger, der Richter und der Politiker oder Staatsmann hätten niemals zu Brotberufen ausarten dürfen."

Leider überlebt man auf dem heutigen Politparkett keine zehn Minuten wenn man nach diesen Grundsätzen versucht zu handelt...

7 0

Maulwurf Schieder

Jetzt sind sie aufgeflogen.

Schieder und seine Kumpanen sind Maulwürfe der EU-Pleitestaaten, die damit erreichen wollen, dass sie, auf Kosten der verantwortlich wirtschaftenden Staaten, weiter ihre Pleitepolitik aufrechterhalten können.

Gast: K.Huber
27.02.2012 09:34
2 0

EZB-soll mittelfristige Geldwertstabilität sicherstellen!!!!

Es ist zum Weinen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Schieder wirklich so ignorant ist. Ich glaube der weiß schon, was für Folgen es hat, wenn er die EZB auffordert wie die FED zu handeln. Schieder spricht davon, dass die EZB "mittelfristig" Geldwertstabilität herstellen soll. "Langfristig" etwa nicht Hr. Volkswirt Schieder??? Das ist genau das was alle Sozen wollen. Hohe Inflation, weil die schröpft die Reichen. Die Mittelschicht, die sich ihr mühsam Erspartes für das Alter zur Seite gelegt hat, wird einfach geschröpft. Wenn das Geld weg ist, können die Sozen endlich wieder Ihre Mietwohnungen und sonsigen Wohlfahrtsleistungen wieder verteilen. und die Paddei ist wieder wer!!

11 0

burgenland auf der überholspur ?????

Ich komme aus dem Burgenland - musste wie 1000e andere Burgenländer weggehen, weil ich mich als junger Mensch nicht zu einem "Parteibuch"-Job bei der Bewag, Bank Burgenland, diversen Bauämtern etc.. demütigen lassen wollte. Tatsächliche Jobs (außerhalb der Parteibuch-geschützten Werkstätten) gibt es dagegen nach wie vor kaum !
Seit damals (immerhin über 30 jahre) lese ich von
einer Überholspur auf der sich das Burgenland angeblich befindet - allein ich registriere nur,
dass die Politik seit Jahrzehnten davon faselt - tatsächlich aber noch nie jemand überholt wurde.
Wenn nun Hr. Schieder den Griechen das Burgenland als beispielhaft empfiehlt, ist das lediglich ein weiterer Beweis wie abgehoben, realistätsfern und parteihörig unsere Politiker agieren. Es wäre lediglich für Österreich
ein Vorteil wenn Kapazunder wie Darabos nach
Griechenland weggelobt werden könnten- vielleicht könnte auch Hr. Schieder Burgenländer werden und dann ab nach Griechenland mit ihm. Achtung Athen - jetzt wirds wirklich hart.....

1 0

weil ich mich als junger Mensch nicht zu einem "Parteibuch"-Job bei der Bewag, Bank Burgenland, diversen Bauämtern etc.. demütigen lassen wollte.

Ich gratuliere Ihnen zu diesem Entschluß. Sie werden es zwar mitunter schwerer haben als so manche Opportunisten.

Aber dafür können Sie sich jeden Tag guten Gewissens in den Spiegel schauen!

Vielen Dank für Ihren Beitrag!

Gast: Gast dei74h
27.02.2012 09:23
9 0

@Bricop. Ein sehr richtiger Satz: je ärmer die Leute umso mehr Wähler hat die SPÖ.

Vielleicht hat die SPÖ deshalb keine Wirtschaftsexperten. Sie wollen gar nicht einen reichen Staat mit wohlhabenden Bürger wie die Schweiz. Denn die schlecht Ausgebildeten und Armen glauben ihnen am ehesten die Verheissungen schon Geld für sie aufzutreiben.
Auch wenn es immer weniger Leute gibt, denen man noch Geld abknöpfen kann.

1 0

Re: @Bricop. Ein sehr richtiger Satz: je ärmer die Leute umso mehr Wähler hat die SPÖ.

Ihre Argumentation hat schon was für sich! Wahrscheinlich denken die SPÖ-Einflüsterer wirklich in solchen Kategorien.

Allerdings glaube ich, daß man nicht nur arm im Geldbörsel sondern auch arm im Geiste sein muß um auf solche Tricks hereinzufallen.

Gast: Ignotus
27.02.2012 09:19
9 0

?????

ich kenne diesen Herrn Schieder nicht, aber nach meiner Information wirkt er im Finanzministerium?
Es ist nicht meine Art jemanden beleidigen zu wollen.daher stelle ich nur eine Frage (und keine Behauptung): ist dieser Mann total verblödet? Und wenn ja, was tut er im Regierungsteam?

4 1

Gast 8

Es war kein Zufall, daß GR normalerweise nicht in die EU gekommen wäre. Das Land hat nicht profitiert. Jetzt tun alle Roten so, als wäre es so gewollt. Wenn D Schuldgefühle hat, können sie nach GR transferieren, aber ohne uns. Für die Roten ist es so, je ärmer die Leute umso mehr Wähler haben sie.
Wenn Fekter nicht nach diesem Hilfspaquekt Stop sagt wir es eine Dauerlösung und nicht akzeptabel. Dann wissen wir wenn wir wählen müssen.

um gottes willen

was die burgendländer österreich antun sieht man eh.

das beste beispiel ist unser "friedensminister" der österreich gerade den zockern und spekulanten völlig wehrlos ausliefert. eingeflüstert von seinen bankster-gesteuerten "friedensaktivisten".

die in wirklichkeit nur jede staatliche ordnung in grund und boden stampfen wollen, um selber die macht zu übernehmen. da ist es natürlich sehr von vorteil, wenn die staaten dann auch wirklich völlig hilf- und wehrlos sind.

Gast: BYDF
27.02.2012 09:03
10 0

VÖLLG DANEBEN

SCHIEDER = mein Gott ist der Mann daneben , steht der neben den Socken .... unfassbar !
nur irgend wann wird das alles auch gefährlich für uns - soviel INKOPTENZ !

also

...."Griechen sollten ein paar Burgenländer holen"...das klingt wie eine gefährliche drohung !!!!

die griechen haben eh schon mehr als genug probleme !


Schieder

ich weiß nicht wo du lebst, was du für Krankheiten hast oder welche Substanzen du nimmst. Aber ich bitte Dich, halt einfach den Mund. Das tut schon weh.

darabos ist burgenländler

auch den können die griechen gerne haben!
Hier wird ihn kaum jemand vermissen.

Nun zu herrn Schieder:
Das europäische Sozial(isten)staatsmodell ist tot, mausetot.
Die party ist nun leider vorbei das geld ist weg, die schulden nehmen uns jeglichen handelsspielraum, und bevölkerung und politik stehen jetzt mit einem karter da.
Fazit: das modell kreisky und der sozialismus ist 20 jahre nach mauerfall endgültig auch in österreich gescheitert!

Für die zukunft muss es wohl heißen
1)mehr arbeiten
2)länger arbeiten
3)weniger sozialhilfe, bzw für langzeitarbeitslose gar keine sozialhilfe
4)eine schlankeres und effizienteres gesundheits und verwaltungswesen (wobe das österreichische gesundheitswesen vergliche mit dem der usa ja immer noch um längen besser und billiger ist)

die EZB zur FED zu maxchen ist aber sicherlich keine lösung, denn dies überschreitet klar das mandat der EZB, welches die PREISSTABILITÄT als oberstes ziel der ezb nennt.
Ein derartiges vorgehen wäre also ein klarer vertragsbruch, würde zu horrender infaltion fürhen und alle euroländer bestrafen und den mittelstand weiter enteignen nur weil einige ihre aufgaben ncith gemacht haben

Eurokrise - Die Begriffe

  • Was ist die Eurokrise? Ein Rückblick auf die Ursachen mehr...

    EFSF Der Rettungsschirm und wie er funktioniert mehr...

    Hebel für EFSF Wie man aus sehr viel Geld noch viel mehr Geld macht. mehr ...

    EFSM Der Mechanismus für Finanzstabilisierung und seine Aufgaben mehr...

    ESM Der Europäische Stabilitätsmechanismus soll 2013 den EFSF-Fonds ablösen. mehr ...

    Eurobonds Was gemeinsame EU-Anleihen bezwecken und wie sie funktionieren sollen. mehr ...

    EZB Die EZB ist Hüterin des Euro und soll eine geringe Inflation garantieren. Zumindest bis jetzt. mehr ...

    Waffen der EZB Was die "Bazooka" ist und welche anderen Waffen die Zentralbank hat. mehr ...

    IWF Der IWF ist die Finanzfeuerwehr der Vereinten Nationen und massiv an den Hilfsaktionen in Europa beteiligt. mehr ...

    Ratingagenturen Die wichtigsten Agenturen und deren Bewertungen. mehr ...

    SPIV Das Special Purpose Investment Vehicle soll die Finanzierung in Euroländern erleichtern. mehr ...

    Troika Die Troika ist eine Gruppe von Experten von EZB, IWF und EU-Kommission. mehr ...

    G20 Die 20 größten Wirtschaftsmächte repräsentieren zwei Drittel der Weltbevölkerung. mehr ...

    PSI Beim Private Sector Involvement geht es um die Beteiligung des Privatsektors an der Krisenlösung. mehr ...

    CDS Kreditausfallsversicherungen werden unter anderem dann fällig, wenn ein Land pleite ist. mehr ...

    Sekundärmarkt Der Sekundärmarkt ist der Markt, auf dem die bereits in Umlauf befindlichen Wertpapiere gehandelt werden. mehr ...

    OMT OMT ist die Abkürzung für Outright Monetary Transactions. Dahinter verbirgt sich das von der EZB am 6.September 2012 beschlossene neue Kaufprogramm von Staatsanleihen der Krisenländer. mehr ...